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Seit heute weiß ich es sicher...

Hilfe für erwachsene Kinder von Alkoholikern

Moderator: Moderatoren

summerdream
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Beitrag von summerdream » 01.10.2007, 04:07

hi danni

wow, freut mich das du ein schönes wochenende hattest! dass es noch viele solche tage geben wird!

du hast den festen willen, das alles hinzukriegen, da wirst du es auch ganz bestimmt schaffen. klar, wird es auch mal schritte zurück geben, da darf man nur net verzweifeln, sondern muss wieder nach vorne schaun.

du hast recht, nelly's erlebnisse sind echt heftig, doch deine sind auch schlimm. wir alki-kinder verharmlosen gerne unsere eigenen probs und denken daher immer, ach das kriegen wir alleine hin. finde es toll, dass du in ne shg gehst, würd i au gerne, aber wie bei steffi gibts bei mir keine in der nähe. aber das forum is ja auch ne shg.

liebe grüße

summerdream
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Beitrag von summerdream » 01.10.2007, 20:59

hi danni

bin mir sicher, dass deiner kleinen gut geht, auch wenn es vielleicht net immer leicht is. hast du ihr eigentli das forum hier empfohlen?
er meinte nur, er hat kein problem mit alkohol, nur ohne.
ich soll ihn nicht so enttäuschen, ich hätte ihn ja schon die ganze woche enttäuscht..
dei vater hat absolut gar nix kapiert, aber das weißt du ja selber auch. es war richtig, dass du aufgelegt hast, deine worte hätte ich gern gehört :wink: aber du hast recht damit, was raus muss, muss raus. du hast das recht wütend auf deinen vater zu sein!

mach dir mal no keinen kopf um ungelegte eier, bringt ja nix, außer das DU dir sorgen maxt. und sorgen haste im moment eh scho genug :(
du hast ihm seinen anteil überwiesen, damit hast du denn nachweis, dass du ihm das fahrzeug net geklaut hast oder sowas, der rest is im moment erst mal egal. darum machen wir uns nen kopf, wenns soweit is, ja?

liebe grüße

summerdream
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Beitrag von summerdream » 01.10.2007, 22:39

hey danni

des mit dem willen aufzwingen haste no gar net gemerkt, des machen wir hier über telepathie. wirst scho merken, in einem monat biste wie ne marionette für uns :wink:

ne schmarrn, was hätten wir davon? ich denke hier gehts um erfahrungsaustausch und außerdem bin ich für meinungsfreiheit.

ich denke so grunddinge sollte man scho kapieren z.b. das es ne krankheit is, das man net helfen kann, dass man auf sich schaun muss und so was, aber ansonsten denke ich dass jedem auch irgendwo was anderes hilft.
ich kann dir sagen, was mir geholfen hat, vielleicht hilft es dir, vielleicht auch net, dass muss jeder für sich selber rausfinden!

liebe grüße

summerdream
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Beitrag von summerdream » 03.10.2007, 18:14

hey danni
ich habe noch genug andere probleme am hals und ehrlich gesagt macht es mir das einfacher "nein" zu meinem vater zu sagen, weil ich mich nicht darum auch noch kümmern kann, ohne mich selber dabei völlig auf zu geben.
allein diese erkenntnis is scho einiges wert!!! wir kinder verstehn es nämlich oft ganz gut, die probleme unserer eltern über unsere zu stellen, toll, dass du diese gesunde einstellung hast!
und mein mann und ich versuchen seit über zwei jahren nachwuchs zu bekommen, was nicht klappt.
autsch, das is natürlich auch noch etwas, was dich gewaltig runterzieht. so viele sind schwanger und/oder haben kinder, warum klappt es nur bei einem selber net???
hier im kinderbereich geht es mandy und ms genauso wie dir, weiß net ob dir das hilft, aber du bist auch mit diesem problem net alleine!

ich hoffe du hattest/hast nen schönen tag heute, liebe grüße aus dem sonnigen franken :wink:

Honey 3
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Beitrag von Honey 3 » 03.10.2007, 22:44

Hallo Danni,

kann mich summerdream mal wieder nur anschließen. Ich habe das gleiche Problem wie Du. Mein Freund und ich wünschen uns auch so sehr ein Kind und es will einfach nicht klappen.
Deshalb kann ich gut nachvollziehen wie es Dir geht.

