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Codierte Veränderungen

Wie ist das Leben nach dem Alkohol ohne Alkohol? Erfahrungsberichte und Lebensgeschichten von schon länger trockenen Alkoholikern im Alkoholforum.
Ein neues Thema bitte erst ab ein Jahr Trockenheit eröffnen.

Moderator: Moderatoren

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kaltblut
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Beitrag von kaltblut » 27.08.2013, 16:48

Hallo Matthias,

denken geht noch, die Abstände das aufzuschreiben werden halt immer länger und das ist ja auch gut so, denn in der Zeit kann ich so viel andere schöne Dinge machen.

Wenn ich mich um meine Gesundheit kümmere, brauche ich weniger aufzuschreiben und das ist viel angenehmer als ohne Ende kranke Bruchstücke wegzuräumen.

LG und Dir auch eine gute Zeit Karl

silberkralle
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Beitrag von silberkralle » 28.08.2013, 08:19

glück auf karl
kaltblut hat geschrieben: ... so viel andere schöne Dinge machen. ...
ja - und das hilft bei vielem - z.b. is dadurch s trockensein natürlich.

schöne zeit

:D
matthias

kaltblut
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Beitrag von kaltblut » 27.05.2015, 17:28

Hallo Ihr Lieben,

ich vergesse immer so viel, und jetzt sind bald wieder zwei Jahre rum, deshalb wiederhole ich mal wie es war:

Meine Exfrau trank. Schon als ich sie kennenlernte beeindruckte es mich, wie sie zum ersten Abendessen eine ganze Flasche Rotwein wegdrückte und dabei noch klar war. Ein Jahr später kamen wir zusammen, ein Weiteres und wir waren verheiratet, denn echte Kerle treffen Entscheidungen. Nach drei Jahren Ehe landete ich 2006 hier. Ich war zu dem Zeitpunkt ziemlich fertig, ausgelaugt, Doppelbelastung im Beruf, ihre Gelage und Spielchen und es ging bei mir nicht weiter, ich dachte das alles nicht mehr zu packen, ich musste da raus. Da bekam sie einen Infarkt. Sie, nicht ich, stieg aus und bei mir entwickelten sich coistische Zauberkräfte. Denkste, nichts geht mehr, von wegen, da passierte was und es ging immer noch was mehr. Einem richtigen Kaltblut kann man was aufladen, also, ich mir, denn was kommen sollte, war ja meine Unfähigkeit mein Leben gesund zu leben.

Der gute Co hat immer was Cocolores in Reserve, so was wie, wenn sie es nicht schafft, dann saufe ich mich solidarisch mit kaputt, geteiltes Leid ist halbes Leid oder Hirn. Doppelt geteilt ist Viertel Leid oder Hirn, viel Leid ist ganz wenig Hirn, fast keins und was konnte ich teilen. Während der fast vier Jahre, die wir eng zusammen verbrachten, habe ich mehr erlebt als in 24 Jahren mit meiner ersten Frau und den beiden Kindern, dachte ich. Wahrscheinlich war ich nur 4 Jahre nicht bei Sinnen, also Halbhirni oder auf der Leiter der Leider hirnlos oben angekommen.

Dann kamen Versuche mich zu lösen und immer wieder Rückfälle in die Beziehung. Ich war unfähig da raus zu kommen. Unfähig, das ist wie die Haushofer Wand, also nichts und trotzdem dem geht es nicht da durch. Zwischenzeitlich hatte ich auch täglich eine Flasche Wein getrunken und festgestellt: es geht nicht ohne, aber ohne ohne komme ich nicht auf einen klaren Weg, bzw. an genug Hirn, also musste was passieren. Nach sieben Monaten und großer Unterstützung hier aus dem Forum, hatte ich genug Mut um auszuziehen und klar zu werden. Das war eine logische Konsequenz aus unseren Forum-Grundsteinen, z. B.: alkoholfreies Umfeld. Mit saufender Frau ist es eben nicht alkoholfrei. Geschafft, dachte ich, aber dann ging es erst richtig los. Übergangsweise zog sie drei Monate später bei mir ein, denn die ehemals gemeinsame Wohnung war von ihr aufgegeben worden und sie ging in Therapie. Da kam die Hoffnung wieder, ein neuer Keim, ein neuer Versuch, es blubberte wie frisch verliebt, Hirn wieder weg. Da passierten merkwürdige Dinge und das Hirn glaubte doch tatsächlich, das sei ein Wink von oben, also mit dem Zaunpfahl, Posten von oben, Resthirn wieder weg. In der Verpflichtung, trocken = alles ist wieder gut, zog ich mit nach Berlin, Nestchen einrichten, ein gutes ¾ Jahr pendeln und dann war es doch vorbei, ausgeblubbert, Vulkanausbruch. Kurz nach dem Umzug folgten im Anschluss an die Sucht neue Krankheiten. Ihr Verhalten war immer das Gleiche, saufen oder nicht saufen, alles gleich, meines auch, immer das Gleiche, nicht bei Sinnen – Halbhirni – Vollpfosten, da half nur: Schnitt und weg. Was hier in paar Blöcken so einfach beschrieben steht, füllt tausende geschriebene Seiten.

