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Umgang mit Unberechenbarkeit

Hilfe für Co-Abhängige, Partner und Angehörige von Alkoholikern bei der Coabhängigkeit

Moderator: Moderatoren

Biene1967
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Umgang mit Unberechenbarkeit

Beitrag von Biene1967 » 21.01.2019, 17:38

Liebe Mitleserinnen und Mitleser,

immer wieder lese ich hier herum und schreibe auch manchmal. Nun beschäftigt mich eine Frage zur Unberechenbarkeit und meinem Umgang damit.

Von meinem trinkenden Partner bin ich schon eine ganze Weile getrennt, beschäftige mich aber immer noch mit meiner Co-Abhängigkeit oder vielleicht auch Beziehungssucht. Vor ein paar Tagen fiel mir ein Tagebuch in die Hände aus Zeiten der Beziehung, die ich eigentlich als positiv erinnerte.

Es war ziemlich am Anfang, ich schreibe dort (was mich heute überrascht) von großer Verunsicherung.
Beschreibe dort diese Stimmungswechsel des Partners, die so wenig einschätzbar sind. Mal schickt er mir selbstgeschriebene Lieder, am nächsten Tag werde ich wegen irgendwas in Frage gestellt. An einem Abend bin ich "wundervoll", dann muss ich wieder erklären, warum ich in den Arm will. Mitten bei einem Spaziergang mit gutem Gespräch schlägt es um in extreme Reizbarkeit.
Damals im Tagebuch beschäftigt mich das und ich nehme mir vor, geschmeidig, angepasst und duldsam :D zu sein.
Ist mir über Jahre ganz gut "gelungen". Im Nachhinein eben immer, um die liebevolle Seite abzubekommen und nicht den reizbar-genervten. Wie schon in einem anderen Thread beschrieben: Ich vermied, zu stören.

Nun meine Frage:
Wird man automatisch unsicher, tastend, zaghaft, wenn man mit dieser Unberechenbarkeit konfrontiert wird?
Ist man automatisch gestresst, weil man in hab-acht-Stellung ist?
Ist das nur bei Co-Abhängigen so oder ist auch ein gesunder Mensch so anfällig für wechselhafte Launen?
Bin ich selbst "schuld", weil ich verunsichert war?
Ist der damalige Vorwurf, ich sei (nicht mehr) locker und entspannt berechtigt oder eine angemessene Folge dieser Komm-her-geh-weg-Wechsel?
Es würde mir wirklich helfen zu verstehen, ob ich zu sensibel bin oder ob meine Sensibilität eine logische Folge war.

Und: Wird die Co-Abhängigkeit durch dieses Wechselspiel noch gefüttert / verstärkt?

Für Eure Erfahrungen wäre ich dankbar

LG Biene

Einhorn
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Re: Umgang mit Unberechenbarkeit

Beitrag von Einhorn » 21.01.2019, 19:17

Liebe Biene,

ob eine gesunder Mensch auch so anfällig ist, kann ich Dir nicht sagen. Jeder - auch gesunde Menschen - ist ein Individuum mit ganz eigenen Erfahrungen und Verhaltensmustern.

Deine Frage, ob Du vielleicht zu sensibel bist, hat mich innehalten lassen.
Vielleicht kommen ja auch gänzlich andere Denkweisen in Betracht? Ich will Dir gerne einen Denkanstoß aus meiner persönlichen Erfahrung geben:

Wäre es denkbar, dass Du vielleicht aufgrund Deiner Persönlichkeit und Erziehung gerade an einen Alkoholiker geraten bist?
Vielleicht könnte es Dir helfen, Deine früheren Beziehungen (Angefangen bei der Vaterbeziehung) mal darauf hin zu betrachten, ob Du schon früher "geschmeidig, angepasst und duldsam" warst?
Vielleicht weil Du in der Tat sensibler/sensitiver bist als Durchschnittsmenschen? Ob nun angeboren oder als Folge von Traumata...
Möglicherweise hilft es Dir, Deine "Verunsicherung" einmal in einem anderen Kontext zu beleuchten? Qusi außerhalb Deiner Co-Abhängigkeit und vollkommen losgelöst von dem Alkoholproblem...
Wie sind Deine Erfahrungen mit anderen Menschen? Bist Du da auch gelegentlich verunsichert oder hälst Dich manchmal für zu sensibel?

