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Was bringt es, im Forum zu schreiben?

Hilfe bei Alkohol von Alkoholikern für Alkoholiker. Rückfall - und Neuanfang, Suchthilfe, Leben ohne Alkohol, Alkoholismus und Alkoholkrankheit

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Karsten
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Re: Was bringt es, im Forum zu schreiben?

Beitrag von Karsten » 24.08.2018, 19:33

Hallo,

wir verstehen uns ja als Onlineselbsthilfegruppe und da kommt es auch darauf an, wie weit man sich auf ein Hilfsangebot einlassen kann oder sich nur mal kurz informieren will oder einen Rat einholen möchte.

Wenn ich eine Therapie mache, weil es eben dazu gehört oder vielleicht auch auf Druck vom Arbeitgeber oder der Familie, dass werde ich vielleicht eher nur das Negative sehen und die Hilfe in Frage stellen.

Hier wurden schon viele Betroffene trocken und Angehörige konnten sich aus ihrer Coabhängkeit lösen.
Das ist es, was zählt.

Sicher ist unser Forum nicht für jeden, aber kein Hilfsangebot kann alle Betroffene erreichen und ihnen helfen.

Warum gehen Langzeittrockene nach 20 Jahren und mehr in Selbsthilfegruppen, ob online oder real?

Das habe ich mich vor 20 Jahren auch gefragt. Heute nach fast 20 Jahren Trockenheit weiss ich es.

Es ist aber eben nicht einfach, es zu erklären, weil die Erkenntnis, sich austauschen zu wollen, von jedem selbst kommen muss.

Gruß
Karsten

Sunshine_33
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Re: Was bringt es, im Forum zu schreiben?

Beitrag von Sunshine_33 » 26.08.2018, 09:37

Hallo Hull,
nachdem ich in den letzten knapp sechs Wochen in diesem Forum etwas aktiver geschrieben habe, stellte ich mir - nachdem die Lust am Schreiben spürbar nachlässt - die Frage, weshalb ich dies denn überhaupt mache. Mir sind die meisten Dinge bzgl. Sucht, der Nüchternheit und meiner Beweggründe in der Vergangenheit klar, die letzten sechs Wochen haben kaum neue Erkenntnisse gebracht, es liegt mir nichts daran, andere Personen von meinen Ansichten zu überzeugen, da mir das Schicksal nicht nahe geht und es in Wahrheit sowieso nutzlos wäre.
Dazu ist mir spontan das gleiche wie Sue eingefallen... dann ist dieses Forum evtl. für Dich einfach nicht das richtige?
Es bringt Dir ja dann nix, und dann ist es ja witzlos und hilft Dir auch nicht bei Deiner/unserer Erkrankung weiter.

Ich möchte allerdings auch mal zu bedenken geben, das es in diesem Fall wohl eher nicht am Forum liegt, sondern am User.
Das es eben grundsätzlich nicht passt oder am eigenen Verhalten liegt.
Denn das Forum gibt es seit vielen Jahren und es ist immer noch recht erfolgreich, würde ich mal sagen.
Es gab in letzter Zeit Probleme und eine gewisse Austauschmüdigkeit, was auch bestimmte Gründe hatte.
Daran wurde gearbeitet und ich denke, das es nun wieder bergauf gehen wird.

Vielleicht wäre eine Reale Gruppe eine gute Alternative für Dich?
Auch insofern, um Dich mal von Deinem Hochmut bezüglich eines Rückfalls ein bisschen auf den Boden der Tatsachen zu holen.
Du meinst, Sucht wäre mit dem Verstand und Logik beizukommen.
Da muss ich Dir sagen, das Du dann unserer Krankheit noch nicht umfassend begriffen hast, denn das ist ja gerade die Crux:
Ihr ist rein mit Logik und dem Verstand nicht beizukommen !
Wäre das der Fall, dann würden erst gar nicht so viele Menschen alkoholkrank und wenn doch, würden sie keine Rückfälle bauen.
Oder meinst Du, alle alkoholkranken Menschen wären dumm?
Dann kann ich Dir sagen, das es keinesfalls so ist, Du bist ja auch nicht gerade unintelligent, nicht wahr?
Unsere Krankheit gibt es in allen Gesellschaftschichten und Bildungsgraden.
Sie macht nicht mal vor Hochintelligenz halt !