Erstmal war sie scheinbar trocken, ich gesund, ich fühlte ich mich gelöst, trieb täglich viel Sport, war finanziell unabhängig, hatte einen guten Job, eine gute Einstellung, ein starkes soziales Umfeld, ein tolles Forum im Rücken, großartige Menschen zum Austausch, reale Gruppen in Köln und Berlin, einen Therapeuten, ein Umfeld, viele Bücher gelesen, Lehrgänge besucht, es war einfach alles anders. Ich bin quasi in meiner neuen Rolle aufgegangen, von hirnlos ins Überhirn. Das hat mich nicht davor bewahrt die damals kurz vor dem Vollzug stehende Scheidung vorzeitig und hoffnungsvoll zurückzuziehen, trotz Warnung von allen Seiten, denn echte Kerle treffen Entscheidungen, stehen gerade am Abgrund und machen große Schritte. Alles wurde noch aufwendiger, belastender neu und nochmals durchgespielt. Das war wie saufen ohne Alkohol, Dummheit ohne Grenzen, Bubble Football ohne Bubble. Einige standen neben mir und flüsterten mir was von zum Affen machen ins Ohr. Das ging rein und raus, kam nie an oder kam an, so wie als müsse ich nach rechts gehen, gehe aber nach links, genau dahin wo der Pfosten steht und vergnügt immer dagegen, cocolierter Pfostenlauf.

Was da in mir ablief, das was zu dieser Zeit an Gefühlen in mir aufbrach bleibt idiotisch. Mitlifekrisis, immer wieder Haarscharf am Absturz vorbei, burnout, Wechselalter, ich kann das nennen wie ich will: es bleibt irres, schizophrenes, masochistisches, krankes Verhalten, pervertierter Egoismus. Vielleicht auch genau das Gegenteil, so genau ist das gar nicht definierbar. Was ist denn schizophren, wenn ich etwas nicht besser weiß? Was ist denn masochistisch, wenn ich mich als Opfer an ihr befriedige und das nicht erkenne? Was ist denn pervertierter Egoismus, wenn ich ein unbefriedigtes unbewusstes Überbedürfnis habe, das ich nicht anders kenne? Was ist denn krank? Anders sein als die vorgegebene Norm, nur- was wenn die Norm falsch ist? Das ist alles ziemlich irre und ich finde mich heute weder in der kranken Norm, noch in das scheinbar Gesunden wieder, also praktisch bin ich doppelt bekloppt und das mit Vollhirn, ohne Pfosten.

Zum Schluss sah es dann so aus: http://www.forum-alkoholiker.de/ftopic3884-552.html

Wenn ich mir heute das Paket von damals, also ganz am Anfang anschaue, also dass was ich mit mir rumschleppte, dann bekomme ich Gänsehaut:
- Frau trank, ich trank
- Beziehung verkrampft
- beruflich total überlastet
- Missbrauch und Abhängigkeiten gut dabei
- physisch und psychisch nicht fähig da raus zu kommen
- Bewegung, Sonne und Frischluft auf Bettniveau
- unmöglich Zusammenhänge zu erkennen und zu verarbeiten
- alles krank machende fühlte sich richtig an
- Ernährung ungesund und ohne Halt
- der Lebenswille war in Keller
- das soziale Umfeld schrumpfte
Wie sollte das denn in mir funktionieren? Dabei waren wir noch in einer guten Ausgangsposition, denn viele der hier im Forum gelesenen Sorgen hatten wir nicht. Nur, wie soll da eine Partnerschaft, eine Beziehung funktionieren? Durch schaffen und ziehen, durch Wundermittel, wie Liebe und Sächs oder Abhängigkeiten, ich von ihr, sie von mir?

Ich bin auf das Forum gestoßen und bekam große Augen. Hier habe ich liebevolle Menschen kennengelernt und wir haben klasse Gespräche geführt, Gemeinsamkeiten entdeckt und uns wieder entfernt. Es wurde geschrieben und das sind einige viele mit denen ich sehr intim geschrieben habe. Alleine was hier gerade steht ist ja schon so intim, dass ich es nur wenigen erzählen könnte. So intensiv hätte ich mich im Alltag nicht austauschen können, mich nie getraut. Das hätte im Alltag nur zu Irritationen, bösem Blut und Missverständnissen geführt, also kostbare Zeit und Energie verpulvert. Hier, in der Anonymität, später dann auch in den realen Gruppen, da konnte ich das und das half mir.

