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Von vornherein Ehrlichkeit bei der Partnersuche?

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Speranza
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Beitrag von Speranza » 04.03.2013, 21:32

Hallo DFR!

Ich finde dass Offenheit angebracht ist, da du ja darauf angewiesen bist dass deine zukünftige Partnerin keinen Alkohol konsumiert.

Sie kann dann frei entscheiden ob sie sich darauf einlassen kann oder es überhaupt möchte. Jemand der damit Probleme hat wird sich erst gar nicht melden.

Es gibt ja genug Leute die kein Alkoholproblem haben und trotzdem ab und zu ein Glas Wein trinken.

Liebe Grüsse
Speranza

Carl57
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Beitrag von Carl57 » 04.03.2013, 21:43

c2h5oh,
Dein Ratschlag an DFR war m.E. ok. Es sei dahingestellt, welche Gefahren zwei trockene Alkoholiker in einer Beziehung füreinander darstellen, wenn einer den Trockenheitsweg verlässt.

edit kein Interna aus dem erweiterten Bereich danke edit

juergenbausf
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Beitrag von juergenbausf » 04.03.2013, 23:27

Hallo s.z.,
Pärchen die sich als "trockene" finden haben's extrem schwer und ziehen sich in aller regelmäßigkeit gegenseitig in den Keller, bis dann doch einer wieder abspringt, oder doch beide in die Grube fahren, also finde ich solltest Du eventuell ne Schippe Ernsthaftigkeit in Deinen Posts mit drauf legen.....
ich gebe ja zu, dass ich auch sehr vorsichtig wäre mir eine "vorgeblich abstinente Alkoholikerin" als Partnerin zu angeln.
Deshalb schaue ich ggf. halt etwas länger und genauer hin - ist doch mein gutes Recht.
In dem Falle hatte ich c2... die Bemerkung mit den gleichen Interessen - nämlich Abstinenz (!) - aber durchaus als wohlwollend abgenommen.

Dass hier gleich immer "Leute in die Grube fahren" , wenn jemand einen Rückfall baut, erschliesst sich wohl nur der eigenen Phantasie der Protagonisten. Ich frage mich ernsthaft, was der Doktor einem "Essüchtigen" nach Deiner "Methode" raten sollte, denn dem "muss" er ja quasi verkaufen, dass er es mit "kontrolliertem Essen" schaffen kann und nicht dass er sich "garantiert totfressen" wird.

LG Jürgen

juergenbausf
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Beitrag von juergenbausf » 04.03.2013, 23:41

Hallo,

ach ja, bzgl. Ehrlichkeit.
Da gehe ich sowieso ganz offen mit um, insoweit stellt sich das Problem bei mir nicht.
In einer Internet-Börse würde ich das aber nicht zum Thema im Profil machen.
Das ist eine private Sache, die ich in ersten Telefongesprächen oder Treffen ansprechen kann.

Mittlerweile wurden mir allerdings so viele "assoziierte oder nicht assoziierte Störungen" als "Alkoholismus verkauft", dass ich lieber von Alkoholabhängigkeit und Abstinenz rede.
Über meine anderen leichten oder schweren Erkrankungen kann ich getrennt reflektieren.

LG Jürgen

silberkralle
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Beitrag von silberkralle » 05.03.2013, 08:00

glück auf
juergenbausf hat geschrieben: In einer Internet-Börse würde ich das aber nicht zum Thema im Profil machen.
Das ist eine private Sache, die ich in ersten Telefongesprächen oder Treffen ansprechen kann.
wenn s gleich im profil steht "siebt" s ne menge "bewerberinnen" von vornherein aus - und s spart spätere erklärungen.

schöne zeit

:D
matthias

c2h5oh
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Beitrag von c2h5oh » 05.03.2013, 08:05

juergenbausf hat geschrieben: ich gebe ja zu, dass ich auch sehr vorsichtig wäre mir eine "vorgeblich abstinente Alkoholikerin" als Partnerin zu angeln.
Deshalb schaue ich ggf. halt etwas länger und genauer hin - ist doch mein gutes Recht.
Guten Morgen,
richtig, so wie die abstinente Alkoholikerin sich den ihr unbekannten "vorgeblich abstinenten" juergenbausf wahrscheinlich genauer ansehen würde...
Jede Beziehung kann problematisch werden oder sogar scheitern. Das gilt auch für staubtrockene.
Ein Vorteil einer Partnerschaft zwischen abstinenten Akoholikern ist, dass die jeweiligen Wohnräume und Umfelder schon kompatibel sind. Beide haben keinen Alkohol im Haus, beide meiden Orte, an den Alkohol getrunken wird, das soziale Umfeld beider ist informiert.
Vielleicht wäre es keine schlechte Idee, eine Online-Partnerbörse für abstinente Alkoholiker einzurichten.

LG Jonas

Karsten
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Beitrag von Karsten » 05.03.2013, 08:13

Hallo,

ich denke, eine Beziehung oder Partnerschaft entsteht mit der Zeit.
Von Partnerbörsen halte ich nichts, weil da kann vieles geschrieben werden.
Möchte ich eine Partnerin über Internet kennen lernen, dann in vielen Gesprächen in einem Forum, wie hier.

Da sind die "Fronten" von vornerein klar und ich kann sie kennen lernen, ohne das Risiko einzugehen, dass sie mir was vormacht. Denn hier meldet man sich ja erst mal unter anderer Motivation an.

Um auf die Ausgangsfrage zu kommen. Wenn ein Profil in einer Partnerbörse, dann ehrlich.
Das erspart mir nicht nur Zeit und Enttäuschungen, sondern schließt eben Frauen aus, die trinken.

Warum sollte ich mich auf ein Treffen einlassen, wo sie dann Wein bestellt und ich dann eh gehe?

Gruß
Karsten

juergenbausf
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Beitrag von juergenbausf » 05.03.2013, 08:44

Hallo c2...,
Guten Morgen,
richtig, so wie die abstinente Alkoholikerin sich den ihr unbekannten "vorgeblich abstinenten" juergenbausf wahrscheinlich genauer ansehen würde...
Jede Beziehung kann problematisch werden oder sogar scheitern. Das gilt auch für staubtrockene.
Ein Vorteil einer Partnerschaft zwischen abstinenten Akoholikern ist, dass die jeweiligen Wohnräume und Umfelder schon kompatibel sind. Beide haben keinen Alkohol im Haus, beide meiden Orte, an den Alkohol getrunken wird, das soziale Umfeld beider ist informiert.
Vielleicht wäre es keine schlechte Idee, eine Online-Partnerbörse für abstinente Alkoholiker einzurichten.
es ist Dir mal wieder gelungen, viel zu reden, ohne das Wort "ich" zu verwenden.
Ich habe noch keine "abstinente Alkoholabhängige" kennengelernt, die mir gefallen hätte, halte es eh für keine Partnerschaftsbedingung.
Ich freue mich auf eine von Dir eingerichtete Partnerschaftsbörse.

LG Jürgen

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