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Let it be....II - Ferra sucht ihren Weg

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Ferra
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Let it be....II - Ferra sucht ihren Weg

Beitrag von Ferra » 06.06.2015, 13:40

Hallo zusammen,

ich bin Ferra und süchtig nach Alkohol.

Ich will diese Krankheit zum stoppen bringen und mache mich auf meinen Weg.

1. Schritt für mich am Montag, der kommt, meinem Kardiologen die Karten auf den Tisch zu legen (habe Bluthochdruck und hatte jetzt auch einige Untersuchungen und am Mo. Auswertung).

Leider bagatellisiert mein Hausarzt es vollends und schiebt es wohl auf eine gewisse Anpassungsstörung (bin abgesehen von der Sucht, psych. nicht wirklich gesund). Ich habe es angesprochen im März 2015 aber es winkte ab. :evil:

Über den Entzug / Entgiftung selbst mache ich mir weniger Gedanken, als über das "danach". Das beschäftigt mich sehr. Ich habe schon mal vor 3 Jahren entzogen stationär, war danach auch 77 Tage trocken, aber dann....ließ ich es schleifen. Schaffte auch wieder längere Abstinenzen. Die letzte war 2013.

Ich weiß nicht wie wichtig, die anderen Diagnosen sind, aber ich hab kein Bock irgendwann daran zu sterben. Es ist auch kostenintensiv und einschränkend. Jeden Morgen dieses Gedankenkreisen...

Zum Glück bin ich berufstätig, aber daher scheiden für mich momentan ellenlange Entzüge und LZT erstmal aus.

Das Umdenken im Kopf hat begonnen, mich kekst z.B. diese ganze Alk-Werbung sowas von an.

Ich kosnumiere noch! etwas moderater wegen kaltem Entzug. Geplant ist das jetzt in der kommenden Woche in die Wege zu leiten.

Liebe Grüße und euch einen schönen warmen Tag

Ferra

Martin

Beitrag von Martin » 06.06.2015, 14:29

Hallo Ferra,

wenn dein Hausarzt nicht der richtige Ansprechpartner ist kannst du dir einen anderen Arzt suchen.

Evtl. kann dir ja dein Kardiologe einen nennen :?:

Riskiere keinen kalten Entzug, der kann 9x gut gehen, den 10. überlebst du vllt. nicht.

LG Martin

Thalia1913
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Beitrag von Thalia1913 » 06.06.2015, 14:46

Hallo Ferra,

herzlich willkommen hier. :)

Du schreibst
Das Umdenken im Kopf hat begonnen
Das ist ein wichtiger Schritt, denn das Trockenwerden beginnt im Kopf. Und Handlungen lässt du ja auch folgen, in Form von Arztbesuch. Und es ist dir ja auch bereits einmal gelungen, aufzuhören. Dauerhaft aufzuhören kann dir auch gelingen.

Ich wünsche dir jetzt erst einmal, dass du bald den begleiteten Entzug machen kannst, damit du deine Motivation, die du jetzt hast, nutzen kannst.

Ich wünsche dir hier einen hilfreichen Austausch.

Viele Grüße
Thalia
(seit November 2013 trocken und mehr im Erweiterten Bereich "zu Hause")

Martin

Beitrag von Martin » 06.06.2015, 15:35

Hallo Ferra,
Zum Glück bin ich berufstätig, aber daher scheiden für mich momentan ellenlange Entzüge und LZT erstmal aus.


eine Entgiftung ist doch keine ellenlange Sache, die ist doch ganz schnell vorbei.

Ob du dann auch eine LZT machst kannst dir dann immernoch überlegen.

LG Martin

Ferra
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Beitrag von Ferra » 06.06.2015, 18:01

Hallo zusammen,

danke für eure Antworten!

@ Martin

Ja ich werde ihn fragen oder über die KK einen empfehlen lassen.
Richtig, eine Entgiftung ist kurz, aber ich meinen qualif. Entzug, den ich hatte, der ging 3 Wochen statt 14 Tage...ohne wirkliche Begründung warum...

@ Thalia

Ja ich habe mich schon in die Grundbausteine eingelesen, Risikominimierung etc. Und ich nutze die Vorfreude zur Motivation (nicht mehr Angst haben müssen entdeckt zu werden, sich verbessernder Schlaf, somatische Beschwerden weniger etc.)

Ich habe mich auch schon mit Hobbys etc. beschäftigt. Auch das Beschäftigung den Trinkdruck mindert, viel außer Haus zu sein.

Was mir auch aufgefallen ist: Ich war ja auch in Gruppensettings, SHG etc. - ich mag keine Gruppen :oops: Vor allem nicht mit freiem Thema oder ohne Anleitung. In der Klinik wo mit Tagesfrage war - das geht. Aber so AA oder NA mäßig - ist nicht meins. Ob das hinderlich ist?

LG Ferra

Martin

Beitrag von Martin » 06.06.2015, 18:20

Hallo Ferra,
Aber so AA oder NA mäßig - ist nicht meins. Ob das hinderlich ist?


das liegt an dir :D

Nicht alle hier besuchen zusätzlich noch eine reale Gruppe, ich bin nur hier und trotzdem trocken geblieben.

Geh einen Schritt nach dem anderen.

LG Martin
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Ferra
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Beitrag von Ferra » 08.06.2015, 19:27

Hallo :)

Kleines Update: War beim Kardio, alles soweit ok, Aorta minimal erweitert. Hab meine Sucht angesprochen, aber so direkt sagte er da nix zu. Er meinte halt nur ich solle mich mehr bewegen, dann käme ich weg vom Alk...
Werde gleich ne Mail an die KK wegen ambulanten Entzug schreiben.
Wie ist das eig - wenn man trocken ist und Verdauung und Stoffwechsel wieder funktionieren und man sich entsprechend ernährt + bewegt - nimmt man dann ab / schnell ab?

Liebe Grüße und schönen Abend

Ferra

Thalia1913
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Beitrag von Thalia1913 » 14.06.2015, 22:17

Hallo Ferra,

wie ist es dir die letzten Tage ergangen?

Viele Grüße
Thalia

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