Es ist doch so: mit Kunden nicht saufen kostet Aufträge, Geld, Status, Anerkennung. In geselliger Freundesrunde nicht saufen bedeutet weniger Kontakt, weniger Einladungen. Sich aus Familienpalaver auszuklinken kostet Überwindung. Mit Saufgelagen nichts mehr anfangen zu können bedeutet, dass einiges im Leben ausfällt. Ich habe damit leben gelernt und es funktioniert. Mit vielem kann ich nichts mehr anfangen und zucke häufiger die Schultern. Für manche bin ich nicht mehr vollwertig, dafür voll dabei. Das was ich dachte, was nie möglich ist, funktioniert, alles funktioniert.

Mehr Verständnis für die Zusammenhänge kam mit der Zeit. Es wurden Gefühle in mir entwickelt, Wunden aufgerissen und befriedigende Momente erlebt, die ich so intensiv wie auf dem Höhepunkt der Auseinandersetzung mit mir nicht kannte. Manchmal suche ich diese Momente und denke schon mal: da fehlt mir heute was, zum Glück sind sie nicht mehr greifbar, denn in diesen Monaten war ich ja zu oft wie von Sinnen.

Anfangs habe ich noch tölpelhaft in die Runde geblökt, das Echo kam dann postwendend. Den Mund an der falschen Stelle aufmachen gibt immer eins aufs Maul, denn die anderen verstehen einen ja nicht oder anders, also so, wie sie es können, gerne möchten, so wie sie leben. Nehmen wir einmal das Thema Wein, also vergorenen alten Traubensaft. Wenn ich Jahrzehnte geübt habe aus eigentlich schadhafter Flüssigkeit unglaubliche Kompositionen und Gaumenexplosionen zu lesen und tolle Geschichten dazu erzähle, dafür auch noch teuer bezahlt habe, die ganzen Umgangsformen und Etiketten dazu rechne und die tollen Abstürze in bester Gesellschaft im Kopf habe, dann fällt es schwer loszulassen. So einen Dreck zu trinken, der mir zudem den Verstand raubt, dafür noch teuer zu bezahlen und erlerntes Kasperlegehampels von mir zu geben- da muss ich heute drüber schmunzeln. Heute, denn das hatte ich mir doch alles teuer erarbeitet, erkauft, naja, heute gibt es eine App, Etikett scannen und ich könnte ohne Ende wieder labern ohne einen Tropfen getrunken zu haben.

Was mit trocken werden begann, hört ja nicht auf und geht immer weiter. Den Ablauf in meinem Organismus etwas besser zu kennen, macht vieles klarer. Klar ist jetzt wieder relativ, ich weiß ja weder wie viel ich wieder vergesse, noch wie viel ich vergessen hätte wenn alles so im Fahrwasser geblieben wäre wie es war und überhaupt, das ist aber auch alles kompliziert, da ist es einfacher sich irgendwo festzubeißen. Dieses Festbeißen, also Ersatz suchen für eigene Unfähigkeiten, das ist so was. Ausweichen, festbeißen, strampeln, vielleicht noch auf Kosten anderer und dafür noch Lorbeeren erhalten ist eine Kunst. Sich selbst und andere zu belügen ist eine gesellschaftsfähige, honorierte kranke Kunst.

Wenn die Menschen anfangen zu denken bringt das viel durcheinander, vor allem bei denen, die das nicht wollen. Auf dem Klo nicht zu denken führt bei mir meist zu einem guten Ergebnis. Mich räumt das auf, meinen Darm, meinen Organismus, mein Hirn. Manchmal passiert irgendwas in meinem Körper, so was wie Verstopfung, Lähmung, Kopfschmerzen, Wasseransammlungen und jetzt weiß ich oft wo es herkommt. Mal die Nieren, die den Schadstoffabbau nicht mehr schaffen, mal fehlende Flüssigkeit und es staut sich, mal falsches Essen, mal unverarbeitete Erlebnisse oder als ich vor drei Jahren unterzuckert mit dem Motorrad auf die Nase flog, kostete mich das drei aktive Jahre, brachte Aufgewicht und hat mich träge werden lassen. Was mit dem Motorrad passiert ist, so ein Unterzuckerblackout, kann im Straßenverkehr, auf der Bergtour, sonst wo passieren, aber da kann ich jetzt vorbeugen und die Anfänge, die sind wieder hier.

Da war aber auch ein Gefühlsdurcheinander. Ist doch logisch, was da alles für irres Zeugs im Körper und hirnlosem Kopf ablief. Extremrauchen = Entgiftungsdauerzustände, Höchstleistung im Körper. Ziemlich viel Luxusschrott essen = Verarbeitungshöchstleistung, Stoffwechselausgleichsarbeit ohne Grenzen. Saufen = Entgiftung ohne Limit. Arbeitsstress, Existenzängste, Liebeswahn, Ängste und Nächte ohne Schlaf, da ging es oft von einem Orgasmus direkt in die Recyclingstation, mit dem Flitzebogen vom Keller in den Himmel und zurück und gegen Pfosten.

