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Vater trinkt weiter - es macht mich krank, wie reagiert man?

Hilfe für erwachsene Kinder von Alkoholikern

Moderator: Moderatoren

Barthell
sehr aktiver Teilnehmer
Beiträge: 1297
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Beitrag von Barthell » 21.12.2016, 08:11

dacoucou hat geschrieben:Hallo Hans,

ja, ich verstehe.

Sein Hausarzt ist allerdings nicht viel wert.
Im Oktober war er ja schon 10 Tage zur Entgiftung im Krankenhaus. Wenn man danach aber gleich wieder trinkt und sonst keine Therapiel will, bringt das sicher nicht viel...
Mmhh...

Ich bin auf seinen Weg gespannt...

Dacoucou
Das ist der Knackpunkt.

Ich will dir deine Hoffnung nicht nehmen, aber eine Therapie die man nicht will, bei einer Krankheit bei der Lügen, verheimlichen, Kleinreden einfach dazu gehört, wird wenig erfolg haben.

Letztlich muss er seinen Weg finden und er damit Leben.
Ich fange wohl nächstes Jahr eine ambulante Therapie (eine Gruppensitzung je Woche, alle 14 Tage ein Einzelgespräch) an.
Ob das reicht?
Ich denke für mich nicht, ABER! wir haben das Glück in Deutschland zu leben wo man wenn man WILL ein breitgefächertes Angebot finden kann...

aebr man muss es auch WOLLEN!

dacoucou
neuer Teilnehmer
Beiträge: 57
Registriert: 10.09.2015, 11:51

Beitrag von dacoucou » 11.01.2017, 14:37

Hallo Barthell,

ich wünsche dir bei deiner ambulanten Therapie viel Erfolg!
Wenigstens gehst du einen Schritt!
Du bist ja aber auch schon trocken, oder?

Mein Vater hat vor Weihnachten nun eine "Vereinbarung" mit einem "Leiter" der Selbsthilfegruppe unterschrieben in der es wohl heißt:
Wenn er wieder trinkt, dann macht er eine Therapie.

Meine Mutter ist damit erstmal zufrieden.
Ich gehe davon aus, dass er die letzten Wochen nicht komplett trocken war, aber gut, beweisen kann ich nichts.
Wenn "wieder trinken" wieder kompletter Absturz heißt, dann hat er noch etwas Zeit.
Warum er es darauf ankommen lassen will... muss ich nicht verstehen.
Ich fragte meine Mutter auch, warum er es nicht jetzt, im Winter angeht, denn im Sommer haben sie ja immer die Ausrede, der Garten etc. - keine Zeit eben.
Außerdem kommen dann die Geburtstage der Enkel und die Geburt unseres 3.
Hätte mich gefreut, wenn er vorher einen Schritt weiter gegangen wäre. Aber Alkoholiker denken wohl einfach zu sehr an sich und ihr kleines bequemes Leben. Vorwürfe gegen andere dagegen gehen gut...

Soll mir inzwischen auch egal sein, auch wenn es das leider nicht ganz ist, aber ich werds nicht ändern können.

Viele Grüße, Dacoucou

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