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Wie ist das Leben nach dem Alkohol ohne Alkohol? Erfahrungsberichte und Lebensgeschichten von schon länger trockenen Alkoholikern im Alkoholforum.
Ein neues Thema bitte erst ab ein Jahr Trockenheit eröffnen.

Moderator: Moderatoren

Nys
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Beitrag von Nys » 19.09.2013, 22:17

Hallo Maria

boah - Deine Worte - die haben mich gerade sehr tief erreicht: - nicht aufhören können- und nicht zugeben können, daß man nicht aufhören kann. - Das ANNEHMEN KÖNNEN dann als Erleichterung. WAS FÜR EIN SCHRITT ! und eigentlich genau der Schritt hin zum
"mir zu liebe" hin zur Selbstliebe und Selbstannahme - so wie man eben ist - mit allen Stärken und Schwächen und es darf auch suchtkrank sein!

DANKE Maria

Liebe Grüße
Nys

Maria
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Beitrag von Maria » 20.09.2013, 15:32

Hallo Nys,

ja - das war MEIN gefühlt ewig währender Konflikt.
Der ist nicht ungewöhnlich und es wird sich der/die eine oder andere Alkoholiker/in drin wieder erkennen. So tickt die Sucht.

Und aus diesem Dilemma heraus beginnt es mit einem echten 1. Schritt, da haste wohl recht ;-).

Na ja... wenn ich eine Wahl gehabt hätte, wäre ich lieber nicht suchtkrank und hätte am liebsten keine Schwächen, aber das durfte ich bislang erfahren... ganz oft habe ich eine Wahl, aber manchmal eben nicht & dann heißt es zu akzeptieren, was eben ist.

Liebe Grüße
Maria

Wacholderfrau
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Beitrag von Wacholderfrau » 21.09.2013, 23:14

Hallo Maria,
Der ist nicht ungewöhnlich und es wird sich der/die eine oder andere Alkoholiker/in drin wieder erkennen. So tickt die Sucht.
Und ob sich da Eine wieder erkennen kann! Du hast etwas sehr Wichtiges mit wenigen Worten auf den Punkt gebracht. Vielen Dank dafür.

Liebe Grüße
Wacholderfrau

Maria
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Beitrag von Maria » 06.10.2013, 10:24

Danke für deinen Besuch hier, Walcholderfrau.

Was mir an meinem nüchternen Leben gefällt ist es, Entscheidungen treffen zu können.
Mich nicht mehr drehen zu müssen und nicht voran zu kommen. Die Erinnerung an das zähe Gefühl nicht einen Schritt voran zu kommen, in einer Sackgasse zu sein, jagt mir immer einen Schauer über den Rücken.

Nicht mehr abhängig zu sein, bedeutet ein großes Stück Freiheit.

Maria

Quantensprung
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Beitrag von Quantensprung » 06.10.2013, 19:34

Hallo Maria,

Unabhängigkeit, was für ein bedeutsames und wunderbares Wort. Vor Allem, wenn es gefüllt ist mit Leben! :D

Die Freiheit Entscheidungen zu treffen, mögen sie auch unangenehm sein, aber alleine (wieder) die Wahl zu haben ist für mich durch nichts zu ersetzen!

Viele Grüße,
Quantensprung

Maria
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Beitrag von Maria » 26.12.2013, 09:46

Schöne friedliche und vor allem alkoholfreie Weihnachtstage liegen hinter mir.

Als ich am Anfang stand konnte ich mir das nicht vorstellen, dass es mal so sein wird. Dass "man" sich wirklich davon befreien kann, dass "man" selbst entscheiden kann, wo gehe ich hin und wie gestalte ich mir das.

Nun kann ich sagen: Ja das geht. Langsam Schritt für Schritt und im eigenen Tempo, immer jedoch das Ziel fest im Blick.

Es lohnt sich dranzubleiben.

Bis denne
Maria

Maria
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Beitrag von Maria » 24.04.2014, 23:06

Hallo Olli,

ich konnte mich leider nicht von dir verabschieden, noch kann ich nachvollziehen, warum du jetzt nicht mehr hier im Forum schreibst.

Vielleicht liest du ja doch noch und daher möchte ich dir von hier aus alles erdenklich Gute für deinen weiteren Weg wünschen!

Bleib' unbedingt weiter dran an dir. Es lohnt sich!

Lieben Gruß
Maria

Hartmut
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Beitrag von Hartmut » 17.01.2018, 07:37

Hallo Maria,

hin und wieder schaue ich unter anderen auf Wegbegleiter die einen ähnlichen direkten Weg gegangen sind. :wink: Ich hoffe du bist immer noch wie in diesem rausgekramten Therad Titel "Unabhängig" und freut dich deines trockene Daseins.

Gruß "de olle" Hartmut

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