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Gefangen im Chaos der Emotionen

Hilfe für Co-Abhängige, Partner und Angehörige von Alkoholikern bei der Coabhängigkeit

Moderator: Moderatoren

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Tuula
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Re: Gefangen im Chaos der Emotionen

Beitrag von Tuula » 05.08.2020, 13:12

Hallo Dinysos,

man kann auch abhängig sein von Nähe oder dem Gefühl gebraucht zu werden. Das bringen wohl viele co-abhängige mit. Auch ich dachte lange, wenn ich nur alles richtig mache, wenn ich nur genug Verständnis haben, dann wird sich alles zum guten ändern. Wenn es so wäre, dann gäbe es die vielen therapiebedürftigen Kinder (und erwachsen gewordenen Kinder nicht). Denn die haben noch mehr versucht "richtig" zu sein, als die Co-abhängigen Partner. Es zerreisst mir regelmäßig das Herz, wenn ich darüber anfange nachzudenken.

Rein rational ist es kaum vorstellbar, dass zwei Menschen, die jeweils aus einer Co-abhängigkeit kommen, mit einer Beziehung sich gegenseitig heilen können... Ich stelle mir dieses Konstellation sehr anstrengend und schwierig vor.
Anstrengend stelle ich mir auch vor, Freunden gegenüber nicht ehrlich sein zu können - ich verstehe Deine Gefühle die dich in dem Moment daran hindern... ich hatte die auch... und schlitterte haarscharf an einer Depression vorbei. Wohlgemerkt mit 2 kleinen Kindern zuhause. Pass bitte auf und achte gut auf dich!

Es kann sehr erleichternd sein, einfach loszulassen. Lass einfach mal alle denken, was sie denken wollen, du hast eh keinen Einfluss drauf. Ich habe dann manchmal gesagt:" Ich möchte euch das sagen, weil es mir ein Bedürfnis ist. Ich möchte keine gutgemeinten Ratschläge und keine Vorwürfe. Ich würde mir wünschen, ihr seid einfach da - ein Sofa für die Nacht, eine Schulter zum ausweinen oder ein Spaziergang mit offenen Ohren."

Ich sass manchmal Stundenlang auf dem Sofa meiner Oma, die Kinder schliefen in ihrem Gästezimmer und ich weinte. Ich weinte und weinte. Und meine Oma? Sie kochte mir einen Tee, sie hörte zu und sagte dazu.... nichts. Sie streichelte meine Schulter und fragte, ob ich noch was brauche. "Ja, genau das!" Sie war einfach da. Ich brauchte keine guten Ratschläge, aber einen guten Zuhörer und jemand, der mich auffängt. Freunde - wenn es richtige sind - können sowas auch! Versuch es doch mal!!

Du musst übrigens nur der Top-Manager für DICH selber sein :-). Und das Forum ist ein Weg, zu lernen, warum das so schön ist, warum man sich dann viel freier und glücklicher fühlt :-)
und auch: das, wenn Du dich und dein Leben selber richtig gut managen kannst, dann sogar ein Partner um die Ecke kommen könnte, der das in seinem Leben auch schon geschafft hat - und dann kann man sogar zu zweit auch wieder glücklich werden ;-)

Tuula

dionysos
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Re: Gefangen im Chaos der Emotionen

Beitrag von dionysos » 05.08.2020, 13:23

Danke für deine Worte, Tuula.

Hier wird man verstanden. Ich habe tatsächlich ein sehr ausgeprägtes Bedürfnis nach Geborgenheit und Liebe. Ich WERDE auch darüber reden, nur aktuell bin ich sehr, sehr emotional und ich möchte zumindest vor den Kollegen oder den Freunden nicht hemmungslos losflennen, das würde die evtl. überfordern.
Ich fange erstmal mit der engsten Verwandtschaft an, die (gemeinsamen) engsten Freunde wissen es eh schon. Ich habe schon gemerkt, dass alleine das Sprechen darüber, das ausweinen und der positive Zuspruch (den ich bis jetzt ausnahmslos bekommen habe), meinen seelischen Schmerz lindert.

Meine Noch-Frau scheint heute wieder klar zu sein und schein auch zu reflektieren, dass unsere Ehe vorbei ist. Allerdings schreibt sie mir auch, dass niemand mich so lieben kann wie sie.
Ich habe ihr gesagt, dass auch ich sie für immer tief in meinem Herzen trage, aber es ohne Alternative für mich ist, ein neues Leben ohne sie zu beginnen, da mich die letzten Monate seelisch krank machten und ich dieses Drama-Leben nicht mehr aushalte.

