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Trauer, Schmerz, Enttäuschung, Angst, Wut, Verzweiflung

Hilfe für erwachsene Kinder von Alkoholikern

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Steinchen88
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Trauer, Schmerz, Enttäuschung, Angst, Wut, Verzweiflung

Beitrag von Steinchen88 » 22.06.2018, 15:12

...ist was gerade in mir vorgeht...

Hallo ich bin Steinchen,

ich habe mir viele Geschichten der tapferen Menschen hier durchgelesen und mir blutet so das Herz, welch Schicksale sich herumschlagen, dass ich im Moment einfach nichts anderes kann, als zu heulen. Trotzdem ist es irgendwie gut zu wissen, dass man mit dieser Sch***** nicht alleine ist und ich hoffe hier ein wenig Klarheit zu finden.

ich hab es bei meiner Vorstellung schon ganz kurz angeschnitten: Ich bin 30 Jahre alt und eines von so vielen erwachsenen Kindern von Alkoholikern. Mein Vater trinkt schon seitdem ich denken kann, meine Mutter übernimmt den Part der Co-Abhängigen und ich stehe dazwischen und soll Zeit meines Lebens den Anwalt und Therapeuten in der Mitte spielen. Bei uns zu Hause fand ein breites Spektrum von dem statt, was viele von euch sicher selber zu gut kennen: Exzesse, häusliche Gewalt, peinliche Auftritte auf Feiern, leere Versprechungen, nächtelänge Dramen unter Tränen, sogar Selbstmordandrohungen. Mein Bruder hat sich zurecht ziemlich früh aus dem Staub gemacht und kriegt seitdem sein eigenes Leben nicht auf die Reihe. Wir haben keinen Kontakt.
Ich habe mich seit dem Kindesalter dafür verantwortlich gefühlt, die Familie zu kitten, Mittelsfrau zu spielen, zu unterstützen, zu verteidigen und versuchen gerade zu biegen und zu überzeugen. Nächte um die Ohren geschlagen und in der Öffentlichkeit natürlich so getan, als wäre nichts. Alles vergebens. Als mein erstes eigenes Geld reinkam bin ich ausgezogen, hatte aber trotzdem regelmäßig Kontakt mit meinen Eltern und dieser ewige, dunkle Schatten über meinem Elternhaus hat mich einfach KRANK gemacht!

Ich bin selbst mein größter Kritiker, war jahrelang verfolgt von Selbsthass und kann wiederum mit Kritik von außen NICHT umgehen. Ich muss sehr hart daran arbeiten zu verstehen, dass Kritik an meinen Taten nicht mich als Person schlecht machen soll, sondern ja eigentlich in den meisten Fällen sogar produktiv ist. Nicht so leicht... Ich konnte (ja es wird besser! ) für Menschen die mir Nahe stehen in den seltensten Fällen Empathie empfinden und bin dennoch ein unglaublich emotionaler Mensch, der für so vieles Leid auf der Welt nichts als Schmerz und Ungerechtigkeit empfindet und bin oft auch sehr impulsiv und reagiere unberechenbar in Streits oder völlig irrational...

Ich habe lange versucht dieses "in mir drinnen" mit Essen zu betäuben, war Binge-Eater, habe unter Tränen alles in mich hineingestopft, gehungert, exzessiv Sport getrieben und in den letzten 10 Jahren mehrere Male in kurzen Abständen dutzende Kilos zu und wieder abgenommen. Ich habe ständig das Gefühl mich beweisen zu müssen, stark zu sein und mir keine Fehler erlauben zu dürfen und war mir selbst lange nie gut genug.
Ich fühle mich für alles verantwortlich und traue irgendwie niemandem so recht, Dinge auch alleine hinzubekommen oder genauso gewissenhaft zu arbeiten, wie ich es tun würde, weshalb ich mir oft und gerne viel zu viel vornehme und Hilfe ablehne.