Dieses Forum doch eine ganz besondere Stellung. Mal ehrlich, würde jemand einem anderen zuhören, wenn er so was erzählt? Könnte der Zuhörer überhaupt in seiner Welt verstehen worum es geht? Wäre er nicht mit seinen Gedanken schon lange woanders? Bei Geschriebenem ist das ganz anders und das wird mit der Zeit noch anders. Hier habe ich immer Interessantes gelesen und verstanden, oft erst nach zigmal lesen und zwar so, wie ich das konnte und am nächsten Tag ganz anders. In meiner Familie habe ich einmal an die Geschwister Klartext geschrieben, also so, wie wir das hier oft machen. Das war ein wichtiger Abnippelvorgang, denn danach flogen die Fetzen der Entrüstung. Eins bleibt für mich ein Phänomen: als ich mich umdrehte, war alles scheinbar wieder beim Alten, so als wäre nichts gewesen. Deshalb finde ich es klasse, dass so schwierige Vergesslichkeitsdinge hier immer wieder nachlesbar sind. Pfosten, vergessen, da kommt mit den Jahren einiges zusammen, Pfosten, vergessen, Vergesslichkeitspfostenringe.

Zuhören und ändern, tun, das wurde immer einfacher, aber noch viel einfacher ist es noch größer, noch schlimmer, noch besser zu sein, sich zu streiten, zu kämpfen oder zu verschließen und damit geht es immer tiefer in die andere Richtung. Praktisch bin ich durch die Erfahrungen der vergangenen 8 Jahre in eine Richtung gewandert, die mir vielleicht weniger Geld und Anerkennung gebracht hat und die ich ohne die Umstände nie eingeschlagen hätte, aber dafür gibt es eine andere Lebensqualität, einen neuen Hintergrund und klares Denken, meistens, also oft, nicht immer und nur für ich, denn andere haben das vielleicht von zuhause aus mitbekommen oder auch nicht.

Mich mit den Auslösern, den Ursachen für mein krankes Verhalten zu beschäftigen und die haben nur noch wenig mit Alk oder Co zu tun, ist es wert. Ich kann die Partnerin wechseln, die Flaschen entsorgen, deshalb stimmt es ja immer noch nicht. Warum reagiert mein Organismus so, was geht in meiner Birne ab, was kann ich ändern und warum mache ich das nicht? Nicht machen kann ich gut und das nimmt viel Zeit in meinem Leben ein. Dabei entsteht Müll, überflüssiger Müll und der belastet.

Was mir viel Druck verursachte war die Situation immer weniger zu tun und zu akzeptieren, dass das vielleicht doch noch zu viel sei. Dieses Paket von früher, sich mit anderem befriedigen zu wollen und dann das Karussell immer schneller laufen zu lassen war ja da, da was drauf zu packen und wegzusehen war leicht. Noch mehr Arbeit, Aufgaben, Hobbys oder paar Krankheiten oder Liebschaften oder Auseinandersetzungen oder neue Risiken, da gibt es die tollsten Aufhänger, immer mehr, größer, besser, toller, vermüllter.

Es ist auch relativ einfach manipulatives Verhalten unter Deckmäntelchen zu verstecken oder edle Gedanken auszusprechen, denn damit kaschiere ich ja nichts anderes als meine Unfähigkeit über die Dinge nachzudenken und eventuell ausgeglichener zu handeln. Im Gegenteil, ich stelle mich einfach über andere, nutze meine Stärke, Stellung, Macht schamlos aus, um meine Meinung, meinen Willen durchzusetzen und da gibt es die tollsten Varianten. Wenn ich richtig gut bin, gibt es sogar wieder Schulterklopfen. Ich schaffe damit zwar Unfrieden, der auch auf mich wieder zurückfällt, Auseinandersetzungen und Streit mit denen, die nicht schlucken, Konsequenzen durch die, die etwas bewegen können, nur- ich bin unfähig das zu merken, da fehlt dann was in der Birne, zumal mein Umfeld nicht anders war = kollektives Vermüllen. Das lässt sich durch ein wenig Denken und Frieden minimieren und das tut mir heute gut, verdammt gut.

