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Man stolpert nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

Hilfe bei Alkohol von Alkoholikern für Alkoholiker. Rückfall - und Neuanfang, Suchthilfe, Leben ohne Alkohol, Alkoholismus und Alkoholkrankheit

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Carl Friedrich
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Re: Man stolpert nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

Beitrag von Carl Friedrich » 20.10.2020, 22:01

Hallo Karamasow!

Glückwunsch zum Jahrestag.

Ja, Du hast recht. Hier schrieb mal jemand völlig zutreffend: "Sorgen Sie dafür, dass es Ihnen gut geht." Da steckt alles Wichtige drin. Du scheinst genau dies zu praktizieren.

Meld dich doch mal öfter.

Gruß
Carl Friedrich

Cadda
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Re: Man stolpert nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

Beitrag von Cadda » 20.10.2020, 22:31

Rückfällig zu werden ist genau so eine Entscheidung, wie die Entscheidung mit dem Trinken aufzuhören.

Das ist so wahr und ich finde diese Zusammenfassung sehr hilfreich. Wir entscheiden selbst.

Glückwunsch zu 4 Jahren! Ich habe ein knappes Jahr nach Dir die überzeugte Entscheidung getroffen, mit dem Saufen aufzuhören und gehöre seit dem auch zu der Sorte der glücklichen Menschen :-)

Correns

Re: Man stolpert nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

Beitrag von Correns » 21.10.2020, 18:13

Hallo Karamasov,

herzlichen Glückwunsch zu vier selbstbestimmteren Jahren. Zwar läuft auch trocken nicht alles rund. Aber man ist trocken deutlich näher dran an möglichen Lösungen, damit es wieder runder läuft. Viel Freude im Leben und auf die nächsten vier Jahre!

Viele Grüße
Correns

kamarasow
neuer Teilnehmer
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Re: Man stolpert nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

Beitrag von kamarasow » 26.10.2020, 15:51

Danke euch.
@Carl: Die Themen, die mich interessieren und über die ich schreiben würde, haben nichts mit Alkohol zu tun. Alkohol ist sehr in den Hintergrund gerückt. Ok, vielleicht ist doch etwas zu erzählen: Auf irgendeine indirekte Weise konnte ich im letzten Jahr ein näheres Familienmitglied inspirieren, nichts mehr zu trinken. Das schaffte es auch ein paar Monate. Mittlerweile trinkt es wieder, jedoch augenscheinlich in geringerem Umfang als vorher. Begründung war seinerseits Corona, wobei ich denke, dass das Suchtzentrum diesen Einfall vorgaukelte. Gesprochen haben wir nicht darüber. Wenn bei Geburtstagen nach Bier gefragt wird, bekommt es welches. Ich bin nicht derjenige, der das schlechte Gewissen spielt. Jeder muss es selbst wissen. Der Nachbar trinkt auch noch jeden Tag. Gestern schaute mich beim abendlichen Grüßen der unverfälschte gläserne Blick an. Ich empfand etwas Mitleid. Im Grunde hat man im Laufe der Wochen und Monate eine gewisse Gleichgültigkeit gegenüber der Thematik aufgebaut, manchmal auch Groll. Ich lerne Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann.
@Cadda: Aufhören mit Trinken ist nicht gleichbedeutend mit glücklich zu sein. Es ermöglicht einem jedoch, wie Correns es schreibt, daran zu arbeiten überhaupt glücklich zu werden. Da man sich ständig etwas verändert, ist dies wohl eine lebenslange Aufgabe. Eine schöne Aufgabe.

Carl Friedrich
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Re: Man stolpert nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

Beitrag von Carl Friedrich » 26.10.2020, 19:20

kamarasow hat geschrieben:
26.10.2020, 15:51

@Carl: Die Themen, die mich interessieren und über die ich schreiben würde, haben nichts mit Alkohol zu tun. Alkohol ist sehr in den Hintergrund gerückt.
Hallo Karamasow!

Ja, das kommt mir sehr bekannt vor. :?

Alkohol ist auch bei mir ein wenig aus dem Fokus geraten. Er berührt mich überhaupt nicht mehr. Andere dürfen ihn ruhig konsumieren.

Gruß
Carl Friedrich

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