Co-Abhöngigkeit

Depressionen und Alkohol

Ehe mit einen Alkoholiker

Pflegeprodukte für trockene Alkoholiker

Erfahrungsaustausch

Erfahrungsberichte

Es tut so weh

Extremverhalten

Anzeichen für Alkoholismus

Angst vor der Zukunft

Anerkennung

Frauenhöuser
Familienangehörige von alkoholkranken Menschen

Gerade Angehörige sind oft mit der Situation überfordert, wenn sie mit einem alkoholkranken Menschen zusammenleben oder es einen Betroffenen in ihrer Familie gibt.

Oft stellt sich die Frage, den Alkoholiker fallen lassen oder helfen.
Welche Hilfe ist die richtige Hilfe?

Pauschal kann man da nichts sagen, denn es kommt in erster Linie darauf an, ob der Alkoholkranke seine Abhängigkeit einsieht und Hilfe möchte oder noch nicht soweit ist, sich seiner Alkoholkrankheit zu stellen.

Wer keine Hilfe möchte, wird auch wenig Motivation zeigen, notwendige Schritte zu unternehmen, die dann ein nüchternes Leben ermöglichen können.

Es reicht ja nicht, den Alkohol wegzulassen und das bisherige Leben einfach so weiter zu leben.

Angehörige können eine sehr große Hilfe sein, wenn sie dem Alkoholiker einen Halt geben, aber sie sollten nicht der Hauptgrund für die Nüchternheit des Betroffenen sein. Jeder sollte für sich selbst aufhören wollen, weil er oder sie den persönlichen Tiefpunkt erreicht hat.

Im weiteren Leben nimmt sich jeder selbst mit, aber das Umfeld wird sich ändern und wenn die Motivation zur Nüchternheit dann nicht auf einen selbst gelegt ist, ist die Gefahr für einen Rückfall sehr groß.

Zum Thema Angehörige von Alkoholikern ist vor allem wichtig, dass sich Angehörige nicht selbst überfordern und eventuell in eine sogenannte Co-Abhängigkeit kommen, wo sie nur noch dafür leben, den Betroffenen der Alkoholkrankheit alles recht machen zu wollen.

Jedes Leben ist individuell und deshalb kommt es immer auf die Ausgangssituation an, wie Hilfe aussehen kann und wie Angehörige alkoholkranke Menschen auf dem Weg zur dauerhaften Nüchternheit unterstützen können.