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Mein Weg zu mir

Hilfe bei Alkohol von Alkoholikern für Alkoholiker. Rückfall - und Neuanfang, Suchthilfe, Leben ohne Alkohol, Alkoholismus und Alkoholkrankheit

Moderator: Moderatoren

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lalu14
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Beitrag von lalu14 » 17.02.2017, 20:23

Glückwunsch!

Lg lalu

garcia
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Beitrag von garcia » 17.02.2017, 22:05

Bin stolz auf dich, Lena :-) wie immer

LG

Correns

Beitrag von Correns » 18.02.2017, 07:14

Guten Morgen Lena,

das ist ein wirklich gute Nachricht.
Herzlichen Glückwunsch.
Drei Wochen sind eine gute Grundlage.
Für die vierte Woche wünsche ich Dir
eine Fortsetzung dieses Erfolgs.
Ich traue es Dir zu...

Viele Grüße
Correns

Lena40
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Re: Mein Weg zu mir

Beitrag von Lena40 » 26.02.2017, 13:58

Hallo Ihr Lieben,

herzlichen Dank an Euch für die Glückwünsche, darüber habe ich mich sehr gefreut und sie sind eine tolle Motivation für mich.

Ich bin nun schon 30 Tage rauchfrei, also habe ich die ersten 4 Wochen geschafft....ich finds klasse und hätte es mir Anfang des Jahres noch so gar nicht vorstellen können, das ich das schaffen könnte. Also irgendwie hat es in meinem Kopf "klick" gemacht, ich bin von meiner Entscheidung nicht mehr zu rauchen wirklich überzeugt und hoffe, das es so gut weiter geht.

Doch ich habe mich ein wenig zurück gezogen und setze mich nach Möglichkeit keinen anderen Rauchern aus. Wenn es mir dabei hilft, erstmal stabiler und noch sicherer in meinem Nichtrauchen zu werden, dann finde ich das sinnvoll und richtig. Allem kann ich ja gar nicht aus dem Weg gehen, doch wenn ich es vermeiden kann, dann tue ich das. Ähnlich wie damals beim Trocken werden im 1. Jahr, da bin ich dem Alkohol ja auch nicht bewusst entgegen gelaufen. Dafür ist es mir einfach zu wichtig, ich möchte ja das es klappt, das ich nie wieder rauche und deshalb gehe ich Rauchern ein bißchen aus dem Weg.

Insgesamt esse ich relativ viel Süßigkeiten, ist quasi ne Ersatzgeschichte und ich habe ca. 1 Kilo bisher zugenommen, doch das sehe ich ganz entspannt. Ich gestehe es mir in den ersten Monaten zu, und ich merke auch schon, das ich etwas fitter werde und ich denke, das es sich mit der Zeit durch mehr Bewegung wieder von selbst regulieren wird. Nur falls es ausartet, muss ich mir wohl etwas einfallen lassen....aber davon gehe ich nicht aus :wink:

Zur Zeit leidet meine Haut sehr, ich glaube das hängt noch mit der Entgiftung zusammen und das finde ich natürlich total blöd, aber ich versuche mich in Geduld zu üben und habe die große Hoffnung, das es sich langfristig doch positiv auf meine Haut auswirken wird. Da heisst es also erstmal (etwas widerwillig) abwarten....doch auf jeden Fall wird mich das nicht von meiner Entscheidung abbringen. Gute Dinge brauchen halt oft Geduld und Zeit und Hoffnung....

Ich wünsch Euch morgen einen guten Wochenstart und uns allen etwas mehr Sonne :)

Grüße von Lena

garcia
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Beitrag von garcia » 14.05.2017, 08:11

Hallo Lena,

nun ist es Mai und etwas mehr Sonne haben wir alle ja nun :-)

Was macht dein Nichtrauchen?
Was macht dein Leben?
Magst du mal wieder was hierlassen? Da würde ich mich sehr drüber freuen weil das immer so gutgetan hat (und wenn du wieder rauchen solltest wär das nicht anders)

Ganz dollen Gruß und alles Liebe auf deinen Wegen (wo immer die grad laufen mögen) möchte ich dir senden

LG aus Hamburg

Lena40
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Re: Mein Weg zu mir

Beitrag von Lena40 » 20.05.2017, 21:24

Lieber Frank, liebes Forum,

danke deiner Nachfrage, es scheint als brauche ich wohl öfters einen Schubser, damit ich mich mal wieder melde. Freu mich immer dolle, wenn du bei mir rein schaust und hoffe, das es dir gut geht und du keine großen Sorgen hast.

