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Hallo, bin neues MitgliedGuten Tag, zusammen.

Hilfe für erwachsene Kinder von Alkoholikern
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Kind
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Registriert: 24.01.2018, 11:43

Hallo, bin neues MitgliedGuten Tag, zusammen.

Beitrag von Kind » 25.01.2018, 08:58

Guten Morgen.

Ich habe mich gestern hier angemeldet, und bin gebeten worden, mich in diesem Unter-Forum noch einmal vorzustellen.

So wenig Lust ich am Rumjammern noch habe, ich bin mit meinem Latein am Ende.

Ich bin jetzt 33 Jahre alt .... und habe das Gefühl, dass ich vor einem Scherbenhaufen stehe ... ich kopiere den ersten Text einfach 'mal rein.

Guten Tag, zusammen.

Ich habe mich hier angemeldet, weil ich befürchte, dass das Aufwachsen in einer alkoholkranken Familie mich .... von der Normalität / von einem normalem Maß ab Leben leben "verrücken" ließ.

Ich habe 2x zur Flasche gegriffen.

Einmal, als ich über eine Arbeitswoche hinweg, nur um die Realität nicht auszuhalten, "mich weg zu machen", eine halbe US-Gallone (ca. 1,9 Liter) reinem editf-Vodka trank, und noch Auto fuhr, und das in US-Amerika. Das war 2010.

Ein weiteres Mal geschah in 2012, Janur, diesmal nur eine Flasche Bier.

Dieses ... "sich weg zu machen" als zugrunde liegendes "schlechtes Gewissen" .... Mittlerweile bekomme ich die Konsequenzen aus den vergangenen Jahren, dass ich meinen Zwillingsbruder mit "Wie funktioniert das Leben?", ohne das Leben richtig zu leben durch das Umsetzen von Taten.

Dieses "weg schauen wollen" / "mich weg machen wollen" ... oder wie man es benennen will ... ist da ...

Ich bin lange Zeit in AA gegangen. In einem AA-Dach habe ich einmal jemandens Beitrag gelesen, dessen "Persönlichkeitsstruktur" als narzistische bezeichnet worden. Selbstmitleid, Ich-Bezogenheit, Ärger, Groll ...

Ich habe leider keine so lange stoffliche Zeit als auch nur die oben genannten 2 Flaschen des Alkohols in meinem Leben.

Ich für mich merke nur, dass, das was momentan ist, ist kein ordentliches Leben ist, was ich gern haben will. Aber 'was genau ich habe, weiß ich nicht.

Ich will die Passage im Blauen Buch ("egal wie lange und wie viel wir getrunken haben").

Ja, ich bin aufgewachsen in Alkoholkranker Familie. Als ich zweieinhalb war, ging mein Vater auf Langzeittherapie. Erst als ich aus dem Internat zur Lehre z. H. wieder einzog, merkte ich, dass mit Vater hin und wieder was ist. (Quartalstrinker)

Wo meine 2 Brüder die waren, die eher nach draußen gingen, war ich derjenige, der mehr und mehr z. H. blieb. "Schüchternheit, Introvertiertheit, Selbstmitleid (wenn es sehr schnell nicht so läuft, wie ich es gern hätte)"

Innerlich spüre ich, dass 'was falsch läuft, aber was? Ein AA Freund sagte einmal, dass ich zwar positiv mit charmant, zuverlässig, zuvorkommend, intelligent beschreibbar bin. Aber auch "auf der Suche nach 'was, auf der Flucht nach etwas, leicht beeinflussbar".

"Die Dinge so zu sehen und zu hören, wie sie gerade sind, und nicht, wie sie sein könnte, sein sollte, oder war" (Virgina Satir, als Familientherapeutin).

Mein Zwillingsbruder nahm Abstand von mir, weil ich nicht an seine Bitte der Distanz halten kann. Für ihn habe ich eine Rosarote Brille auf, die er mit Wahnsinn, Sucht, oder sonst was beschreibt. Und trotzdem kreist in meinem Kopf, "Was - zum Teufel - ist mit mir wie los?!!!".

In einem Meeting vom Sonntag gab ein AA-Freund eine Erklärung, die er bekam, wider, die er von einem Drogen-abhängigem bekam.
(a) ein Drogenmensch ist eine unterschiedliche Struktur zu einem (b) Menschen, der Drogen nimmt.

Da fühle ich mich betroffen. Irgend'was an diesem Statement spricht mich an.

Das war es ersteinmal von mir.

Ich kann meinen Geisteszustand nicht anders erklären als wahnsinnig, wo ich mich dennoch irgendwie alleine fühle. Vlt. hilft es, zu wissen, dass ich "das jüngste Kind bin".

MhG, gute 24h, Sebastian

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