Tuula
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Re: Gefangen im Chaos der Emotionen

Beitrag von Tuula » 05.08.2020, 14:18

Gerade wenn Du so lange Jahre mit Deiner Frau glücklich warst, ihr schon in so jungen Jahren zusammen gekommen seid, hast Du ja im Grunde nie wirklich mal alleine gelebt, warst nie wirklich mal nur auf dich, deine Wünsche und deine Bedürfnisse "reduziert". Das macht den meisten Menschen erstmal Angst und das ist ja auch nur allzu menschlich!!
Solange meine Kinder bei mir sind, bin ich natürlich nicht alleine, aber weisst du was? Ich freue mich auf das, was danach kommt! Ich habe Pläne für MICH :-). Ob dann jemand dabei ist, weiss ich jetzt noch nicht und es spielt auch jetzt gerade keine Rolle.

Allein sein muss nicht heißen, einsam zu sein!

Es freut mich, dass du dich schon öffnen konntest - und schau! du hast schon Hilfe bekommen. Wenn du dich noch nicht öffnen möchtest vor Kollegen, dann mach es auch nicht - mach es so, wie es sich für dich gut anfühlt. Probier mal das Gefühl aus "Es ist mir EGAL, ob sie es wissen oder nicht. Es ist mir EGAL ob sie mich flennen sehen oder nicht. Es geht mir jetzt gerade schlecht! Und das bin gerade ICH! Lebt damit, oder lasst es! Ja, ich bin nicht immer stark oder perfekt oder fröhlich!"
Und wenn einer denkt, dass müsstest du aber sein, dann ist das einer von den Menschen, die du in Zukunft dringend meiden solltest ;-)

Eine Trennung tut immer weh - lass es zu, sei traurig drüber. Aber schau - das Leben besteht ja auch aus Veränderung. Du hast Dich verändert und deine Frau auch - auch ohne Alkohol hättet ihr euch verändert, hättet euch weiterentwickelt - vielleicht in verschiedene Richtungen? Wer kann das schon sagen.....?

Wenn ich aufgewühlt bin, wütend, verzweifelt, gestresst oder traurig, dann schaue ich auf eine Karte, die meine Mutter mir einmal schickte, als es mir schlecht ging, dort steht eine indianische Weisheit drauf:
"Wir müssen von Zeit zu Zeit eine Rast einlegen und warten, bis unsere Seelen uns wieder eingeholt haben."

Ich raste bei Spaziergängen, Gartenarbeit, beim lesen und ab und zu auch beim richtig ins schwitzen kommen. Rasten macht den Kopf frei!

Tuula

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Re: Gefangen im Chaos der Emotionen

Beitrag von dionysos » 05.08.2020, 14:42

Danke, Tuula
Das bringt mich wirklich weiter!

Cadda
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Re: Gefangen im Chaos der Emotionen

Beitrag von Cadda » 05.08.2020, 17:22

Hallo Dionysos,

ich bin einfach mal ganz ehrlich und schreibe, was mir durch den Kopf geht:

Dann kannst Du ja jetzt froh sein, dass Deine Frau einen Rückfall hatte. Dann ist SIE wenigstens in Deinen Augen diejenige, die „Schuld“ am Scheitern der Ehe trägt und nicht mehr Du, der sich eh nicht entscheiden konnte und schon längst eine andere Frau hat.

Ich finde, sie kann letztendlich froh sein, dass sie Dich los ist. Tut mir leid, dass ich das so direkt formuliere, aber da fällt selbst MIR nichts Diplomatisches mehr zu ein ;-)

la vie
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Re: Gefangen im Chaos der Emotionen

Beitrag von la vie » 17.10.2020, 12:14

Hallo Dionysos,
war deine Frau der Garant deiner Zufriedenheit und nun nicht mehr? Hat sie dir mal erzählt, wie sie das gemeinsame Leben mit dir empfand oder du ihr? Gab es Situationen die sie mit dir als belastend empfand, wo sie sich von dir Unterstützung gewünscht hätte, aber eventuell nicht offen mit dir darüber sprach? Habt ihr euch über eure Wünsche ausgetauscht?
Gab es Situationen, in denen sie deinen oder du ihren Erwartungen stets entsprechen musstet?

Ich lese dich anstrengend. Als hätten jemand deine Erwartungen an deine Lebensglück zu erfüllen. Der schuldig ist, wenn sich deine Erwartungen nicht erfüllen. Ich kenne dich nicht persönlich, darum verzeih meine direkte Wortwahl. Könntest du in einer Beziehung Halt in Krisensituationen geben? Bist du eher jemand der Krisen umgeht oder anderen überlässt?

