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Von vornherein Ehrlichkeit bei der Partnersuche?

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Moderator: Moderatoren

c2h5oh
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Beitrag von c2h5oh » 05.03.2013, 08:57

juergenbausf hat geschrieben: es ist Dir mal wieder gelungen, viel zu reden, ohne das Wort "ich" zu verwenden.
Mea culpa. Alles was ich je geschrieben habe, gilt nur für mich. Bitte die Personalpronomina entsprechend angleichen. Ich werde dann für mich eine Partnerbörse einrichten, dort mich kennenkernen und mich vom Fleck weg heiraten. Die Flitterwochen verbringe ich mit mir auf der Insel Mein au. Und das Pluralis Modestiae gibt es auch nur für mich.

LG an mich
Jonas

Katharsis
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Beitrag von Katharsis » 05.03.2013, 18:50

Habe ich das jetzt richtig verstanden?

Jonas eröffnet eine Schnackelbörse mit freundlicher Unterstützung von Karsten? :D

Karsten
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Beitrag von Karsten » 05.03.2013, 18:56

Hallo Mitch,

wenn ich sowas eröffnen würde, wären die Voraussetzungen 5 Jahre Nüchternheit, damit potentielle Paare nicht in ihr Unglück stürzen :lol:

Da fällt Jonas ja schon raus.

Gruß
Karsten

DFR
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Beitrag von DFR » 05.03.2013, 21:33

Tocco54 hat geschrieben:Hallo Jonas
Außerdem sollte man nicht so oft man verwenden und auch mit sollte sollte man eigentlich sparsam umgehen.Und eigentlich sollte man eigentlich gar nicht gebrauchen.
Liebe Grüße von mir an uns.
Pauschalurteile sind aber immer verkehrt!
:D :D :D

Katharsis
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Beitrag von Katharsis » 06.03.2013, 06:53

Hallo Karsten,

das ist natürlich einzusehen. Ich gugge dann in 4 Jahren und 10 Monaten mal wieder vorbei ;-).

Entschuldige DFR,
es ist nicht so, dass ich Dein Thema nicht ernst nehme.

Ich würde mich keinesfalls verpflichtet fühlen, bereits in meinem Profiltext anzugeben, dass ich Alkoholikerin bin, so wenig wie ich dort den Rest meiner Krankenakte veröffentlichen würde.
Nach meiner Erfahrung hat man spätestens nach dem dritten Telefonat herausgefunden, ob sich weiterer Kontakt überhaupt lohnt. Oft lallt das Gegenüber bereits beim zweiten Mal abends durch die Leitung oder äußert Ansichten, die mir die Haare zu Berge stehen lassen oder erwähnt dann doch, dass da sehr wohl ein/e Partner/in existiert, mit dem man natürlich ausschließlich in einer „Bruder-Schwester-Gemeinschaft“ lebt, aber eine Affäre geht ja schließlich immer, gelle, wenn man die eigenen moralischen Grenzen etwas auflockert und sie dem Gegenüber anpasst…?! (*Ironie-Modus off*)
Ich verschwende meine Energie nicht, um mich diesen Menschen zu erklären, die sich zu Hunderten im I-Net tummeln.
Allerdings gab es danach, wenn ernsthaftes Interesse an einem Kennenlernen bestand, für mich stets nur einen Weg: Absolute Ehrlichkeit und Offenheit.

Und Garantien gibt es für Toaster und Rasenmäher, aber nicht für zwischenmenschliche Beziehungen, nicht einmal für das eigene Verhalten. Das macht es ja so spannend ;-).

Gruß
Mitch

DFR
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Beitrag von DFR » 06.03.2013, 09:07

Mitch hat geschrieben:Entschuldige DFR,
es ist nicht so, dass ich Dein Thema nicht ernst nehme.
Nein, ist schon OK. Ich streue selbst ja auch gern mal 'ne spaßige oder ironische Bemerkung ein – und daß ich zum Thema an sich durchaus Rückmeldungen bekomme, sehe ich ja.
:wink:

s.z.
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Beitrag von s.z. » 09.03.2013, 00:24

Hi Andreas!.....
Carpenter hat geschrieben:
s.z. hat geschrieben: Entweder der Alkoholiker schafft es trocken zu sein oder er verreckt ist das einzigste was da interessant sein sollte für den Alkoholiker......
Und das entscheidest DU ? Interessant. Weniger interessant dagegen Deine anderen Äusserungen...eher recht oberflächlich, würd ich sagen...wie sonst ist es zu erklären, daß Du einer Partnerschaft zwischen zwei Menschen, die beide trocken werden wollen, von vorneherein keine Chancen einräumst. Kannst Du Deine These irgendwie belegen ?
Nö, ich entscheide das nicht, sondern das zeigt mir die Realität, wobei es natürlich so aus dem Kontext gerissen eher wieder ne andere Bedeutung bekommt, meiner Meinung nach....

Mit Oberflächlichkeit hat "meine These" nichts zu tun, sondern mit den Erfahrungen die ich bisher gesammelt habe.....

KEINE solcher Beziehungen die ich kennengelernt habe haben funktioniert, immer Schema F Streit, Rückfall A Rückfall B, beide im Eimer, einer schafft den Absprung, der andere, naja könnt Ihr Euch ja denken, also warne ich lieber jemand der gerade am austrocknen ist sich einen Partner zu suchen der auch gerade am austrocknen ist, eindringlich......

Klar, einfach gestrickt erdenke ich mir das wunderschön, aber es ist nicht so, im Gegenteil.....

Grüße Sven.....

Carpenter
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Beitrag von Carpenter » 09.03.2013, 07:21

Moin Sven,

Du schreibst es ja selbst - Deine Erfahrungen. Andere User haben möglicherweise andere Erfahrungen gemacht. Ich tu mir immer recht schwer damit, Dinge zu verallgemeinern. Es gibt sie nicht, die EINE Wahrheit...viele Wege führen nach Rom und warum sollte eine Beziehung zwischen zwei Trockenen eigentlich nicht funktionieren ? Die Basis ist doch zunächst mal gar nicht so schlecht: Bars und Kneipen werden gemieden, das Zuhause ist idealerweise alkoholfrei, die eigene Gefühlswelt in Bezug auf die Abhängigkeit ist dem anderen als trockener Alkoholiker vertraut, man erkennt möglicherweise die Rückfallgefahr des Partners eher als jemand, dem die Krankheit Alkoholismus fremd ist.

Wie immer im Leben gibt es zu jedem Beispiel Gegenbeispiele...ich wäre deshalb vorsichtig, generell von so einer Beziehung abzuraten.

Im Speziellen ging es mir jedoch um die Art und Weise, wie Du auf den Post von Jonas geantwortet hast...seine Antwort war in diesem Fall durchaus nicht sarkastisch gemeint...aber ich denke, das hast Du inzwischen selber erkannt.

Ich geb zu, es passiert mir auch ab und zu, daß ich Posts zunächst falsch interpretiere und dann nach nochmaligem Lesen erkenne, daß sie in eine ganz andere Richtung gehen. Das liegt ganz einfach an der fehlenden Interaktion bei dieser Kommunikationsmöglichkeit "Forum".

Schönen Gruß

Andreas

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