Ich weiß mittlerweile, dass vieles auf meine Vergangenheit zurückzuführen ist aber ich möchte mich damit nicht abfinden und auch nicht den Kopf gestreichelt bekommen, sondern verarbeiten und meine Balance finden und glücklich mein eigenes Leben führen.

Mittlerweile bin ich dazu ganz ausgewandert, lebe weit weit weg und habe angefangen mein Leben aufzuarbeiten, habe einen tollen Mann, den ich liebe und der mir vieles gelehrt hat und mir oft ein Vorbild ist. Besonders was es angeht liebevoll und POSITIV zu sein. Ich habe aufgehört zu Fressen, ernähre mich ganz normal, ohne Kalorien zählen oder überhaupt darüber nachzudenken. Mein Körper fühlt sich gut an und an der Kritikfähigkeit und der Abgabe von Verantwortung arbeite ich. Hat vielleicht was mit Vertrauen zum Leben zu tun...?

Soweit so gut... Meine Eltern sind aber keine schlechten Menschen und abgesehen von diesem Schatten sogar die liebsten Menschen der Welt. Mein Vater ist so hilfsbereit und macht und tut, sagte niemals Nein, sollte ich Wünsche haben und hat alle meine Irrsinnigen Ideen mitgemacht... ein begabter Perfektionist, kann irgendwie alles, in den wenigen guten (trockenen) Phasen, doch nie scheint dies wert genug, dies dem Leben im Suff vorzuziehen... Fast eineinhalb Jahre war ich fort und die Sehnsucht nach der Heimat war groß, natürlich vermisse ich Familie und Freunde und so hoffte ich dies wird ein schöner Besuch, dumm wie ich war...

Die Wahrheit ist, dass ich es nicht ertragen kann hier zu sein und meinen Vater nach nur wenigen Tagen wieder im Suff herumliegen zu sehen, mehrere Pullen harten Alk geleert, weinend behauptend, er hat seines und unser aller Leben versaut und doch mache doch ein Leben ohne Alkohol keinen Sinn...er ist ruhig geworden. Lange nicht mehr aggressiv und Streitsuchend. Er starrt an die Decke als hätte er resigniert... und meine Mutter, lange gebranntmarkt, die mir unter Tränen erzählt, so habe sie sich ihr Leben nicht vorgestellt. Ich soll wieder Mittelsfrau sein, auf mein Wort würde noch Wert gelegt... Wie es wem geht, fragt hier aber niemand. Und plötzlich geht es einfach so weiter als wäre nichts... Der Haushalt muss eben erledigt werden und in der nächsten Sekunde wird schon ein ganz anderes belangloses Thema angesprochen.

Es zerreißt mich, diese Zeilen zu schreiben, unser, deren, mein Leben betrachtend. Und ich fühle nur Wut, kann nichts mehr sagen, dass nicht noch mehr verletzt. So viele Jahre die gleiche ***, hunderte leere Versprechen, das Androhen von Konsequenzen und doch hat niemand etwas geändert. So viel habe ich geredet, seitdem ich Kind war... war ich überhaupt ein Kind? Alles, was von "Hilfe von Außen" annehmen handelt, wird abgeblockt, eine Therapie stand nie ernsthaft zur Debatte und ich sehe meinen Vater eingehen an diesem Gift und nun sitz ich in meinem verdammten "Kinderzimmer" gelähmt und heule nur vor mich hin, bin zerzweifelt und es ist als wurde mir der Boden unter den Füßen weggezogen. So kurze Zeit nachdem ich fest davon überzeugt war ich würde mich freuen heimzukommen und die Zeit genießen...

Ich weiß nicht, ob das hierher gehört, ob es zu viele Details sind...Es musste raus... Niemand, der das nicht selber erlebt hat, kann das nachvollziehen und so habe ich noch niemals mit jemandem im Detail darüber sprechen können. Oft habe ich das Thema mal angerissen und schnell gemerkt, dass Antworten wie "Immerhin hast du überhaupt noch Eltern" , "Versuche die Zeit trotzdem zu genießen" irgendwie ins Leere treffen...

