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Fast ein Jahr nüchtern

Hilfe bei Alkohol von Alkoholikern für Alkoholiker. Rückfall - und Neuanfang, Suchthilfe, Leben ohne Alkohol, Alkoholismus und Alkoholkrankheit

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Ohrenbär
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Re: Fast ein Jahr nüchtern

Beitrag von Ohrenbär » 21.06.2020, 21:43

Guten Abend.
Hallo Liesa,
Ja. Sie tut sehr viel für mich und ihr Patenkind. Sie hat in den drei Jahren der vielen Abstürze meinem Sohn sehr geholfen. Mir natürlich auch. Wir gucken auf 20 Jahre Freundschaft am 31.12.

Sie hat mir auch von einer Bekannten erzählt, die mit meinem ex mit den Hunden geht. Sie kennt mich wohl nicht. Naja diese Bekannte erzählte wohl von ihm und meine Freundin wusste direkt das mein ex gemeint war. Jedenfalls hat er dieser Bekannten erzählt, dass seine Frau seit Jahren trinken würde. Auch heute noch. Und sie wäre auch Schuld am Ende der Ehe. Aber das Kind würde zu der versoffenen Mutter halten. Er selbst würde seit Silvester nichts mehr trinken. Meine Freundin ist geplatzt vor Wut und hat das alles richtig gestellt.
Ich danke ihr von Herzen.
Ich habe am 02. Mai 2019 meine ambulante Therapie begonnen und einen 2 tägigen Rückfall gehabt und trinke seit dem 02. Juli 2019 keinen Tropfen. Bald jährt es sich. Und ich bin Stolz darauf.

Das was er erzählt über mich, lässt mich manchmal meinen Gedanken nachhängen. Er zahlt keinen Unterhalt. Zufällig über mail erfahre ich, das Mahnungen kommen. Handy Rechnung nicht gezahlt wird. Er ist krank geschrieben. Trotzdem das es mir gut geht, tut es mir im Herzen weh, da ich glaube, dass er trinkt und nichts mehr auf die Reihe bekommt. Dann weiß ich auch, warum alles, was er macht auf mich geschoben wird. Ich würde ihm aus der Ferne wünschen, dass er aufwacht. Bin gleichzeitig froh, keinen kontakt zu haben und es nicht mitbekommen muss aus nächster Nähe. Auch das mein Sohn so klar den Kontakt verweigert.

Dann kommt bei mir auch die Frage auf, was passiert, wenn er wirklich mal in ein Heim kommt. Geschieden sind wir noch nicht. Corona sei Dank. 3 epeleptische Anfälle haben mein Sohn und ich seit 2015 erlebt. Einer war auf der Arbeit. Er hat Schichtdienst. Der letzte endete 2018 im Delirium. War schon sehr heftig.

Hätte ihm auch gegönnt, so trocken zu werden. Aber immer dieses betonen, er trinke nicht und mit seiner eigenen Wasserflasche überall aufzulaufen.

Ich sehe ihn nicht, obwohl uns wenige Kilometer trennen. Ist auch gut so. Ich schüttel über vieles erzählte den Kopf und denke meinen Teil.

Blöde Situation.

Lieben Gruß Brigitte

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