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Bin ich als Angehöriger vom Alkoholismus meines Partners auch gefährdet?

Viele Angehörige wissen nicht, welche Hilfe sie dem Alkoholiker gegenüber anwenden können. Sie werden vom Alkoholiker manipuliert und verfallen in die Coabhängigkeit.

Angehörige sind nur dann in der Lage zu helfen, wenn sie sich von dem Problem des Alkoholikers abgrenzen können und sich dessen Alkoholproblem nicht zu eigen machen.

Oft wird die Verschleierung des Alkoholproblems, die Deckung des Partners, die Hilfe das Ansehen nach außen hin aufrecht zu erhalten, als Hilfe betrachtet. Gerade aber diese Dinge sind es, den dem Alkoholiker nicht helfen, sondern nur seine Alkoholsucht verlängern und unterstützen.

Unter dem Deckmantel der Liebe dem Partner gegenüber, wird vor sich selbst, das eventuell ausgeprägte Helfersyndrom gerechtfertigt oder die Manipulation des Partners, die bereits in die Coabhängigkeit ausgewachsen ist, gerechtfertigt. Coabhängigkeit ist ebenfalls eine Krankheit, die von dem Betroffenen nicht eingestanden wird.

Diese Coabhängigkeit kennzeichnet die Selbstaufgabe des eigenen Lebens. Die eigenen Interessen werden zum Wohle des Partners aufgegeben. Das Fehlverhalten des Partners wird entschuldigt und die Schuld dafür bei anderen Menschen gesucht. Man gibt sich auch selbst die Schuld, weil man nicht in der Lage ist, dem Alkoholiker zu helfen.

Viele Beiträge im Forum zeigen deutlich, wie weit ein Mensch seine eigene Existenz aufgibt, nur damit der Partner weiter trinken kann.