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Distanz aber wie?

Hilfe für Co-Abhängige, Partner und Angehörige von Alkoholikern bei der Coabhängigkeit

Moderator: Moderatoren

JuliaTara
neuer Teilnehmer
Beiträge: 36
Registriert: 23.02.2018, 11:45

Distanz aber wie?

Beitrag von JuliaTara » 03.04.2018, 12:31

Hallo!

Ich bin relativ neu hier, habe aber bereits einige Beiträge geschrieben und meine Situation etwas erläutert. Ich bin seit über einem Jahr mit einem Mann zusammen, von dem ich ziemlich sicher bin, dass er ein Alkoholiker ist. Er trinkt nicht täglich aber wenn er trinkt, dann unkontrolliert bis zum Blackout. Er trinkt wenn er Stress hat und depressiv ist um nicht nachdenken zu müssen. Oft ist er nächtelang unterwegs und kommt entweder erst in der Früh nach Hause oder dann im Laufe des nächsten Tages.

Wir haben über das Thema oft geredet, er wollte aufhören und sich Hilfe suchen und hat nichts unternommen. Vorgestern meinte er, er findet Trinken nicht schlimm, wenn man es kontrollieren kann. Er denkt also, dass er das kann, ich sehe das anders.

Meine Frage an die Community ist: wie kann ich mich emotional (räumlich geht momentan nicht) soweit abgrenzen, dass es mir besser geht? Diskussionen, Bitten, Tränen und Vernunft haben nicht gefruchtet. Ich bin müde, habe keine Energie mehr zu diskutieren, lebe aber ständig in Angst vor der nächsten Sauftour. Ich möchte gerne, dass mich das nicht mehr berührt und ihm auch zeigen, dass ich mich distanziere von ihm und seiner Sucht. Allerdings weiß ich nicht, wie. Ich habe auch jetzt gerade keine Kraft, die Beziehung zu beenden.

Danke für eure Ratschläge, Kommentare usw.

LG Julia

Aurora
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Beiträge: 12439
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Beitrag von Aurora » 03.04.2018, 13:14

Liebe Julia,

ich habe eine Bitte an dich. Du brauchst nicht für jedes Thema ein neues Fädchen zu eröffnen. Es ist viel einfach für die anderen Leute, wenn du einfach in einem immer weiter schreibst. Da steht dann alles drin und kann nachgelesen werden. Also ist es gut, wenn du jetzt hier in diesem Fädchen einfach bleibst.

Eine emotionale Abtrennung finde und fand ich für mich selbst damals als sehr schwierig. So lange ich ihn immer wieder vor Augen hatte, er mich somit auch jederzeit mit Worten angreifen konnte oder durch seine Handlungen verunsicherte, so lange war es einfach unendlich schwer.

Aber unmöglich war es auch nicht. Ich habe Dinge alleine für mich unternommen, mehr und mehr. Ihm seine Wäsche nicht mehr gewaschen und ihn nicht mehr mit versorgt. Das war sehr schwer, denn er machte einen auf großes Opfer und armseligen Leidenden.

Diskussionen und so Sachen würde ich aus dem Weg gehen. Es bringt ja nichts. Es kostet einfach nur Energie, merkst du ja selbst. Also von deiner Seite aus macht es Sinn, ihn einfach nicht mehr anzusprechen und wenn er anfangen will zu diskutieren kannst du den Raum verlassen oder so.

Das ist auch am Anfang sicher schwer weil es auch ungewohnt ist. Grenzen zu setzen. Aber leider wird es nicht anders gehen.

Liebe Grüße
Aurora

conbira
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Beitrag von conbira » 03.04.2018, 14:33

Hallo Julia Tara,

ich befinde mich gerade in fast der gleichen Situation...nur einen kleinen Schritt weiter.

Mein Mann ist seit 6 Monaten trocken, und nichts hat sich geändert. Im Gegenteil, es ist schlimmer geworden. Die alten Muster kommen durch, das wie er war bevor der getrunken hat.