Wäre es denkbar, wenn deine Frau in Ruhe gelassen wird und du auch? Sie hat einen sehr harten Weg vor sich, den sie schaffen kann. Andere Menschen mit schweren Erkrankungen brauchen auf ihrem Weg auch Ruhe und müssen ihre Kraftreserven einteilen. Braucht ihr nicht alle drei Ruhe und vielleicht recht fix einen beständigen "Rahmen", um bei euch zu bleiben auf eurem individuellen Lebensweg?

Wenn du dich in den scheinbar sicheren Hafen einer neuen Beziehung begibst, hast du Erwartungen an deine Freundin? Überforderst du sie mit deinen Erwartungen?
Kannst du bei dir bleiben, ohne andere zu beschweren? Wie könnte es gehen?
Es ist grad sehr schwer für dich, darum wünsche ich dir Kraft und Ruhe, Schritt für Schritt.

Alles Gute für euch,
la vie

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Re: Gefangen im Chaos der Emotionen

Beitrag von dionysos » 17.11.2020, 09:03

Cadda hat geschrieben:
05.08.2020, 17:22
ich bin einfach mal ganz ehrlich und schreibe, was mir durch den Kopf geht:

Dann kannst Du ja jetzt froh sein, dass Deine Frau einen Rückfall hatte. Dann ist SIE wenigstens in Deinen Augen diejenige, die „Schuld“ am Scheitern der Ehe trägt und nicht mehr Du, der sich eh nicht entscheiden konnte und schon längst eine andere Frau hat.
Das stimmt nicht und so denke ich auch nicht - es gibt kein schwarz/weiß, jeder hat seinen Anteil am Scheitern einer Beziehung und in letzter Konsequenz bringt "Fehlersuche" ohnehin nichts, oder?
Cadda hat geschrieben:
05.08.2020, 17:22
Ich finde, sie kann letztendlich froh sein, dass sie Dich los ist. Tut mir leid, dass ich das so direkt formuliere, aber da fällt selbst MIR nichts Diplomatisches mehr zu ein ;-)
Mag aus deiner Sicht sein. Tatsache ist, dass wir nach wie vor in Kontakt sind und vereinbart haben uns gegenseitig keine Vorwürfe für das Scheitern zu machen. Wir wollen "beste Freunde" bleiben und uns nicht streiten, weil wir beide keine Kraft dafür haben. Denn du wirst es nicht glauben, nicht nur sie, sondern auch ich habe hart an der Situation zu knabbern, auch wenn ich eine neue Partnerin habe ist es alles andere als leicht und ich nehme auch Therapiestunden in Anspruch.

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Re: Gefangen im Chaos der Emotionen

