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Raus aus alten Mustern

Hilfe für Co-Abhängige, Partner und Angehörige von Alkoholikern bei der Coabhängigkeit

Moderator: Moderatoren

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CoA12307
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Beitrag von CoA12307 » 23.03.2018, 05:24

Ich zähl jetz die Tage an denen ich mich auf mich selbst konzentrieren kann und gut zu mir bin anstatt ihm nachzulaufen. Ohjeh.

Aurora
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Beitrag von Aurora » 23.03.2018, 09:36

Hallo CoA,

das ist doch ein guter Anfang, finde ich. Mach einfach eine Liste, in der du deine guten Momente aufschreibst. Vielleicht kannst du dir ein Ziel setzen und dich dann belohnen. Und dann ein neues Ziel setzen und immer so weiter. Dann siehst du auch deine Erfolge und das kann ganz schön motivieren!

Hast du denn deine Wäsche wieder bekommen?
Und wie geht es deinem Kiefer?

Viele Grüße
Aurora

Aurora
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Beitrag von Aurora » 23.03.2018, 09:58

Hallo CoA,

das hast du bei Julia geschrieben und es ist mir sehr wichtig, dass das auch hier noch mal steht:

Zitat:
Wenn du mehr über die Krankheiten wissen möchtest, Gehe am besten zu einer Selbsthilfegruppe von Al-Anon oder einem offenen meeting für Anonyme Alkoholiker. Dort findest du auch etwas gutes zu lesen.



Wir sind hier auch eine Selbsthilfegruppe, so wie die AA oder Guttempler oder sonst wer. Der Unterschied ist nur die Plattform, wir sitzen nicht alle im Stuhlkreis oder so, wir treffen uns hier. Und zwar 24 Stunden am Tag 7 Tage die Woche! Wo bekommst du das?

Und es gibt hier einen Erfahrungsschatz der ist fast unermesslich groß und jederzeit verfügbar, also jeder kann nachlesen. Bis zum Gründungstag des Forums. Es gibt auch viele Buchtipps oder Hinweise zu Berichten in den Medien.

Das ist doch klasse, oder!? Sehr glücklich .

Natürlich kann jeder Mensch auch in eine reale Gruppe gehen, viele hier machen das ja auch zusätzlich. Aber ich finde es unfair, wenn jemand von hier explizit weg geschickt wird. Viele Menschen leisten hier ehrenamtlich und auch für die eigene Selbsthilfe unbezahlbare Hilfestellung. Hast du dir das schon mal überlegt?

Liebe Grüße
Aurora

CoA12307
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Beitrag von CoA12307 » 24.03.2018, 02:09

Hallo Aurora,
Zusätzlich in eine Gruppe zu gehen heisst ja nicht, von hier weg zu gehen. Das Problem ist halt, dass die spezielle Al-Anon Literatur zu dem Thema nur über die Selbsthilfegruppe und nicht im öffentlichen Handel verfügbar ist.

CoA12307
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Beitrag von CoA12307 » 24.03.2018, 02:13

Ja meine Wäsche hab ich und mein Kiefer auch. Bin am lernen. Heute kam mir ein wichtiger Gedanke zum Thema ich, einsamkeit und Menschen. Ich möchte lieber Qualitativ hochwertige Kontakte oder lieber keine. Oft habe ich Kontakt zu Alkoholikern oder Menschen. Und ich spiel dann die Rolle eines Clowns, Lustobjekts oder Mülleimers. Aber ich möchte Kontakt mit menschen, bei denen es Interaktion gibt. Bei denen meine Bedürfnisse auch beachtet werden und ich Wertgeschätzt werde. Und jetzt denke ich, manchmal ist es besser für mich, auch mal allleine zu sein.

CoA12307
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Beitrag von CoA12307 » 25.03.2018, 09:07

Heut habe ich geschafft mir keine Zigaretten zu kaufen. Wollte eigentlihc noch mehr lernen, aber bin eingeschlafen und hab mich sehr ausgeruht. In meinem Kopf immernoch Ängste: Was passiert, wenn, blablblalbla,, wenn , und dann ... dabei brauch ich mir doch keine Sorgen machen. Bestimmt behalten er und ich ein freundschaftliches Verhältnis. Und wenn er mehr will, wird er sich gut benehmen. Und wenn nicht, dann ist es auch nicht schlimm. Weil jetzt wo sich herausgestellt hat, dass wir uns nicht treffen, habe ich wieder lust gekriegt im wald spazieren zu gehen. Das ist sicher ein gutes Zeichen. Jetzt werde ich erstmal ein gutes Frühstück geniessen und dann an die Arbeit gehen. wird schon alles schiefgehen.

Danja
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Beitrag von Danja » 27.03.2018, 00:21

CoA12307 hat geschrieben:Heut habe ich geschafft mir keine Zigaretten zu kaufen.
Glückwunsch dazu! Ich habe nie mit dem Rauchen angefangen (zum Glück!) aber sich das abzugewöhnen ist glaube ich auch unheimlich schwer.

CoA12307
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Beitrag von CoA12307 » 01.04.2018, 21:28

Danke Danja. Hab jetzt ein oder zwei Wochen nicht mehr geraucht. Ich schreibe ihm jeden Tag sms. kann es nicht lassen. Wir bringen uns gegenseitig zum lachen. Aber mehr nicht.

Ich glaube Abstand ist wichtig und gesund. In einer Alkoholkranken Beziehung passiert es schnell, dass man sich gegenseitig einengt. Aber ich brauche Freiraum, viel Luft zum Atmen, Platz zum wachsen! Deswegen werde ich auch meinen Alkoholabhängigen Vater bitten, mich nicht jede Woche zu besuchen. Weil ich mich nämlich sonst eingeengt fühle! Und ich versuche dem Kerl nicht so oft zu schreiben, damit er sich nicht eingeengt fühlt. Ich bin sehr froh dass er nicht den Kontakt abbricht. Sowas passierte mir schonmal und war für mich sehr schmerzhaft. Seufzt. Hoffe ihr hattet alle schöne Ostern

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