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Meine Geschichte

Hilfe bei Alkohol von Alkoholikern für Alkoholiker. Rückfall - und Neuanfang, Suchthilfe, Leben ohne Alkohol, Alkoholismus und Alkoholkrankheit
Fridolin129
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Beitrag von Fridolin129 » 10.03.2017, 18:40

Hallo Correns,

Danke mir geht s gut :-) ja den Weg verfolge ich weiter, habe nichts mehr getrunken und mir gehts gut.

Hatte mich nicht mehr gemeldet weil ich nicht wusste was ich schreiben söllte ...hmm

Carl Friedrich
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Beitrag von Carl Friedrich » 10.03.2017, 19:47

Fridolin129 hat geschrieben:Hallo Correns,

Danke mir geht s gut :-) ja den Weg verfolge ich weiter, habe nichts mehr getrunken und mir gehts gut.

Hatte mich nicht mehr gemeldet weil ich nicht wusste was ich schreiben söllte ...hmm
Hallo Fridolin!

Die Frage von Correns kann ich gut nachvollziehen. Ich bin zwar auch erst seit knapp 2 Jahren dabei, aber eines fiel mir auf. Es melden sich hier viele Herrschaften an, hauen ein paar Beiträge raus und tauchen dann völlig ab.

Das ist insoweit schade, weil doch der eine oder andere Forianer Zeit und Mühe aufgewendet hat, die ersten Fragen des Neuen gewissenhaft zu beantworten.

Und wenn dann zu viele grußlos verschwinden, überlegt man es sich beim nächsten Mal, ob sich die Mühe für die Neulinge überhaupt noch lohnt.

Schön, dass es dir gut geht. Und das Ganze ohne Komplikationen oder Schwierigkeiten? Das wäre erstaunlich.

Gruß Carl Friedrich

Fridolin129
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Beitrag von Fridolin129 » 10.03.2017, 21:29

Hallo Carl Friedrich,

Ja klar ich weiß was du meinst , bin auch sehr dankbar für die Hilfe, habe sie auch sehr sehr gerne angenommen :-)

Wollte ja auch nicht verschwinden lese auch so immer mit nur mir fällt nichts ein was ich schreiben soll ... Weißt bestimmt wie ich meine oder ? :-)

Ja mir geht es wirklich definitiv gut :-)

Komplikationen ode Schwierigkeiten hmm doch klar die hatte ich definitiv , Ich habe mich ja mehrere Wochen im Bett zurück gezogen, habe mich nicht getraut aufzustehen vor Angst vor djesem Schwarze werden vor Augen, aber das lag wohl an meinem Viel zu hohen Blutdruck, war auch noch Mal in der Notambulanz und hatte edit - bitte keine Medikamente nennen - edit zu Beruhigung bekommen, das ist aber mittlerweile schon wieder ein wenig her.


Vielleicht sollte ich meine Geschichte in meinem neuen trockenen Leben einfach weiter führen ? :-)

Also Ich nehme zur Zeit noch Antidepressiva, Blutdruck Senker und Magentabletten , meine Magentabletten muss ich bis September nehmen dann muss ich nochmal eine Spiegelung machen da mein. Magen es Böse Ab bekommen hat, Rest ist alles Gesund Leber, Bauchspeicheldrüse ect.. bin wohl nochmal mit einem Blauen Auge davon gekommen.

Was ich zur Zeit mache : also ich gehe meiner Selbstständigkeit weiter wie vorher auch gewohnt nach, Ich habe mehrere Jahre jetzt kein Auto gefahren ( Nasse Zeit) das fange ich gerade langsam wieder an das ich Fahrpraxis wieder bekomme bin vorher leidenschaftlich gerne Auto gefahren und so hätte ich das gerne wieder macht auch wieder Spaß

Ich habe mir vorgenommen mich in einem Fitnessstudio anzumelden wie ich es vorher auch war um wieder etwas aufzubauen.