Ein Teil meines heutigen Lebens ist anders, weil ich meist einmal darüber schlafe, wenn mich was aufbringt oder auch zweimal, dann fällt einiges unter den Tisch. Dazu kommt, dass die Vögel auf die ich früher flog kaum noch an meinem Leben teilnehmen, zumindest radikal weniger geworden sind. Einige tragen den Namen Alphamännchen, das sind dann meist genau die, die sich auf anderleuts Kosten mit fremden Federn schmücken. Das war neulich in einem Film so treffend dargestellt: „weil du nie Ordnung hältst, werde ich böse und dann muss ich dich züchtigen, damit du Ordnung in dein Leben bringst und ich dir keine aufs Maul zu geben brauche….. „. Das gibt es ja in allen Variationen – ich weil du, aber nicht ich, Punkt. Das gibt es quer Beet, durch Beziehungen, bei der Kindererziehung, bei Mitarbeitern, im Freundeskreis und im täglichen Umgang mit meinen Mitmenschen. Klar, so was lese ich auch hier und da wird sich gewunden und geschunden. Darauf kann ich dann abfahren und mich verausgaben, aufreiben, hochschaukeln, Kleinkriege führen, meine eigenen Fehlprogrammierungen wieder unbewusst aktivieren und mein Süppchen einfach weiterkochen – oder etwas ändern. Ändern, immer weiter ändern ist so ein kleines Schlüsselchen das mir weiter hilft, ohne Ändern keine Ruhe. Es gibt ja Menschen, die mit offenem Maul direkt in den Hammer laufen, die bekommen das aber nicht mit, stehen auf und weiter, immer wieder das Gleiche. Der Beschränktheit des Hirnes sind keine Grenzen gesetzt und das kann sich ein Leben lang wiederholen.

Älter werden heißt auch, dass sich im Körper etwas ändert. Hormone, Libido, Gewicht, Organe, Gewohnheiten, Leistung, Folgeerscheinungen meines Vorlebens, da verändert sich was und da kann ich wenig dran ändern. Ich bin kein Schulmediziner, aber deshalb muss ich mich nicht verblöden lassen, alles Beworbene und Verordnete einwerfen oder freizügig an mir rumschnippeln lassen. Da ist es ganz gut, dass die letzten Jahre so viel Neues ins Bewusstsein gewandert ist. Das macht mich nicht mehr so anfällig, dafür aber unabhängig von denen, die mich in eine Schublade stecken wollen. Natürliche Ernährung ist so was, Bewegung, Sport, Frischluft, Sonne, nicht alles zu akzeptieren was ein Arzt sagt. Ich las einmal hier im Forum, dass das ja alles viel zu kompliziert sei, so viel zu denken, immer alles zu hinterfragen, zumal hinter jeder Frage eine Neue steht. Wenn Platz im Hirn ist, ist das nicht so schwer, wenn da aber alles belegt, also vermüllt ist, dann, ja dann fehlt da was und die Festplatte hängt.


Das Schöne ist, dass ich das auf viele Bereiche meines Lebens übertragen kann, also nicht nur bei mir oder in der Beziehung. Es gibt ja noch Kinder und die können nahtlos da weitermachen, wo ich aufgehört habe oder sich noch steigern, gibt es alles, auch bei uns. Im Job auf Kunden, Lieferanten, Produkte, Arbeitsweisen, Risiken oder auf meine Gesundheit, auf meine Zukunft, statt Stunden in irgendwelchen Praxen zu verbringen, wo Ärzte mit meinen Krankheiten Schotter machen würden und ich denen dazu noch kostenlos meine Zeit zur Verfügung stellen würde. Es kommt System ins Leben. Gut, mit 56 ist das was spät und so wie es damals aussah, war die Uhr ziemlich abgelaufen, aber, da sieht man mal wieder: es ist nie zu spät und irren ist menschlich. Die Normalität lasse ich mir gerne mal auf der Zunge zergehen:

Weil ich mich aus Dummheit lange Zeit falsch entwickelt habe, verdienen vielleicht andere viel Geld mit mir, ich bin also eine wertvolle Geldmaschine. Blind würde ich denen auch noch kostenlos meine Zeit zur Verfügung stellen. Anders ausgedrückt: wenn das Konto gefüllt ist, hole ich einen Löwenanteil meiner Knete ab, stelle mich freudestrahlend an, stecke die Knete irgendwem strahlend in den Allerwertesten und lächle dabei, statt dem, der mir verstohlen in die Tasche langt einen heftigen Tritt in den Poppes zu geben. Wie unmündig bekloppt hatte ich mich denn gemacht?

Und sonst:
Meine Frau habe ich ja hier im Forum kennengelernt und wir sind nach über fünf Jahren immer noch ein glückliches Paar, es funktioniert, die Beziehung tut gut und ist leicht. Wir arbeiten zusammen, trotzdem gehen wir uns nicht auf den Geist und Gezanke hat es auch noch nicht wirklich gegeben. Wie langweilig! Nö, einfach gut, gibt es, auch wenn wir nicht immer einer Meinung sind, ohne schaffen und ohne ziehen. Die Tatsache, dass jeder bei sich bleiben kann, dass wir unsere Fehlstimmungen nicht auf den anderen übertragen, dass wir uns gegenseitig darauf hinweisen können, ohne das dem anderen krumm zu nehmen, wenn es unter die Haut geht, löst Konflikte. Frieden ist einfach besser.

