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Wie geht man mit den negativen Gefühlen um?

Hilfe für erwachsene Kinder von Alkoholikern
Butterblume2.0
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Beitrag von Butterblume2.0 » 23.08.2017, 14:07

Hallo Martin,

ja, bin ich.
Das Sozialamt hat es überprüft.
Aus der Nummer komme ich leider nicht raus.
Meine Eltern haben mir vor neun Jahren das Haus überschrieben mit lebenslangem Wohnrecht und sind laut BGB bis 10 Jahre nach der Schenkung verpflichtet es in so einer Situation zurück zu fordern.
Also verlieren wir entweder unser Zuhause, oder ich zahle.
Bei den Mietpreisen könnten wir fast genauso gut das Pflegeheim bezahlen.

Liebe Grüße

Hull

Beitrag von Hull » 23.08.2017, 14:27

Butterblume2.0 hat geschrieben:Hallo Martin,

ja, bin ich.
Das Sozialamt hat es überprüft.
Aus der Nummer komme ich leider nicht raus.
Meine Eltern haben mir vor neun Jahren das Haus überschrieben mit lebenslangem Wohnrecht und sind laut BGB bis 10 Jahre nach der Schenkung verpflichtet es in so einer Situation zurück zu fordern.
Also verlieren wir entweder unser Zuhause, oder ich zahle.
Bei den Mietpreisen könnten wir fast genauso gut das Pflegeheim bezahlen.

Liebe Grüße
...also heißt es noch ein Jahr durchzuhalten?

Inwiefern "verlieren wir"? Du und die Eltern oder hast du selbst eine Familie?

Butterblume2.0
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Beitrag von Butterblume2.0 » 23.08.2017, 16:39

Hallo,

ehrlich gesagt hoffe ich, dass es nicht noch ein Jahr dauert.

Nach 10 Jahren haben meine Eltern keinen Anspruch mehr.

Vier Menschen verlieren dann ihr Zuhause.
Ich, mein Mann, mein autistischer Sohn der sich mehr als schwer an neue Gegebenheiten gewöhnt und auch mein Vater sollte sich sein Gesundheitszustand mal verbessern so dass er nach Hause kommen könnte.

Und alles nur wegen ihrer Sauferei!
Ich weiß, Alkoholismus ist eine Krankheit, aber letzten Endes zerstört dieser Suff alles was ihm in die Quere kommt.
Ohne Rücksicht auf Verluste...

pauline37
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Beitrag von pauline37 » 24.08.2017, 22:33

Butterblume2.0 hat geschrieben:Hallo,

ehrlich gesagt hoffe ich, dass es nicht noch ein Jahr dauert.

Nach 10 Jahren haben meine Eltern keinen Anspruch mehr.

Vier Menschen verlieren dann ihr Zuhause.
Ich, mein Mann, mein autistischer Sohn der sich mehr als schwer an neue Gegebenheiten gewöhnt und auch mein Vater sollte sich sein Gesundheitszustand mal verbessern so dass er nach Hause kommen könnte.

Und alles nur wegen ihrer Sauferei!
Ich weiß, Alkoholismus ist eine Krankheit, aber letzten Endes zerstört dieser Suff alles was ihm in die Quere kommt.
Ohne Rücksicht auf Verluste...
Hallo butterblume,

Mit Verlaub, aber ich finde deinen Beitrag unmöglich. Deine Eltern haben dir ihr Haus überschrieben. Ist doch klar, dass ihre Pflege davon bezahlt werden muss. Aus welchem Grund auch immer. Und deine Mutter hat das Haus mitbezahlt. Du hast kein Anrecht auf ein Erbe, das hat niemand. So schlimm das Schicksal für dich auch sein mag, du kannst das nicht daran festmachen, dass du ein Haus Erben musst!
Sorry, meine Meinung.

Gruß pauline

pauline37
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Beitrag von pauline37 » 24.08.2017, 22:49

Wenn du dich um deine Mutter sorgen würdest, wäre das ok. Aber dir geht es ja nur um das Finanzielle. Und das finde ich schäbig. Das hast nicht du erwirtschaftet sondern deine Eltern. Also steht es auch Ihnen zu und nicht dir. Geh selber arbeiten und bau dir was auf!
Einen Alkoholiker in der Familie zu haben, ist schlimm, keine Frage. Aber in deinem Fall sollten emotionale und nicht finanzielle Gründe im Vordergrund stehen.
Just my 50 Cent...

Butterblume2.0
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Beitrag von Butterblume2.0 » 25.08.2017, 14:59

Hallo pauline,

urteile nicht, wenn Du nicht alle Fakten kennst.
Ich könnte Dir jetzt aufzählen, in welchen Punkten Du falsch liegst, oder was Du alles nicht weißt, aber dies ist hier der öffentliche Bereich und das muss nicht ins www

Davon ab finde ich es nicht nett auf einen Menschen zu treten, der eh schon am Boden liegt.
Wie so oft macht der Ton eben die Musik.

Liebe Grüße

Martin

Beitrag von Martin » 27.08.2017, 13:01

Hallo pauline,

achte mal darauf was du wie schreibst.

Ich finde deine beiden Beiträge komplett daneben.

Es ist natürlich einfach selbst nichts von sich zu schreiben aber bei

anderen Usern den Holzhammer auszupacken.

Mein Ding wäre das nicht, ich habe mehr Fingerspitzengefühl :!:

LG Martin

Honeymaker
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Beitrag von Honeymaker » 29.08.2017, 17:07

Hallo Butterblume,
das Sozialamt ist damit beauftragt, die Pflegekosten mehr oder weniger durch Unterhaltszahlungen wieder beizutreiben. Jetzt mal im Ernst, meinst du wirklich, dass die neutral oder vielleicht idealerweise in deinem Sinne beraten?

Ich bestreite nicht, dass du vermutlich nicht aus der Nummer rauskommst. Aber ob du jetzt die vom Amt festgelegt Höhe zahlen musst - das bezweifle ich ganz erheblich. Ich würde einen im Unterhaltsrecht fitten Anwalt zu der Sache befragen und nach seiner Expertise entscheiden.

Ich habe früher mal Kindesunterhalt für eine Behörde geltend gemacht. Ich war ziemlich gut in dem Job und kannte die Rechtslage ziemlich genau. Aber zwischen allen meinen Berechnungen und der von beauftragten Anwälten klaffte doch eine recht große Lücke und oft - nicht immer - bekamen die Anwälte recht.

Alle guten Wünsche
HM

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