Danke an jeden, der in dieser Zeile angekommen ist! <3 Und Grüße an alle Gleichgesinnten.
Steinchen.

Grünes Kistchen
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Re: Trauer, Schmerz, Enttäuschung, Angst, Wut, Verzweiflung

Beitrag von Grünes Kistchen » 22.06.2018, 19:04

Hallo Steinchen,

alles Schlagworte, mit denen ich meine Erfahrungen mit meiner Mutter in Verbindung bringe.
Ich habe mich in vielen Punkten wiedererkannt, das Gefühl sich ständig beweisen zu müssen, lieber eine Sache selbst machen, weil ich kann dass nur selbst am besten... Das bin/war ich.

Vielleicht hast Du in meinem Thread schon gelesen, es ist gut, so wie es jetzt ist.
Ich habe im Frühjahr auch mal kurz eine Therapie als Möglichkeit in Betracht gezogen.
Das Gespräch mit meiner Schwester, Eltern und Familie kann man sich nicht aussuchen, hat mir sehr geholfen. Zu meiner Entscheidung stehen, Distanz waren, es hat mir geholfen.

Du musst keine Verantwortung übernehmen, weder Deinem Vater noch Deiner Mutter gegenüber. Ich finde es nicht fair, dass sie Dich als Mittelsmann sieht. Sie ist in ihrer Co-Abhängigkeit gefangen, dafür kannst Du nichts!
Wir waren Kinder und uns hat niemand gefragt, ob wir ein Leben mit Alkoholikern wollen. Nun sollten wir versuchen abzugeben, was wir nie wollten.
Was einem nicht gut tut, dass soll man loslassen. Ursula Lambrou Familienkrankheit Alkoholismus, in dem Satz steckt ganz viel Wahrheit, ich versuche danach zu handeln.

Liebe Grüße!

Steinchen88
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Re: Trauer, Schmerz, Enttäuschung, Angst, Wut, Verzweiflung

Beitrag von Steinchen88 » 24.06.2018, 11:13

Hallo Grünes Kistchen!

Lieben Dank für deine Antwort! Ich musste alles erstmal ein bisschen sacken lassen.
Ich habe auch deinen Beitrag gelesen und mich 1 zu 1 wiedererkannt. Dieses Ungewisse wenn man nach Hause kommt... Am Telefon an der Stimme erkennen, wie die Lage ist... etc etc. Als käme das alles von mir selbst.

Und unfassbar wie "typisch" man sich durch dieses Schicksal entwickelt. Klar, war mir immer ein wenig bewusst, dass wohl die meisten meiner Probleme auf diese Erfahrungen zurückzuführen sind aber seitdem ich hier nun schon einige Geschichten gelesen habe wird alles noch viel klarer.
Das irgendwie alles erklärbar ist, lässt es auch LÖSBAR erscheinen... die Praxis ist natürlich nicht ganz so leicht aber zumindest nicht unmöglich.
Grünes Kistchen hat geschrieben:
22.06.2018, 19:04
Wir waren Kinder und uns hat niemand gefragt, ob wir ein Leben mit Alkoholikern wollen. Nun sollten wir versuchen abzugeben, was wir nie wollten.
Das ist ein sehr zutreffender und mutmachender Satz. Ich werde versuchen mir das öfter vor Augen zu führen!
Es ist in der Tat so, dass es mir viel viel besser geht, solange ich weeeeit weg bin. Und erst in den letzten Jahren konnte ich mit diesem riesen Abstand auch anfangen, meine eigene Baustelle aufzuarbeiten.

Liebe Grüße
Steinchen

Dhyana
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Re: Trauer, Schmerz, Enttäuschung, Angst, Wut, Verzweiflung

Beitrag von Dhyana » 02.07.2018, 23:12

Liebe Steinchen

Ich kann mich in deiner Beschreibung auch sehr wiederfinden. Ich bin zwar schon 20 Jahre älter und immer noch verstrickt im Drama. Wenn auch mit mehr Abstand. Ich bin EKA, Co und war dann selben vom Alkoholmissbrauch getroffen. Pass bitte gut auf dich auf! Ich kann dir sehr empfehlen, deine Kindheit aufzuarbeiten, eine Therapie zu machen und auch Bücher zu lesen und zu bearbeiten wie zb."Das Kind in dir muss Heimat finden" von S. Stahl.

