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Alkoholabhängigkeit

Das Wort Alkoholabhängigkeit verbinden viele Menschen mit einer Willensschwäche. Sie glauben, dass der oder die Betroffene keinen Willen aufbringen kann, um sich aus einer Alkoholabhängigkeit zu befreien.

Die Alkoholsucht und auch andere Süchte, sind mittlerweile anerkannte Krankheiten und werden auch von jedem Arzt so behandelt. Die Sucht ist eine psychische Krankheit, die zwar durch den Willen zu Veränderungen, begleitend unterstützt werden kann, aber der Willen alleine reicht nicht, um sich eine dauerhafte Nüchternheit, also ein Leben ohne jeglichen erneuten Alkoholkonsum aufzubauen.

Das Leben eines Alkoholabhängigen wird oft durch das Unterbewusstsein bestimmt, dass jegliche rationale Gedanken überdeckt und trotz besseren Willens immer wieder zum Alkohol greifen lässt.

Ein Nichtsüchtiger kann deshalb auch nicht wirklich nachvollziehen, wie ein suchtkranker Mensch denkt und warum er oder sie so handelt.

Nicht immer lässt sich eine Alkoholabhängigkeit sofort erkennen. Oft bemerken es die Betroffenen selbst nicht, obwohl es Anzeichen gibt, die sie zum nachdenken anregen müssten.

Der Alkohol wird in der Gesellschaft leider als Genussmittel gesehen und oft auch in den Medien verharmlost. Ständig Werbung für alkoholische Getränke, weil es wahrscheinlich viel Geld einbringt, für solche Dinge zu werben.

Auch Politiker zeigen sich oft, wie sie Alkohol trinken, siehe Oktoberfest oder auch Shows im Fernseher, wo ein Bier getrunken wird. Mit Vorbildwirkung hat das nichts zu tun.

Es gibt Millionen von Menschen, die alkoholgefährdet sind. Leider trauen sich auch viele nicht, sich als Alkoholiker zu outen, ( als-alkoholiker-outen )weil sie Nachteile im berufliche oder gesellschaftlichen Umfeld befürchten

Der Weg aus der Alkoholabhängigkeit ist ein langwieriger Prozess, der alle Lebenssituationen umfasst. Da sich das bisherige Leben immer nach der Notwendigkeit ausgerichtet hat, ständig an Alkohol zu kommen, diesen auch trinken zu können, ist es für die dauerhafte Nüchternheit sehr wichtig, alte Gewohnheiten abzulegen und neu zu erlernen. Das bedeutet, dass das ganze bisherige Leben umgestellt und viele Dinge, wie einem Kleinkind neu erlernt werden müssen. Oft schließt das auch die Partnerschaft des Suchtkranken ein, weil ein neues Leben auch den Charakter verändert.

Nur sehr wenige Menschen schaffen es, sich aus der Sucht zu befreien. Die chronische Alkoholkrankheit wird immer im Hinterkopf sein und auf seine Chance warten, wenn das Leben nicht risikominimierend verändernd wird.