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Vorstellung

Hilfe bei Alkohol von Alkoholikern für Alkoholiker. Rückfall - und Neuanfang, Suchthilfe, Leben ohne Alkohol, Alkoholismus und Alkoholkrankheit

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Carl Friedrich
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Re: Vorstellung

Beitrag von Carl Friedrich » 11.05.2020, 14:28

müssen sich dann noch ein paar, nicht ganz unwesentliche Zwischenakte gesellen. So ist es nun richtig.

atze-5
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Re: Vorstellung

Beitrag von atze-5 » 11.05.2020, 14:39

Hallo,
"Hallo Dorothea,

dann stehst Du kurz vor einen Rückfall."


Ich finde diesen Satz einfach nur übergriffig.Kenne viele Langzeittrockene die nicht so abgehoben agieren.
atze

dorothea
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Re: Vorstellung

Beitrag von dorothea » 11.05.2020, 14:47

hallo hansjürgen

:D :D :D glaub mir, ich stehe ganz sicher nicht kurz vor einem rückfall. ich habe mir in über 18 jahren abstinenz schlicht mein leben so eingerichtet das mir der alk nicht ständig im weg rumsteht und ich mich damit befassen muß. mein leben hat mehr zu bieten als ständig um das zeug zu kreisen, das mach ich nur wenn es not tut. und da ich not nicht so toll finde hab ich eben alles entfernt was mich in diese bringen könnte, soweit es in meiner macht liegt.

hier zu schreiben hat für mich aber nichts mit meiner not zu tun, sondern ist mein dank das ich hier viel gelernt habe um ins leben zurück zu finden und das möchte ich weiter geben. auch das ist nur meine persönliche einstellung zum thema, andere dürfen gern andere haben, solange sie damit trocken bleiben.

doro

Hartmut
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Re: Vorstellung

Beitrag von Hartmut » 11.05.2020, 15:35

Hallo hansjürgen,

schön das du hier bist. Wäre nett wenn du mal deinen Weg beschreiben würdest.


Dann lese ich hier 2 mal in Textbaustein Manier (nicht despektierlich)
Außerdem rate ich stets zu Fachliteratur aus Therapeuten- und Patientensicht. Diese Literatur, gepaart mit SHGs hat bei mir, wie bei einer Maschine, wie ein Rad ins andere gegriffen.

Ein erfahrener Therapeut sagte stets zu mir:“Man steht kurz vor einem Rückfall, wenn man sich nicht mehr mit der Krankheit beschäftigt“


Ausversehen oder auf Promotion Tour?

Gruß Hartmut

dorothea
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Re: Vorstellung

Beitrag von dorothea » 12.05.2020, 08:01

moin hansjürgen

ich seh dich immer wieder online aber du schreibst nicht mehr, was los? das du mit deinem tipp bei mir daneben gelegen hast is kein grund. kann vorkommen, hat ja jeder seine erfahrungen und kommt halt vor das man mal daneben liegt. alles gut. dreht dir hier keiner nen strick draus. fände es nur echt schade wenn du dich wegen so nem blödsinn jetzt hier wieder zurückziehen würdest. aber womöglich lieg ich ja jetzt falsch und du liest dich erst mal ein.

doro

Hansjuergen
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Re: Vorstellung

Beitrag von Hansjuergen » 12.05.2020, 13:01

Hallo Hartmut,

meinen Weg werde ich Dir sicher nicht im Detail beschreiben.

Ich habe zu seiner Zeit eine ambulante Therapie durchgezogen, unterstützt durch Fachliteratur sowohl aus Patienten-, aber auch Therapeutensicht.

Hartmut
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Re: Vorstellung

Beitrag von Hartmut » 12.05.2020, 13:18

Hallo Hansjuergen

das ist ja auch nicht nötig, aber eventuell mal ein paar Umrisse.

Ich bin nicht durch Fachliteratur oder mit Therapeuten trocken geworden. Ich hatte keinen reale SHG . Das einzigste was ich hatte war eine überwachte Entgiftung und die hier im Forum aus Erfahrung von Langzeit-Trocknen aufgestellte Grundbausteine. Kennst du die schon ?

grundbausteine-der-nuechternheit

mich interessiert nicht das Detail, aber ich möchte schon hin und wieder wissen wie ich jemand einordnen kann.

Gruß Hartmut

Sunshine_33
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Re: Vorstellung

Beitrag von Sunshine_33 » 12.05.2020, 13:57

Hallo Hansjürgen,

Folgendes las ich hier:
Ein erfahrener Therapeut sagte stets zu mir:“Man steht kurz vor einem Rückfall, wenn man sich nicht mehr mit der Krankheit beschäftigt“
Aha. Ich habe zwar keine Erfahrungen mit Therapeuten und ihren Meinungen, aber mir ist das dann doch etwas zu pauschal.
Ich bin nun seit 19 Jahren trocken und beschäftige mich eigentlich nur noch wenig mit meiner Krankheit, muss ich ehrlich sagen.
Sie ist immer da und wird auch immer da sein, das weiß ich und daran habe ich auch nie gezweifelt.
Ich lebe ein trockenes Leben, was mir nicht schwer fällt. Und zwar größtenteils nach den Grundbausteinen, sie schon verlinkt wurden.
In den ersten Jahren meiner Abstinenz gabe es hingegen sehr viel Beschäftigung mit meiner/unserer Krankheit, auch las ich Fachliteratur dazu.
Außerdem gab es SHG, hier online und in einer realen Gruppe war ich auch mal über längere Zeit.

Heutzutage wüßte ich aber nicht mehr, wie ich mich dauernd mit meiner Krankheit beschäftigen sollte.
Vieles ist komplett in Fleisch und Blut übergegangen...ich les grundsätzlich Zutatenlisten beim einkaufen, frage im Restaurant selbstverständlich nach,
wenn ich nicht weiß, ob irgendwas mit Alk zubereitet ist etc..pp.
Mehr fällt mir eigentlich gar nicht ein... was ich noch so tun könnte.
Ich lebe ein ganz normales Leben, mit Höhen und Tiefen, trinke nicht mehr, will auch nie wieder trinken, ich muss sagen, es ist für mich schon eine Art abgeschlossenes Kapitel.
Rückfallgefährdet sehe ich mich nicht. Auch wenn ich mich nicht mehr so viel mit der Krankheit beschäftige.
Ich bin so auch ganz gut bisher gefahren.

Oder man könnte es auch ganz kurz fassen :lol:
Ich schenke der Krankheit so viel Beachtung wie nötig, mehr aber auch nicht. Denn ich habe noch ein Leben jenseits meiner Krankheit, was ich auch gern leben möchte.

LG Sunshine

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