Mein Tipp der Realen Gruppe hat also auch den Hintergrund, das Du vielleicht besser verstehst, wie die Krankheit "wirklich" ist.
Es ist nämlich nochmal ne komplett andere Sache, wenn jemand vor Dir sitzt und Dir von seinem Rückfall erzählt, als wenn Du "nur" hier
davon liest.
Du hast da den kompletten Menschen vor Dir, mit seiner Gestik und Mimik und kannst auch sofort im Gespräch gezielte Fragen stellen,
und man versteht so (meiner Meinung nach) besser, warum es passieren kann.
Ich bin in einer Realen Gruppe gewesen, und habe mir von Rückfälligen erzählen lassen, wie es dazu kam und ich habe Fragen gestellt,
die mir beantwortet wurden.
Mir standen dabei mitunter selbst die Tränen dabei in den Augen, weil es teilweise ergreifende Geschichten waren, mit unglaublichen
Schicksalsschlägen, wo ich mir dachte, wie ich dann wohl reagiert hätte?
Ich lege auf keinen Fall die Hand dafür ins Feuer, das bei mir in ähnlichen Situationen nicht auch das Suchtgedächtnis wieder komplett
hochgefahren wäre!
Denn da waren auch Menschen, die wurden nach 6 Jahren rückfällig, oder auch nach 12 Jahren oder noch längerer Trockenheit.
Auch von einem Blackout-Rückfall wurde mir berichtet, ich hatte bis dahin nicht an sowas geglaubt.
Dieser Bericht war so detailliert und ehrlich erzählt, das ich meine Meinung danach geändert habe, es gibt tatsöchlich sowas, wenn auch sehr selten.
Zum Glück fanden alle Rückfäligen, die ich so kennengelernt habe, zurück in die Gruppe.
Sonst hätten sie mir ja auch nicht davon erzählen können :wink:
Ich weiß seitdem, das man wirklich fallen kann, aber das Wichtige ist dann, schnell wieder aufzustehen.
Dann heißt es, so schnell wie möglich den Arzt des Vertrauens aufsuchen, eine neue Entgiftung einzuleiten, wenn nötig und dann
wieder so schnell wie möglich zurück in die Gruppe.

Wenn Du also den Mut hast, Dich mal wirklich auf Menschen und Austausch einzulassen, dann geh mal dort hin. Es kann einem sehr weiter helfen,
allerdings nur, wenn man mal bereit ist, seine eigenen Anschauungen und Meinungen zu überdenken.
Ansonsten isses auch da verbrannte Zeit, und wird Dich persönlich nicht weiter bringen.
Wenn ich mir die meisten Themen ansehe, sind die darin beschriebenen Probleme, im Grunde auch nicht auf den Alkohol zurückzuführen.
Die meisten Problemstellungen sind Konflikte in der Partnerschaft, wie sie fast deckungsgleich in vermeintlich nüchternen Familien vorkommen.
Dass der Alkohol diese Probleme verstärkt und die Lösung der Probleme durch den ständigen Gazeschleier aufgeschoben wird, ist selbstverständlich bei diesem Gedankengang.
Ja, dem ist so. Ist allerdings dann in Realen Gruppen auch nicht anders.
Es geht aber doch darum, seine Problem zu äußern, und nicht mehr in sich reinzufressen, um dann am Ende nur noch den Alk als Lösung zu sehen.
Das Aufschreiben der persönlichen Situation kann hilfreich sein, nicht wieder zu trinken.
Und eine Gruppe ist auch dazu da, den anderen da aufzufangen, wo es ihm nicht gut geht und ihn in und im besten Fall auch aus der Krise zu begleiten.
Es tut Menschen gut, zu wissen, das die einen Ort haben, wo sie über ihre Probleme reden können. Und für uns Alkoholiker ist das auch nochmal wichtiger.
Um nämlich NICHT wieder den "Gazeschleier" über uns zu legen, sprich, wieder zu trinken.
Und es tut auch den meisten Menschen gut, einen Ort zu haben, wo sie einfach mal ihre Gedanken lassen können. Unabhängig von der Krankheit.
Weil sie vielleicht niemanden sonst haben, dem sie das erzählen können oder auch möchten.
Sowas findet allerdigns eher im Erweiterten Bereich statt, weil dort nicht da gesamte www mitlesen kann.

Lieber Hull, ich habe Dich bisher gern gelesen, auch wenn ich bei einigem mit dem Kopf schütteln mußte.
Ich sah aber daran auch, das du die Krankheit einfach noch nicht umfassend begriffen hast.
Vielleicht ändert sich das noch, darum auch der Tipp mit dem Besuch einer Realen Gruppe, vielleicht kannst Du davon letztendlich mehr profitieren.
Bei mir war es ganz sicher der Fall.
Ich persönlich fände es schade, wenn Du hier nicht mehr schreiben würdest, denn Du bringt viele Dinge auf dem Punkt mit einem glasklaren und messerscharfen Verstand und klaren Worten.
Die können manchmal evtl. sogar etwas weh tun für den Betroffenen, aber sie können ebenso weiter bringen, wenn man mal persönliche Eitelkeiten außen vor lässt.
Und mitunter fällt einem dann auch einiges wie Schuppen von Augen, was man vorher nicht verstanden hat oder sich nicht erklären konnte oder einfach auch nicht sehen wollte.
Und ich denke, genau hier geht der Weg auch lang, ich bin ja selbst eine Freundin der eher klaren Worte. :wink:
Es sind ja glücklicherweise auch Menschen hier, die eine nicht ganz so harte Gangart haben, so gleicht sich das dann auch wieder aus, finde ich.
Streicheleinheiten sollten auch nicht zu kurz kommen für erreichte Ziele und Erfolge oder auch einfach nur mal so zwischendurch, weil der andere es einfach gerade braucht.

