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Distanz aber wie?

Hilfe für Co-Abhängige, Partner und Angehörige von Alkoholikern bei der Coabhängigkeit

Moderator: Moderatoren

Linde66
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Alkoholiker/in oder Angehörige/EKA: EKA

Beitrag von Linde66 » 11.04.2018, 09:35

Guten Morgen Julia,

irgendwann ist einfach genug geredet, dann helfen nur noch Taten.

Du kannst stolz auf dich sein. :)

Lieber Gruß, Linde

JuliaTara
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Beiträge: 36
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Beitrag von JuliaTara » 11.04.2018, 10:26

Vielen Dank liebe Linde66! :)

Sunshine_33
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Beitrag von Sunshine_33 » 11.04.2018, 11:19

Glückwunsch zu diesem Schritt, Julia !
Ich bin stolz auf mich, diesen Schritt gegangen zu sein und sehe jetzt positiv und entschlossen einer neuen Zukunft entgegen.
Das hört sich prima an. :)
Rechne aber auch damit, das es nochmal Rückschläge geben wird... und genau dann ist es wichtig, stark zu bleiben, trotz Schwäche... sozusagen.

Nach vorn schauen ist jetzt das beste und auch die einzig wirkliche Alternative, wenn es Dir wieder besser gehen soll.
Es wird alles seine Zeit dauern, und die darfst Du Dir auch nehmen. Und dann geht es auch wieder bergauf !

LG Sunshine

Eule89
neuer Teilnehmer
Beiträge: 451
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Beitrag von Eule89 » 11.04.2018, 11:50

Hallo Julia,

ich gratuliere zu diesem Schritt!
Das ist der erste Schritt Richtung Zukunft :)

Bleib stark! Irgendwann kommt vielleicht der Moment, an dem alles über dich hereinbricht. Vielleicht aber auch nicht.

Geh jetzt deinen Weg und tu dir was Gutes.

Liebe Grüße,
Eule89

lütte69
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Beitrag von lütte69 » 12.04.2018, 09:03

Hallo Julia,

Gratulation zu diesem Schritt. Ich weiß, was er an Kraft und Mut kostet.
Ich wünsche Dir, dass Du weiter die Geduld und Kraft für Dich und Deinen Weg aufbringst.

sonnige Grüße
Lütte

Eule89
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Registriert: 20.04.2017, 12:57

Beitrag von Eule89 » 18.04.2018, 15:13

Hallo Julia,

wie geht es dir jetzt nach der Trennung?

Liebe Grüße
Eule89

CoA12307
neuer Teilnehmer
Beiträge: 85
Registriert: 02.02.2018, 11:54

Beitrag von CoA12307 » 19.04.2018, 13:00

hallo Julia,
wow, das ist ja allerhand. Jetzt pass nur auf, dass du nicht wieder zu ihm zurück rennst. Alkoholiker können einem ja unheimlich Honig um den Mund schmieren und einen um den Finger wickeln wenn sie möchten.

Aber du bist nicht länger die Frau, die zuhause allein sitzt und auf ihren Mann wartet. Es ist wirklich unangenehm, wenn sich so eine vollgesoffene Person neben einem ins Bett legt.

Jetzt kannst du dich Zuhause alleine entspannen, weil dich dort niemand mehr verletzen kann.

Und dein Partner hat jetzt endlich was er braucht: Ganz viel Freiheit, weil du nicht mehr da bist. Jetzt muss er garnicht mehr weg gehen und saufen. Er kann sogar Zuhause saufen. Aber ohne dich.

Aber hast du denn eine Ersatz-Beschäftigtung? Arbeit? Freunde? EIn Hobby? Weil sonst kann es schnell passieren, dass der Alkoholiker zu deiner Arbeit und zu deinem Hobby wird. Aber meistens kommt nach eine schwierigen Phase alles von allein.
Glückwunsch!

cielo72
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Beiträge: 549
Registriert: 10.02.2016, 11:00

Beitrag von cielo72 » 02.05.2018, 11:56

Liebe Julia,

bitte mache Dir keine Vorwürfe und die Schuldgefühle gehören zu XY, denn er trinkt und nicht Du.

So lange wie XY abhängig ist, wird er immer irgendwelche Gründe finden um zu Trinken, das ist NICHT deine Schuld.

Auch bei mir war es so, dass ich mich trennen wollte, XY wieder eine Chance gab, wir zusammen blieben, nochmals Trennung,...ein totales Chaos und ich dachte immer ich trete nur auf einem Fleck, doch das war nicht so. In kleinen Schritten ging ich auf meinem Weg, sprich der Trennung von XY, weiter und ich denke, dies wird bei Dir auch so sein.

Also gehe bitte weiter, mache Dir keine Vorwürfe und schreibe hier weiter- das hat mir unheimlich viel weitergeholfen.

Du bemerkst vieles, Dir geht es besser wenn XY nicht da ist,.. schaue nach vorne, unternehme viel alleine, suche nach einer Wohnung für Dich, vorallem achte auf Dich was DIR gut tut.

Liebe Grüße

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