Startseite - PortalHilfsangebote der SuchthilfeSelbsthilfeforumInformationen zur Suchthilfe

Vater mit Kindern

Hilfe für Co-Abhängige, Partner und Angehörige von Alkoholikern bei der Coabhängigkeit
Antworten
PapaMUC
neuer Teilnehmer
Beiträge: 25
Registriert: 13.05.2008, 18:19
Geschlecht: Männlich

Vater mit Kindern

Beitrag von PapaMUC » 13.05.2008, 22:12

Hallo,

ich habe mich hier angemeldet, weil ich Rat und Unterstützung brauche. Zu meinem Hintergrund. Ich bin mit meiner Frau seit 15 Jahren zusammen, wir sind seit 12 Jahren verheiratet und haben 3 phantastische Kinder.

Meine Frau (44) ist seit über 20 Jahren alkoholkrank. Das habe ich erfahren, kurz nachdem wir zusammengekommen sind. Dazu muß man sagen, daß meine Frau der Typ Quartalstrinker ist, also eine zeitlang ohne Alkohol auskommt und dann sehr heftig über einen oder mehrere tage trinkt. Ich habe damals sehr irritierende Erlebnisse mit ihr gehabt, zum ersten Mal gesehen, wie jemand mit dem Trinken nicht mehr aufhören kann (Kontrollverlust), ein Alkoholdelir mit allem Drum und Dran, gefolgt von einer Krankenhauseinweisung usw.

Meine Frau wollte mich wohl als Partner nicht verlieren und machte dann ein 6 monatige Langzeittherapie (vor ca. 14 Jahren) und war dann 3-4 Jahre trocken. Als die Kinder zur Welt kamen, ging es dann wieder los, daß sich die Rückfälle gehäuft haben, teilweise alle 2-3 Wochen ein heftiger Absturz. Danach machte meine Frau noch eine 4 wöchige ambulante Therapie (vor 6 Jahren), dann ging es wieder etwas besser.

In letzter Zeit häufen sich aber leider die Rückfälle wieder, über das Thema darf aber nicht gesprochen werden und leider haben wir auch immer mehr Probleme mit den Kindern (5, 8 und 9 Jahre alt). Da unsere Beziehung seit langem nicht geht läuft, war mir klar, daß wir was ändern müssen und sagte das auch meiner Frau. Wir sind als Eltern keine guten Rollenmodelle für unsere Kinder. Seit einigen Jahren getrennte Schlafzimmer, es wird nur noch über Notwendiges gesprochen (Wie wird das Wetter, Wann kommst Du nach hause etc.) Es wird bei uns über mehr geschwiegen als geredet, die sozialen Kontakte sind sehr separat. Meine Frau möchte nicht mit zu Einladungen meiner Freunde und Familie, zu Ihrer Familie gibt es keinen Kontakt und Ihre Bekannten will sie ohne mich sehen.

Nun sagte ich, daß wir an der Situation dringend was ändern müssen, unserer Kinder zuliebe, aber auch für mich. Ich dachte dabei zuerst an eine Partner- / Familienberatung. Meine Frau sagte mir dann aber, daß sie keine Lust mehr auf Therapeuten hat und daß sie sich lieber trennen möchte.

Jetzt habe ich eigentlich 2 Fragen, die mich berühren:

1. Ich bin sicher kein perfekter Mensch, aber meine Frau gibt mir für fast alles und jedes die Schuld, nichts kann ich richtig machen und das lasse ich mir nicht gefallen. Ich weiß aber nun nicht, was ich ernst nehmen soll (berechtigte Kritik) und was dient nur dazu, mir ein schlechtes Gewissen zu machen. Beim Blauen Kreuz sagte man mir, daß ich im derzeitigen Zustand nichts Ernst nehmen soll. Gibt es hier Rat, was soll ich Ernst nehmen oder ist es wirklich so, daß meine Frau sich erst um ihr Alkoholproblem kümmern muß und erst dann sinnvolle Gespräche über Partnerschaftsthemen / Erziehungsfragen etc. stattfinden können ?