Du bist der wichtigste Mensch in deinem Leben, heute, in jeden Augenblick und für immer. Im Sinne von auf dich aufpassen, was will ich, was fühle ich, nein sagen lernen, dich nicht für alle und alles verantwortlich zu füllen. Du bist Erwachsen und die anderen auch. Für andere da sein, ja sicher, aber nur wenn, du dir dabei nicht weh tust, seelisch. Als Kind warst du in der Rolle des Vermittlers und Beschützers, warst ausgeliefert, deine Gefühle wurden nicht widerspiegelt, wahrgenommen... das war nicht kindesgerecht.... aber jetzt ist das soweit vorbei. In dir wird dieses innere Kind immer helfen wollen, wenn du es aber erkennst, kannst du dagegen steuern.

Ich musste lernen und bin immer noch dabei meine "wohlfühlzone" wahrzunehmen, meine Grenzen spüren, wann ist es mir zu viel, will ich, die Erwachsene, das wirklich...? Überhaupt meine Gefühle zu spüren, Nähe zuzulassen, nicht nach dem verlieben, wieder dicht zu machen oder an den "falschen" hilfsbedürftigen zu geraten, der mein Helfersyndrom anspricht. Und auch den Mund aufzumachen und zu sagen, was ich will und was nicht. Oft habe ich das nicht, aus Angst zu verletzen, aus Verantwortung dem anderen gegenüber ... eine Trennung fällt mir bis heute schwer, weil man sich ja nicht trennt, andere in Stich lässt... wie sollen die denn klarkommen ohne mich ( inneres Kind denken).

So bin ich auch der Sucht "verfallen", und habe mich dem Gefühl "ich bin nicht genug, ich bin machtlos, ausgeliefert" insoweit wahr gemacht, auch als Erwachsene, indem ich mich dem Alkohol ausgeliefert habe. Obwohl ich es ja besser wissen sollte. Dachte ich, war aber nicht so. Ich habe zwar keine solchen Dramen veranstaltet, mein Leben lief von aussen betrachtet, erfolgreich und normal, Beruf, Familie, Kinder alles soweit ok. Viel Verantwortung, wie das so ist, der Mann geht 100% arbeiten, ich hatte immer Teilzeitjobs, und den Haushalt, die Kinder, die Arztbesuche, die sonstigen Kinder Veranstaltungen, usw.... abends habe ich den Rückzug gesucht und mich mit Alkohol betäubt. Erst im "normalen", da ich sehr achtsam war, aber es ist stetig mehr geworden. Und nun bin ich erneut am verarbeiten, trinke nicht mehr und der Kontakt zu meinen Eltern (ca 1x im Monat) triggert mich jedesmal, tut weh. Ich war so Co.abhängig, dass ich mir in etwa deinem Alter vorgestellt habe, ich tue so als ob ich abhängig wäre, um meinen Vater dann zu überreden, gemeinsam einen Entzug zu machen. Mir zu Liebe, habe ich gehofft. Hat nicht funktioniert. Aber abhängig bin ich erst viele Jahre später geworden. Damals hatte ich noch keine Ahnung, was das heisst "trinken müssen".... was Sucht bedeutet.

Pass bitte sehr sehr gut auf dich auf, denn wenn es dir schlecht geht, hat niemand mehr was von dir und du auch nicht. Es gibt sehr viel zu verarbeiten, aber es ist möglich, nicht einfach, aber machbar.

Alles Liebe dir!