Ich wünsche Dir ein kleines Licht der Erkenntnis auf Deinem Weg zu Dir selbst

LG Einhörnchen

Biene1967
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Re: Umgang mit Unberechenbarkeit

Beitrag von Biene1967 » 21.01.2019, 19:52

Hallo Einhorn,

vielen Dank für Deine Antwort.
Um auf die von Dir angesprochene Thematik einzugehen:
Ja, ich gehöre zu den 20 Prozent der hochsensiblen. Das liegt aber eben einfach in meiner Natur und ist ererbt.
Ich habe aber gut gelernt, damit umzugehen im Alltag und kenne meine Belastungsgrenzen (zu viel Lärm, zu viel Menschen etc.)
Zur Not lasse ich so was an mir abperlen und gehe zumindest innerlich auf Abstand. Ich arbeite den ganzen Tag im Team und mit Menschen, das klappt recht gut und ich fühle mich zwischen all den Leuten wohl. Ich muss da auch nicht alles "erspüren".
Diese spezielle Art meine ich aber gar nicht.

Ich meinte dieses permanente Anpassen an die Wechsellaunen, den Umgang mit Unzuverlässigkeit.

Wenn ich nie weiß, ob ich nun gerade willkommen bin oder störe, ist das nicht für JEDEN schwierig?
Was heute gut ist, ist morgen nervig.
Zuwendung ist mal erwünscht, im nächsten Moment zu viel.
Eben Unberechenbarkeit, die innerhalb von Minuten wechselt.
Komm her .... jetzt nicht .... sei locker .... sei anders ... sei fürsorglich .... lass mich in Ruhe

Also: Macht Unberechenbarkeit etwas mit dem Gegenüber? weil man nie weiß, was einen erwartet?
Und macht nicht das schon "abhängig", weil man mit Wohlverhalten Verlässlichkeit erzeugen will?

ideja
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Re: Umgang mit Unberechenbarkeit

Beitrag von ideja » 21.01.2019, 21:29

meine Erfahrungen sind so...
ich habe mich früher nie versucht irgendwem anzupassen, in meiner Familie, sowieso. es hat zu sehr vielen Konflikten geführt, aber "gesunden" Konflikten, die sich gelöst hatten, so auch in der Schule...
Erst in meiner Ehe, besonders am Anfang, mit Familie von mm, habe ich wiederwillig versucht mich anzupassen, weil es 3x im Jahr der Fall war, mm hat es von mir erwartet. das hat zu unzähligen Streitereien zwischen uns geführt.
das hat gute 10 Jahre gedauert, bis ich endlich begriffen habe, dass nur ich, und das was ich denke und empfinde, richtig für mich sein kann.
ohne verstellen, dass ich zuerst auf mich (neben den Kinder) schauen muss.

dann sind, aber, weitere 7-8 Jahre vergangen, mm hat immer mehr getrunken, und ich habe angefangen mich zu verlieren.
danach kommt es das mit wechselhaftem Stimmungen und Unberechenbarkeit.
ich dachte/denke noch immer dass es mit Alkoholentzug zu tun hat.
was ich mache?
habe versucht mich anzupassen,nicht auszusprechen was ich denke, etwas tun worauf ich keinen Bock hatte... aber es geht nicht mehr.

ich kann höchstens ,wenn ich gute Laune habe, versuchen nicht zu reagieren auf seine, ich werde sie Launen nennen.
ich habe ein gutes Gespür für meine Mitmenschen und für dass was sie fühlen, und versuche mich nach diesem Gefühl zu richten. dabei, vergesse ich oft was ich fühle...

was ich noch erlebt habe: egal um was es geht und was wird von mir erwartet, wenn ich MEINEM Gefühl vertraut habe und das gemacht habe was ich wollte zu machen, es war immer richtig. egal auf welchen Widerstand ich bei mm oder bei anderen Leuten damit gestossen habe, im Nachhinein hatte ich damit viel mehr Achtung erfahren, als mit diesen vielen angepassten Reaktionen.

lg ideja

Einhorn
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Re: Umgang mit Unberechenbarkeit

Beitrag von Einhorn » 22.01.2019, 00:36

Hallo Bine,

Danke für Deine Antwort, ich war mir sicher, dass Du zu den HSP gehörst ;-)
Ich für meine Teil bin mir auch ziemlich sicher, das es da einen Zusammenhang gibt, der unter anderem darauf beruht, dass HSP mehr als andere Menschen als Spiegel Ihres Gegenübers fungieren. Ich denke schon, das dies zusätzlich zum Alkoholproblem, die Wechsellaunen noch verstärkt.
Hinzu kommt, dass in Beziehungen von HSP in der Regel auch der Partner nicht zu den "Normalsensiblen" gehört.

Davon abgesehen ist Zuverlässigkeit und Verlässlichkeit für uns ja auch von größerer Bedeutung und wir nehmen - denke ich - auch die Anpassung stärker wahr. So wie wir auch das Abperlen lassen aktiv und bewußt tun und uns auch meistens über unser stärkeres Harmoniebedürfnis in Klaren sind.
Meines Erachtens macht dies schon ein Stück weit abhängger.

