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Rauchen

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liv
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Beitrag von liv » 10.08.2013, 13:49

Hey Nys,

ich hab diesen Thread lange nicht mehr verfolgt und daher auch verpasst, dass Du am 14. Juli mit dem Rauchen aufgehört hast. Ich bin seit dem 16.07. rauchfrei.
Schade, dass Du zwei Rückfallwochen zu verbuchen hast. Aber immer noch besser, als die 9 Rückfallmonate von mir :wink: .

Ich bin zurzeit auch frei von deftigen Rückfall-Gedanken. So lässt sich das gut aushalten.

Bleiben wir dran!

gruss liv

Nys
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Beitrag von Nys » 13.08.2013, 01:43

Hi liv!

Danke für 's lesen. Ich hab schon bei Dir gelesen, daß es ganz gut geht!

Ich hab auch so gut wie keine Gedanken mehr an Zigaretten und wundere mich selbst darüber, daß das jetzt doch recht schnell so einfach geworden ist!

Genau - so machen wir weiter!

LG Nys

Sunshine_33
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Beitrag von Sunshine_33 » 13.08.2013, 09:04

Falls es jemanden interessiert, ich habe am Morgen des 26.11.2011 meine letzte Zigarette geraucht. Meine Mutter ist am Tag zuvor gestorben.
Und am Folgetag mußten wir zum Beerdigungsinstitut, um alles zu regeln. Ich habe solch einen Schicksalsschlag immer befürchtet und immer darauf gehofft, das meine Trockenheitsarbeit mich dann stabil bleiben lässt. Gedanken an Alkohol kamen auch nicht auf.
Aber dafür hatte ich früh morgens schon 7 Zigaretten geraucht und ich bekam Herzstolpern vom ollen Nikotin.
In diesem Moment hab ich gesagt, das ich jetzt meine letzte Zigarette ausdrücke. Und so ist es bis heute geblieben... :)

Es kann doch nicht sein, das ich regelmäßig alle paar Stunden oder sogar noch öfters meinen Körper mit Nikotin vergifte. Das is doch bekloppt und ich wollte das einfach nicht mehr.
Ich war allerdings schon lange unzufrieden mit der Raucherei.
Abends lag ich oft im Bett und ärgerte mich, das ich wieder (so viel) geraucht hatte. Große gesundheitliche Einschränkungen spürte ich zwar noch nicht, aber mehrere kleinere.
Ach neee, das taugt doch nix.
Außerdem war mein Enkelsohn schon auf der Welt und ich wollte nicht, das seine ersten Erinnerungen an mich "die Oma hat immer nach Rauch gerochen" sind. Nääää, das is ja voll eklig.

Trotzdem war das Rauchen-aufhören kein Spaziergang, ich war mehrmals in Rückfallgefahr. Aber ich rief mir immer wieder in Erinnerung, was ich nicht mehr wollte und wie sehr ich das schon hasste. Wenn das nicht hilft, brauch ich nur an meinen kleinen Sonnenschein denken (Enkelchen) und dann weiss ich, das meine Entscheidung richtig war.
Das sind so meine Helferlein, nicht wieder zu rauchen.
Und ich hoffe, das hilft auch weiterhin. :)

LG Sunshine

Eniba
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Beitrag von Eniba » 26.11.2014, 07:11

Ja wo sin´se denn, die Nichtrauchen??? :wink:

Hole den Tröööt jetzt mal aus der Tiefe wieder hoch, da ich ja kürzlich die letzte Kippe ausgedrückt habe.... *hüstel*

Nys und Lindi, wie sieht es aus? Seit über einem Jahr rauchfrei????

Ich habe mich vor Wochen in ein Kaffee gesetzt, mit Kippe und Kaffee, bewaffnet mit Zettel und Stift. Die Kippe habe ich ganz bewusst geraucht, den stinkenden Qualm tief inhaliert. Nach dieser Kippe habe ich ne lange, lange Liste aufgeschrieben, warum ich nicht mehr rauchen will.... u.a. stand da auch----sieht total behämmert aus, an so nem stinkenden Stängel zu saugen :D ---- Jo und dann hat es die ersten Tage ganz schön gezwirbelt und ich musste gegen das Verlangen kämpfen. Mittlerweile denke ich nur noch gelegentlich... ich würd´jetzt gerne.... dann hole ich mir gedanklich den Geschmack im Mund rein :shock: ... und wusch...wech ist das ... ich würde jetzt gerne!

Momentan jemand im Forum, der auch am aufhören ist, kürzlich aufgehört hat oder BALD aufhören möchte????

