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Moin

Hilfe bei Alkohol von Alkoholikern für Alkoholiker. Rückfall - und Neuanfang, Suchthilfe, Leben ohne Alkohol, Alkoholismus und Alkoholkrankheit

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Rattenschwanz
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Re: Moin

Beitrag von Rattenschwanz » 17.07.2018, 12:41

Ich kann keine Entschuldigung für irgendwas lesen.

Ich hatte mich früher nicht im Griff wenn ich besoffen war und warum sollte das anders sein, wenn es einen Rückfall geben würde?

Und nein, ich bin mir sicher, dass ich damit nicht durchgefallen wäre. Selbst Verkehrspsychologen sind Realisten und wissen, dass es durchaus möglich sein kann, dass es Rückfälle gibt. Du weißt das nicht, seltsam.

Von Vorbereitungskursen zur MPU hab ich viel gehört und gelesen, in einem waren sich alle Schilderungen gleich, es sollte gelogen werden was das Zeug hält. Nicht zugeben wie viel wirklich gesoffen wurde, verharmlosen wo es nur geht ... Und das ist das Gefährliche (Schwierige) an der Sache, eine erfunden, unwahre und zusammengeschusterte Geschichte bei der MPU als die eigene wahre Geschichte zu verkaufen, ohne sich bei unvorbereiteten Fragen zu verheddern.

Weißt du was, ich bin bei der Wahrheit geblieben und das war gut so.

Karsten
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Re: Moin

Beitrag von Karsten » 17.07.2018, 12:46

Hallo,,

du kannst ja schreiben, was du willst.
Ich bleibe bei meiner Meinung.

Gruß
Karsten

Rattenschwanz
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Re: Moin

Beitrag von Rattenschwanz » 17.07.2018, 13:16

Ich habe nichts anderes erwartet.

Karsten
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Re: Moin

Beitrag von Karsten » 17.07.2018, 15:05

Hallo Rattenschwanz,

das klinkt so negativ :)
Wolltest du mich etwa überzeugen, dass deine Sichtweise richtig ist?

Gruß
Karsten

Carl Friedrich
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Re: Moin

Beitrag von Carl Friedrich » 17.07.2018, 20:54

Rattenschwanz hat geschrieben:
17.07.2018, 12:41
IUnd das ist das Gefährliche (Schwierige) an der Sache, eine erfunden, unwahre und zusammengeschusterte Geschichte bei der MPU als die eigene wahre Geschichte zu verkaufen, ohne sich bei unvorbereiteten Fragen zu verheddern.

Hallo!

Genau sahen das meine Therapeuten.Schön bei der Wahrheit bleiben. Wichtig ist, dass der Psychologe eine Veränderung sieht wie z.B. die obligatorischen Haar- und Urintests, eine erfolgreich absolvierte Therapie und anschließende Teilnahme an einer SHG.

So wurde es mir auch von MPU-Kandidaten aus meiner letzten SHG berichtet, sie haben alle im ersten Anlauf bestanden.

Ganz schlechte Karten haben Bagatellisierer und Kandidaten, die feierlich geloben, nie mehr zu trinken.

Wie heißt es so schön: "Ehrlich währt am längsten".

Gruß
Carl Friedrich

Karsten
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Re: Moin

Beitrag von Karsten » 17.07.2018, 21:00

Mir fehlt hier ein bisschen die Demut und der Gedanke an mögliche Opfer, die man vielleicht hätte totfahren können.

Carl Friedrich
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Re: Moin

Beitrag von Carl Friedrich » 17.07.2018, 21:57

Hallo Karsten!

Wichtig ist es authentisch zu wirken und nicht unterwürfig. Es schadet sicherlich nicht zu sagen, man froh sei, dass nichts oder nicht mehr als geschehen passiert sei und man die nötigen Lehren gezogen habe, was ja durch die absolvierten Maßnahmen unterstrichen wird.

Ist halt eine Gratwanderung.

So wie Du fragst und schreibst, scheinst du selbst oder eine dir sehr nahe stehende Person von der MPU betroffen zu sein, oder?

Gruß
Carl Friedrich

Karsten
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Re: Moin

Beitrag von Karsten » 17.07.2018, 22:07

Hallo Carl Friedrich,

nein, ich habe mit niemanden zu tun und auch nicht zu tun gehabt, dder eine MPU machen musste oder durfte.

Ich sehe das so, dass der, der unter Alkohol fährt, billigend in Kauf nimmt, dass er andere Menschen umbringen könnte.
Da erwarte ich etwas mehr Demut und nicht so nach dem Motto:
Der Führerschein steht mir ja zu, wenn ich die Psycholgen vom der MPU überzeugt habe.

Anwälten untentzieht man ja auch lebenslangen Berufsverbot, wenn sie straffällig geworden sind oder nicht?
Warum also nicht lebenslanges Fahrverbot?

Gruß
Karsten

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