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habe angst um meine papa

Hilfe für erwachsene Kinder von Alkoholikern

Moderator: Moderatoren

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lulu16
neuer Teilnehmer
Beiträge: 3
Registriert: 19.12.2006, 20:11

habe angst um meine papa

Beitrag von lulu16 » 19.12.2006, 20:26

ich weiß nicht mehr was ich machen soll! mein papa ist ein alkoholiker. fürher war er es schon mal aber er hat es geschafft sich selbst von der sucht zu befreien. er war jetzt insgesamt schon dreimal trocken und beim letzten mal hat ihm der arzt ausdrücklich verobten alkohol zu trinken weil seine leber sehr beschädigt ist, und er meinte wenn er noch einmal süchtig wird könnte das schlimme folgen haben. ich weiß nicht mehr was ich machen soll ich habe so doll angst um meinen papa. damals hat er es so gut geschafft sich von der sucht los zu reißen aber diesmal ist das anders er trinkt jetzt wieder seit juni und war auch schon einmal in der selbst hilfegruppe. aber nur ein mal und das war auch das letzte mal. wir haben ihn schon oft drauf angesprochen aber er will nicht hören und tut am nächsten tag so als wäre nichts gewesen. ich hab einfach nur noch angst!!!



ich brauche ein rat kann mir jemand helfen wie ich mit meinen vater umgehen soll. ich weiß jetzt einafch nich mehr weiter. :cry:

Kerstin1978

Beitrag von Kerstin1978 » 19.12.2006, 20:47

Hallo lulu16,

so weh die Erkenntnis auch tut, aber Alkoholiker müssen selbst die Einsicht haben, DASS sie krank sind. Vorher kann man mit Engelszungen auf denjenigen einreden oder auch endlose Diskussionen führen. Es bringt nichts.....dies haben wir bei meinem Vater auch gemerkt.
Du kannst nur Dir selbst helfen, indem Du Dich von dem Problem löst. Keine Gedanken verschwenden, denn diese sind vergebens. Ich habe auch jahrelang gedacht, ich müsste doch meinem Vater irgendwie helfen.....aber mittlerweile weiß ich, ich kann es nicht und werde es auch nie können.
Sobald man irgendetwas in der Richtung anspricht, wendet er sich ab.
Z.B. hatte er vor einiger Zeit ne neue Lampe im Zimmer meiner Tochter angebracht. In seinem Werkzeugkoffer habe ich kleine Magenbitter-Fläschchen gefunden, teils leer, teils voll....als ich halb laut fragte "Was ist denn das nun wieder?" (eigentlich fragte ich mich das selbst im Bezug auf das Verhalten meines Vaters)...er stand aber daneben.....seine Reaktion "Huch, wie kommen die denn da rein ?"

Das Wissen, nicht helfen zu können, ist schlimm, aber man kann nur für sich leben und sämtliche Gedanken, die mit der Krankheit des Vaters zusammenhängen, gar nicht erst zulassen.

Er muss sich selbst helfen.....

Denke an Dich - Du bist es wert !!!!

lulu16
neuer Teilnehmer
Beiträge: 3
Registriert: 19.12.2006, 20:11

Beitrag von lulu16 » 19.12.2006, 20:58

Danke für deinen Tipp. Du hast ja recht. Aber ich kann mich nicht damit abfinden ihn nicht helfen zu können. Das wäre für mich als wenn ich ihn sterben lassen würde! Seine Leber ist so geschäditg ich will unbedingt igendetwas tun. Ich würde so gerne mit ihm reden, aber ich traue mich nicht. Doch hinterher wenn es zu spät ist frage ich mich dann wohl wieso ich ihm nicht geholfen habe, nicht mit ihm geredet habe. Ich bin so Ratlos wie noch nie zuvor.

Whitewolf
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Registriert: 03.09.2006, 19:11

Beitrag von Whitewolf » 19.12.2006, 22:10

Hallo Lulu,

herzlich willkommen bei uns im Forum.

Die 16 in Deinem Nick steht für Dein Alter nehme ich mal an??

Unterhaltet Ihr Euch denn in der Familie offen über das Problem?? Wie steht denn Deine Mutter dazu??

Es ist verständlich das Du Angst um Ihn hast, auch davor nicht genug getan zu haben. Allerdings wirst Du im Moment nicht mehr machen können als zu reden.
Teile ihm Deine Sorgen mit, sag Ihm das Du Angst um Ihn hast.

Aber um aktiv helfen zu können muss er sich helfen lassen wollen. Das ist ganz wichtig und unerlässlich.
Was für Dich besonders wichtig ist, das ist die Tatsache das Du nichts dafür kannst. Dein Vater trinkt nicht wegen Dir, Du hast an seinem Verhalten keine Schuld.

Es ist wichtig bei allem was noch passieren kann, das Du Dir nicht die Schuld daran gibst und das Du dann nicht Dein Leben lang damit kämpfst.

Wenn Du Dich etwas durch den Co-Bereich liest, wirst Du feststellen das das sehr oft passiert.

Ich wünsche Dir viel Kraft und hoffe das Ihr noch etwas erreichen könnt.

Viele Grüsse

White

lulu16
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Registriert: 19.12.2006, 20:11

Beitrag von lulu16 » 20.12.2006, 19:10

jeden tag bin ich am weinen ich kann nicht damit leben das ich ihm nicht helfen kann..............irgendwas muss man tun meine schulnoten werden immer schlechter weil ich im gedanken immer nur bei ihm bin =( =( =( =( =( =( =( =( =( =( =( =( =( =( =( =( =(

josu
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Registriert: 23.09.2006, 19:05

Beitrag von josu » 20.12.2006, 19:37

Hallo lulu

dass klingt alles sehr traurig. Zeigst du deinem Papa auch das du weinst, oder machst du es leise in deinem Zimmer? Rede nochmal mit ihm wenn er nüchtern ist, wenn er besoffen ist, hat es einfach keinen Sinn. Erzähl ihm von deinen Sorgen und Ängsten und wein ruhig.

Josu

Mrs. Smith
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Registriert: 29.01.2007, 22:04

Beitrag von Mrs. Smith » 06.02.2007, 16:45

hallo...

ich bin auch erst 16 und mir geht es auch so wie versuch dich auf die schule zu konzentrieren... und versuch damit erst mal nur klar zu kommen.. akzeptier es...
versuch zu reden.. so viel wie es geht.. und dich abzulenken...

sorg dafür dass dein leben nicht den berg runter geht... versuch dich hinzusetzten und zu lernen...

grüße mel

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