Der Sport kommt bei mir was kurz, bald drei Jahre nach meinem Unfall ist mit dem Knie immer noch kein Preis zu machen. Wir gehen viel raus in die Berge oder ins Umland, aber das ist kein Sport im Sinne von schweißnass, ausgepowert unter die Dusche und jeden Muskel spüren. Da fehlt was und das richtige Maß zwischen Job – Knie – Wollen und altersbedingter Körperumstellung habe ich noch nicht gefunden. Ich weiß aber, dass vieles nicht an dem liegt, was ich früher dachte woran es liegen könnte und darf mich deshalb immer wieder neu oder anders mit mir auseinandersetzen.

Manchmal kommt es mir so vor, als wäre da oben im Hirn immer weniger drin und ich brauche das gar nicht. Dauerhafte Trockenheit ist keine Frage des Bewusstseins, sondern eine Frage wie ich das Unterbewusstsein dazu bekomme mich dauerhaft ändern zu wollen. Dazu haben wir hier viele Anregungen, die tief ins Eingemachte gehen und deshalb lese ich hier immer wieder. Neulich las ich wieder wie das Verhalten von Staubtrockenen angezweifelt wurde. Dazu kamen die Gedanken, was denn eigentlich die ganze Trockenarbeit nutzt und vor allem, wenn es drauf ankommt, ist keine Gewissheit da, dass ich klar in der Birne bleibe und das beziehe ich jetzt nicht auf Abhängigkeiten die mit Alkohol und Coabhängigkeit zu tun haben, sondern auf alle Änderungen der vergangenen Jahre.

Heute sehe ich das so, dass mein Bewusstsein, also alles das was ich denke, das es etwas mit meiner Abhängigkeit zu tun hat und das, was ich daraus schließe, gefolgt von meinen Handlungen und Präventionsmaßnahmen, nur einen untergeordneten Anteil an der Funktion meines Unterbewusstseins hat. Wenn eine bestimmte Situation eintritt, das Hirn stopp sagt, dann schaltet es alles aus, egal was ich im Notfallkoffer habe. Steuere ich in dem Augenblick zufällig mit 200km/h ein Auto, geht es ab in die Prärie.

Kleinste, nicht mehr nachweisbare Bestandteile können in unseren Zellen etwas in Bewegung setzten, d. h., ein Online-Popotritt kann genauso etwas in mir bewegen, wie die zärtliche Streicheleinheit meines Partners, die Chemiekeule des Krankenhauses oder der achtlos verwendete Senf. Eine Krankheit entsteht nicht durch Fingerschnippen, nicht weil mich ein Virus besucht, nicht weil ich im Discounter über Alkohol stolpere, sondern weil ich durch wiederholt falsches Verhalten über einen längeren Zeitraum empfänglich werde. Wie mit dem Kinderkriegen, da muss einiges passen. Nur weil zwei Scharfe übereinander herfallen, muss neun Monate später kein Kaltblütchen mit den Hufen scharren, da muss einiges passen.

Das kann ich drehen wie ich will, es geht letztendlich darum, was in mir innen drin abgeht, wie ich reagiere und in welchem Maße ich in der Lage bin zu erkennen und Änderungen herbeizuführen. Wenn es in mir mal nicht gut aussieht, dann greife ich in die Tasche und sehe mir die paar Worte an, die ich hier irgendwo schon oft geschrieben habe:

heute, ändern, ordnen, nicht bewerten, lassen, grundlos, tun.

Ist das alles was noch da ist? Ziel ist es, das mir das Unterbewusstsein sagt wo es lang geht und auch wenn mein Bewusstsein nur einen unbedeutenden Anteil an dessen Entscheidungen hat, so gehört doch eine ganze Menge mehr dazu, von dem ich früher keinen Schimmer hatte. Wie ich innen drin gesteuert werde, also dass wo ich wenig von mitbekomme, hängt von den Zutaten ab, die in mir angelegt sind, die in mich rein wandern und die ich von außen serviert bekomme. Alleine das zu unterscheiden war ein langer Weg und ich habe keine Gewähr, dass ich das immer kann. Deshalb schreibe ich es ja auf und lasse es hier.

Da sind Partner, Familie, Kinder, Eltern, Geschwister, Freunde, Kollegen, Arbeit, Freizeit, Hobby, Medien, Ärzte, Gebrechen, Krankheiten, Behörden, Pressebotschaften, übergeordnete Abläufe und jeder will irgendwas von mir. Ein saufender Partner, zu pflegende Eltern, sich lösende Kinder und machthungrige Menschen sind ja nur ein kleiner Teil, mit dem ich viel Zeit verbracht habe, der in mir großes auslösen kann. Da sind auch die in mir angelegten Informationen und Erfahrungen, z. B. das, warum ich so auf die damalige Exfrau abfuhr, was das mit mir machte, warum es das machen konnte und was ich damit kompensierte. Dann gibt es mich ja auch noch, also den funktionierenden oder nicht richtig arbeitenden Organismus. Dazu zähle ich die Einstellung zu mir, zu anderen, mein Verhalten, meine Lebensumstände, meine Gefühlsausschläge, meine Ernährung, den Stoffwechsel, meinen Bedarf an Sauerstoff, Sonne, Nahrung, Bewegung, Hormonen, Schlaf, Belastungsgrenzen, Fehlfunktionen, Gefühle, Bedürfnisse, Liebe, Berührung, meine Organe, vielleicht kommen ja noch Anwendungen und Medikamente hinzu, die alles wieder auf den Kopf stellen. Da ist noch viel zu tun, ich darf agieren, teilhaben und muss mich nicht für dumm verkaufen lassen, noch kann ich das.

