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Einsichten eines Alkoholikers

Hilfe bei Alkohol von Alkoholikern für Alkoholiker. Rückfall - und Neuanfang, Suchthilfe, Leben ohne Alkohol, Alkoholismus und Alkoholkrankheit

Moderator: Moderatoren

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claro
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Beitrag von claro » 08.03.2011, 09:28

Hallo Nobby,

noch eínmal ein herzliches willkommen auch von mir.

Schön, daß Du jetzt regelmäßig schreibst.

Du wirst sehen, es hilft manchmal, die Gedanken zu sortieren.

Ein alkoholfreies zuhause ist auch für mich eine wichitge Grundlage.
Hast Du dich eigentlich bei deiner Frau schon bedankt, daß sie so mitzieht?

Ich selber schreibe eigentlich nur im geschlossenen Teil, daß ist dort etwas privater, weil nicht das ganze WWW mitlesen kann.

Dir alles gute,
LG Frank

Waschbaer
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Registriert: 27.01.2011, 18:17

Beitrag von Waschbaer » 10.03.2011, 11:54

Hi claro

Ich habe meiner lieben Frau schon oft gesagt,
das ich das sehr gut finde, wie sie mit meinem
und ihrem Problem umgeht. So richtig bedankt,
habe ich mich leider noch nicht. Vieleicht sieht Sie
ja auch einen Dank darin, das ich wieder in der
Lage bin, etwas mit Ihr zu unternehmen.
Aber ich denke noch mal darüber nach.

LG Nobby

Waschbaer
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Beitrag von Waschbaer » 10.03.2011, 12:40

Hallo Leute

Ich habe mal ein paar Fragen.

Seit ich im K.H war und so 4 Tage rum hatte,
bekomme ich seit dem, schubweise sehr,sehr
kalte Hände. (Werde es dem nächst auch mit
meinem Arzt abklären). Hat auch jemand diese
Erfahrung gemacht ?

Seit ich nun nichts mehr an Alk. trinke hab ich
auch keine großen Gedanken mehr dran. Außer
an der ersten Mittagschicht, beim Feierabend.
Da stand ich vor meinem Spind beim ausziehen.
Mein erster intensiver Gedanke war nur, das ich
gleich, wenn ich zu Hause komm, ja wieder meinen
geliebten Whisky trinken werde. Pustekuchen,
stellte ich dann entsetzt fest. Habe zu Hause meiner
lieben Frau das Gedankengut geschildert. Mit den
Worten, "Als wären die letzten 3 Wochen gar nicht
geschehen". Sie hatte wohl auch mit dieser Situation
auf Mittagschicht gerechnet. Also habe ich ganz langsam
Buttermilch getrunken und gut war's. Nun meine Frage.
Da ich mit dem "nichts" trinken keine großen Probleme
zur Zeit habe, werden diese dann etwa in einem oder drei
Monaten verstärkt oder massiv auftreten ? Wenn ja was
dann? Bekommt man dann, auch noch körperliche Probleme.
Bauchschmerze ? Kopfschmerzen ? oder ähnliche Dinge.
Wie habt ihr die ersten Wochen und Monate verbracht/überstanden.

Hallo Forenleitung/Moderatoren/inen Admin

Wie schafft man es so vielen Beiträge und Anregungen zu
sondieren und durchzuschauen, ob da nicht anstößige Sachen
erzählt werden ?. Ihr könnt doch nicht alle Threads lesen. Das ist
doch gar nicht möglich. Trotzdem habe ich hier festgestellt, wie
schnell IHR auf viele Sachen reagiert. Gibt es da Software Lösungen.
" Nach bestimmten Kriterien" suchen oder so ähnliches.
Nun eine letzte. Kann ich Threads die mich interessieren irgendwie
markieren oder sortieren ?

Ich hoffe auf viele Antworten.

Viele Grüße an alle dort vor den Monitoren
Nobby

claro
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Beiträge: 4002
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Beitrag von claro » 11.03.2011, 08:19

Hallo Nobby,
wie die das schaffen, so viele Beiträge zu lesen, ist mir auch schleierhaft.

Ob Du große Probleme mit dem Nichtstrinken hast, kannst Du ja erst sagen, wenn Du wirklich eine Weile abstinent lebst.
Mal richtig schweren Streß durchlebst hast.
Unangenehmes ansteht undsoweiter.