Fusselchen
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Beiträge: 8
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Re: Trauer, Schmerz, Enttäuschung, Angst, Wut, Verzweiflung

Beitrag von Fusselchen » 03.07.2018, 14:33

Moin,
auch ich erkenne mich in all dem wieder. Und auch wenn ich jetzt mal wieder weinend auf dem Sofa sitze nachdem ich all das hier gelesen habe, so hilft es doch zu hören das es anderen genauso geht. Bei mir war es meine Mutter die trank und wie ich kürzlich erfahren habe, auch Jahrelang Medikamente missbraucht hat. Ich bin 42 und meine Mutter ist vor knapp 4 Jahren verstorben, die letzten Jahre hat sie nichts mehr getrunken, aber auch nur weil sie allein das Haus nicht mehr verlassen konnte und ich sie gepflegt habe. Ich habe all die Jahre mit ihr und ihrer Sucht zusammengelebt.Mein Vater ging als ich ca. 14 Jahre alt war, er hielt es nicht mehr mit ihr aus. Mein Bruder zog mit 17 zu seiner Freundin auch er ertrug es nicht mehr. So blieb ich zurück, irgendjemand musste sich ja um sie kümmern. Erst heute weis ich das das falsch war, auch ich hätte gehen sollen.
Mir war irgendwie nie bewusst das meine Probleme, durch meine Erfahrungen in der Kindheit kamen. Es war ehr anders herum, ich machte meine Probleme dafür verantwortlich das es meiner Mutter so schlecht ging das sie Alkohol trinken musste. Wer will schon so ein peinliches Kind, das keine Freunde hat und nie den "Mund aufbekommt", zu feige ist mit anderen zu sprechen ..... Heute weis ich das dieses Gefühl der Wertlosigkeit nur mein Inneres Kind ist, aber egal wie sehr mir das vom Verstand her klar ist, so kommt dieses Gefühl immer wieder hoch und ich verfalle in mein altes Muster, still sein, unsichtbar machen und abwarten, dann wird schon alles wieder gut. Aber das war früher, bei meiner Mutter hat das super funktioniert, schließlich wusste sie nichts mehr von dem was sie mir an den Kopf geschmissen hatte, wenn sie wieder Nüchtern war. Mit Freunden ist das leider anders, die vergessen dann nämlich das es einen gibt.
Und auch ich habe die Erfahrung gemacht, das man wenn man mit Freunden darüber sprechen möchte er müde belächelt wird und Sätze hört wie, such man nicht für deine Probleme Gründe in der Vergangenheit, wir leben im hier und jetzt. Mach mal deine Mutter nicht so schlecht, sie ist tod und kann sich dazu nicht mehr äussern .....
Aber genug gejammert, Kopf hoch und weiter kämpfen, jeder hat verdient Glücklich zu sein und wenn man hier so im Forum liest, ist das zwar nicht leicht aber auch für uns möglich.
Liebe Grüße

P.S. Ich freu mich das hier wieder etwas mehr los ist, es tut gut Leute zu finden die einen verstehen:-)

Dhyana
neuer Teilnehmer
Beiträge: 59
Registriert: 25.01.2015, 23:06

Re: Trauer, Schmerz, Enttäuschung, Angst, Wut, Verzweiflung

Beitrag von Dhyana » 03.07.2018, 22:45

Liebe Fusselchen, lass dich mal fest drücken.. ich hoffe dir geht es inzwischen besser.... tränen waschen auch den Schmerz ein wenig weg.

Jemand der sowas nie erlebt hat, kann es sich nicht vorstellen, es ist wie einem blinden die Farben erklären...

Hast du eine Traumatherapie gemacht oder dich mit der Heilung des inneren Kinds beschäftigt? Mir hat es geholfen, vor allem das Buch von Stahl, dazu gibt es auch ein Arbeitsheft. Ich habe bemerkt, dass es nicht nur die eine Therapie gibt, die heilt, sondern von mehreren verschiedenen Gesichtspunkten, rangehen hilft. ÜBER ERKENNTNIS, VERSTEHEN, HEILEN. Nicht nur über den Kopf sondern vor allem vom Herz, Gefühle.

Hast du noch Fragen? lass alles raus, was du magst,
gute Nacht dir !

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