Ich versuche mich abzugrenzen in dem ich nicht mehr für ihn koche, ihm komplett aus dem Weg gehe, nicht mehr rede. Er ist im Augenblick noch friedlich. (seit ca 6 Wochen) Anfangs war es gaaaaanz schwer, weil er sehr subtil immer wieder versucht hat mich zu manipulieren. Ich glaube er hat ca. 25-150 Möglichkeiten mich hoch zu bringen.

Schau einfach mal, welche Wiederholungen die du kennst auftauchen. Wappne dich, indem du mal schaust, worauf DU anspringst. Wenn du nicht anspringst, wird er aufhören dich zu traktieren. Das ist hier im Moment so der Fall. Das ist der 1. Schritt.
Ich bin genau so müde wie du, immer wieder zu versuchen das abzufedern und nicht zu reagieren. Aber es wird von Tag zu Tag leichter.

Ich kann dir sicherlich nicht den ultimativen Tipp geben, ich lerne selbst noch aber ich wünsch dir ganz viel Kraft bei deinem Vorhaben.

Lieben Gruß
Conbira

WildRover2017
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Registriert: 25.10.2017, 19:04

Re: Distanz aber wie?

Beitrag von WildRover2017 » 03.04.2018, 18:14

Hallo Julia,
JuliaTara hat geschrieben:Er trinkt nicht täglich aber wenn er trinkt, dann unkontrolliert bis zum Blackout.
das hilft Dir jetzt auch nicht weiter, aber ich wollte trotzdem mal fragen: Wie oft passiert das?

Oder anders: Hättest Du eine persönliche Grenze, bei der Du Dir sagen könntest: "OK, wenn es nur x mal im Monat/Jahr (was auch immer) passieren würde, dann könnte ich damit leben"?

LG
WildRover

JuliaTara
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Beiträge: 36
Registriert: 23.02.2018, 11:45

Re: Distanz aber wie?

Beitrag von JuliaTara » 04.04.2018, 09:09

WildRover2017 hat geschrieben:Hallo Julia,
JuliaTara hat geschrieben:Er trinkt nicht täglich aber wenn er trinkt, dann unkontrolliert bis zum Blackout.
das hilft Dir jetzt auch nicht weiter, aber ich wollte trotzdem mal fragen: Wie oft passiert das?

Oder anders: Hättest Du eine persönliche Grenze, bei der Du Dir sagen könntest: "OK, wenn es nur x mal im Monat/Jahr (was auch immer) passieren würde, dann könnte ich damit leben"?

LG
WildRover
Hallo WildRover,

das ist eine sehr gute Frage, die ich mir selbst immer wieder stelle. Ab wann ist man ein Alkoholiker? Wann trinkt man einfach gerne, weil es Teil der Kultur ist? Wo ist die Grenze? Ich bin gebürtige Slawin und habe viele Jahre in Österreich gelebt. Beide Kulturkreise sind keine Kostverächter wenn es um Alk geht. Jetzt lebe ich in Finnland und hier ist es noch einmal härter. Die Finnen haben eine ganz heftige Trinkkultur. Wenn sie trinken, dann komplett unkontrolliert und bis sie nicht mehr stehen können. Und das habe ich so noch nie erlebt.

Mein Freund trinkt manchmal mehrere Tage hintereinander, manchmal wochenlang nicht. Manchmal kommt er nächtelang nicht nach Hause weil er auf Sauftour ist. Wenn er trinkt, dann kippt er das Bier runter wie Wasser. Das hat mit Genusstrinken nichts mehr zu tun. Er hat ständig Blackouts danach und wird verbal fies. Er trinkt wenn er Stress hat und depressiv ist als Kur und Lösung zu all seinen Problemen. Er hat mir erzählt, dass er keinen Tropfen getrunken hat bis die Probleme in seiner Ehe vor ca. 15 Jahren begonnen haben. Für mich klingt das nach dem vorgezeichneten Weg in den Alkoholismus. Würde er einmal die Woche ausgehen und sich aus Spaß betrinken und gut ist, wäre das okay. Beim Essen ein Glas Wein oder Bier und gut ist. Aber er will immer weitermachen, nicht nach Hause gehen sondern weiter trinken.

