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Bin Neu und möchte es schaffen,

Hilfe bei Alkohol von Alkoholikern für Alkoholiker. Rückfall - und Neuanfang, Suchthilfe, Leben ohne Alkohol, Alkoholismus und Alkoholkrankheit

Moderator: Moderatoren

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stehauffrauchen
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Bin Neu und möchte es schaffen,

Beitrag von stehauffrauchen » 22.03.2007, 18:12

Hallo alle zusammen,bin neu hier habe heute zum ersten mal nach so einem
Forum gesucht und gefunden.Bin 44 Jahre und es kostet mir Überwindung
hier rein zu schreiben,ich bin in Psychologischer Behandlung und habe zu meiner Therapeutin gesagt das ich ein Alk.Problem habe darauf haben wir vereinbart 6 Wochen ohne... habe es 3Wochen geschafft und dann fehlte mir wieder etwas und habe meine Flasche Sekt getrunken, habe es hinterher sehr bereut aber nunja ,es geht jetzt schon ein viertel Jahr so das ich das verlangen habe, mir aber heute gesagt so geht es nicht weiter und habe mir
einen Termin zu einer Beratungsstelle geholt, werde da am Dienstag hingehen,habe Angst das ich noch tiefer falle,
Meine Frage ist was passiert da und wie geht es weiter in so einer Beratungsstelle,
Gruss Sari

Freund

Beitrag von Freund » 22.03.2007, 18:35

Hallo Sari ...
und herzlich willkommen im Forum,

der erste Weg, wie du hier immer wieder lesen wirst, ist der zum Arzt.
Ganz wichtig!
Auch eine evtl. klinische Entgiftung sollte durchgesprochen werden.

Deine Therapeutin empfinde ich als nicht geeignete Person bezüglich deiner Alkoholkrankheit, sollte sie dir eine 6-Wochen-Pause erst einmal angeraten haben, fachlich inkompetent.

Gruß, Freund.

stehauffrauchen
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Beitrag von stehauffrauchen » 22.03.2007, 18:42

Hallo Freund
am Montag habe ich einen Arzttermin,ich möchte das Ambulant machen
geht sowas auch?

Freund

Beitrag von Freund » 22.03.2007, 19:45

Hallo sari,

dein Arzt wird dich beraten, dazu fehlt mir die Kompetenz.
Allerdings ist von einem "kalten Entzug" abzuraten, da lebensgefährlich !!!
Informationen hierzu kannst du auch im Forum nachlesen.

Du musst nicht unbedingt dann in eine stationäre Therapie, kannst genauso über SHG`s und/oder unser Forum ein suchtfreies Leben in Trockenheit erlernen.

Gruß, Freund.

Karsten
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Beitrag von Karsten » 22.03.2007, 19:52

Hallo und Willkommen sari,

warum möchtest Du eine ambulante Maßnahme?

stehauffrauchen
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Beitrag von stehauffrauchen » 22.03.2007, 19:59

Ich kann in keiner Klinik habe einen minijob der noch bis
Juli läuft der wäre sofort weg und das Geld kann ich gebrauchen,und dann denke ich immer vielleicht schaffe ich es alleine aber ist auch affig ich schaffe es nicht alleine bin hin und her gerissen.ich trinke drei mal die Woche mein zeug dreimal zuviel
Gruss Kerstin

stehauffrauchen
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Beitrag von stehauffrauchen » 23.03.2007, 08:16

Habe gestern 6 Stunden hier drine gelesen, es ging mir doch sehr nahe
so einige Beiträge, und stelle fest das ich auch Betroffen bin.,habe mein
Stiefvater immer gehaßt dafür das er soviel getrunken hat und er war dann so Agressiv meiner Mutter gegenüber.

Ich selbst musste meinen Magen im November 03 hergeben(Magen CA)
ich habe heute noch ein Problem ohne Magen klar zu kommen also noch ein Grund mehr: weg vom Alkohol.

Schreibt mir doch mal wie es weiter geht wenn ich bei der Beratungsstelle war, möchte es gerne schon vorher wissen, habe ein bißchen Angst da hin zu gehen.
Liebe Grüsse Kerstin

Whitewolf
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Beitrag von Whitewolf » 23.03.2007, 12:33

Hallo Sari,

bezieht sich die angegebene Flasche Sekt auf den täglichen Konsum?
Wie Freund schon geschrieben hat ist es unverantwortlich von Deiner Psycholgin Dir zu einem kalten Entzug zu raten ohne ärztliche Aufsicht. Einfach weglassen kann böse enden.

Das gilt auch für jetzt. Der Weg zum Arzt wäre noch wichtiger als der Weg zur Beratungsstelle um die gesundheitliche Seite abzuklären.

Ich könnte mir auch vorstellen das Du in der Suchtberatung gefragt wirst ob schon eine ärztliche Untersuchung erfolgt ist. Das hat aber keinen Einfluss darauf ob Du beraten wirst. Es ist vielmehr hilfreich für alle.

Du befandest / befindest Dich in psychologischer Behandlung? Und jetzt ist das unterbrochen oder wie? Weil Du regelmässig trinkst ?

Eine psychologische Behandlung macht auch wenig Sinn wenn der Patient unter Alkoholeinfluss steht.

Das hat nichts damit zu tun ob Du mit Promille zum Gespräch erscheinst oder ob Du ein paar Tage nichts getrunken hast.

Vielmehr ist es die Tatsache das Dein Bewusstsein durch den Alkoholkonsum noch verändert ist. Depressionen können eine Folgeerscheinung sein. Das wäre ein Kampf gegen Windmühlen für den Behandler.
Also muss das erstmal abgeklärt werden...auch in Deinem eigenen Interesse.

Was passiert am Dienstag?
Nichts schlimmes auf jeden Fall. Was Ihr besprecht bleibt unter Euch. Vermutlich werdet Ihr mögliche Wege an- oder durchsprechen wie Du am besten weiter verfährst. Du wirst zu nichts gezwungen oder sogar gemassregelt. Das Gespräch dient eher zur Orientierung und evtl. besteht dann auch die Möglichkeit von dort aus weitere Massnahmen einzuleiten.


Aber der Gang zum Arzt wird dadurch nicht ersetzt. Eine gesundheitliche Untersuchung erfolgt nicht.

Wenn Du vor etwas konkret Angst hast solltest Du uns das fragen. Dann können wir Dir auch genauer antworten.

Viele Grüsse

White

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