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Ich brauche eine Information

Hilfe für erwachsene Kinder von Alkoholikern

Moderator: Moderatoren

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Verzweifelt
neuer Teilnehmer
Beiträge: 1
Registriert: 17.12.2006, 20:11

Ich brauche eine Information

Beitrag von Verzweifelt » 17.12.2006, 20:25

Hallo ihr alle,
ich bin Nadine und ich brauche Hilfe! Meine Mama trinkt sehr, sehr viel. Sie fängt morgend schon damit an! Jetzt ist sie soweit damit aufzuhören, aber sie schafft das nicht ohne Hilfe von Leuten die Ahnung haben. Jetzt weiß ich nicht wie es weiter gehen soll, wie das funktioniert!! Zum Beispiel mit einer Kur? Wie würde das gehen? Und wird sowas von der KK bezahlt? Bitte hilft mir, denn lange kann ich das nicht mehr!
Bitte

Andi

Beitrag von Andi » 17.12.2006, 20:54

Hallo Nadine!
Da Deine Mama jetzt ja mit dem Trinken aufhören möchte,sollte Sie so schnell wie nur irgend möglich zu einer Ärztin/Arzt gehen.Dieser wird Ihr dann wahrscheinlich eine Einweisung in ein KH zur Entgiftung ausstellen.Diese dauert dann in der Regel 8-10 Tage,je nach schwere des Entzuges.Während der Entgiftung könnt Ihr euch,vieleicht mit Hilfe der Ärzte schon im vorfelde über eine eventuelle Therapie kundig machen,die vom Rentenversicherungsträger Bfa/Lva genehmigt werden muss.Nach der Entgiftung müsstet Ihr aber vorher zu einer Suchtberatungsstelle,wo ein Sozialbericht erstellt werden muss,den der Rentenversicherungträger
benötigt um eine Therapie so schnell wie möglich zustimmen zu können.

Das wären die Wege,die Du schnellstmöglichst mit Deiner Mama unternehmen müsstest,damit auch Du wieder zu Kräften kommen kannst,
und Deiner Mutter geholfen wird.

Für Dich wäre es sicher auch sehr hilfreich,Dich mal im Co-Bereich durchzulesen,denn dort wirst Du auch für Dich Hilfe finden!

Ich wünsche Dir,die Kraft diesen Weg gehen zu können damit Du mit Deiner Mama wieder zufrieden Leben kannst.

Liebe Grüße,Andi

pauly
aktiver Teilnehmer
Beiträge: 697
Registriert: 16.11.2006, 19:41

Beitrag von pauly » 18.12.2006, 10:56

Blue Bouncer hat geschrieben:Nach der Entgiftung müsstet Ihr aber vorher zu einer Suchtberatungsstelle,wo ein Sozialbericht erstellt werden muss,den der Rentenversicherungträger benötigt um eine Therapie so schnell wie möglich zustimmen zu können.
Hallo Nadine,

alternativ zum KH gibt es auch noch die Möglichkeit der Entgiftung auf einer Entgiftungsstation einer psychiatrischen Klinik (da habs ich z.B. gemacht). Das hatte bei mir den Vorteil, dass dort auch gleich der Arztbericht und der Sozialbericht für den Therapieantrag an die BfA/LVA erstellt und gleich weitergeleitet wurde. Auch hatte ich dort gleich eine Art 'Vor-Therapie' (Gruppengespräche, Beschäftigungstherapie, etc.).
Ich war insgesamt 21 Tage dort. http://www.klinikum-weissenhof.de/do/in ... m=13&id=37

Vielleicht gibt es sowas ja auch in Eurer Nähe.

Ich drücke Dir und Deiner Mutter die Daumen.

Viele Grüße

pauly

Paddy
aktiver Teilnehmer
Beiträge: 507
Registriert: 19.12.2006, 01:35

Beitrag von Paddy » 27.12.2006, 03:07

Hallo Nadine,
es freut mich für Dich dass Deine Mutter jetzt aufhören will zu trinken.
Bist Du denn die einzige Bezugsperson , die sie jetzt darin unterstützen kann? Es gibt ja vielleicht an Deinem Ort Suchtberatungsstellen, an die Du oder ihr zusammen Euch wenden könnt.

Ich wünsche Dir und Deiner Mutter ganz viel Kraft.

Paddy

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