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Ein ständiges auf und ab

Hilfe bei Alkohol von Alkoholikern für Alkoholiker. Rückfall - und Neuanfang, Suchthilfe, Leben ohne Alkohol, Alkoholismus und Alkoholkrankheit

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Missnoalk
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Re: Ein ständiges auf und ab

Beitrag von Missnoalk » 29.11.2018, 19:53

Viola ich danke Dir sehr für den Input und ja sicher ist das ne Sache wo auch viel Selbstfuersorge dabei ist und es schadet nicht seine Grenzen zu bemerken und danach zu handeln.
Trotzdem merke Ich aber ja, dass da auch der Glaubenssatz "Dates gehen nur mit Alkohol" mitsvhwingt. Dieser Glaubenssatz nervt und den wuerde ich gern umschreiben. Wenn mir das gelingt wird eine Festigung aber nur moeglich sein, wenn ich mich auch praktisch da ran traue.
Und an dem Punkt beissen sich eben die Vorsichtsmaßnahmen mit der Trial and Error Variante.

Vielleicht ist es einfach noch nicht die Zeit das anzugehen und es graemt mich einfach so weil das ein toller typ ist (je begeisterter ich bin um so mehr sagt mein Hirn "Sauf damit du locker bist und er dich mag. Wenn das gelingt kannst du ja danach nüchtern sein"... So ein bloedes Hirn).

Eine Baustelle nach der anderen.

Carl Friedrich
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Re: Ein ständiges auf und ab

Beitrag von Carl Friedrich » 29.11.2018, 22:07

Missnoalk hat geschrieben:
29.11.2018, 19:53

Trotzdem merke Ich aber ja, dass da auch der Glaubenssatz "Dates gehen nur mit Alkohol" mitsvhwingt. Dieser Glaubenssatz nervt und den wuerde ich gern umschreiben.
Hallo!

Schreib ihn um, denn der Spruch ist Quatsch. Auf die Idee wäre ich nicht mal in früheren trinkenden Zeiten gekommen.
Ein Date geht Frau/Mann nüchtern an. Alles andere nervt und stößt ab.

Gruß
Carl Friedrich

Missnoalk
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Re: Ein ständiges auf und ab

Beitrag von Missnoalk » 29.11.2018, 22:24

Wahre Worte.
Ich ging wirklich davon aus, dass ich eben nüchtern gar nicht in der Lage bin mit der betreffenden Person zu reden und meinte sogar man würde es mir nicht anmerken, weil ich mit Alkohol, auf einer ähnlichen Ebene was zwischenmenschliche Beziehungen angeht bin wie andere mit Alkohol. ich glaube viel davon stimmt auch. Problem nur: Ich hab mich dann natürlich im laufe des Dates doch abgeschossen, hab keinen echten Bezug zu der Person herstellen koennen und langfristig tötet das jede menschliche Beziehung es sei denn die andere Person tickt gleich. Dann ebenfalls eine Misere.

meiner Meinung nach ist es nun sinnvoll erstmal die Baustelle Selbstwert und soziale Ängste anzugehen (sind schon genug Baustellen wenn man die Elefantenherde in meinem Zimmer bedenkt) und danach widme ich mich der grossen Unbekannten (in dem Fall Männern ;)).

Vielleicht wäre es auch klüger alles parallel anzugehen. Ich weiss es nicht . Noch etwas was mich nervt. Mir ist es so wichtig alles richtig zu machen und in dem Bereich weiss weder ich noch kann mir irgend ein profi sagen, was denn nun richtig ist.
Doch natürlich sagen können alle viel und jeder hat seine Meinung aber ich komme nicht zu einer abschliessenden Erkenntnis und das nervt ungemein.

Im übrigen wenn jemand zufällig gestern einen Mann zwischen 35-55, mit Kinderwunsch, Natur- und Tierverbunden, aktiv aber nicht obsessiv, Musik und Kunst interessiert, Essensliebhaber und eher konservativ (puh dieses Wort kann man kaum noch verwenden ohne sich selbst anachronistisch wahrzunehmen) gebacken hat; Bitte auf unbestimmte Zeit lagern. Ich komm dann drauf zurück ;)

Missnoalk
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Re: Ein ständiges auf und ab

Beitrag von Missnoalk » 30.11.2018, 17:45

Im Moment bin ich wirklich viel beschäftigt und bin weiterhin genervt, dass das Thema Alkohol doch present ist.
Wie lang ich trocken bin weiss ich gar nicht. Dürften mehr als 8 Wochen sein. Ist mir aber auch nicht wichtig, da ich ja vor hab die nächsten 50 Jahre (oder wie lang mein leben auch sein mag) trocken zu sein. Da erscheint mir der Fokus auf das "geschaffte" sinnlos. Das waere wohl nur bei einer Trinkpause von Bedeutung.
Oft frag ich mich wie oft wohl Leute an Alkohol denken die mit ihm umgehen koennen. Diese Beschäftigung (wenn auch nicht immer bewusst) find ich nämlich kraftraubend.
Nicht hier wohlgemerkt. Das empfinde ich grad mehr als Tagebuch sondern was den Alltag angeht. Ja doch anstrengend muss ich sagen.

Ernest
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Re: Ein ständiges auf und ab

Beitrag von Ernest » 30.11.2018, 18:12

Ciao Missnoalk

Schritt für Schritt (Wiederholung). Dein Gehirn macht ja Riesensprünge... Versuch ev. Dich nur auf den nächsten Tag zu konzentrieren und lass die Anderen andere sein, die Männer halt Männer sein und die Zukunft eben auch Zukunft sein.
In absehbarer Zeit ohne Alk wirst Du bestimmt gefestigter all dies angehen können.
Wenn Du Dich in Einzelheiten zu verlierst, wird das eigentlich Offensichtliche (Null-Alk) übersehen.

Zu Deiner Spaßbemerkung:
"Im übrigen wenn jemand zufällig gestern einen Mann zwischen 35-55, mit Kinderwunsch, Natur- und Tierverbunden, aktiv aber nicht obsessiv, Musik und Kunst interessiert, Essensliebhaber und eher konservativ (puh dieses Wort kann man kaum noch verwenden ohne sich selbst anachronistisch wahrzunehmen) gebacken hat; Bitte auf unbestimmte Zeit lagern. Ich komm dann drauf zurück ;)"
eine Spaßantwort: "Bürgerliche" Personen, erwähnen noch die Attribute: lieb, treu, zärtlich, zuvorkommend etc etc etc :D :D :D

Wünsche Dir eine ruhige Zeit
Ernest

Missnoalk
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Re: Ein ständiges auf und ab

Beitrag von Missnoalk » 30.11.2018, 18:36

Um vorweihnachtlich zu bleiben: Humbug ;)
An so Details kann ich mich nicht aufhalten. Ich plane ein massencasting ;).

Ernest
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Re: Ein ständiges auf und ab

Beitrag von Ernest » 30.11.2018, 18:44

Ein Massencasting für Gedanken oder für die "Krönung der Schöpfung" (sprich Männer)?

Missnoalk
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Re: Ein ständiges auf und ab

Beitrag von Missnoalk » 30.11.2018, 18:54

Nein nein Gedankencastings wuerden ia kein ende finden. Zumal die sich ja doch wieder reinschleichen
Ich werd aber versuchen mich mal auf das Lernen durch Wiederholung zu konzentrieren zwecks Konditionierung. Erscheint mir sinnvoll. Ausserdem versuch ich mal einfach zu leben und meine Erwartungen zurueckzustellen.

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