Wart Ihr denn schon mal beide beim Arzt, wisst Ihr woran es liegt?
Wenn nich darüber reden willst ist auch Ok. Aber wenn doch kannst Dich jederzeit melden.

Ich versuche auch gerade mehr auf mich zu schauen und zu meiner Mutter "Nein" zu sagen, aber ehrlich gesagt, gelinkt mir das noch nicht ganz so gut. Darf ich Dich fragen wie Du das machst?
Ich hab dann immer noch so ein schlechtes Gewissen aber ich versuche es gerade abzustellen. :wink:

Liebe Grüße, Mandy

Steffi1301
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Beitrag von Steffi1301 » 04.10.2007, 17:30

Hey Danni!

Das ist es ja auch mal eben wieder. Wir Kinder haben doch selbst unsere Probleme. Jedes Leben ist schwer. Deshalb sollten wir uns um unser eigenes kümmern, das der anderen können wir eh nicht beeinflussen.

Jedes von uns Kindern ist irgendwie von der Krankheit unserer Eltern beeinflusst worden, da hat Nelly schon recht. Was du da erzählt hast, kenn ich auch von mir. Kein Selbstbewusstsein, Perfektionismus, Depressionen, Ängste. Das ist meine Welt. Aber damit muss ich mich ja nicht abfinden. Ich will ja gar nicht, dass das meine Welt ist. Du scheinst schon recht weit zu sein, was die Arbeit an dir angeht und da werd ich mir mal ein Beispiel dran nehmen ;-). Und ich glaube, du hast einen ganz starken Willen und bist so eine starke Persönlichkeit, dass du auch das mit deinem Vater in den Griff bekommst. Du willst es und dann kannst du es auch schaffen. Es ist mit Sicherheit sehr schwer, aber irgendwann müssen wir lernen, dass sich Eltern nun mal nicht nur durch die DNA definieren. Nur weil sie uns gezeugt haben, heißt das noch lang nicht, dass wir sie auf ewig lieben und ihnen immer verpflichtet sein müssen. Klar wird immer eine Bindung da sein. Aber wenn die uns nicht guttut, dann können wir sie ja auf ein Mindestmaß reduzieren.

Ich wünsche dir jedenfalls ganz viel Kraft für die Zukunft. Und was eben die angeht, da mal mal den Teufel nicht an die Wand. Solang dein Vater keine harten Aktionen bringt, solltest du auch nicht damit rechnen. Das bleibt dann immer irgendwo im Hinterstübchen. Und wenn man gerade nix anderes zum Grübeln hat, kommt es wieder zum Vorschein.

summerdream
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Beitrag von summerdream » 04.10.2007, 23:20

hey danni

mach dir mal keinen kopf drum, was wäre wenns net stimmt.

auch wenn er etz noch kein alkoholproblem haben sollte, er is auf alle fälle gefährdet und somit ist das ok, was du ihm im kh gsagt hast. außerdem hast du das ja aus sorge um ihn gemacht, net weil du ihm was schlechtes willst!

ich drück dich

Steffi1301
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Beitrag von Steffi1301 » 05.10.2007, 15:10

Hallo Danni!

Also, was deinen Vater angeht. Ich denke immer, dass das erste Anzeichen für Alkoholabhängigkeit ist, wenn die Angehörigen es merken. Ich glaube einfach nicht, dass wir uns da täuschen können. Als Angehöriger stellt man sich doch eh so lang blind und belügt sich selbst bis es halt einfach nicht mehr geht. Deshalb denke ich, dass wir da schon sehr genau beurteilen können, ob es stimmt oder nicht. Also mach dir darüber mal keine Gedanken! Ich glaub wirklich nicht, dass du deinem Vater Unrecht getan hast oder tust.

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