Ab wann Alkoholiker

Alkohol

Alkoholentgiftung

Alkoholfreies Bier

Alkoholmissbrauch

Alkoholabhängigkeit

Alkoholprobleme bei Jugendlichen

Alkoholentgiftung

Alkoholentwöhnung

Alkoholentzug

Alkoholentzug und Medikamente

Alkoholentzug zu Hause

Alkoholforum

Alkoholfreies Umfeld

Alkoholhaltige Lebensmittel

Alkoholiker

Das Ansehen von Alkoholikern
Freunde und richtige Freunde

Was sind Freunde und richtige Freunde

Meinungen aus dem Forum zum Thema Freundschaft

- Meine alten sozialen Kontakte, Menschen mit denen ich über Jahre, gar Jahrzehnte, mein privates Leben geteilt habe (mit vorder- oder hintergründigem Saufen), aufzugeben, damit einen Grundbaustein, den der Distanz zum trinkenden Umfeld zu schaffen, war in der Anfangszeit schon ein gefühltes "Opfer", aber NOTWENDIG.

- Erst mit der Zeit, der der wachsenden Trockenheit, habe ich spüren und erleben dürfen, wie unbedeutend für viele jener Weggenossen meine Freundschaft galt, sich alles nur um den Alkohol drehte ... und ich später dieses "Opfer" nicht mehr misste ... mir neue Werte schaffte.

- Mein Freundeskreis ist und war eigentlich seit meinem Rückzug nach Deutschland vor mehr als 10 Jahren ziemlich klein.
Wer davon in einigen Monaten noch übrig sein wird, wird sich zeigen. Eine Freundschaft, die eigentlich die letzten 3 Jahre von beiden Seiten weniger gepflegt wurde, hat jedoch plötzlich wieder an Bedeutung gewonnen: Nämlich die zu der Freundin, die mich auf meine Alkoholkrankheit angesprochen hat und mir den dringenden Rat gab, mich endlich um mich selbst zu kümmern (und zu deren Mann). Das war schon mehr als ein Freundschaftsdienst.
Es gibt Freunde, die begleiten uns ein Stück weit in unserem Leben. Sie reden einem vielleicht nach dem Mund, aber an einem bestimmten Punkt im Leben verlassen sie Dich oder Du sie, weil sie uns nicht gut tun.

- Richtige Freunde begleiten uns auch ein Stück weit im Leben. Vielleicht auch das ganze Leben lang. Sie sind wie ein Diamantschleifer, der uns (den Rohdiamanten) schleift, bis wir unsere wahre Schönheit entwickeln. In der Nachbetrachtung würde ich sagen ich hatte nie Freunde. Nur Wegbegleiter in meinem Leben.
Ich tue mich schwer den Begriff "Freunde" überhaupt noch zu benutzen. Ich spreche lieber von Bekannten. Ich habe einige nette Bekannte.

- Diese Zeilen schreibe ich nicht voll Bitterkeit.
Ich habe mir immer alles genommen was mir das Leben geboten hat, habe auch andere ausgenutzt.
Ein guter Freund war ich für andere sicher auch nie.
Brauch man Freunde im Leben?
Reicht nicht die Familie, nette Bekannte, und das eigene Bewusstsein?