Startseite - PortalHilfsangebote der SuchthilfeSelbsthilfeforumInformationen zur Suchthilfe

mein Leben

Hilfe bei Alkohol von Alkoholikern für Alkoholiker. Rückfall - und Neuanfang, Suchthilfe, Leben ohne Alkohol, Alkoholismus und Alkoholkrankheit

Moderator: Moderatoren

Antworten
stephan

mein Leben

Beitrag von stephan » 22.12.2004, 18:19

Hallo zusammen,

ich habe lange darüber nachgedacht ob ich hier schreiben sollte, aber es ist einfach befreiend einfach einaml alles niederzuschreiben.

Ich bin selbstständig im kreativen Bereich (Gestaltung Internetseiten) tätig und arbeite von zu Hause aus. Meine sozialen Kontakte sind komplett verkümmert, zu allen Kunden (das sind nicht wenige und weltweit) habe ich ausschliesslich durchs Internet Kontakt.

Der permanente Leistungsdruck täglich neu kreativ zu sein, Ideen auf Abruf sprudeln zu lassen lässt mich regelmässig zum Alkohol und ca. 50 Zigaretten greifen.

Da ich mir als Selbstständiger meine Zeit frei einteilen kann, arbeite ich viel nachts - oft bis 4.00 oder 5.00 Uhr. Dabei trinke ich täglich bis zu 8 Bier manchmal auch Wein, Sekt. "Harte" Alkoholika schmecken mir nicht und ich rede mir immer ein Bier wäre nicht so schlimm.

Ich schlafe dann bis ca. 14.00 Uhr (meinen Rausch aus). Jetzt im Winter wo es um 16.00 Uhr wieder dunkel wird ärgere ich mich, dass ich praktisch nichts vom Tag hatte. Ab 17.00 Uhr sage ich mir jetzt zur Weihnachtszeit kannste mal ein Glühwein trinken und die Session ist wieder eröffnet.

Durch teilweise unflätige Emails in denen ich Frust abgelassen habe, weil ich immer die Dummheit der Kunden mit Mehraufwand ausbaden muss, habe ich auch schon Kunden verloren.

Meiner Freundin gegenüber die nur am Wochenende bei mir wohnt konnte ich das Ausmass meiner Sucht und Depression bislang noch verheimlichen. Ich weiss auch nicht ob es gut ist ihr es in vollem Umfang zu beichten, weil ich Angst habe das unsere Beziehung Schaden nehmen könnte.

Ich bilde mir ein in meinem Leben viel erreicht zu haben. Ich arbeite im Auftrag grosser Konzerne, habe einen guten Kundenkreis, verdiene ganz ordentlich, habe Auszeichnungen für meine Arbeiten erhalten und und und ... es kickt mich irgendwie nichts mehr. Ich bin lustlos und fühle mich schlapp.

Die körperlichen Auswirkungen meiner Nikotin und Alkoholsucht machen mir Angst. Ich bekomme Kreislaufschwierigkeiten z.b. im Supermarkt an der Kasse (Schwindelgefühl), ich habe Essstörungen (esse manchmal garnichts tagsüber, kann nacht 3.00 Uhr aber einen dicken Braten verdrücken), Schlafstörungen (wenn andere um 24.00 uhr müde werden, fängt bei mir die Kreativarbeit erst an) usw usw.

Ich erwarte hier keine grosse Hilfe, wollte es irgendwie nur mal aufschreiben und mich mitteilen. Ich will dauerhaft etwas ändern aber ich weiss nicht wie ich aus meinem immer gleichen Trott raus komme.

Schon allein das man (ich) hier eher etwas ins Internet schreibt als es seinen nächsten Liebsten zu erzählen, zeigt mir eigentlich das ich gehörig einen an der Waffel habe.

Stephan.

Alex07
Technischer Administrator
Beiträge: 1565
Registriert: 04.11.2004, 22:25

Re: mein Leben

Beitrag von Alex07 » 22.12.2004, 19:08

stephan hat geschrieben:Hallo zusammen,
Hallo Stephan,

mal vorab:

Ich werd dein Post jetzt einfach mal Stück für Stück als Quote zerpflücken, aber ich denk, du wirst den Überblick behalten (ist mir in nem anderen Forum mit nem sehr langen Post mal passiert, daß sich jemand beschwert hat, ich würde Zitateschlachten machen :wink:).