Sorry für die lange Wurst. Aber das ist der "Tatbestand" :).

Liebe Grüße
Julia

WildRover2017
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Re: Distanz aber wie?

Beitrag von WildRover2017 » 04.04.2018, 10:47

Liebe Julia,

meine Gedanken gingen in genau dieselben Richtungen wie Deine:
JuliaTara hat geschrieben:das ist eine sehr gute Frage, die ich mir selbst immer wieder stelle. Ab wann ist man ein Alkoholiker? Wann trinkt man einfach gerne, weil es Teil der Kultur ist? Wo ist die Grenze? Ich bin gebürtige Slawin und habe viele Jahre in Österreich gelebt. Beide Kulturkreise sind keine Kostverächter wenn es um Alk geht. Jetzt lebe ich in Finnland und hier ist es noch einmal härter. Die Finnen haben eine ganz heftige Trinkkultur. Wenn sie trinken, dann komplett unkontrolliert und bis sie nicht mehr stehen können. Und das habe ich so noch nie erlebt.
Ich bin nach vielem gequälten Grübeln zu dem Schluss gekommen, dass man bei "Grenzfällen" letztenendes einfach nicht genau sagen kann, wo der Alkoholismus anfängt und das nicht abhängige Vieltrinken aufhört. Als Mitbetroffener weiß man es nicht, und der Trinker selbst weiß es wahrscheinlich auch nicht, nur dass wir Partner eher davon ausgehen, dass da schon eine Abhängigkeit da ist, während der grenzwertige Trinker selbst natürlich felsenfest vom Gegenteil überzeugt ist.

Aber letztenendes ändert das auch nichts, denn wenn der Partner nicht-abhängig soviel trinkt, dass man es nicht erträgt, ist es ja schließlich auch schon fürchterlich genug.

Aber die kulturelle Prägung ist auf jeden Fall da, daran habe ich auch gedacht, denn ich hatte in meinem Leben sowohl viel mit Slawen als auch mit Skandinaviern zu tun - Skandinaviern im weiteren Sinne, also auch mit Finnen, und ich bin viel in Finnland unterwegs gewesen.

Dabei habe ich natürlich auch die Trinksitten dort kennengelernt, und hatte immer den Eindruck, dass, überspitzt gesagt, die Leute in Skandinavien - und vor allem in Norwegen und Finnland - entweder totale Abstinenzler oder aber Alkoholiker sind, und dazwischen scheint es einfach nichts zu geben.

Und im Gegensatz zu den Slawen, bei denen es meist ziemlich wild zuging, schien mir in Finnland auch das ganze Konzept des "social drinking" irgendwie zu fehlen. Ich habe einige Partys erlebt, bei denen sich die Leute praktisch ausnahmslos einfach bis zur Quasi-Bewusstlosigkeit zuschütteten, ohne dass dabei viel los gewesen ware, und ein paar Tage später meinten dann einige: Was für eine geile Party war das, ich kann mich von dem ganzen Abend an nichts erinnern!

Und so ist eben auch meines Erachtens das sozial akzeptierte Trinken stark kulturell geprägt, und in Finnland muss man wahrscheinlich einfach akzeptieren, dass sehr viel mehr Leute sozial so konditioniert sind, dass sie für unsere Begriffe extrem viel trinken und das als normal ansehen, so dass man sich einfach damit abfinden muss. Und ich denke, dass es einem das Leben vielleicht etwas leichter machen kann, wenn man denkt: Ist hier einfach so, macht nicht nur mein Partner so, sondern eigentlich alle.