Gruß
Eni

Karsten
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Beitrag von Karsten » 26.11.2014, 10:06

Hallo Eni,

neben den hohen Kosten, sollte die wichtigste Motivation die eigene Gesundheit sein.
Ist aber wohl wie beim Alkohol, es versuchen viele, aber viele rauchen dann doch wieder.

Gruß
Karsten

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Donna
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Beitrag von Donna » 26.11.2014, 12:28

Momentan jemand im Forum, der auch am aufhören ist, kürzlich aufgehört hat oder BALD aufhören möchte????
Hallo,

bei mir ist das im Januar zwar bald schon 8 Jahre her, seit ich Ex-Raucherin bin. Aber trotzdem freue ich mich jedes Mal wenn mir bewusst wird bei irgendeinem Anlass, dass ich nicht mehr rauchen MUSS, ich keinerlei Verlangen mehr spüre und ich weiß, dass ich das NIE mehr wieder haben will und keine Zigarette so gut schmecken kann, dass ich mich wieder in die Abhängigkeit begebe. Frei davon zu sein macht mir manchmal regelrechte Glücksgefühle und ich bin sehr dankbar, empfinde es fast als Gnade, dass mir das geschenkt wurde.

Neulich habe ich bei meinem jüngsten Sohn mitgekommen, dass er sich gedanklich mit dem Aufhören beschäftigt und einen ersten Schritt mit E-Zigarette gegen die Gewohnheit anzugehen versucht. Ganz stolz hat er mir erzählt, dass er es seit 1 Woche nun ohne "echte" Zigaretten ausgehalten hat, er nichts vermisst hat und dass er dann so langsam den Rest auch noch angehen möchte. Mich würde das sooo freuen, wenn er es schaffen würde.

Liebe Grüße und viel Erfolg allen, die es schaffen möchten
Donna[/quote]

Nys
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Beitrag von Nys » 26.11.2014, 22:43

Hallo Eni

ja rauchfrei und es scheint unendlich weit weg, die Qualmerei.

Damals ca. 6 Wochen hart, dann wurde es leichter.
Allerdings depressive Verstimmungen über längere
Zeit. Vllt. auch bedingt vom Giftabbau im Körper.

na ja damals ging es mir eh ziemlich miserabel
und da war die Depro mangels Glimmstengel
noch die kleinere Qual.

Es ist zu schaffen und inzwischen denke ich
schon lange nicht mehr an Zigaretten- das Leben
hatte sich durch das Rauchen wesentlich verändert
Jetzt geht es wieder mehr um das was ich möchte
und weniger um das was ich muß.... (ich muß jetzt rauchen) fällt weg.

Was ich bis heute nicht gelöst hab ist die
Sache, weshalb ich mich damals hier angemeldet hab.
Trotz konsequentem nicht auf XY einlassen,
bleibt da was - das oft nur mit äußerster Anstrengung
zurückzuhalten ist. Ein Kontakt und ich reagiere
wie ein Stoffabhängiger - kurz vor dem Kontrollverlust. Es ist beängstigend und ich weiß
auch da nur ein Mittel - (wie beim Rauchen) -
Hände weg und nie wieder anfassen! Gedanken
in Griff kriegen und dafür immer wieder neue Wege finden. Eine Lebensaufgabe, wie mir scheint.

Liebe Grüße
Nys

Eniba
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Beitrag von Eniba » 27.11.2014, 06:59

Hallo ihr lieben,

na das freut mich doch, lauter glückliche Nichtraucher! :D Danke für Eure Rückmeldung .

Super Nys, dass Du es geschafft hast. Respekt!!! Und Du weißt wie es geht, auch in Bezug auf XY
Hände weg und nie wieder anfassen! Gedanken
in Griff kriegen und dafür immer wieder neue Wege finden. Eine Lebensaufgabe, wie mir scheint.
ja sicherlich ist das anstrengend, aber auch hier glaube ich, dass sich "das Thema" immer mehr "verwischt" und an Präsens verliert. Keep moving !!!


Donna vielen Dank, dass macht Mut! Mich ekelt der Qualm schon so lange an und trotzdem funkt mir das Suchtzentrum ab und zu, wie gut mir so ne Fluppe doch zu Gesichte steht :? Wenn es eng wird, muss ich mir nur das Gehuste aus der Klinik in Erinnerung rufen, pfui abbär auch!

Karsten ich habe manchmal das Gefühl, das ist schwieriger als mit dem Alkohol. Natürlich ist die Gesundheit einer der Hauptgründe und Göttin sei Dank spürt man ja ziemlich flott, wie gut das kommt, ohne Stoff.

Also ich mach dann einfach mal weiter mit dem Nichtrauchen :D

Ich danke Euch!

Gruß
Eni

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