Du musst am Ende selbst entscheiden, ob Du hier sein möchtest oder nicht.
Eines kann ich Dir aber aus eigener Erfahrung sagen, nach über 16 Jahren Trockenheit:
Es ist kein abzuarbeitendes Ziel, was man im Sprint erreicht, sondern ein Langzeit-bzw. im Grunde Lebensprojekt... also eher ein Marathonlauf :wink:
Was aber keinesfalls heißen soll, das man sich da nun endlos quälen muss, ganz im Gegenteil.
Ich hoffe, auch bei einem Marathonlauf gibt es schöne Abschnitte, und man läuft um des Laufens Willen und nicht, um irgend ne Auszeichnung zu bekommen.

Das ist, was mir dazu so einfällt, Hull.
Ich habe das Gefühl, Du hast das wirkliche Potential des Forum bisher nicht wirklich erkannt und auch nicht genutzt.
Nämlich zum Austausch für Dich ganz persönlich mit DEINEN Problemem.
Aber das hat wohl auch hauptsächlich mit Deiner schwierigen Persönlichkeitsstruktur zu tun.
Vielleicht ist es Dir also auch gar nicht möglich, das Potential zu nutzen, was hier geboten wird, weil Du Dir mit Deiner Persönlichketisstruktur selbst im Wege stehst?
Bitte verstehe das jetzt nicht als Beleidigung, denn so ist es keinesfalls gemeint, es tut mir dann eher leid für Dich, wenn das so ist.
Denn so wird Dir ja etwas genommen (nicht nur bezüglich unserer Krankheit, sonden auch ganz allgemein in Deinem Leben) und das finde ich halt traurig.
Ist aber vielleicht nicht abänderbar, aber das weiß ich nicht, wirklich, weil ich mich zu wenig damit auskenne.

LG Sunshine

Hull

Re: Was bringt es, im Forum zu schreiben?

Beitrag von Hull » 26.08.2018, 12:23

Ein schöner und gewissermaßen nackter Beitrag Sunshine_33. Tatsächlich kann ich nur "hart" diskutieren oder richtiger: nur nah an der Wahrheit oder nah an der Logik, dass es Zerwürfnisse in der bisherigen Denkweise geben muss. Alles andere ist Makulatur.

Über die realen Gruppen habe ich schon einmal nachgedacht, diese Möglichkeit allerdings mangels Leidensdruck wieder verworfen. Ich weiß, dass ich beim Schicksal anderer Geschichten keine echten Empfindungen habe, höchstens rührt es mich mit bewusst eingesetzter Phatansie kurzweilig. Dieses Schicksal müsste dann allerdings einen gewissen Hauch des Märtyrertums in sich tragen. Es ist nicht so, dass ich keinerlei Schicksalsschläge kennen würde, um dies aus dem Bauch heraus zu definieren.

Den Gedankengang des Hochmuts kann ich nachvollziehen, aber nicht nachfühlen, ich weiß, dass ich nie wieder trinken werde. Es spielt keine Rolle, welches Schicksal mir widerfährt. Natürlich bin ich sicher, dass ich, wenn das Schicksal hart genug wäre, zu anderen drastischen Mitteln greifen würde, niemals aber wieder zum Alkohol. Es ist, als wäre der Arm gelähmt und man wäre unfähig, diesen Arm zu bewegen. Dieses Beispiel ist dennoch nicht ganz passend, da es negativ behaftet ist, dies ist beim Alkohol nicht der Fall. Ich sehe es als großen Vorteil, nichts mehr oder zumindest nur noch negativ für den Alkohol zu empfinden. Es ist richtig, dass ich mich als "nicht unintelligent" einschätze, etwas anderes wäre seltsam.

Dieses Thema soll nicht dazu dienen, das Forum zu entwerten, es hat seine Daseinsberechtigung, schließlich habe auch ich einige Stunden in das Lesen und Schreiben investiert, was - wenn es denjenigen weiterhelfen sollte - als Lob verstanden werden kann.

Grüße

Taxi
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Re: Was bringt es, im Forum zu schreiben?

Beitrag von Taxi » 26.08.2018, 17:02

Hallo Hull,
mir bringt es zZt sehr wenig, im forum zu schreiben.
Wie schonmal geschrieben waren die Gewitter deutlich zu hefig, der Seegang zu hoch.