Aber so, wie Du das von Deinem Freund schilderst, hat es natürlich ein Ausmaß, bei dem man sich auch durch Akzeptanz der anderen Kultur nicht mehr selbst beruhigen kann ...

LG
WildRover

JuliaTara
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Re: Distanz aber wie?

Beitrag von JuliaTara » 04.04.2018, 11:58

WildRover2017 hat geschrieben:Liebe Julia,

meine Gedanken gingen in genau dieselben Richtungen wie Deine:
JuliaTara hat geschrieben:das ist eine sehr gute Frage, die ich mir selbst immer wieder stelle. Ab wann ist man ein Alkoholiker? Wann trinkt man einfach gerne, weil es Teil der Kultur ist? Wo ist die Grenze? Ich bin gebürtige Slawin und habe viele Jahre in Österreich gelebt. Beide Kulturkreise sind keine Kostverächter wenn es um Alk geht. Jetzt lebe ich in Finnland und hier ist es noch einmal härter. Die Finnen haben eine ganz heftige Trinkkultur. Wenn sie trinken, dann komplett unkontrolliert und bis sie nicht mehr stehen können. Und das habe ich so noch nie erlebt.
Ich bin nach vielem gequälten Grübeln zu dem Schluss gekommen, dass man bei "Grenzfällen" letztenendes einfach nicht genau sagen kann, wo der Alkoholismus anfängt und das nicht abhängige Vieltrinken aufhört. Als Mitbetroffener weiß man es nicht, und der Trinker selbst weiß es wahrscheinlich auch nicht, nur dass wir Partner eher davon ausgehen, dass da schon eine Abhängigkeit da ist, während der grenzwertige Trinker selbst natürlich felsenfest vom Gegenteil überzeugt ist.

Aber letztenendes ändert das auch nichts, denn wenn der Partner nicht-abhängig soviel trinkt, dass man es nicht erträgt, ist es ja schließlich auch schon fürchterlich genug.

Aber die kulturelle Prägung ist auf jeden Fall da, daran habe ich auch gedacht, denn ich hatte in meinem Leben sowohl viel mit Slawen als auch mit Skandinaviern zu tun - Skandinaviern im weiteren Sinne, also auch mit Finnen, und ich bin viel in Finnland unterwegs gewesen.

Dabei habe ich natürlich auch die Trinksitten dort kennengelernt, und hatte immer den Eindruck, dass, überspitzt gesagt, die Leute in Skandinavien - und vor allem in Norwegen und Finnland - entweder totale Abstinenzler oder aber Alkoholiker sind, und dazwischen scheint es einfach nichts zu geben.

Und im Gegensatz zu den Slawen, bei denen es meist ziemlich wild zuging, schien mir in Finnland auch das ganze Konzept des "social drinking" irgendwie zu fehlen. Ich habe einige Partys erlebt, bei denen sich die Leute praktisch ausnahmslos einfach bis zur Quasi-Bewusstlosigkeit zuschütteten, ohne dass dabei viel los gewesen ware, und ein paar Tage später meinten dann einige: Was für eine geile Party war das, ich kann mich von dem ganzen Abend an nichts erinnern!

Und so ist eben auch meines Erachtens das sozial akzeptierte Trinken stark kulturell geprägt, und in Finnland muss man wahrscheinlich einfach akzeptieren, dass sehr viel mehr Leute sozial so konditioniert sind, dass sie für unsere Begriffe extrem viel trinken und das als normal ansehen, so dass man sich einfach damit abfinden muss. Und ich denke, dass es einem das Leben vielleicht etwas leichter machen kann, wenn man denkt: Ist hier einfach so, macht nicht nur mein Partner so, sondern eigentlich alle.

Aber so, wie Du das von Deinem Freund schilderst, hat es natürlich ein Ausmaß, bei dem man sich auch durch Akzeptanz der anderen Kultur nicht mehr selbst beruhigen kann ...

