Ab wann Alkoholiker

Alkohol

Alkoholentgiftung

Alkoholfreies Bier

Alkoholmissbrauch

Alkoholabhängigkeit

Alkoholprobleme bei Jugendlichen

Alkoholentgiftung

Alkoholentwöhnung

Alkoholentzug

Alkoholentzug und Medikamente

Alkoholentzug zu Hause

Alkoholforum

Alkoholfreies Umfeld

Alkoholhaltige Lebensmittel

Alkoholiker

Das Ansehen von Alkoholikern
Muß ich nach der Entgiftung zu einer Therapie oder reicht die Selbsthilfegruppe?

Diese Frage ist nicht so leicht zu beantworten, denn es kommt auch darauf ein, wie man zu den verschiedenen Hilfangeboten eingestellt ist.

Forenmeinungen zum Thema Therapie und/oder Selbsthilfegruppe

Ich habe nie eine Therapie gemacht und habe nur die Selbsthilfe in Anspruch genommen.
Es gibt einige Unterschiede, die bei der Wahl der Hilfe beachtet werden sollte.
Die Therapie behandelt zum Beispiel auch die Vergangenheit, also die Ursachen, warum man alkoholabhängig geworden ist und findet in einem geschützten Rahmen statt.

Die Selbsthilfe ist auf das Heute ausgerichtet und interessiert sich nicht so sehr dafür, warum man alkoholsüchtig geworden ist, sondern akzeptiert die Erkrankung als gegeben und lernt mit ihr zu leben.

Ein weiterer Unterschied ist, dass die therapeutische Behandlung von Psychologen durchgeführt wird und in der Selbsthilfe die eigenen Erfahrungen von trockenen Alkoholiker ausgetauscht werden, die einen Weg zur Nüchternheit für sich gefunden haben.

Welche Hilfe jemand für seine Nüchternheit in Anspruch nimmt, sollte daher auch aus diesen Gesichtspunkten heraus bedacht werden.


es mag spekulativ sein, aber ich für meinen Fall bin überzeugt, dass mir nur mit einer Entgiftung nicht dauerhaft gedient gewesen wäre, da die Entgiftung ja nur den Alkohol aus dem Körper entzieht, also die Entzugserscheinungen beseitigt und den Körper stabilisiert.

Die Therapie dagegen hat mir geholfen, meine psychischen und Verhaltensprobleme aufzuarbeiten. Ich hab gelernt mein Leben, und damit meine persönlichen Schwierigkeiten, Konflikte und "Lebenskrisen", auch ohne Alkohol zu bewältigen. Und das war gut so !

Hallo,

müssen muss man gar nichts. wer ohne Therapie klar kommt kann es versuchen. ich bin der Überzeugung ohne Therapie schaffen es nur die wenigsten.

Ich hätte es ohne Therapie nicht geschafft trocken zu bleiben, mir hat diese geholfen mich kennen zu lernen, woran ich arbeiten muss soweit nicht schon während der Therapie geschehen auch die Arztvorträge waren sehr informativ. man sollte nicht glauben was alles hängen bleibt , wenn man so eine Therapieklinik verlässt. ich war ein total anderer Mensch und hatte auch nicht das Gefühl danach noch gegen den Alkohol anzukämpfen zu müssen. ich war frei. natürlich kommt auch heute, in bestimmten Situationen in denen ich früher getrunken habe, auch noch mal der Gedanke an Alkohol, dieses wird auch nie verschwinden, da bin ich mir sicher und damit muss ich leben.

Kleines Beispiel, wo ich ohne meine Therapie sicher schwach geworden wäre:

bin am Freitag vom Arbeitsamt gekommen, ich war sehr niedergeschlagen, denn meine ganze momentane Situation erdrückt mich. Ich lief vom Bahnhof nach hause und mich überfiel der Gedanke an ein Glas Sekt. Komischerweise als ich zu Hause war war der Gedanke wieder weg, einige Stunden später fiel es mir wieder ein und ich habe mich total darüber gewundert, weil der Gedanke, ohne das ich es bemerkt habe, weg war.

Ich bin überzeugt davon, dass auch dieses Geschehen, unbewusst durch die Arbeit an mir in der Therapie, hängen geblieben ist.