Biene1967
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Re: Umgang mit Unberechenbarkeit

Beitrag von Biene1967 » 22.01.2019, 17:20

Danke Ihr Beiden!

@Ideja,
es ist auch meine Erfahrung, dass mich mein Gefühl und meine Wahrnehmung nicht trügt. Eine Zeitlang versuche ich, mich einlullen zu lassen und glaube, wenn jemand mir erzählt, ich empfinde etwas falsch. Irgendwann werde ich jedoch bestätigt, dass ich gleich meinem Impuls hätte folgen können. Hätte Zeit und Denken erspart.
Gerade heute aktuell: Ein eigentlich sachliches Gespräch mit meinem obersten Chef (in meinem Team muss eine Stelle nachbesetzt werden). Irgendwann wurde er komisch, redete endlos um den Brei herum, auf Nachfrage nach einer konkreten Aussage wurde er verdeckt aggressiv. Im Schlusssatz habe ich ihm gesagt, dass ich diese Reaktion auf ein Sachthema aggressiv fand. Tat gut.

@Einhorn,
Was meinst Du mit dem Spiegeln des Alkoholikers? Dass man ihn konfrontiert und er deshalb aggressiv wird? Dass man ihn in die Ecke drängt, klar Stellung zu beziehen? Davon bekommt er schlechte Laune? Weil man eben nicht abperlen lässt, sondern darauf eingeht?
Vielleicht kannst Du noch mal beschreiben, wie Du das meinst.

Definitiv erspüre ich Stimmungen, die ein Gegenüber verleugnet. Wenn jemand mich scharf ansieht, braucht er mir nicht zu sagen, er sei entspannt. Oder Genervtheit, die rieche ich regelrecht. Wenn jemand das dann SAGEN würde, wäre ich ja zufrieden und könnte damit umgehen.
Im Übrigen: Sind nicht ganz viele Alkoholiker auch HSP? Diejenigen, die ich kenne, erscheinen mir so. Eher sensible Menschen, die sich vielleicht selbst "therapieren" mit Alkohol. (Das Sensible zog mich an meinem Ex im Übrigen an)

Aurora
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Re: Umgang mit Unberechenbarkeit

Beitrag von Aurora » 22.01.2019, 17:21

Hallo Biene,

ich finde deine Überlegungen sehr interessant!

Dieses "Komm her -Geh weg" macht auf alle Fälle was mit einem.
Gesunde, starke Persönlichkeiten werden sich solches Verhalten wahrscheinlich nicht lange gefallen lassen. Aber Personen, die von Natur aus schon eher unsicher sind, nicht stabil selbstsicher und Konfrontationen meiden, die haben große Schwierigkeiten. Also das ist jetzt meine eigene Meinung und Erfahrung dazu.

Mich macht solches Verhalten extrem unsicher. Ich bin dann in ständiger Hab-Acht-Stellung und traue mich nicht, Grenzen zu setzen. Zum Beispiel. Also ist die andere Person gerade in guter Laune und "Komm-Her" Stimmung dann öffnen sich meine Grenzen und ich verliere mich. Bin voller Hoffnung auf bessere Zeiten und dass alles gut wird. Fühle mich gesehen und geliebt und angenommen.

Wenn dann die Stimmung wieder kippt dann fühle ich mich abgewertet, verstoßen. Wertlos. Meine Grenzen sind verschwunden und ich kann sie nicht aufbauen. Ich verliere mich in Selbstzweifel und Schuld und Abwertung meiner Person. Ich möchte mich verschließen aber ich schaffe es nicht.

Dieses Hin und Her zermürbt mich extrem und macht mich ängstlich. Ich bin eh eher eine ängstliche Person und durch solche ambivalente Verhaltensweise bin ich dauerangespannt. Ich erlebe das gerade mit meinem ExSchwiegersohn und dessen 2. Frau. Da passiert genau solches Verhalten und ich bin mittlerweile schon völlig am Boden. Ich weiß nie, was mich erwartet, wenn ich die Enkel abhole oder heimbringe. Es kann passieren, dass ich herein gebeten werde und mich setzen darf und wir plaudern nett. Dann bin ich voller Hoffnung, dass alles gut wird und ich gesehen und anerkannt werde. Dann kann aber einige Zeit später eine ganz böswillige Whatsapp kommen, in der ich beschuldigt werde. Hinten rum, nicht mal direkt. Für irgendwas, meistens, eigentlich immer, eine Lappalie. Und dann kann es passieren, dass ich stundenlang beschimpft werde.

Und beim nächsten Kinderabholen ist auf einmal alles tutti und ich werde umarmt.