LG
WildRover
Hi WildRover,

wow, es tut so gut zu lesen, dass jemand mit dem Trinkverhalten der Skandinavier Erfahrungen gemacht hat. Es ist genau wie du es schilderst. Sie haben kein soziales Trinkverhalten sondern da wird sich halb ins Koma gesoffen. Bei den Slawen ist das anders, das kenne ich von meiner Familie nur allzu gut. Deshalb bin ich so schockiert was hier in Finnland abgeht. Und auch bei dem Punkt mit entweder Abstinenzler oder Alkoholiker hast du absolut Recht. Es ist einfach irre. Und natürlich stelle ich mir immer wieder die Frage, warum akzeptiere ich es nicht einfach und versuche mich daran zu gewöhnen, auch wenn das total blöd klingt. Ich lebe ja jetzt schließlich hier.

Natürlich kann ich auch mein Verhalten ändern und sagen, wenn mein Freund beim Weggehen die Kontrolle verliert, gehe ich eben nach Hause und gebe mir das nicht mehr.

Eines ist mir auf jeden Fall klar geworden seit ich hier lebe: Ich hinterfrage meine Einstellung zu Alkohol komplett. Bin voller Abscheu Leuten gegenüber die Trinken und gehe nicht mehr gerne in Bars. Ich bin richtig aggressiv wenn mein Freund was trinken gehen will und sehe Leute voller Verachtung an, wenn sie trinken. Das hatte ich davor nicht und in meiner Familie ist immer viel getrunken worden. Aber eben total anders. Deshalb fällt es mir hier so schwer klar zu sehen, hat mein Freund ein Problem oder ist es eher ein kultureller Unterschied, den ich akzeptieren lernen muss oder eben nicht.

Vielen Dank für den Austausch. Das hat gut getan :).

LG Julia

Sunshine_33
sehr aktiver Teilnehmer
Beiträge: 3981
Registriert: 25.07.2013, 11:35

Beitrag von Sunshine_33 » 04.04.2018, 12:29

Hallo Julia,

Distanz zum geliebten Menschen aufbauen müssen? Sorry, aber warum sollte man das tun wollen oder müssen??
Da liegt doch schon der Hase im Pfeffer, das da was GRUNDSÄTZLICH nicht stimmt, oder?
Möchtest Du Dein weiteres Leben in Distanz zu einem geliebten Partner verbringen (müssen aus Selbstschutzgründen)?
Dann bleib bei Deinem saufenden Alkie.
Willst Du das nicht, wirst DU was ändern müssen und nicht er.
Denn DU hast doch ein Problem damit, er hat doch keins mit seiner Sauferei.
Also wird er auch nix ändern, warum sollte er?
Läuft doch noch alles prima und Du tanzt auch schön mit im immer enger werdenden Abhängigkeits-Tango.
wie kann ich mich emotional (räumlich geht momentan nicht)
Doch geht alles, wenn man nur will !
Wer will, findet Wege, wer nicht will, findet Gründe, so einfach ist das.
Weder in Finnland noch bei uns in D gibt es Sklavenhaltung oder Leibeigenschaft.
Ich habe auch jetzt gerade keine Kraft, die Beziehung zu beenden.
Aha. Meinst Du, Du wirst in dieser Beziehung noch Kraft sammeln können?
Nee, wirst Du nicht, im Gegenteil, Du wirst immer mehr Kraft verlieren!
Mensch Mädel, sieh zu, das Du aus dieser Nummer wieder raus kommst.
Und zwar so schnell wie möglich.
Es gibt immer Wege... aber nicht, solange man noch nach Ausreden sucht, warum man nicht gehen kann.
Lass lieber Deinen Traum platzen, und bastel Dir nen neuen. Denn aus diesem wird doch nix mehr, hier ist ein Ende mit Schrecken echt besser.

Sorry, aber ich habe es nicht so mit dem Samthandschuhen, darum schreibe ich Dir mal lieber Klartext.

LG Sunshine (trockene Alkoholikerin)

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