Beitrag von dionysos » 17.11.2020, 09:30

la vie hat geschrieben:
17.10.2020, 12:14
war deine Frau der Garant deiner Zufriedenheit und nun nicht mehr?
Das könnte sein, ja.
la vie hat geschrieben:
17.10.2020, 12:14
Hat sie dir mal erzählt, wie sie das gemeinsame Leben mit dir empfand oder du ihr? Gab es Situationen die sie mit dir als belastend empfand, wo sie sich von dir Unterstützung gewünscht hätte, aber eventuell nicht offen mit dir darüber sprach? Habt ihr euch über eure Wünsche ausgetauscht?
Gab es Situationen, in denen sie deinen oder du ihren Erwartungen stets entsprechen musstet?
Vermutlich von allem etwas, ich denke das ist normal in einer langjährigen Beziehung, wobei wir finde ich schon viel geredet haben - am Schluss aber hätten wir vermutlich tiefere Gespräche führen müssen. Ob ich durch mein "mich entfernen" von ihr ihre Trinksucht gefördert habe oder ich mich "entfernt habe" eben weil ich gespürt habe, dass sie sich verändert kann ich nicht sagen - es wäre vermutlich auch die Frage, ob die Henne oder das Ei zuerst da waren und ist letztendlich ohnehin irrelevant.
la vie hat geschrieben:
17.10.2020, 12:14
Ich lese dich anstrengend. Als hätten jemand deine Erwartungen an deine Lebensglück zu erfüllen. Der schuldig ist, wenn sich deine Erwartungen nicht erfüllen. Ich kenne dich nicht persönlich, darum verzeih meine direkte Wortwahl. Könntest du in einer Beziehung Halt in Krisensituationen geben? Bist du eher jemand der Krisen umgeht oder anderen überlässt?
Interessante Analyse meinerseits, an der vermutlich ein Funken Wahrheit hängt. Ich bin schon jemand, der versucht sich selbst zu reflektieren, allerdings gelingt mir das umso besser je älter ich werde. Rückblickend muss ich sagen, auch weil ich es mittlerweile durch meine Therapeutin bestätigt bekommen habe, dass ich ein massives psychisches Problem habe: ich habe Panik, dass eine Beziehung zu Ende geht, Trennungsängste, die vermutlich aus meiner Kindheit rühren. Das heißt im Umkehrschluss, meine Frau war mein Lebensglück, ja, weil wir nie einen Zweifel am Fortbestand unserer Ehe hatten und uns beide daran klammerten. Wir müssen beide mit der Situation wie sie jetzt ist, umgehen lernen - alleine zu sein. Zwar habe ich eine Partnerin, aber auch ich bin relativ viel alleine (Sie wohnt 1 Stunde entfernt) und bin bei aller Zukunftsromantik alles andere als 100% sicher, was die Zukunft mit der Partnerin betrifft.
Zum Thema Krisenbewältigung: ich neige denke ich tatsächlich dazu, dass ich dem Leben Entscheidungen treffen lasse, als selbst Entscheidungen fürs Leben zu treffen - ich arbeite aber daran! Ich kann also nicht besonders gut mit Krisen umgehen, lasse es geschehen und versuche "stark" zu sein (es "auszuhalten"), statt Dinge aktiv anzugehen, was oft besser ist für alle Seiten.
Ich habe auch durchaus Probleme "Halt" in Krisensituationen zu geben, da ich zu sehr in mir gefangen bin. Allerdings habe ich schon einen Drang, es meiner Partnerin "gut gehen" zu lassen und vergesse dabei oft meine eigenen Bedürfnisse - ein weiteres "Problem", an dem ich laut meiner Therapeutin arbeiten muss.
la vie hat geschrieben:
17.10.2020, 12:14
Wäre es denkbar, wenn deine Frau in Ruhe gelassen wird und du auch? Sie hat einen sehr harten Weg vor sich, den sie schaffen kann. Andere Menschen mit schweren Erkrankungen brauchen auf ihrem Weg auch Ruhe und müssen ihre Kraftreserven einteilen. Braucht ihr nicht alle drei Ruhe und vielleicht recht fix einen beständigen "Rahmen", um bei euch zu bleiben auf eurem individuellen Lebensweg?
Eine schwierige Frage - wenn ich keinen Kontakt zu meiner Frau habe, dann "verdränge" ich sie im Endeffekt, was ich persönlich als falsch empfinde. Ich muss mich der Bewältigung unserer Trennung stellen, es schmerzt sehr. Als vor ein paar Monaten alles noch akut war, war es gut, sie für Wochen nicht zu sehen, es diente meiner Gesundheit, denn ich war regelrecht am Boden wie nie zuvor. Jetzt haben wir 1-2 mal / Woche kurzen WhatsApp-Kontakt und telefonieren auch mal. Es sind auch organisatorische Dinge zu regeln. Alle ca. 4-6 Wochen treffen wir uns, wenn auch nur für 1 Stunde - es war dabei von "beide heulen" bis "beide gehen unbefangen miteinander um, wie alte Freunde" alles dabei.
la vie hat geschrieben:
17.10.2020, 12:14
Wenn du dich in den scheinbar sicheren Hafen einer neuen Beziehung begibst, hast du Erwartungen an deine Freundin? Überforderst du sie mit deinen Erwartungen?
Wie "sicher" der Hafen ist, weiß ich nicht mehr, ich bin sehr verwirrt diesbezüglich (dazu mehr in meinem eigenständigen Post). Ich überfordere sie denke ich schon manchmal, eben weil ich sehr bedürftig nach "Liebesbeweisen" bin und ständig "Zukunftssicherheit" von ihr fordere - sie ist aber auch etwas Schuld daran, denn sie suggeriert mir schon deutlich eine klare Zukunftsoption mit ihr.
la vie hat geschrieben:
17.10.2020, 12:14
Kannst du bei dir bleiben, ohne andere zu beschweren?
Ich versuche es seit Wochen, es fällt mir extrem schwer, ich muss mich regelrecht "zügeln. Wie gesagt, ich reflektiere mich schon, aber einen optimalen Weg aus meinem Zwang der "Beziehungssicherheit" habe ich noch nicht gefunden
la vie hat geschrieben:
17.10.2020, 12:14
Wie könnte es gehen?
Ich werde eine zielgerichtete Psychotherapie beginnen.
la vie hat geschrieben:
17.10.2020, 12:14
Es ist grad sehr schwer für dich, darum wünsche ich dir Kraft und Ruhe, Schritt für Schritt.
Vielen lieben Dank!

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