Im Heute fallen die meisten der Beteiligten, diese Zustände weg, denn sie sind eh nicht zu erreichen, sofern keine Whatsapp kommt. Es bleiben also nur paar über. Wenn ich dann noch bei mir bleibe, also da wo alles seinen Ursprung hat, also wieder im Kopf, wo gestern, morgen, alle Beteiligten und die Zustände weg sind, dann ist da gar nicht mehr so viel Ballast. Das Bisschen schön langsam, also ohne Überdrehen, ohne Ersatzmüll, das hat schon was Gewaltiges, also fast nichts wird zu einem riesigen Etwas. Mir reicht es auf diesem schmalen Grat zu bleiben. Das war erst anstrengend, dieses gegen den Strom schwimmen, heute geht das leicht, obwohl ich ein schlechter Schwimmer bin.
Jetzt stelle ich mir mal vor, wie ich mit 20 so spießig, so aufgeräumt gewesen wäre, was wäre nur aus mir geworden, was würde mir heute fehlen, vielleicht genau das Gegenteil.

Kernpunkt bleibt immer das eine vom anderen unterscheiden. Das fällt mir heute leichter, wenn es aufgeräumt und ruhig in mir ist, wenn ich mich nicht im Müll suhle und nur den Dreck wegräume.

Angefangen hat alles hier, in diesem Forum, also durch Karsten, die Moderatoren und die vielen Schreiber, Lebenshilfe zurück in die Normalität, in ein gesundes, zufriedenes Leben.

In dem Sinne, Danke, trockene und gute 24h Karl

..und der Rest steht wie immer wo anders http://www.forum-alkoholiker.de/ftopic3884.html

Hans im Glück

Beitrag von Hans im Glück » 28.05.2015, 00:35

Hallo Karl,

Ich übe mich momentan in einer neuen persönlichen Eigenschaft: der Geduld.
Geduld bedeutet für mich auch, nicht sofort zum nächsten Programm Punkt zu hüpfen, sondern nachzudenken, oder auch darüber zu schlafen.

Und da empfinde ich deinen Text für mich als sehr hilfreich, weil er mich zwingt ihn langsam zu lesen und zu verstehen, soweit ein Mensch einen anderen, ein anderes Leben verstehen oder nachvollziehen kann.

Du schreibst auch gegen das Vergessen, finde ich für mich auch sehr wichtig.
Weil auch ich meine neue Freiheit des Denken können's und wollen, dokumentieren will.

Sei es hier im Forum, oder in meinem privaten TB.

Du schreibst:
Wenn Menschen anfangen zu denken bringt das viel durcheinander.....

Vorallem mich bringt es immer noch durcheinander, aber das Chaos lichtet sich.
Und das mit dem älter werden, empfinde ich durchaus nicht als unangenehm,
weil ich heute (trocken) nochmal so aufregende Erfahrungen machen darf, wie sich mein neues Leben (auch mit Mitte 50) anfühlt.

Schöne Grüße
Hans

kaltblut
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Beitrag von kaltblut » 30.05.2015, 11:25

Hallo Hans,

danke für Deine Worte. Genau, Geduld, langsamer, das ist ja wie mit halbem Dampf, wie mit fast leeren Batterien, also Handy auf letztem Balken und nervös das Ladegerät suchen. Das war eine wichtige Erfahrung, dass dieses Saft rausnehmen nichts mit alt werden, auch nichts mit krank sein oder sein Ding nicht mehr schaffen zu tun hat, sondern einfach nur ein ausgeglichener Zustand ist, den ich so, als überdrehter, aktiver Teilnehmer der Gesellschaft gar nicht kannte. Praktisch bin ich ja immer mit dem Zeigefinger in der Steckdose rum gelaufen.

Wir sind ja nur die Vorhut. Die jetzt aktive junge Generation, unsere Kinder, die sind bei dem Gedanken nicht erreichbar zu sein, keine Infos und Anweisungen aus den kleinen farbigen Dingern zu bekommen, ziemlich kribbelig. Was bin ich froh die Geräte schamlos abstellen zu können.