2. Der klassische Fall ist ja, der Vater trinkt, die Mutter kümmert sich um die Kinder. Wird das Problem des Vaters schlimmer, dann trennt sich die Mutter mit den Kindern vom trinkenden Vater, diese sind dann soweit alle aus der Gefahrenzone und können ein eigenes Leben aufbauen. Bei uns ist es nun so, ich bin der Ernährer der Familie, meine Frau ist alkoholkrank und weil ich mit der Situation nicht mehr so weitermachen möchte, will sich meine Frau trennen. Jetzt geht also die trinkende Mutter mit den Kindern. Ist das gut so ? Ist es gut für die Kinder, wenn ich aus der "Gefahrenzone" bin und die Kinder dann alle 2 Wochenenden wieder etwas auffangen kann ? Kann es sein, daß es meiner Frau wirklich besser geht, wenn wir uns getrennt haben ? Soll ich um das Sorgerecht streiten mit all den häßlichen Begleiterscheinungen ? Es ist einfach so, daß ich weiß, was gut für mich ist, es muß sich was ändern und wenn es die Trennung ist. Aber was ist gut für die Kinder? Und bitte nicht falsch verstehen, sowohl meine Frau als auch ich lieben unsere Kinder über alles und alle Kinder lieben auch uns beide. Meine frau trinkt auch nicht permanent, aber wenn ein Rückfall kommt und die sind leider derzeit eher häufig, dann richtig. Beim letzten Mal bin ich von einer Geschäftsreise um 21.30 zurückgekommen, es regnete draußen ud war schon dunkel und die 2 ältesten Kinder sind irgendwo draußen gewesen, die Kleine hat alleine Ferngesehen und meine Frau ist in Ihrem Zimmer im Rausch eingeschlafen.

Meine Idealvorstellung wäre, daß meine Frau nochmal eine Therapie macht, vielleicht sogar Langzeit oder stationär, wir danach sehen, ob es noch Gemeinsamkeiten gibt und wenn wir uns dann trennen, hätte ich wenigstens das Gefühl, die Kinder sind auch bei meiner Frau gut aufgehoben und wir erziehen dann zwar gemeinsam, aber eben getrennt.

Aber im Moment weiß ich eben nicht, was das Beste für die Kinder ist....und ich will Ihnen auch in keinem Fall die Mutter nehmen....

Tja, das ist nun ein langer Text, ich habe aber schon soviele Bücher gelesen, Gespräche mit Freunden und Familie geführt, bin ein paar Mal beim Blauen Kreuz gewesen, werde auch zu einer Selbsthilfegruppe gehen, aber die bisherigen Antworten bezogen sich immer mehr auf das Verhältnis von mir zu meiner Frau, aber da komme ich zurecht, die Tipps bezüglich der Kinder waren immer mehr juristische Natur wie "Beweise sammeln, Jugendamt informieren, Sorgerecht einklagen etc." Ich weiß nicht, ob das der richtige Weg ist, daher frage ich einfach mal hier in dem Forum. Ich will mir später einfach nicht vorwerfen, daß ich für meine Kinder das Falsche getan habe....

Vielen Dank für jegliche Rückmeldung, eigene Erfahrungen, Tipps. Entscheiden muß ich dann sowieso ganz alleine.

Viele Grüße,
PapaMUC

lina05
neuer Teilnehmer
Beiträge: 7
Registriert: 13.05.2008, 14:40

Beitrag von lina05 » 13.05.2008, 22:47

Hallo erstmal, bin selbst noch ganz neu hier. Da ich selbst solche schwierigkeiten habe ist es schwierig was dazu zu sagen, ausser dass die kinder vermutlich bei dir besser aufgehoben sind als bei ihrer Mutter. Ist zwar traurig aber es ist leider so.
Ich kann das gut verstehen den mein lebenspartner machte auch schon langzeit therapie und wurde auch rückfällig. Ich kann auch absolut nicht zur zeit mit ihm darüber reden.
Mein lebenspartner ist ein guter Vater da gibt es nix.. Doch ích hätte angst meine Kinder ganz bei ihm zu lassen. Er trinkt heimlich doch nicht jeden tag, er kann sich teilweise zurückhalten..
Klar musst du selbst entscheiden, doch wie wäre deine entscheidung wenn du selbst noch ein kind wärst?
Sobald man kinder hat ist es noch schwieriger. Ich komme da auch schlecht raus..
Ich wünsche Dir und deiner Frau das beste für eure Kinder.
Lg Lina