Ich persönlich halte es so, daß ich allen Trinkgelegenheiten weitgehend aus dem Wege gehe, wenn die Flaschen auf den Tisch kommen, bin ich weg.
Ebenso vermeide ich Gespäche mit alkoholisierten.
Unser Haus ist alkoholfrei und das hilft ungemein.

Gruss Frank

joschi018
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Beiträge: 211
Registriert: 21.11.2010, 22:32

Beitrag von joschi018 » 12.03.2011, 17:30

Hallo nobby!
Probleme mit dem "Nichts-mehr-trinken" hatte ich keine größeren.
Aber mit der Tatsache, daß es Probleme gibt, die auch nach dem "Aufhören" noch bestehen bleiben:
- familiäre
- finanzielle
oder sonstige Probleme.

Die bleiben und man hat das Gefühl, sie seien noch schlimmer.
Dies ist aber nur deshalb so, weil man ja jetzt "klarer" sieht und die Dinge aus einem anderen Blickwinkel betrachtet.

Körperliche Probleme müssen auch nicht zwingend etwas mit dem Alk-Konsum zu tun haben. Hast du vorher ein Gelenkproblem gehabt, dann besteht das nach dem "Aufhören" sehr wahrscheinlich weiter.

Was ich damit sagen will:
Der Blick wird klarer, man nimmt sich selbst ganz anders wahr. Und das macht am Anfang Angst, weil man es ja nicht gewohnt ist, Dinge nüchtern zu betrachten.
Versuch doch mal, dich selbst zu beobachten und Tagebuch zu führen.
Da wirst du schnell merken, wie du dich veränderst - zum positiven!

Martin

Beitrag von Martin » 12.03.2011, 21:55

Hallo Nobby,
Hallo Forenleitung/Moderatoren/inen Admin

Wie schafft man es so vielen Beiträge und Anregungen zu
sondieren und durchzuschauen, ob da nicht anstößige Sachen
erzählt werden ?. Ihr könnt doch nicht alle Threads lesen. Das ist
doch gar nicht möglich. Trotzdem habe ich hier festgestellt, wie
schnell IHR auf viele Sachen reagiert. Gibt es da Software Lösungen.
" Nach bestimmten Kriterien" suchen oder so ähnliches.
Nun eine letzte. Kann ich Threads die mich interessieren irgendwie
markieren oder sortieren ?
zum Teil habe ich schon meine Erfahrungen wo ich öfters mal schaue und wo nicht.

Meist ist es eh nur am Anfang, dann wissen die "Neuen" wie sie sich "benehmen" sollten :wink:

Es gibt noch die Möglichkeit dass du einen Beitrag meldest in dem gegen die Regeln verstoßen wird.

Dazu klickst du auf das blaue Ausrufezeichen rechts oben und schreibst den Grund in das Fenster das sich dann öffnet.

Wir bekommen dann eine Meldung und kümmern uns darum.

Wie du die Threads markierst fällt mir jetzt nicht ein, nehme sie doch als Lesezeichen auf, so mache ich das ab und zu.

LG Martin

bonoseven
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Registriert: 19.02.2011, 19:28

Beitrag von bonoseven » 12.03.2011, 22:13

deine familiären, beruflichen probleme werden durch deine Abstinenz
net verschwinden. Aber du kannst anders damit umgehen.

Um ein problem lösen zu können, muss man es erkennen. Glaub mir,
in meiner Suchtzeit ließ ich Probleme am Ende gar nich mehr an mich
heran, es war wie eine Dauerachterbahnfahrt nach unten.

Wenn ich jetzt Probleme im Geschäft habe, oder eben auch in meiner
Familie, was ja net ausbleibt, bin ich aber in der Lage, sie "nüchtern"
zu betrachten, und vor allem, mich auch zu hinterfragen. Und wenn du
mal ein Problem dann gelöst hast, ich sage dir, is ein gutes Gefühl.

Die idee mit dem vorhin genannten Tagebuch finde ich prima !

Viel Glück für dich !

Klaus

Paddy
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Beitrag von Paddy » 12.03.2011, 22:33

Würdet ihr denn eigentlich sagen, dass das Trinken in erster linie ein Weglaufen vor den Problemen war oder hat es sich durch das Trinken so entwickelt, dass die Probleme dann einfach ungelöst liegen blieben.

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