Mir geht es im allgemeinen ganz gut und ich bin sehr zufrieden mit meinem eher ruhigen und irgendwie recht unspektakulärem Leben. Was das Nichtrauchen betrifft, so kann ich voller Stolz berichten, das ich Ende nächster Woche seit 4 Monaten rauchfrei bin, heute sinds genau 16 Wochen :D das ist wirklich richtig toll und ich muss sagen, bisher läuft es echt gut und anscheinend hat es "klick" gemacht :wink: naja aber ich weiß ja alktechnisch, das es wichtig ist, das ich mich nicht zu sicher fühlen sollte und auch beim trocken werden, war das 1. Jahr extrem wichtig für mich- so möchte ich es nun auch beim Nichtrauchen halten und d.h. für mich, das ich mich nachwievor von anderen Rauchern etwas fern halte und ich versuche, mich der Qualmerei von anderen nach Möglichkeit nicht auszusetzen. Und mittlerweile weiß ich den Nichtraucherschutz sehr zu schätzen und bin froh, das sich da in den letzten Jahren viel getan hat. Ich finds cool, nicht (mehr) zu rauchen und es ist ein mega tolles neues Lebensgefühl :D

Ja im allgemeinen geht es mir gut, doch es gibt halt immer etwas im Leben, was mich beschäftigt, was mir Gedanken macht und es passieren Dinge, welche ich nicht schön finde, welche mir weh tun und mich verletzen....doch ich habe manchmal leider keinen Einfluss darauf und kann nur versuchen, damit umzugehen, indem ich versuche, es anzunehmen...und gerade auch Gefühle wie Traurigkeit und Verletzlichkeit so sein zu lassen, wie sie sind...sie gehören zum Leben genauso dazu wie Freude und Glück. Und sie brauchen ihre Zeit und ihren Raum- wichtig ist, keine Angst vor ihnen zu haben und sie nicht zu verdrängen, sondern sie zuzulassen, sie anzuschauen und sie zu fühlen...ja und da gibt es gerade etwas in meinem Leben, was mich sehr traurig macht, und das ist halt gerade so.

Doch es macht mir keine Angst und darüber bin ich froh. Es ist ganz schlicht ein Gefühl von Traurigkeit, welches seine Berechtigung hat und gerade seinen Raum braucht.

Nun bin ich aber deswegen nicht den ganzen Tag traurig, es kommt immer mal zwischendurch und es geht mir auch nicht wirklich schlecht deshalb. Lässt sich etwas schwer beschreiben....möchte es ganz gerne grad hier so stehen lassen.

Lasse euch liebe Grüße da :) und dir lieber Frank auch alles Gute auf deinen Wegen...

garcia
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Beitrag von garcia » 25.05.2017, 00:54

Lena,

ich hoffe daß das was dich gerade belastet - dir “wehtut“ - nix allzu Großes ist, jedenfalls etwas was bewältigbar ist (ich glaube das wird auch so sein weil du ziemlich viel schaffst, denn du bist stärker als du vielleicht vermutest - ist jedenfalls mein Eindruck)...

jedenfalls hab ich mitgenommen daß es dir grad schlecht geht. So insgesamt.

Da bleibe ich mal bei dir in meinen Gedanken. Ich halt ja wenig von magischem Denken aber vielleicht hilfst ja doch :-)

Du hast soviel erreicht... runterziehen gildet nicht ... du bist auch nur so für dich beeindruckend. Alles andre kommt später. Wenn es nicht eh wegbleibt ;-)

Silberkralle würde jetzt von Umärmelung reden. Ich sag einfach: ich drück dich.

LG Frank

Lena40
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Re: Mein Weg zu mir

Beitrag von Lena40 » 25.05.2017, 21:36

Lieber Frank,

hmm also da ist aber nun etwas falsch rüber gekommen....weil insgesamt geht es mir gut und nicht schlecht :wink: trotzdem nehme ich dein drücken und bei mir bleiben gerne an, denn das tut einfach immer gut :D

und es ist sehr schwer zu beschreiben, was ich eigentlich meinte, war, das es da gerade etwas gibt in meinem Leben, was mich sehr traurig macht. Doch ich habe mittlerweile für mich erkannt, das es wichtig ist, auch solche Gefühle (wie Traurigkeit, Enttäuschung, Verletzt sein) anzunehmen, und zwar genau so wie sie sind...denn auch nicht so schöne, nicht so einfache, scheinbar unangenehme Gefühle haben ihre Berechtigung und vor allem ihren Sinn. Sie gehören dazu, um Dinge zu verarbeiten, sich mit etwas auseinanderzusetzen und auch um etwas zu begreifen, zu verstehen....das kann auch mal weh tun, doch es gehört zu einem wirklich gelebten Leben dazu. Solche Gefühle zu verdrängen und aus Angst beiseite zu schieben haben mich alkoholkrank werden lassen...und ich sage nicht, das es einfach ist, schwierige Gefühle auszuhalten und noch besser, annehmen zu können....doch ich glaube, das dies ganz wichtig ist, um mit dem Leben im Ganzen besser zurecht zu kommen.

Ich finde auch, das Traurigkeit nichts schlimmes oder bedrohliches ist- und wenn ich traurig bin, bin ich einfach traurig- es muss mir nicht zwangsläufig gleichzeitig schlecht gehen. Ich weiß nicht, ob ich es halbwegs verständlich erklären konnte, was ich meine. Es ist auch ein langer Prozess und ich bin da noch mittendrin...doch ich glaube, ich komme gerade voran...

Es geht bei dem Ganzen im Groben um Freundschaften, um Qualität und Quantität, um miteinander reden, um Missverständnisse und um sich auseinander entwickeln....festhalten und loslassen. Heute gab es nach längerer Zeit ein miteinander reden, was sehr gut getan hat und Hoffnung schenkt....nun brauche ich erstmal ein bißchen Zeit zum Nachdenken.

Vielleicht kannst du ja damit etwas anfangen....Drücker zurück und hab eine gute Zeit, lg von Lena

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