Ette
sehr aktiver Teilnehmer
Beiträge: 1599
Registriert: 25.01.2007, 22:46

Beitrag von Ette » 14.05.2008, 06:48

Guten Morgen MUC,

willkommen hier im Forum. Gut, dass du dich auf den Weg gemacht hast, das Sucht-System aufzubrechen.

Mich hat es ziemlich sprachlos gemacht, dass du schon so lange ausgehalten hast und nun deinen Kindern Ähnliches zumutest. Der Ansatz, ihnen die Mutter nicht nehmen zu wollen, ist zwar lobenswert, in Anbetracht ihrer Sucht jedoch in meinen Augen nicht der richtige. Stell dir vor, was das Zusammenleben mit einer Mutter, die so junge Kinder nicht richtig versorgen kann aufgrund ihrer Trinkerei in den kleinen Seelen hinterlässt. Dies wird vielleicht weitaus schwerwiegender sein als die Tatsache, dass sie erst einmal von ihr getrennt sein werden. Wenn du hier bei den erwachsen Kindern alkoholkranker Eltern liest, wirst du sicherlich einen Eindruck davon bekommen, was mit deinen Kindern passiert, wenn sie in dieser Familienkonstellation bleiben.

Die Ratschläge, die du bekommen hast von wegen Beweise sammeln, Jugendamt einschalten, halte ich für realistisch. Allerdings sind sie nicht nach der allgemein populären Meinung, die da lautet, Kinder gehören zur Mutter. Können sie auch gar nicht, denn eine Mutter, die aufgrund ihrer Sucht nicht in der Lage ist, ihre Kinder verantwortungsvoll zu versorgen und zu erziehen, halte ich persönlich eher gefährlich für Kinder als hilfreich.

Ich denke, du hast nicht nur für dich die Verantwortung, dich aus dieser Beziehung soweit zurück zu ziehen, dass ihr als Paar gesund werden könnt. Du hast auch noch die Verantwortung für die Kinder, die sich nicht wehren und aus der Familie lösen können. Diese Verantwortung kannst du mit deiner Frau nicht teilen, weil diese krank ist. Nach meiner Meinung sollte nicht das Bemühen im Vordergrund stehen, den Kindern nicht die Mutter zu nehmen, sondern ihnen eine halbwegs gesundes Aufwachsen zu ermöglichen.

Es ist aber nur mein ureigenstes Empfinden, wenn ich lese, was du schreibst. Es ist ganz alleine deine Entscheidung, wie du weiter leben möchtest und deine Kinder leben lassen willst. Wobei ich nachvollziehen kann, dass es Angst macht, etwas zu verändern, denn es würde eine Menge Aufwand und Unannehmlichkeiten bedeuten, alleine mit den Kindern klarkommen zu müssen. Vielleicht ist diese Angst vor der Ungewissheit auch der Gedanke hinter deiner Aussage „ich will ihnen nicht die Mutter nehmen“.

