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Reicht eine Selbsthilfegruppe, um nüchtern zu bleiben oder brauche ich weitere Hilfe?

Um nüchtern zu werden ist erst ein mal ein körperlicher Alkoholentzug erforderlich, der unter ärztlicher Aufsicht, möglichst im Krankenhaus, durchgeführt werden sollte.

Um danach nüchtern zu bleiben ist eine tägliche Auseinandersetzung mit der Alkoholsucht notwendig. Dies kann in einer Therapie, in Selbsthilfegruppen oder auch einem Internetforum erfolgen. Eine Pauschalregelung gibt es dafür nicht. Der Eine möchte eine Vergangenheitsbewältigung in Form einer stationären Therapie und ein anderer lebt im Heute und möchte ein nüchternes Leben mit Gleichgesinnten in der Selbsthilfe, eben ohne Therapeuten, erlernen. Beide Formen haben ihre Erfolge und nur der Betroffene selbst weiß, welchen Weg er gehen möchte.


weitere Forenmeinungen


ich bin durch SHG trocken geworden, stück für stück. schon bei der Entgiftung im Krankenhaus wurde ich mit SHG vertraut gemacht. bei den Gruppen gibt es unterschiede, aus diesem grund habe ich ständig verschiedene besucht (täglich), das erste Jahr.
Ich hatte eine Stammgruppe zu der ich jeden Freitag ging, dass war der tag an dem ich sonst immer anfing zu trinken. das waren nicht die AA, sondern AKB in Berlin.
Mir gefiel die AKB besser weil sie härter waren, ich brauchte einfach Leute die mich auch mal hart kritisierten.
zu den AA bin ich gegangen wenn ich deprimiert war, die Mitglieder waren etwas feinfühliger.

Für mich haben die Selbsthilfegruppen gereicht trocken zu bleiben, aber auch ich muss dran bleiben. hingehen muss jeder selber.

Ich gehe heute, nicht mehr regelmäßig, aber doch ab und an in die Gruppe.

Ich kenne keinen der ohne Gruppe trocken geblieben ist und vor allem ein zufriedenes leben führt. denn auch Trockenheit auf Dauer muss sich lohnen.

Ich glaube das dieses Forum auch eine art von Gruppe ist. ob es ausreicht muss jeder für sich entscheiden.

wenn jemand eine Empfehlung haben will, würde ich im raten zusätzlich eine oder mehrere Gruppen zu besuchen, gerade am Anfang.


Der Erfahrungsaustausch mit Gleichgesinnten in einer Selbsthilfegruppe ist eines der wichtigsten Maßnahmen, um dauerhaft trocken und nüchtern zu bleiben. Ob dieser Erfahrungsaustausch in einer Selbsthilfegruppe alleine ausreicht, kann sicherlich nicht in einer Pausschalantwort gegeben werden. Manche betroffene Alkoholiker möchten eine Therapie machen und auch die Vergangenheit aufarbeiten und machen Betroffenen ist es wichtig, diese Dinge in Einzelgesprächen bei Psychologen oder Therapeuten zu erörtern.

Andere Betroffene wiederum haben keine so gute Meinung von Psychologen oder Therapeuten, weil sie in der Regel eher Theoretiker sind, denn meist haben sie selbst keine Alkoholerkrankung und vertrauen daher eher auf die Praxiserfahrungen von trockenen Alkoholikern, die es selbst geschafft haben, sich trotz Alkoholerkrankung ein zufriedenes und nüchternes Leben aufzubauen. Aus der Praxis heraus läßt es sich ja meist besser lernen als aus der Theorie heraus.

Was für den Einen gut ist, muß aber für den Anderen noch lange nicht genauso gut sein. Deshalb sollte immer viel wert auf die Individualität des Süchtigen gelegt werden.