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Therapie mit Hund?

Ambulante und stationäre Therapie und Entgiftung bei Alkoholproblemen und Alkoholabhängigkeit durch Psychologen ( Psychologie ) oder Therapeuten, sowie Ursachen der Alkoholkrankheit bzw. Coabhängigkeit aus medizinischer Sicht.
Außerdem gibt es noch eine Liste mit Hilfsangeboten zum Thema

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Nighthawkll
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Therapie mit Hund?

Beitrag von Nighthawkll » 17.07.2015, 22:29

Hallo,

das ist zwar mein erster Beitrag hier im Forum, aber ich haue gleich mal eine, fuer mich, draengde Frage raus. Vllt koennt Ihr mir die richtigen Tips geben.
Ich bin in der sechsten Woche in der Motivationsgruppe bei der Suchtberatung und hatte heute mein erstes Einzelgespraech mit meiner Therapuetin, bei der ich mich sehr wohl fuehle.(glueck gehabt) Bei diesem Gespraech wurde mir eroeffnet, das mein Leistungstraeger Probleme machen koennte, weil ich meine stationaere Therapie mit meinem Hund ohne Zwingerhaltung machen moechte. Ich habe zwei Kliniken gefunden, in denen der Hund mit im Zimmer leben darf.
Jetzt kommt die grosse Frage. Wie kriege ich die Schreibtischtaeter dazu, mir diesen Wunsch zu bewilligen? Sollte ich mir nen guten Psychologen suchen, der mir bescheinigt, das der steandige Kontakt zu meinem Hund die Chance auf einen positiven Therapieverlauf erhoeht, die Zwingerhaltung aber zu belastend fuer mich waere?

Um einige Fragen gleich zu beantworten. Ich bin Single und habe auch keine Familie, die mir helfen wuerde. Mein Hund ist z.Zt. der einzige Halt in meinem verkorksten Leben. Ich habe ihn aus einem ueblen Zwinger geholt, deswegen kann und will ich ihm das nicht wieder zumuten.

Ich bedanke mich schon mal.

Nighthawkll

Nighthawkll
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Beitrag von Nighthawkll » 17.07.2015, 23:15

Ich vergass mich vorzustellen :oops:

Mein Name ist Nighthawkll, 42 Jahre alt und ich bin Alkoholiker. Ich habe am 23.03 diesen Jahres mein letztes Bier getrunken und bin seitdem trocken. Das habe ich mehrmals alleine geschafft, allerdings immer nur fuer 3 bis 6 Monate. Dann hing ich wieder drin.
Ich merke, wie die magische Grenze immer naeher rueckt. Diese verdammte Selbstsicherheit kommt wieder. Ein Bier geht doch, das schmeckt doch so gut. NEIN, das eine geht nicht. Es bleibt nicht bei einem. In 1 bis 2 Wochen ersetzt das Bier wieder den morgentlichen Kaffee.
Deswegen habe ich mir jetzt Hilfe gesucht.

Ich will die Sch... nicht mehr!

Euer Nighthawkll

PS falls die Vorstellung hier falsch sein sollte, einfach verschieben.

Dante
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Alkoholiker/in oder Angehörige/EKA: Alkoholikerin

Beitrag von Dante » 18.07.2015, 00:12

Moin Nachtfalke & Willkommen im Forum! :D

Suchttherapie mit Hund ist etwas, von dem ich noch nie etwas erfahren habe & ich bin auch erstaunt, dass so etwas in einer Therapieeinrichtung überhaupt möglich ist.
Es ist nicht ausgeschlossen, dass dein Rentenversicherungsträger keine Verträge mit diesen Fachkliniken hat.
Ich würde das mit der Rentenkasse direkt abstecken & anrufen. Vielleicht bekommst du da den passenden Wink.

Tina
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Beitrag von Tina » 18.07.2015, 22:02

Hallo Nighthawkll,

Du hast passende Einrichtungen gefunden, ist doch super ! Nun schreib doch in Deinen Antrag einfach rein, dass Du in eine der zwei Kliniken möchtest und begründe Deinen Wunsch entsprechend. Wenn sie das dann ablehnen, kannst Du Dir immer noch Gedanken darüber machen, welche Alternativen es gibt.

Frei nach dem Motto: Erst kratzen, wenn es juckt :wink:.

Grüße und viel Erfolg
Tina

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