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Mein Leben - Projekt Neuanfang

Wie ist das Leben nach dem Alkohol ohne Alkohol? Erfahrungsberichte und Lebensgeschichten von schon länger trockenen Alkoholikern im Alkoholforum.
Ein neues Thema bitte erst ab ein Jahr Trockenheit eröffnen.

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Plejaden
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Beitrag von Plejaden » 06.01.2014, 12:44

Huhu Lea,

ich bin tatsächlich fast fertig und hätte "nur" noch die Masterprüfungen und die Masterarbeit vor mir. Allerdings würde sich das Ganze noch ein Jahr hinziehen, weil ich mir soviel Zeit dafür nehmen müsste. Ich leide an starken Konzentrations- und Gedächnisstörungen, so dass ich unverhältnismäßig viel Zeit für alles brauche. Ich kann derzeit maximal drei Stunden am Tag konzentriert arbeiten, eher weniger. Dazu hab ich durch die depressive Episode vor vier Jahren fast ein Jahr lang gar nicht mehr studiert, und bin seither nicht mehr wieder "reingekommen". Mir erscheinen alle Themen in meinen Fächern fremd, und ich kann mich nicht mehr reingrooven.

Was für mich aber wichtiger ist, ist die Tatsache, dass mich die ganze Situation hier krank macht. Ich leide schon seit über fünf Jahren an immer stärker werdenden psychosomatischen Beschwerden. Das ist für mich der stärkste Grund, warum ich das Studium abbreche. Ich habe das Gefühl, wenn ich da jetzt auf Biegen und Brechen weiter mache, haut's mich irgendwann richtig aus dem Leben. So wie damals vor vier Jahren.

Ich werd die Tage mal zur allgemeinen Studienberatung gehen und schauen, was die mir sagen können ;) . Ich hab schon im Hinterkopf, das Studium irgendwann abzuschließen, wenn es mir wieder besser geht. Mal sehen....

LG
Pleja

Plejaden
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Beitrag von Plejaden » 20.03.2014, 10:40

Guten Tag zusammen,

inzwischen hat sich einiges getan bei mir, auch wenn es wieder lediglich innerliche Prozesse. Aber wir wissen ja aus dem sattsam bekannten Gedicht (Ist das ein Gedicht? Glaub schon.), dass aus Gedanken Taten werden, und sich daraus schließlich das eigene Schicksal ergibt.

Der Masterabschluss ist jetzt endgültig vom Tisch. Hab mich umfassend von verschiedenen Stellen beraten lassen, hab das Kapitel abgeschlossen und bin nun dabei, mich auf meinen alten Ausbildungsberuf Mediengestalterin zu bewerben. Bisher nur Absagen kassiert, aber das zieht mich grad nicht runter. Das nächste Ziel ist, endlich so bald wie möglich in eine eigene Wohnung zu ziehen - meine erste eigene Wohnung! Dafür brauche ich natürlich nen Job, was die allererste Wahl ist. Ich gebe mir jetzt noch zehn Monate Zeit dafür, bevor ich die Hartz4-Karte ziehe. Ich will wirklich endlich hier weg.

Ansonsten befinde ich mich wieder in therapeutischer Betreuung und habe nun die Diagnose komplexe Posttraumatische Belastungsstörung bekommen. Das erklärt, warum die Sache mit dem Phönix aus der Asche nicht so ganz geklappt hat ;) . Aber ich merke, dass ich jetzt die Kurve langsam kriege und es auswärts geht, nachdem alles die letzten vier Jahre fröhlich stagniert ist. Besser spät, als nie.

Der Alkohol spielt für mich inzwischen überhaupt keine Rolle mehr. Ich hab das Gefühl, als hätte sich die Zeit zurück gedreht, auf die Jahrtausendwende. Als ich noch ein junges Mädchen war, war mir der Alkohol schonmal so egal wie sonstwas, weil er mir einfach nicht geschmeckt hat. Natürlich darf ich mich nicht darauf ausruhen, denn die Zeit ist nicht einfach zurückgedreht worden, und ich bin nicht mehr diesselbe wie früher. Ich bin jetzt süchtig und werde es immer bleiben, und der Sucht ist es egal, was ich denke und was mir schmeckt.