Also denn, mal los !
stephan hat geschrieben:ich habe lange darüber nachgedacht ob ich hier schreiben sollte, aber es ist einfach befreiend einfach einaml alles niederzuschreiben.
Tu dir keinen Zwang an, denn egal wie:

Es ist ein erster Schritt, mal drüber zu reden, daß da ein Problem sein könnte. Obs ein Problem ist, das laß ich jetzt mal außen vor - das weißt du selbst am besten, ob es das ist.
stephan hat geschrieben:Ich bin selbstständig im kreativen Bereich (Gestaltung Internetseiten) tätig und arbeite von zu Hause aus. Meine sozialen Kontakte sind komplett verkümmert, zu allen Kunden (das sind nicht wenige und weltweit) habe ich ausschliesslich durchs Internet Kontakt.
Darf ich vorab mal fragen, wie alt du bist, und wie du wohnst (Großstadt, ländlich, Kleinstadt ?) ?
stephan hat geschrieben:Der permanente Leistungsdruck täglich neu kreativ zu sein, Ideen auf Abruf sprudeln zu lassen lässt mich regelmässig zum Alkohol und ca. 50 Zigaretten greifen.
Diesen Leistungsdruck kenne ich auch nur zu gut, auch wenn in anderer Richtung berufstätig bin.

Ich behaupte mal, du hast sicherlich durchaus Vorstellungen, wie ein Gegenpol zu dem ganzen Arbeitsanfall aussehen könnte ?
stephan hat geschrieben:Da ich mir als Selbstständiger meine Zeit frei einteilen kann, arbeite ich viel nachts - oft bis 4.00 oder 5.00 Uhr. Dabei trinke ich täglich bis zu 8 Bier manchmal auch Wein, Sekt. "Harte" Alkoholika schmecken mir nicht und ich rede mir immer ein Bier wäre nicht so schlimm.
Was passiert, wenn du das Bier einfach mal beiseite läßt und was anderes trinkst ? Wie geht es dir dann ?
stephan hat geschrieben:Ich schlafe dann bis ca. 14.00 Uhr (meinen Rausch aus). Jetzt im Winter wo es um 16.00 Uhr wieder dunkel wird ärgere ich mich, dass ich praktisch nichts vom Tag hatte. Ab 17.00 Uhr sage ich mir jetzt zur Weihnachtszeit kannste mal ein Glühwein trinken und die Session ist wieder eröffnet.
Das glaube ich dir gerne, daß man sich da ärgert...
stephan hat geschrieben:Durch teilweise unflätige Emails in denen ich Frust abgelassen habe, weil ich immer die Dummheit der Kunden mit Mehraufwand ausbaden muss, habe ich auch schon Kunden verloren.
Dann solltest du unbedingt an deiner Selbstbeherrschung arbeiten - begegne JEDEM mit Respekt, ebenso wie du es zu Recht erwartest, höflich und respektvoll behandelt zu werden.

WAR das mal passiert, oder kommt das immer wieder mal zwischendurch vor ?
stephan hat geschrieben:Meiner Freundin gegenüber die nur am Wochenende bei mir wohnt konnte ich das Ausmass meiner Sucht und Depression bislang noch verheimlichen. Ich weiss auch nicht ob es gut ist ihr es in vollem Umfang zu beichten, weil ich Angst habe das unsere Beziehung Schaden nehmen könnte.
Wie lange bist du denn mit ihr zusammen, und wie würdest du eure gemeinsame Zukunft beschreiben ?
stephan hat geschrieben:Ich bilde mir ein in meinem Leben viel erreicht zu haben. Ich arbeite im Auftrag grosser Konzerne, habe einen guten Kundenkreis, verdiene ganz ordentlich, habe Auszeichnungen für meine Arbeiten erhalten und und und ... es kickt mich irgendwie nichts mehr. Ich bin lustlos und fühle mich schlapp.
Wann hast du dir das letzte mal eine richtige Auszeit gegönnt - nur du, oder nur du und deine Freundin ?

