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Das Ansehen von Alkoholikern
Anerkennung

Der Weg zu einem nüchternen Leben ohne Alkohol ist sehr schwer und mit vielen Hürden verbunden. Gerade in der Anfangszeit sind viele Lebensveränderungen notwendig, da sich das bisherige Leben meist nur nach dem Alkohol ausgerichtet hat. Das nüchterne Leben ist gekennzeichnet durch die Loslösung vom Alkohol. Das heißt auch, dass auch bisherigen Lebensgefährten verabschiedet werden müssen, denn wenn diese auch regelmäßig Alkohol getrunken haben, wird die Gemeinsamkeit, der Alkohol, fehlen.

Hat ein Alkoholiker die letzten Tage ohne Alkohol überstanden, wird er von neuem Gefühlen überwältigt sein, die er natürlich mit anderen Menschen teilen möchte. Viele suchen dann nach Anerkennung, die sie natürlich nicht vom bisherigen Umfeld, also von auch Alkohol konsumieren der Menschen erhalten werden, sondern nur von Gleichgesinnten, die unsere Krankheit auch verstehen können.
Die Suche nach Anerkennung ist in den ersten Tagen und Monaten oft sehr ausgeprägt. Der dann trockene Alkoholiker fühlt sich gut, weil er merkt, dass er ohne Alkohol leben kann und diese Abstinenz Lebensbereicherung ansieht. Im Austausch mit anderen trockenen Alkoholikern wird er verstanden, kann seine Sorgen und Probleme mitteilen. Dort wird er auch die Anerkennung finden, denn Menschen die das Gleiche durchlebt haben, wissen was es bedeutet, die Alkoholsucht durch eine Abstinenz zum Stillstand zu bringen.

Anderer Menschen, die keine Alkoholabhängigkeit haben, können oft nicht verstehen, dass der trockene Alkoholiker nach Anerkennung sucht. Da es für sie ganz was ganz normales ist, wenn man keinen Alkohol trinkt. Sie können sich zwar mit einen freuen, wenn Sie die Alkoholsucht des Betroffenen miterlebt haben, können es aber oft nicht verstehen, was nun in einem vorgeht.
Auch wenn die Anerkennung am Anfang für viele sehr wichtig ist, müssen wir erkennen, dass es dieses Gefühl nicht dauerhaft nüchtern halten kann.

Das erlernen des nüchternen Lebens wird sich verinnerlichen, wenn der dann trockene Alkoholiker merkt, dass sie den Alkohol nicht nur nicht mehr möchte, sondern einfach nicht mehr zum Leben braucht. Die am Anfang gesuchte Anerkennung wird dann die Zufriedenheit umschlagen. Wir suchen dann nicht mehr unser Glück in der Bestätigung von anderen Menschen, sondern in der Lebensfreude unseres eigenen Lebens.