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Musikthread

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Moderator: Moderatoren

Carpenter
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Beitrag von Carpenter » 07.01.2013, 17:43

Och nö, bloß nicht...Bobby Brown hängt mir inzwischen ziemlich zum Hals raus :-)
Aber da sind wir tatsächlich wieder bei der Definitionssache...Popmusik ist für mich inzwischen ein Synonym für Mainstream geworden...aber das dürfte dann wirklich meine exklusive Ansicht sein.

Um doch nochmal was Konstruktives zum Thema zu schreiben:

" "edit Martin:bitte keine Markennamen nennen, danke von MMW ist für mich so ein Lied...wie oft hab ich das Lied auf der Gitarre gespielt und mir eingeredet, daß Westernhagen recht hat...zitieren darf man ja nicht...ich denk, es kennen die meisten User hier. Man kommt sehr wohl ohne edit Martin:bitte keine Markennamen nennen, danke aus...
Allein die Tatsache, daß Westernhagen für eine volksverblödende Zeitung mit großen Buchstaben Werbung macht, hätte mich stutzig machen sollen :-)

Gruß Andreas

mutig

Beitrag von mutig » 07.01.2013, 17:46

p.s.:
über Musik zu sprechen/schreiben ist ungefähr so
wie über Fußball zu singen


das macht wenig Sinn

aber viel Vergnügen euch allen

L.G.

c2h5oh
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Beitrag von c2h5oh » 07.01.2013, 17:52

Carpenter hat geschrieben: Aber ich merk schon, ich schreib mich schon wieder in Trance...hat mit dem eigentlichen Thema nur noch bedingt zu tun :-)

Gruß Andreas
Hallo Carpenter,

deiner Einschätzung möchte ich ausdrücklich widersprechen. Du bist offensichtlich mit dieser Musik aufgewachsen und hast auch gelernt, Subgenres fachmännisch zu unterscheiden. Das alles ist m.E. sehr interessant und gewinnbringend. Schreib' bitte weiter.

LG Jonas

c2h5oh
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Beitrag von c2h5oh » 07.01.2013, 18:13

mutig hat geschrieben:p.s.:
über Musik zu sprechen/schreiben ist ungefähr so
wie über Fußball zu singen


das macht wenig Sinn
Hallo mutig,

warum ergibt das keinen Sinn? Inwiefern könnte Musik überhaupt Sinn ergeben, wenn du dir nicht sprachlich Rechenschaft über das, was du hörst, ablegen kannst? Selbst, wenn dir die Termini technici nicht vertraut bist, versprachlichst du das, was du hörst. Je besser du gebildet bist, desto differenzierter vermagst du, musikalische Strukturen zu erkennen und sie zu beschreiben. Selbst Cages 4'33'' kann sprachlich erschlossen werden.

LG Jonas

Carpenter
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Beitrag von Carpenter » 07.01.2013, 18:18

Fachmännisch ist so ne Sache, mMn. sogar Ansichtssache. Grundsätzlich hab ich seit meiner Jugendzeit eine Abneigung gegen seichte Musik mit seichten Texten entwickelt...selbst Musikstücke, die mich musikalisch ansprechen, deren Text aber banal bzw. ohne echte Aussage sind, hör ich mir nur selten an.
Interessant fand ich Deinen Ansatz, überhaupt den Zusammenhang zwischen Musik und Abhängigkeit zu untersuchen. Grundsätzlich würd ich sagen, daß es nur wenige konkreten Stücke gibt, die ich direkt mit Alkohol in Verbindung bringe. Allerdings ist es tatsächlich so, daß ich relativ oft melancholische Musik höre, grad in den Wintermonaten. Und ich denke, diese Musik macht tatsächlich wesentlich anfälliger für verstärkten Alkoholkonsum...dies liegt mEn. aber eher an der jeweiligen Grundstimmung als an der Musik selber...sie wirkt aber mit Sicherheit kumulativ.
Ich bin jetzt im Bereich Klassik nicht so bewandert, würde es aber eher so beschreiben:
Bei den Vier-Jahreszeiten von Vivaldi besteht für mich die Gefahr auf Alkoholkonsum vermutlich weit weniger als wenn ich mir Smetanas "Moldau" anhöre...
Wenn ich Klassik-Fan wäre, hätte ich vermutlich hauptsächlich osteuropäische Komponisten im Plattenregal :-)

Gruß Andreas

mutig

Beitrag von mutig » 07.01.2013, 18:21

haha
die 4'33'ger
erzähl mal was du da hörst, ich mein das ernst !

Vielleicht bleib ich ja doch noch bissel in dem thread, ab und zu

bis bald mal
Grüße

c2h5oh
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Beitrag von c2h5oh » 07.01.2013, 18:41

mutig hat geschrieben:haha
die 4'33'ger
erzähl mal was du da hörst, ich mein das ernst !

Vielleicht bleib ich ja doch noch bissel in dem thread, ab und zu
Dadurch, dass meine gespannte Aufmerksamkeit auf das Stück gelenkt wird, das dann 4 Minuten und 33 Sekunden lang nicht gespielt wird, höre ich die Komplementär-Musik, nämlich den Lärm der Welt. Der Schönberg-Schüler Cage hat mit 4'33'' die vielleicht intelligenteste Komposition des 20. Jahrhunderts vorgelegt. Gleichwohl ist Ligeti mein Lieblingskomponist nach 1950 (vor 1950 Schönberg). Das literarische Analogon zu 4'33'' könnte man in Becketts Quadraten I/II sehen, die man als Entelchie seines Endspiels auffassen kann.

LG Jonas

mutig

Beitrag von mutig » 08.01.2013, 14:54

c2h5oh hat geschrieben:
mutig hat geschrieben:p.s.:
über Musik zu sprechen/schreiben ist ungefähr so
wie über Fußball zu singen


das macht wenig Sinn
Hallo mutig,

warum ergibt das keinen Sinn? Inwiefern könnte Musik überhaupt Sinn ergeben, wenn du dir nicht sprachlich Rechenschaft über das, was du hörst, ablegen kannst? Selbst, wenn dir die Termini technici nicht vertraut bist, versprachlichst du das, was du hörst. Je besser du gebildet bist, desto differenzierter vermagst du, musikalische Strukturen zu erkennen und sie zu beschreiben. Selbst Cages 4'33'' kann sprachlich erschlossen werden.

LG Jonas
noch kurz, dein Zitat:

"Je besser du gebildet bist, desto differenzierter vermagst du, musikalische Strukturen zu erkennen und sie zu beschreiben. "

Das sehe ich nicht so
Gehör hat nichts mit Bildung zu tun, höchstens mit Einbildung.
Das menschliche Ohr kann Töne hören und mit seiner jeweiligen Lebenssituation verbinden, daraus Schlüsse ziehen und (persönliche) Emotionen zulassen.
Alles andere ist für mich Fanatismus

L.G.

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