Es scheint mir so, als ob das schon länger her ist :?:
stephan hat geschrieben:Die körperlichen Auswirkungen meiner Nikotin und Alkoholsucht machen mir Angst. Ich bekomme Kreislaufschwierigkeiten z.b. im Supermarkt an der Kasse (Schwindelgefühl), ich habe Essstörungen (esse manchmal garnichts tagsüber, kann nacht 3.00 Uhr aber einen dicken Braten verdrücken), Schlafstörungen (wenn andere um 24.00 uhr müde werden, fängt bei mir die Kreativarbeit erst an) usw usw.
Dann verlagere deinen Lebensmittelpunkt wieder auf die Tageszeit. Zwinge dich einen Abend, nicht an den Rechner zu gehen, sondern leg dich ins Bett, und bring die Nacht rum, am besten natürlich schlafend, sofern möglich.

Setze dir als festes, unabänderliches Ziel, am nächsten Morgen um 9.00 Uhr aufzustehen, und dann arbeite an diesem Tag körperlich, und bleib den Tag über auch vom Rechner weg !

Leg dich abends nochmal gegen 22.00 Uhr ins Bett und versuche, zu schlafen. Finger weg vom Rechner, kein Feierabendbier.

Und am nächsten Morgen steh wieder um 9.00 Uhr auf.

Und dann kannst du nach deinen Emails usw. schauen.

Mach von mir aus nen Autoresponder rein, daß du am XX.12.2004 wegen beruflicher Abwesenheit nicht zu erreichen bist.

Die Welt wird sich weiterdrehen, und es wird dir auch kein Auftrag deswegen verloren gehen !
stephan hat geschrieben:Ich erwarte hier keine grosse Hilfe, wollte es irgendwie nur mal aufschreiben und mich mitteilen. Ich will dauerhaft etwas ändern aber ich weiss nicht wie ich aus meinem immer gleichen Trott raus komme.
Ich weiß (und glaube) auch nicht, daß meine vorstehenden Sätze ne große Hilfe waren; vielleicht sind sie aber ein Denkanstoß ?
stephan hat geschrieben:Schon allein das man (ich) hier eher etwas ins Internet schreibt als es seinen nächsten Liebsten zu erzählen, zeigt mir eigentlich das ich gehörig einen an der Waffel habe.
Im Gegenteil:

Es zeigt eigentlich nur, daß du deine nächsten Angehörigen zunächst einmal nicht mit deinen Problemen "zur Last fallen" willst, sondern daß du dich aktiv um eine Lösung bemühst.

Und das ist ein guter Anfang :!: :D
stephan hat geschrieben:Stephan.
Gruß zurück,

Garfield

BTW: Schreib was zurück :wink:

Karsten
Administrator
Administrator
Beiträge: 33162
Registriert: 04.11.2004, 22:21
Geschlecht: Männlich
Alkoholiker/in oder Angehörige/EKA: Alkoholiker

