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Dantes Weg

Hilfe bei Alkohol von Alkoholikern für Alkoholiker. Rückfall - und Neuanfang, Suchthilfe, Leben ohne Alkohol, Alkoholismus und Alkoholkrankheit

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Dante
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Beitrag von Dante » 07.09.2006, 08:02

Das mit der Überflüssigkeit im Profil will mir nicht einleuchten. Allerdings habe ich mich gerade ein wenig umgeschaut & festgestellt, das die Ausführlichkeit in meinem Profil eher eine Ausnahme ist. Vor allem die Frauen halten sich da sehr zurück. :D

Karsten
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Beitrag von Karsten » 07.09.2006, 09:30

Hallo Dante,

die Frage der Zurückhaltung der persönlichen Angaben im Profil und auch in den Beiträgen, liegt sicherlich auch in der Anonymität begründet.
Jede Information, Name, Stadt, Beruf, Interessen und Anderes kann zum Beispiel in einer kleinen Stadt, sehr schnell zu der entsprechenden Person führen.

Darum habe ich auch den Zusatz in roter Schrift bei dem Antwortfenster

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Beachte bitte, dass alle offenen Bereiche von jedem gelesen werden können
angebracht.

Ich erhalte sehr oft verwunderte E-Mail, warum man Beiträge in den Suchmaschinen findet, wenn man nach seinen Nicknamen hier sucht.

paula06

Beitrag von paula06 » 07.09.2006, 10:23

Hallo Dante!
Das mit der Zurückhaltung der Frauen liegt sicher daran, dass es schon schlimm ist wenn ein Mann trinkt. Wenn aber eine Frau trinkt, wird das von der Gesellschaft noch viel negativer gesehen. Wenn ein Mann viele Frauen hatte ist er immer noch "ein toller Kerl" im umgekehrten Fall wird da ganz schnell eine H... draus. Ist leider so!

Dante
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Beitrag von Dante » 13.09.2006, 07:34

Wieder ist eine Woche um, Sozialpädagogin am Mo, Vorbereitungsgruppe am Di....
Leider war die Woche für mich nicht erfolgreich, vor allem wegen der extrem ungünstigen Schichtlage. Das bischen planbare Freizeit ist missglückt, so dass ich an betreffendem Abend vorzeitig zu Hause war & den Rest des Tages abgammelte. Früher hätte ich mir eine solche Situation mit einer besonders guten Flasche Rotwein "verschönt", diesmal fiel mir diese alte Verhaltensweise beim Anblick des Weinregals schmunzelnd ein & als ich den Keller abschloss, hatte ich die Sache sogar schon vergessen. Das starke Verlangen nach Alkohol ist also zur Zeit bei mir nicht mehr vorhanden & ich geniesse es.
Mit einem schnellen Beginn der Therapie ist es auch erst 1 x vorbei. Meine Rentenkasse hat Ungereimtheiten festgestellt, die erst einmal beseitigt werden müssen, das dauert etwa 2 - 3 Wochen, dann noch mal die Eilbearbeitung (nochmal 2 - 3 Wochen), so dass es Mitte Oktober vielleicht etwas wird.
Die SHG habe ich nicht mehr besucht, allerdings die Fühler nach den Guttemplern ausgestreckt, wo ich letzte Woche ein anregendes Gespräch hatte. Aber auch dort macht mir mein Dienstplan zur Zeit jede Menge Striche durch die Rechnung.
Bleibt also abwarten & nicht übermütig werden (siehe 1. Absatz).

eveline
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Beitrag von eveline » 14.09.2006, 12:46

Hallo Dante,

Schichtdienst macht das alles nicht einfacher...

Und was die Eilbarbeitung von Deinem Antrag angeht,
da musst Du warten....
Geduld......

Freut mich aber zu lesen, dass Du kein Verlangen zu Trinken hast.
Trotzdem, bitte gut aufpassen......

Ich wünsche Dir weiterhin viel Kraft und einen trockenen Tag.

Liebe Grüsse
Eveline

Annika
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re

Beitrag von Annika » 14.09.2006, 12:58

Hallo Dante
Freut mich aber zu lesen, dass Du kein Verlangen zu Trinken hast.
Trotzdem, bitte gut aufpassen......
Früher hätte ich mir eine solche Situation mit einer besonders guten Flasche Rotwein "verschönt", diesmal fiel mir diese alte Verhaltensweise beim Anblick des Weinregals schmunzelnd ein & als ich den Keller abschloss, hatte ich die Sache sogar schon vergessen.
zu gut aufpassen und zu einem Alkoholiker gehört kein gefülltes Weinregal im Keller.

Deshalb hoffe ich, dass es leer ist !!??



Gruß Annika

Dante
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Beitrag von Dante » 14.09.2006, 15:35

Gestern hatte ich einen ganz üblen "Durchhänger". Ich habe mir die aufgetretenen Schwierigkeiten noch eimal vor Augen geführt und habe die möglichen Folgen im Kopf interpoliert, & heraus kam ein regelrechtes Schreckensszenario. Im übelsten Fall (& ich neige immer dazu, diesen als den eintretenen anzunehmen) würde sich der Therapieantritt bis weit ins nächste Jahr verschieben, so er überhaupt bewilligt wird. Eigentlich bin ich schon in einer Art Therapie: trocken den Bearbeitungsstress überwinden. Das kommt einer Art Abstinenz-Survivaltraining gleich, finde ich.
Ich fasste zusammen:
-rückfallfördernde Antragssituation
-rückfallfördernde Arbeitszeit
Entweder stehe ich das trocken durch, wozu dann noch Therapie? Oder ich halte nicht durch & fühle mich als Versager; wozu dann überhaupt die Mühe wenn man diesen Weg doch durch jeden Supermarkt abkürzen kann?
Ich schrieb meinen Frust letztlich in einer E-Mail & stellte sie der Aufnahmetherapeutin des Tannenhof zu, in der Hoffnung, sie würde schon die Notleine ziehen, sollte ich akut rückfallgefährdet sein. (Was sie auch gemacht hätte, wie ich heute im Telefonat mit ihr erfuhr. Ich brauche mir keine Sorgen zu machen, ich werde bald aufgenommen, im Zweifelsfall haben sie sogar einen Arzt in petto.)
Was mir das brachte? Ich verschickte die selbe E-Mail an meine Chatfrau & wir hatten ein über einstündiges Telefonat letzte Nacht, wo wir uns unseren Kummer austauschten. Danach war der freie Fall meiner Stimmung beendet & ich konnte wieder ziemlich froh & ausgeglichen ins Bett gehen.

eveline
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Beitrag von eveline » 14.09.2006, 15:50

Hallo Dante,

klasse, das freut mich für Dich...

Hast Du gegen die miese Stimmung angearbeitet....

Liebe Grüsse
Eveline

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