Gutes Aufräumen und gute 24 Stunden Karl

kaltblut
sehr aktiver Teilnehmer
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Beitrag von kaltblut » 29.05.2016, 23:30

Hallo Ihr da,

schon wieder ein Forenjahr und ein trockenes Jahr rum. Dem was ich voriges Jahr und in den Jahren davor geschrieben habe, gibt es nicht viel zuzufügen, irgendwann ist trocken trocken. In dem Maße wie ich das was als Grundstock zum Trocknen in mich reinfloss beachte und auf andere Lebensbereiche und Situationen übertrage, geht es mir gut.

Nicht mehr am Cocolores zu hängen, macht die Birne frei sich umzuschauen und bewusst mitzubekommen, was da draußen im Leben, in der Welt alles so passiert. Das ist gut für die weitere Entwicklung, denn die ist ja mit ohne Alkohol nicht vorbei, das geht ja immer weiter und hört nie mehr auf. Ist ja auch wichtig, denn auch die Herausforderungen sind immer wieder neu.

Gesundheitlich, ist alles im Rahmen der Möglichkeiten, also ziemlich gesund, irgendein Zipperlein ist ja immer und das werden bestimmt nicht weniger. Beziehung gut, Kinder, Familie, alles im Lot. Job und Geschäfte entwickeln sich, Unkraut vergeht nicht. Paar Leute sind nicht mehr wirklich
da und das werden immer mehr, aber das ist wohl so von der Natur so vorgegeben und da gibt es auch wenig dran zu drehen. In meinem Kopf haben sie einen guten Platz.

Seit ich das Forum gefunden habe, bin ich ganz schön reich geworden:
Am 1.7. rauche ich 9 Jahre nicht = 3 Schachteln am Tag, ca. über die xy € eingespart.
Seit Februar d. J. trinke ich 9 Jahre keinen Alkohol mehr = ca. xy weiß nicht € eingespart.

Naja, ich habe das jetzt nicht in eine Lebensversicherung eingezahlt oder auf die Bank getragen, auch nicht im Sparstrumpf, sondern in den unterschiedlichen Phasen einfach verpulvert, am Fenster raus geblasen. Investiert in gesunde Gedanken, in Seminare, in Sport, in Ernährung oder in Freizeit. Mittags heim und lecker kochen ist ja relativ günstig, aber die Zeit die dafür drauf geht, die ist nicht zu bezahlen. Ich gönne mir das trotzdem, diesen Luxus für uns etwas Gesundes und Feines zu brutzeln. Oder raus, warum lebe ich in Deutschlands Urlaubsland Nr. 1, also die Zeit nehmen und sich über gestellte Anforderungen hinwegsetzen, das kostet eben etwas. Früher, während der bekloppten Jahre, habe ich nicht gepennt und gedacht, wenn ich durcharbeite und doppelt so viel schaffe wie andere, habe ich später mal viel mehr. Hätte ich bekommen, mehr Dreck, schneller und tiefer unter die Erde. Da ist einiges im Kopf anders geworden, vielleicht bewusster, klarer, genauer oder einfach nur langsamer.

Blöd ist das schon, dieses Langsame, dieses auf der Landstraße hinter den LKW´s her tuckern, dieses so verhalten die Bremse am Motorrad benutzen, weshalb ich vielleicht immer noch aufrecht gehe. Oder diese Wackelknie, mit denen Joggen vorbei ist, muss halt was anderes ran. Oder dieses wenn nicht immer gleich was einfällt, wenn ein Wort weg ist und nicht auf der Zunge liegt, sondern irgendwo ganz unnahbar woanders unterwegs ist, also dieser Wackelpudding im Hirn. Wozu der gut ist weiß ich noch nicht. Dieses Anderswerden gefällt mir nicht, da darf ich noch dran arbeiten.

Auch nicht zu viel zu verstehen oder in dummes Geschwätz, in Profilierungs- und Manipulationsgetue und eigennütziges Verhalten zu viel Energie zu verschwenden, muss ich noch mehr lernen, denn meist wissen sie nicht was sie tun.

Dann gibt es noch diese altersbedingten Rundungseffekte, darauf kann ich gut verzichten. Das kommt ja vorrangig von der Hirnverlagerung, das ist ja nun erwiesen, da der Darm ein eigenes Hirn hat. Da muss dann doch einiges von oben nach unten gerutscht sein und das bekomme ich nicht mehr nach oben. Muss ja alles irgendwo hin.


Bleibt mal schön sauber, trocken und cofrei oder einfach gesund

LG Karl

Poster
neuer Teilnehmer
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Registriert: 25.12.2010, 20:12

Beitrag von Poster » 30.05.2016, 22:44

Hallo Karl

Danke für Deine schöne Beschreibung des erneuten Alk und rauchfreien

Jahres. Ich könnte das für mich auch so unterschreiben.

Fast schade, dass es so schnell herumrauscht.

LG

der Poster

silberkralle
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Beitrag von silberkralle » 31.05.2016, 08:38

glück auf karl

gratulation zur normalität

schöne zeit

:D
matthias

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