Beitrag von Karsten » 22.12.2004, 19:11

Hallo Stephan

herzlich Willkommen hier im Forum.
Sich mitteilen und sich selbst in Frage stellen ist der erste Schritt in die richtige Richtung.
Das Du es hier schreibst, statt mit Deiner Partnerin darüber zu sprechen, empfinde ich nicht als Schwachsinn. Es ist eher der Ausdruck dafür, das Du Dir nicht sicher bist oder es Dir doch nicht selbst ehrlich eingestehen willst.
Dein Tagesablauf ist zwar nicht die Regel, aber sonst ist alles noch scheinbar in Ordnung. Die auftretenden körperlichen Schwierigkeiten sind wirklich ein Alarmzeichen für ungesundes Leben. Das Das nicht nur am Alkohol liegen muß, brauch ich wohl nicht extra zu betonen.
Die sozialen Kontakte in der Welt der heutigen Kommunikationsmöglichkeiten sind bei vielen recht mager. Das ist aber denke ich bei Dir der Hauptgrund, für die Unzufriedenheit. Der ständige Leistungsdruck, das heile Welt spielen am Wochenende und die Angst, den Aufgaben nicht gewachsen zu sein. Wenn man dann alleine ist, kann man mit niemanden das Glück teilen. Niemand ist da, dem man sagen kann, ich habe heute das erlebt oder das erreicht. Selbst kann man das Erreichte nicht mehr richtig einordnen und sucht nach neuen Möglichkeiten.
Der Alkohol ist da immer sehr willkommen. Ich möchte nicht behaupten, das Du abhängig bist, aber der ständige Alkoholgenuss ist schon auffallend.
Wie auch schon vielen Anderen würde ich Dir raten, mal ein paar Tage ohne Alkohol auszukommen. Jetzt zu Weihnachten, wo sicher Deine Partnerin da ist, ist der beste Zeitpunkt.
Der zweite Vorteil dieser Zeit ist, das Deine Partnerin es erfährt. Wenn Du Hilfe haben möchtest, wird sie Dich sicher unterstützen. enn Du von Dir kommst, wird sie sehen, das Du es ernst meinst.
Meiner Meinung wird die Beziehung eher durch das ständige Trinken, die daraus resultierenden Streitereien und die dann einzugestehende Unerlichkeit scheitern.

Gruß
Karsten
____________
ausgesuchte Weihnachtsgeschenke
Leben ohne Alkohol
Lebensgeschichten von Alkoholikern
Zuletzt geändert von Karsten am 28.09.2008, 12:58, insgesamt 3-mal geändert.

stephan

Beitrag von stephan » 22.12.2004, 19:58

@Garfield: Ich bin 29 und wohne in Leipzig. Hab kein Problem damit das du meinen Post zerpflückst. Das mit dem Gegenpol zur Arbeit ist wirklich ein Problem. Da mein Arbeitsplatz ja hier zuhause ist, ist man ständig versucht noch das und das zu erledigen, oder besser zwanghaft "abzuhaken" - ich fühle mich immer gut wenn ein Projekt beendet ist, Rechnung gestellt und will nichts mehr von den Leuten wissen - hauptsache beendet und aus dem Auge aus dem Sinn....
Mit meiner Freundin bin ich seit 6 Jahren zusammen.

@Karsten: Du sprichst mir aus der Seele und, bin ich ehrlich, stehen mir die Tränen in den Augen. Ich bin Perfektionist, es darf nie irgendwo Fehler geben, ich darf nicht Alkoholkrank sein - es macht mir eine heiden Angst die Sache nicht unter Kontrolle zu haben. Du hast mit allem Recht. Ich kann meine Erfolge nicht mehr einordnen bin der ganzen Sache komplett überdrüssig. Im Grunde interessiert sich meine Freundin auch nicht wirklich für meine Arbeit, so zumindest mein Eindruck - und da kann man das Glück über einen super Auftrag dann nicht teilen. Ich lebe da in meiner eigenen Welt irgendwie. Ich könnte ihr natürlich sagen ich habe jetzt den Zuschlag bekommen und darf die Internetseite von Britney Spears machen etc. aber ich bekomme da irgendwie nicht genug Feedback - und irgendwann lässt man es dann.
Vielleicht bin ich auch nur einfach melancholisch, weils ein anstrengendes Jahr war und es nun mal endlich ein Ende finden muss. Ich halte trotzdem mein Trinkverhalten, mein soziales Leben und meine Depression für "nicht in Ordnung" auch wenn Du mir anderes bescheinigst. Deinen Tip über die Feiertage versuche ich mal umzusetzen, obgleich ich das gerade jetzt schwer finde. Es kommt doch automatisch ein Glas Wein auf den Tisch, wenn ich das ablehne werden doch alle anderen (Schwiegereltern, Eltern) erst recht stutzig. Ich möchte besonders bei meiner Familie nicht mit meinen Problemen hausieren gehen. Sie sollen am besten nichts erfahren, weil ich noch vor dem kompletten Absturz irgendwie die Kurve bekommen möchte.