Ich halte das nicht mehr aus, ich gehe gerade kaputt daran. Alles in mir ist völlig verdreht und durcheinander. Ich bin dabei, da Auswege zu suchen. Denn ich möchte ja meine Enkel auch weiterhin sehen. Wären die Kinder nicht, ich würde den Kontakt einstellen. Denn das macht mich kaputt.

Ich hoffe, du kannst was mit meiner Erfahrung anfangen.

Liebe Grüße
Aurora

Sunny1976
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Re: Umgang mit Unberechenbarkeit

Beitrag von Sunny1976 » 22.01.2019, 19:57

Liebe Biene,

ich lese Dich immer sehr gerne, Deine Antworten bei einigen Beiträgen bringen mich immer sehr zum nachdenken und zum reflektieren. Umso mehr freue ich mich über Deinen neuen Beitrag. Ich bin ja nun auch schon über zwei Jahre von meinem Ex-Mann getrennt, aber die Trennung alleine hat mir nicht geholfen, um aus der Co-Abhängigkeit raus zu kommen.

Beziehungssucht finde ich auch besser als das Wort Co-Abhängkeit. Für mich jedenfalls. Denn bei vielen Sachen kann ich mich in der Co-Abhängkeit nicht finden, aber ich bin definitiv Beziehungssüchtig (gewesen). Diese Verunsicherung kenne ich sehr gut, ich habe genauso gehandelt wie Du.
ich nehme mir vor, geschmeidig, angepasst und duldsam :D zu sein.
Ist mir über Jahre ganz gut "gelungen". Im Nachhinein eben immer, um die liebevolle Seite abzubekommen und nicht den reizbar-genervten. Wie schon in einem anderen Thread beschrieben: Ich vermied, zu stören.
Das habe ich auch getan. Ich konnte mit diesen extremen Stimmungswechseln überhaupt nicht umgehen. Ich wusste nie, was mich erwartet wenn ich nach Hause komme, war nur noch unsicher und nervös.
Nun meine Frage:
Wird man automatisch unsicher, tastend, zaghaft, wenn man mit dieser Unberechenbarkeit konfrontiert wird?
Ist man automatisch gestresst, weil man in hab-acht-Stellung ist?
Ist das nur bei Co-Abhängigen so oder ist auch ein gesunder Mensch so anfällig für wechselhafte Launen?
Du hast geschrieben, das Du hochsensibel bist. HSP - den Ausdruck habe ich noch nie gehört. Ich kann Dir nur sagen, das ich genauso unsicher und gestresst war wie Du. Ob ich auch hochsensibel bin? Keine Ahnung. Auch ich merke bei anderen Menschen sofort, wenn irgendwas ist, wenn die Stimmung kippt oder jemand Sorgen hat. Man kann aber auch einfach ein sehr empathischer Mensch sein, der sich viele Gedanken um seine Mitmenschen macht, um solche Stimmungen schnell zu spüren.
Bin ich selbst "schuld", weil ich verunsichert war?
Ist der damalige Vorwurf, ich sei (nicht mehr) locker und entspannt berechtigt oder eine angemessene Folge dieser Komm-her-geh-weg-Wechsel?
Es würde mir wirklich helfen zu verstehen, ob ich zu sensibel bin oder ob meine Sensibilität eine logische Folge war.
Ehrlich gesagt glaube ich heute, das der Vorwurf, nicht mehr locker und nur noch angespannt zu sein berechtigt war. Ich kann mir vorstellen, mit einem Partner zusammen zu leben, der nur noch diese hab-acht-Stellung hat auch unbefriedigend ist. Das es durch das Verhalten unserer Ex-Partner hervorgerufen wurde ist ja erstmal nicht vordergründig, sondern das selten eine lockere Stimmung aufkommen konnte. Das würde ich jedenfalls jetzt Rückblickend auf meine damalige Zeit mit meinem Mann so sagen.
Und: Wird die Co-Abhängigkeit durch dieses Wechselspiel noch gefüttert / verstärkt?
Ich denke, das die Beziehungssucht auf jeden Fall dadurch verstärkt wurde. Wie Du selbst schon mal geschrieben hast, dieses ewige ranziehen und im nächsten Moment wegstoßen, das fördert die Sucht nach dem Menschen. Himmerhochjauchzend und zu Tode betrübt... Ich habe noch nie mit einem Mann eine so intensive Beziehung gehabt wie mit meinem Ex-Mann. Entweder ist mir der pure Hass entgegengeschlagen oder wir haben nachts zusammen im Wohnzimmer getanzt :roll: So wie wir meistens sehr sensible Menschen sind, so sind es Alkoholiker oftmals auch. Alleine deswegen haben wir schon "so gut" zusammen gepasst.

Alles Liebe
Sunny

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