Ich gehe nicht mehr in die Geschäfte in denen Ich immer Alk gekauft habe sondern in andere, tatsächlich es hilft mir im Alltag zur Zeit besser damit umzugehen.


Viel geholfen hat mir natürlich das Forum , also ihr ! Und meine Freundin und meine Freunde und Familie hatte also viel Unterstützung, sonst wäre ich bestimmt noch kaputt gegangen gerade die ersten 3 Wochen waren die kriese.

Habe mich übrigens gegenüber allen geoutet.

Ich bin am überlegen mich dennoch einer Selbsthilfegruppe anzuschließen, bisher war Ich noch in keiner nur telefonisch meine Therapie an die ich gedacht hatte werde ich (auch laut Ärztin ) wohl nicht mehr brauchen...

Was meint ihr ? Freue mich auf Antworten von euch und gerne Tipps und Tricks die mich stärken ( der Notfallkoffer ist jetzt fast 4 Wochen alt ) - hoffe wisst was ich meine ;-)

Carl Friedrich
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Beitrag von Carl Friedrich » 10.03.2017, 21:51

Hallo Fridolin!

Na siehst Du. Gibt doch noch etwas zu berichten.

Ob Du eine ambulante Therapie benötigst oder nicht, würde ich mit der zuständigen Suchtberatung klären. Nicht jeder Arzt ist ein Suchtexperte und kennt sich mit Rückfallrisiken und Craving aus..

Eine R-SHG ist m.E. sehr sinnvoll, insbesondere, falls Du keine ambulante Therapie machst. Der Austausch von Angesicht zu Angesicht hat mir viel gebracht. Geh einfach mal hin und schau es dir zumindest ein paar Male an. Dann weißt Du mehr, ob es was für dich ist.

Für's Fitnesstudio gilt das Vorgenannte entsprechend.

Ansonsten empfehle ich, dir eine Strategie zurecht zu legen, falls sich mal heftiger Suchtdruck einstellen sollte. Das ist bei den allermeisten Abstinenzanwärtern irgendwann der Fall.


Gruß Carl Friedrich

Gauguin
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Beitrag von Gauguin » 10.03.2017, 22:07

hallo Fridolin,

Gratulation zu über einem Monat ohne Alk. Gut, daß es bei Dir so reibungslos läuft.

Ich bin auch relativ neu im Forum und habe mir vorgenommen, über das erste Jahr mich in irgendeiner Form begleiten zu lassen.

Jeder Mensch braucht unterschiedlich viel Unterstützung, aber der Alkohol kann immer mal um die Ecke schauen.

LG Gauguin

Fridolin129
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Beitrag von Fridolin129 » 10.03.2017, 23:00

Was ist denn ein Craving ?

Ja klar berichten kann ich machen , kam mir nur etwas doof vor immer in meinem Thema zu schreiben und keiner Antwortet grins :-)

Ja klar das stimmt wohl Alkohol gibts ja auch leider wirklich überall und er ist unberechenbar wenn man nicht aufpasst.

Darf ich fragen wie du dich im ersten Jahr begleiten lässt ?

Fridolin129
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Beitrag von Fridolin129 » 10.03.2017, 23:04

Carl Friedrich hat geschrieben: Ansonsten empfehle ich, dir eine Strategie zurecht zu legen, falls sich mal heftiger Suchtdruck einstellen sollte. Das ist bei den allermeisten Abstinenzanwärtern irgendwann der Fall.
Wie kann ich mir diese denn Vorstellen ?

Gauguin
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Beitrag von Gauguin » 10.03.2017, 23:16

ich war fünfmal bei der Suchtberatung, die meinten auch, ich darf nochmal kommen, wenns eng wird. Ich habe ein paar Bücher über Sucht gelesen, ich lese hier und ich habe eine Liste mit Selbsthilfegruppen auf dem Schreibtisch liegen.

Soviel mache ich auch nicht ;-), aber ich könnte, wenns eng wird.

Ich würde auch eine Langzeittherapie nicht ausschließen, aber wer schießt schon gleich mit Kanonen.

LG Gauguin

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