Und zu deinem letzten Satz - wir streiten nicht. Ich schätze mich selbst als einen äussert bescheidenen und ruhigen Menschen ein. Ich werde unter Alkoholeinfluss nicht agressiv sondern eher redselig.

Ich danke euch für eure Beiträge.

Stephan

stephan

Beitrag von stephan » 22.12.2004, 20:08

Nachtrag @Garfield:

>WAR das mal passiert, oder kommt das immer wieder mal >zwischendurch vor ?

Es ist 2x passiert das ich es mir mit Emails versaut habe und Kunden verlor. Ich arbeite für diverse Agenturen. Manchmal hatte ich den Eindruck mich irgendwie einbringen zu können und hab dann meiner Meinung Luft gemacht. Das gefiel den Leuten dann nicht und man hat mich fallen gelassen. Inzwischen habe ich es auch fast eingesehen nur Marionette anderer zu sein - was dem Selbstwert gefühl aber nicht wesentlich auf die Sprünge hilft.


Und das mit der Auszeit - ja das ist schon ewig her. Nehme mir max. 1 Woche im Jahr Urlaub.

Karsten
Administrator
Administrator
Beiträge: 33162
Registriert: 04.11.2004, 22:21
Geschlecht: Männlich
Alkoholiker/in oder Angehörige/EKA: Alkoholiker

Beitrag von Karsten » 22.12.2004, 20:11

Hallo Stephan,

das mit dem weiterhin verschweigen, in Sicht aud die Verwadten, halte ich für eine gefährliche Gradwanderung.
Du mußt natürlich alleine einschätzen, wie es um Dich steht. Ich wollte die Sache auch nicht verharmlosen. Wer jeden Tag Alkohol trinkt, ist schon gefährdet, aber wie weit, weißt nur Du.
Alles was Du zu Deinem Tagesablauf geschrieben hast, ist nicht die Regel.
Meiner Meinung ist es dennoch der richtige Zeitpunkt, jetzt zu Weihnachten, weil ich seit meiner Nüchternheit sehr viel von Ehrlichkeit halte.
Du kannst es aber auch auf nächstes Jahr verschieben. Du solltest aber auf jeden Fall mal eine Zeit ohne Alkohol leben und Dich beobachten, wie sich Dein sonstiges Verhalten ändert.
Das mit dem Streiten habe ich nur gesagt, weil viele Partner es als Vertrauensbruch auffassen, weil man ihnen nicht die Wahrheit gesagt hat.
Die Erfahrung habe ich oft machen müssen.

Gruß
Karsten

stephan

Beitrag von stephan » 24.12.2004, 00:15

Ich war eben mit meiner Freundin spazieren, weil ich am Telefon in Tränen ausgebrochen bin. Ich fühle mich jetzt unendlich befreit auch mal einer Person (noch dazu meiner Liebsten) in Natura mein Herz ausgeschüttet zu haben.

Meine ganze Familie muss es noch nicht wissen - so meine Einschätzung, ist jetzt mal so ein Hänger bei mir drin weswegen ich die Pferde nicht scheu machen will. Meine Freundin hatte grösstes Verständnis für meine Situation und ich kann jedem nur raten sich einem vertrauten zu öffnen und seine Probleme zu schildern.

Auch wenn dieses Forum noch so sehr hillft, manchmal braucht man einen Menschen an dem man sich anlehnen kann und der Monitor ist mir dafür etwas zu kantig :)


Ich wünsche alle frohe Weihnachten und ein sorgenfreies 2005.

Karsten
Administrator
Administrator
Beiträge: 33162
Registriert: 04.11.2004, 22:21
Geschlecht: Männlich
Alkoholiker/in oder Angehörige/EKA: Alkoholiker

Beitrag von Karsten » 24.12.2004, 08:14

Guten Morgen,

es freut mich für Dich, das Du eine Entscheidung getroffen hast und Dich geöffnet hast, Du hast Dir und Deoner Freundin damit sicher das schönste Weihnachstgeschenk gemacht. Vertrauen ist ist das Wichtigste in einer Beziehung.

Ich wünsche auch Euch ein schönes, besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins nächsze Jahr.

Karsten

Antworten