Mir ist es jedenfalls auch nach sechs Jahren Abstinenz immer noch wichtig, den Alkohol von mir fern zu halten. Am Liebsten ist es mir, wenn in meiner Gegenwart gar kein Alkohol getrunken wird. Das habe ich jetzt in der Form verwirklicht, dass ich keinerlei direkte Sozialkontakte mehr habe, außer meinen Eltern. Damit fühle ich mich wohl, weil ich grade sehr mit mir selbst beschäftigt bin. Kann in den nächsten Jahren wieder anders werden, muss aber nicht. Ausgeschlossen ist nichts, und ich weiß was ich tun muss, wenn ich denn wieder wöllte. Die Welt da draußen ist schließlich voll mit Menschen, und ich bin einer von ihnen ;)

LG
Pleja

silberkralle
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Beitrag von silberkralle » 21.03.2014, 08:15

glück auf pleja
Plejaden hat geschrieben: Am Liebsten ist es mir, wenn in meiner Gegenwart gar kein Alkohol getrunken wird. Das habe ich jetzt in der Form verwirklicht, dass ich keinerlei direkte Sozialkontakte mehr habe, außer meinen Eltern. Damit fühle ich mich wohl, weil ich grade sehr mit mir selbst beschäftigt bin.
wenn du damit zufrieden trocken sein kannst - schön.

abstinenz is nich alles – aber ohne abstinenz is alles nischt

du wirst auch in zukunft dafür sorgen, dass es dir gut geht!

schöne zeit

:D
matthias

Plejaden
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Beitrag von Plejaden » 04.12.2014, 18:10

Huhu,

ich möchte zur Vorweihnachtszeit ein kurzes Lebenszeichen geben ;) .

Nachdem ich in den letzten Monaten wieder sehr in einem diffusen, flachen Müdigkeitsnebel versunken war, geht es mir jetzt wieder besser. Woran das liegt, kann ich nicht sagen. Ich hab die Schwankungen nach Absetzen der Pille im Januar im Verdacht, ohne das hier im Offenen näher ausführen zu wollen.

An meiner Situation hat sich nichts geändert. Immer noch kein Job, immer noch wohne ich bei meinen Eltern. Der Müdigkeitsnebel macht alles enorm schwer, und ich habs die letzten zwei Monate auch nicht mehr geschafft, mich zu bewerben. Ich wusste nicht, wie ich mit dieser ständigen, grauen Müdigkeit einen normalen Arbeitstag bewältigen sollte. Jetzt würde es gehen, aber ich fürchte, die derzeitige "gute" Phase ist nicht von Dauer, wie alle anderen "guten" Phasen zuvor. Kenne mich ja inzwischen schon 36 Jahre. Ich sehe das momentan recht abgeklärt, ich habe noch nicht herausgefunden, wie ich etwas daran ändern kann, würde es aber sofort versuchen, wenn ich es wüsste ;) . Akzeptiere, was du nicht ändern kannst.

Trotzdem komme ich mit mir selbst gut voran, und das ist mir das Wichtigste. Ich habe in den letzten zwei Wochen vermehrt die Achtsamkeit für mich entdeckt, und merke, wie gut sie mir tut. Sie bringt Tiefe in mein Leben, in dem ich nicht viel fühlen kann. Der Weg ist das Ziel, diesen Satz habe ich erst jetzt wirklich verstanden. Laufe, wenn du läufst. Trinke Tee, wenn du Tee trinkst. Das führt weg aus jeglichem Suchtverhalten, das für mich dadurch geprägt ist, mich von etwas abzulenken. Ich kann mich prima vom Teetrinken ablenken, indem ich dabei mundatmend auf den Bildschirm starre. Und nacher ist die Tasse leer, und ich habe den Tee gar nicht geschmeckt. Diese Ablenkungsmechanismen sind bei mir immer präsent, wenn ich esse, greife ich automatisch zur Zeitung. Und dann ist der Teller leer und ich hab immer noch "Hunger". Ich glaub, da bin ich an einen Kernpunkt meines Suchtverhaltens gelangt.

Alkohol sollte auch ablenken.

Durch Achtsamkeit laufen diese Mechanismen gegen die Wand. Ich hab keine Ahnung, wohin mich das führen wird. Ob etwas Großes daraus entsteht, oder gar nichts. Ich lebe, ich werde sehen ;) . Mir ist dabei auch die zeitliche Dimension weniger wichtig ("Im Moment bleiben."), wichtiger ist mir, wieder fühlen zu können. Wenn ich Tee trinke, schmecke ich jetzt den Tee. Interessant ist, dass ich dadurch Sachen aus meinem Leben schmeiße, die mir nicht gefallen. Ich bin gezwungen, alles 100%ig zu erleben, und so ertrage ich Dinge nicht mehr, die mir nicht schmecken, gefallen, guttun. Ich kann nicht mehr soviel essen, weil mir nach einem achtsamen Teller der Geschmack zuviel wird. Gestern ist der zweite Fernseher und die Playstation rausgeflogen. Das fade, flache Leben funktioniert nicht mehr. Mit Suchtmitteln war es erträglich (in letzter Zeit vor allem TV und essen), die Suchtmittel machen mein Leben flach, und zugleich sind sie das einzige, das etwas Farbe hineinbringt. Sozusagen Gift und Medizin zugleich. Geht nicht mehr. Je bunter das Leben durch die Achtsamkeit wird, desto weiter rücken die Suchtmittel von mir weg.