Aber ich lese weiter und finde, du stellst gute Fragen.
Bist in meinen Augen ein bisschen der sheldon Cooper oder Spock des forums :)
(die < 1 % Geschichte mal ganz aussen vor)
Daran kann mancher auch lernen. Z.B. dass der Empfänger die Botschaft macht, wie in deiner letzten Reaktion gut zu erkennen ist.
Positiv.
Gruß taxi

Penta
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Re: Was bringt es, im Forum zu schreiben?

Beitrag von Penta » 27.08.2018, 07:20

Tach Hull,

mir bringt es derzeit wenig, im Forum zu schreiben. Mir geht es vielleicht ähnlich wie dir.
Mir fehlen die "neuen" Gedanken. Ich habe abgegrast, dass der Sucht nicht mit Logik beizukommen ist und ich habe für mich (!) erkannt, dass der Alkoholkonsum lediglich ein Symptom ist.
Darin sehe ich den vordringlichen Sinn meines Schreibens hier: Für mich Erkenntnisse zu erlangen.
Allerdings dauerte es bei mir einiges an Zeit, bis ich die für mich wichtigste Erkenntnis erlangte, nämlich dass ich wohl niemals alles wissen werde. Deshalb lese ich hier noch und schreibe manchmal.
Wenn ich mir die meisten Themen ansehe, sind die darin beschriebenen Probleme, im Grunde auch nicht auf den Alkohol zurückzuführen.
Genau.
Denn der Alkoholkonsum ist auf andere Probleme zurückzuführen. Dort liegt mein Interesse.
Für das Weglassen von Alkohol aus meinem Alltag brauche ich kein Forum oder ne SHG.
Vielleicht ist das vermeintlich Anspruchslose anspruchsvoller als du derzeit wissen kannst, weil auch du vielleicht nicht alles weißt? Wer weiß?
Grüße, Penta

Karsten
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Re: Was bringt es, im Forum zu schreiben?

Beitrag von Karsten » 27.08.2018, 07:48

Hallo Penta,

habe ich das richtig verstanden?
Du siehst den Alkoholkonsum als Syptom an?
Was ist dann für dich die Ursache?

Ich habe das Thema mal hier ausgelagert und ein neues Thema zu dieser These aufgemacht:
viewtopic.php?f=2&t=36264

Gruß
Karsten

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Re: Was bringt es, im Forum zu schreiben?

Beitrag von Karsten » 27.08.2018, 07:57

Hallo,

zu dem eigentlichen Thema hätte ich auch noch mal ein paar Anmerkungen, weil die Frage ( Was bringt es, im Forum zu schreiben? ) an sich auf mich so wirkt, als wenn ich "nur" was bekommen will. Also "neue Gedanken", "neue Impulse", "neue Erkenntnisse" und Ähnliches.

Irgendwo hier in dem Thema steht auch sinngemäß: ich bin hier für mich und andere Schicksale berühren oder interessieren einen nicht so sehr.

Kann es nicht auch Sinn sein, hier zu schreiben, um anderen Menschen zu helfen oder ist so eine Motivation unlogisch?

Gruß
Karsten

Hull

Re: Was bringt es, im Forum zu schreiben?

Beitrag von Hull » 27.08.2018, 08:30

Karsten hat geschrieben:
27.08.2018, 07:57
Hallo,

zu dem eigentlichen Thema hätte ich auch noch mal ein paar Anmerkungen, weil die Frage ( Was bringt es, im Forum zu schreiben? ) an sich auf mich so wirkt, als wenn ich "nur" was bekommen will. Also "neue Gedanken", "neue Impulse", "neue Erkenntnisse" und Ähnliches.

Irgendwo hier in dem Thema steht auch sinngemäß: ich bin hier für mich und andere Schicksale berühren oder interessieren einen nicht so sehr.

Kann es nicht auch Sinn sein, hier zu schreiben, um anderen Menschen zu helfen oder ist so eine Motivation unlogisch?

Gruß
Karsten
Hallo Karsten,

die Zitate hierzu waren folgende:
es liegt mir nichts daran, andere Personen von meinen Ansichten zu überzeugen, da mir das Schicksal nicht nahe geht und es in Wahrheit sowieso nutzlos wäre.
Ich weiß, dass ich beim Schicksal anderer Geschichten keine echten Empfindungen habe, höchstens rührt es mich mit bewusst eingesetzter Phatansie kurzweilig. Dieses Schicksal müsste dann allerdings einen gewissen Hauch des Märtyrertums in sich tragen. Es ist nicht so, dass ich keinerlei Schicksalsschläge kennen würde, um dies aus dem Bauch heraus zu definieren.
Grüße

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