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Fragen an einen Alkoholiker

Hilfe für Co-Abhängige, Partner und Angehörige von Alkoholikern bei der Coabhängigkeit

Moderator: Moderatoren

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silten
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Re: Fragen an einen Alkoholiker

Beitrag von silten » 01.05.2020, 21:42

[quote=Aurora post_id=939774 time=1588355698 user_id=60
Der Psychiater erscheint mir echt zweifelhaft! Für mich sieht das nicht so aus, dass er deinen Mann beim Entzug unterstützt! Er hat dich in die Verantwortung genommen, und das geht absolut gar nicht! Was heißt, du könntest die Ambulanz rufen, wenn es dir zu viel würde?
Hallo! Was soll DAS denn? Ein Entzug kann lebensgefährlich sein, da geht es nicht darum, dass es dem Angehörigen mal "zu viel" werden könnte. Dieser Arzt handelt in meinen Augen verantwortungslos..

Danke! Du hast Recht. ich werde mit dem Psychiater noch mal reden!

Linde66
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Re: Fragen an einen Alkoholiker

Beitrag von Linde66 » 01.05.2020, 23:19

Wenn das ein reiner Psychiater ist, dann halte ich das für "zu wenig". Denn die Entgiftung sollte von einem Allgmeinmediziner oder Internisten begleitet werden.
Wo kommt der Alkohol her, wenn er eigentlich entgiftet? Das paßt doch alles nicht zusammen...
Ich finde es furchtbar, was dir da aufgebürdet worden ist.

Lia
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Re: Fragen an einen Alkoholiker

Beitrag von Lia » 02.05.2020, 00:03

Für mich hört sich das an wie ein Delir oder ein sogenanntes Präddelir. Ich habe das mal ähnlich bei einer Mitpatientin in der Entgiftung erlebt und würde dir dringend raten einen Krankenwagen zu rufen.
Es ist unverständlich, dass man dir diese Verantwortung aufhältst.
Selbst, wenn es "nur" der Suff sein sollte wird dein Mann vielleicht "aufwachen", wenn er sich im KH wieder findet.
Das ist eine gefährliche Situation, die ganz schnell aus dem Ruder laufen kann und dein Mann braucht dringend Medikamente, wenn es sich um ein Delle handeln sollte.
Das kann niemand von hier aus beurteilen, auch du nicht.
Der Psychiater handelt im übrigen grob fahrlässig!!!!!

LG Lia

Cadda
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Re: Fragen an einen Alkoholiker

Beitrag von Cadda » 02.05.2020, 06:09

Guten Morgen,

ich sehe es, wie alle Anderen. So eine Verantwortung würde ich niemals übernehmen. Dazu kommt noch, dass man ja überhaupt nicht mehr von Entgiftung oder Entzug sprechen kann, da er ja offensichtlich trinkt. Also ist das eh hinfällig. Ich würde den RTW rufen und die Verantwortung abgeben.

Toivo Ja Voima
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Re: Fragen an einen Alkoholiker

Beitrag von Toivo Ja Voima » 06.05.2020, 11:11

Hallo Helmut,
ich habe jetzt (noch) keine konkrete Frage, wollte aber sagen, echt super das du den Beitrag ins Leben gerufen hast.

Obwohl ich selber süchtig war von anderen Drogen, ist Alkoholismus für mich so total unbekanntes Land und so stehe ich hilflos dem Alkoholismus meiner Schwester gegenüber.

Danke für deine Offenheit und die Chance Fragen zu stellen als Angehöriger.

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