LG
Ette

Feuervogel

Re: Vater mit Kindern

Beitrag von Feuervogel » 14.05.2008, 09:11

Hallo PapaMUC,
ich freue mich für dich, aber auch für deine Kinder, daß du dich entschlossen hast, aus diesem Suchtsystem auszubrechen!
PapaMUC hat geschrieben:Jetzt geht also die trinkende Mutter mit den Kindern. Ist das gut so ?
NEIN!!! Nein, nein und nochmals nein! Wie Ette schon schrieb, lies dich mal bißchen ein bei den erwachsenen Kindern von alkoholkranken Eltern. Ich bin mir sicher, daß du dich dann auf die Hinterbeine stellen wirst und ALLES versuchen, deine Kinder vor diesem Schicksal zu schützen!
Es ist verständlich, daß du vielleicht erst davor zurückschreckst, da gesellschaftlich immer noch die Meinung vorherrscht (vorzuherrschen scheint), daß Kinder zu ihrer Mutter gehören. Aber nein, der Vater ist genauso wichtig und wenn die Mutter krank ist, dann umso mehr! Es geht ja auch gar nicht darum, daß du den Kindern die Mutter wegnehmen willst. Ich bin mir sicher, daß du eine vernünftige Regelung finden wirst, wie deine Kinder ihre Mutter regelmäßig sehen können (sofern sie gerade nicht trinkt, versteht sich).
Es geht auch nicht darum, daß deine Frau böse ist oder so. Du mußt einfach die Tatsache akzeptieren, daß sie krank ist und daher nicht für die Kinder so sorgen kann, wie die Kinder es brauchen.
Und die Tatsache, daß sie sich lieber trennt als eine Therapie zu machen, zeigt doch mehr als deutlich, daß sie NICHTS ändern will, sie will in Ruhe weitersaufen.... Traurig, aber es ist so.

Als berufstätiger alleinerziehender Vater wirst du einigen organisatorischen Spagat machen müssen, um die Betreuung deiner Kinder neben deiner Erwerbstätigkeit zu gewährleisten. Aber es ist machbar, das zeigen viele andere Alleinerziehende! (Hierfür könntest du dir Hilfe/Unterstützung beim Jugendamt holen, aber es gibt auch im Internet Foren für Alleinerziehende, wo es sehr viele hilfreiche Tips und Ratschläge gibt, das nur mal am Rande).
PapaMUC hat geschrieben:Ich bin sicher kein perfekter Mensch, aber meine Frau gibt mir für fast alles und jedes die Schuld
Ja das ist auch typisch für diese Krankheit. Würde deine Frau nicht dir die Schuld geben, müßte sie ja mal bei sich selber schauen.....

Also, ich kann dich nur ermutigen, zum Wohle deiner Kinder - nimm deine Kinder und geh...!

Alles Gute
Feuervogel

Karotte
sehr aktiver Teilnehmer
Beiträge: 2784
Registriert: 18.12.2007, 22:27

Beitrag von Karotte » 14.05.2008, 12:22

Hallo MuC, habe die selbe meinung. Du solltest schnellstens mit den Kindern ausziehen!!! Kannst Du nicht in die Nähe deiner Arbeitsstelle ziehen? Das wäre wahrscheinlich erstmal heftig aber es würde sich bestimmt lohnen. Bin auch schon 2 mal nach ganz kurzer Zeit (ca. 3 Monate) wieder um-ausgezogen, weil die Situation nicht tragbar war, und habe es nie bereut.

In meiner Familie war es der Vater (bin nicht sicher ob er ein Alkoholproblem hatte oder eine Persönlichkietsstörung) - und ich war auch als Kind schon der Ansicht lieber keinen Vater als einen der sich nicht kümmert und zusätzlich Ärger macht...es drehte sich alles um Ihn und wir Kinder wurden "vergessen".. Das war und ist nicht gut. Ich leide da heute noch drunter. Ich war froh als er auszog, leider kam er zurück...un dich bin dann sobald ich alt genug war gegangen...Kinder lieben Ihre Eltern und können so vieles nicht verstehen. Und können sich auch nicht schützen. Du mußt diese aufgabe unbedingt übernehmen.

Wenn Du mit den Kindern gehst dann kommt Sie vielleicht zur Besinnung?
Echt der Wahnsinn wie lange Du das ausgehalten hast.

Geh doch mal zum Blauen Kreuz, die kümmern sich auch um Kinder von Alkis. Gibt es fast überall. Wenn Du im Internet schaust findest Du unter Kontakte Adressen in der jeweiligen Stadt. Laß Dich beraten.

Du bekommst das hin wenn Du willst. Such Dir Hilfe!