Ich möchte an dieser Stelle anmerken, dass ich mittlerweile sieben Jahre trocken bin. Die Achtsamkeit funktioniert bei mir, aber sicher nicht bei jedem. Am Anfang stehen ohnehin andere Dinge im Vordergrund.

Leider merke ich, dass auch das Forum mir nach wie vor nicht gut tut. Als ich heute morgen den Entschluss fasste, einen kurzen Text hier zu schreiben, war ich sofort wieder mit den Gedanken auf der Meta-Ebene unterwegs. Habe mich selbst beobachtet und im Kopf formuliert, wie ich das schreiben könnte. Ich denke, ich werde dennoch hin und wieder was hierlassen ;) . Einmal die Woche (oder so), kann ich das verkraften.

Mh, das klingt jetzt alles viel ernster und nachdenklicher, als ich mich eigentlich fühle. Ich schicks trotzdem mal ab :mrgreen: .

LG
Pleja

Clärchen
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Beitrag von Clärchen » 05.12.2014, 07:45

Liebe Pleja!


Schön von dir zuhören bzw zulesen. Denke oft an dich!

Es klingt gut wie du auf dich achtest und genau schaust was dir guttut!!!
Herzliche Grüße Clärchen

Slowly
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Beitrag von Slowly » 05.12.2014, 07:51

Hallo Pleja,

erst gestern/vorgestern habe ich an dich gedacht :shock:, ( was ja nicht unbedingt täglich vorkommt ;) ).

Und nun können wir mal wieder etwas von dir lesen.

Es gibt Berichte hier, die begleiten mich einen ganzen Tag oder noch viel länger.

Weil sie Dinge enthalten, die entweder auch in mir angelegt sind und sich versuchen einen Weg zu bahnen oder auch eher das Gegenteil.... ;)

Das was ich von dir lesen darf, wirkt auf mich gar nicht so besonders ernst, eher bewusst und sehr versöhnlich, langsam mit dir selbst ins Reine kommend.

Da schwingt so eine ganz besondere Gelassenheit mit, die dieses Wort selbst gar nicht auszuschreiben braucht.

Weil sie einfach da ist. :)

Das finde ich toll !

Ich würde mich freuen hin und wieder etwas von dir zu lesen, kann aber den Aufenthalt in der Meta-Ebene und das Unwohlsein, das das in dir auslöst, auch sehr gut nachvollziehen.

Ich finde es persönlich gut, ab und zu auch da ein wenig Gelassenheit zu üben. ;)

Das kannste hier ja, wenn du das magst.

Liebe Grüße, ich schick´dir Licht durch den Nebel, deins kam bei mir gut an !

Liebe Grüße

Marion

Plejaden
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Beitrag von Plejaden » 08.12.2014, 18:06

Hallo ihr zwei, danke für eure Antworten!

Es freut mich, wenn mein Geschriebenes zum Nachdenken anregt - wenn nicht, ist auch nicht schlimm ;) . An jemanden denken, und der meldet sich dann plötzlich wieder, ja, das kenne ich auch. Zufall? Fügung? Keine Ahnung, spannend ist es schon ;)

Ich finde es interessant, dass mein Text gar nicht so ernst rüberkommt, wie ich dachte :shock: . Da kann ich mal wieder sehen - wie ich mir selbst vorkomme, und wie ich wirklich rüberkomme.

Danke für dein Licht, Marion :D . Das kann ich immer gut gebrauchen ;)

Dieses Jahr komme ich irgendwie nicht so recht in Weihnachtsstimmung. Find ich aber nicht soo schlimm. Ich glaub es liegt daran, dass ich keinen Adventskalender habe. Das war schon immer ein netter, schokoladiger Countdown.

Im Moment entrümpele ich wieder. Ein ganzer Müllsack wird Mittwoch an die Straße gestellt. Inzwischen ist meine Wohnung viel viel leerer als noch vor fünf Jahren, kurz nachdem ich meinen Ex rausgeschmissen hatte. Am Anfang bin ich in die Falle getappt und habe den leeren Platz mit neu gekauftem Zeugs wieder aufgefüllt. Das hab ich inzwischen auch im Griff ;) .
Langsam habe ich das Gefühl, dass ich nun wirklich gut ausziehen könnte - meine Habseligkeiten passen in ein paar Kartons. Ich werd nicht mehr erschlagen von der Gewissheit, dass ich den Hausstand eines ganzen Schlosses von A nach B transportieren müsste :shock: . Mir tut eine aufgeräumte, eher karge Wohnung gut, irgendwie beruhigt das meine Nerven ;) . Kann ja nicht schlecht sein.