Viel Kraft und alles Gute für Euch!

lukida
neuer Teilnehmer
Beiträge: 84
Registriert: 11.05.2008, 11:31

Beitrag von lukida » 14.05.2008, 16:16

Hallo MUC bin in einer ähnlichen Situation wie du , nur hatte ich das Glück das meine Frau jemand neuen hat und wir jetzt getrennt leben und ich den ersten Schritt nicht selber machen mußte. Was du so schreibst hört sich so an als ob eure Ehe sowieso ziemlich am Ende ist und du dir überlegen solltest ob du noch viel Energie in deren Aufrechterhaltung stecken solltest. Du solltest dich aber erstmal beraten lassen ob es sinnvoll für dich ist mit den Kindern auszuziehen weil anders als bei Frauen wird das bei Männern meist nicht so positiv gesehen. Du mußt auf jeden Fall Beweise sichern und dich von einem Anwalt beraten lassen. Im Fordergrund deiner Bemühungen sollten aber immer die Kinder stehen, da diese noch deinen Schutz brauchen. Und natürlich wird sie dir für alles die Schuld geben , ganz egal was du machst und auch wenn sie die Kinder vernachlässigt, wirst du daran für sie schuldig sein.

tini8
aktiver Teilnehmer
Beiträge: 614
Registriert: 28.12.2007, 20:19

Beitrag von tini8 » 14.05.2008, 21:56

Hallo PapaMUC! Kämpfe! Kämpfe um dich und um deine Kinder! Kämpfe um das Sorgerecht!!!!!

Als ich deinen Eingangsartikel gelesen habe, sind mir die Haare zu Berge gestanden. Die sind ja noch relativ klein, und brauchen eine zuverlässige Betreuung!!! Deine Frau kann die ganz sicher nicht leisten. Tu das deinen Kindern nicht an!

Es gibt nichts Schlimemres, als mit einem alkoholkranken Elternteil aufzuwachsen - aber wenn du dann auch noch weg bist - was bleibt deinen Kindern? Die nackte Angst. Jeden Morgen, jeden Mittag, jeden Abend. Keiner, der sich für mich interessiert. Und eine überforderte Mutter, die immer mehr trinkt. Denn einfach ist es bestimmt nicht als Alleinerziehende mit 3 Kindern!!!

Geh zum Jugendamt, besorg euch eine Haushaltshilfe, lass die Oma in eure Nähe ziehen oder wen auch immer, aber zieh aus mit den Kindern - besser gestern als heute!!! Wenn du sie allein lässt mit deiner Frau, wird das für sie schreckliche Folgen haben.

Du hast schon mal den Tipp bekommen, bei den erwachsenen Kidnern nachzulesen. Tu das! Dir werden die Augen und Ohren übergehen. Und las auf keinen Fall deine Kinder entscheiden. Die können das nicht. Die wollen ja am liebsten euch beide behalten. Aber wenn das nciht geht: b durch die Mitte! Schütze deine Kinder!


Liebe Grüße und ganz viel Kraft, tini

Spedi

Beitrag von Spedi » 16.05.2008, 08:35

Servus PapaMUC,

mal ganz einfach auf den Punkt gebracht: möchtest Du unter der "Fuchtel" eines Menschen leben, der noch nicht mal mit sich selbst gesund umgehen kann und will?

Nein, willst Du nicht?

Aber Deinen Kindern würdest Du es zumuten wollen, weil Du ihnen "die Mutter nicht wegnehmen willst"???

Kapier' ich ehrlich nicht.

Aber vielleicht magst du Dich erst mal im Bereich der Kinder von Alkoholikern "einlesen" um zu erkennen, welchen Schaden wir Alkoholiker unseren Kindern durch unser Saufen zufügen. Welche Ängste und Sorgen wir in unseren Kindern wecken. Und dass wir sie dann damit alleine lassen, weil wir ja noch nicht mal in der Lage und willens sind, uns selbst zu helfen - so lange wir nicht trocken werden wollen.

Und Deine Frau scheint ja nun nicht trocken werden zu wollen, so wie Du das beschreibst.

Tu was für Dich und für Deine Kinder - und zwar schnell und gründlich!

LG
Spedi

Antworten