Ansonsten versuche ich mir mehrmals am Tag einige unangenehme Dinge bewusst zu machen, die gerade in meinem Leben zugange sind. Wie sehr es mich z.B. nervt, bei meinen Eltern zu wohnen. Das mache ich erst seit Kurzem und merke, auch das hilft gegen Suchtverhalten. Bei mir ist Suchtverhalten dazu da, unangenehme Realitäten auszublenden. Ich weiß noch, wie ich während meiner einjährigen Arbeitslosigkeit vor einigen Jahren den ganzen Tag Computerspiele gezockt hab, weil ich zuviel Angst davor hatte mich zu bewerben, und eine panische Furcht hatte, dass mich die ArGe anrufen könnte um mir einen Job anzubieten. Ich wurde Wochentags dann immer erst gegen 17 Uhr ruhiger, weil dann niemand mehr anrufen würde. Das war eine wirklich schlimme Zeit, die mir aus der heutigen Sicht wie ein fürchterlicher Albtraum vorkommt. Es zeigt aber sehr eindrücklich, wie Suchtverhalten bei mir funktioniert.

Jetzt geht es mir nicht darum, mir ständig den Finger in die Wunde zu legen. Das wäre auch kontraproduktiv. Es geht um Bewusstsein, um das Betrachten ohne zu bewerten. Anschauen, ohne sich mitreißen zu lassen. Ich bin von meinen Eltern genervt. Ich bin von der ganzen Situation hier genervt. Ich habe Angst, dass ich einen Job nicht schaffen könnte (was durchaus im Bereich des Möglichen liegt).
Was mir wichtig ist, aus diesem Betrachten erwächst interessanterweise eine gewisse Energie, ein Handlungsimpuls. Das finde ich spannend, und es kommt mir gerade Recht ;) . Letztendlich kann ich so einen weiteren Ansatzpunkt für Suchtverhalten aushebeln.

Ich komme voran. Auch wenn das von Außen nicht sichtbar ist 8)

LG
Pleja

Linde66
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Beitrag von Linde66 » 08.12.2014, 18:38

Huhu Pleja,

mit leichtem Gepäck reist es sich leichter. Ich mag auch klare, "leere" Wohnungen. Meine ist total gemütlich, aber nicht diese zugestellte Gemütlichkeit, sondern sie ist klar, es hat viele Quadratmeter leere Wände und Böden und trotzdem ist sie heimelig. Schwer zu beschreiben. :lol: Mir tut das gut, die Augen können sich ausruhen. Anders wie wenn sie pausenlos zig Einzelheiten anschauen müssen. Bei mir passiert viel durch die Farbwahl, die in jedem Zimmer anders ist. Außerdem gibt es Lampen, Pflanzen, Bilder und Bücher u. ä., die Akzente setzen. Das hört sich beim Nachlesen nach schöner Wohnen an, ist es aber nicht. Ich habe ja total wenig Geld, aber irgendwie ist es mir trotzdem in den letzten drei Jahren gelungen, es mir heimelig zu machen.

Dadurch, daß ich in meinem Leben schon x mal umgezogen bin, habe ich jedesmal Ballast abwerfen können. So wurden die Wohnungen von mal zu mal leerer. Ich merkte, woran ich wirklich hänge und was daher mit "muß". :lol: Und was ich verschenken oder verkaufen kann. Loslassen macht Spaß!. :lol:

Und es stellt sich mit der Zeit ein auf einem selber rückwirkendes Freiheitsgefühl ein. Eben daß man jederzeit weggehen k ö n n t e. Das finde ich wichtig. Daß einem die Dinge, die man um sich herum ansammelt, nicht bremsen.

Aber da konnte ich einen interessanten Aspekt bei mir entdecken, nämlich daß ich mein ehemals vieles Hab und Gut als Ausrede dafür genommen habe, eine Situation gar nicht verändern zu können... Ätsch, da habe ich mich durchschaut! :lol: Und wieder etwas zum Sperrmüll gestellt...

Die Wohnsituation kann viel Energie binden. Wenn du sie veränderst, kann Energie wieder freiwerden. Allein der Gedanke daran kann Energie frei werden lassen. Und all diese Energie steht dir dann ja wieder zur Verfügung. Um Altes zu intensivieren oder um Neues auszuprobieren, z. B. eine berufliche Veränderung. Ich kann gut nachempfinden, daß einem das wie ein Berg vorkommt. Das ging mir schon oft so. Aber wenn ich mich aus der energiefressenden, erstarrten Situation quasi selber entlassen habe, da kam eigentlich jedesmal die Kraft wieder zurück. Da war ich lustigerweise überrascht, wieviel Energie ich eigentlich habe. :lol:

Liebe Grüße, Linde :D

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