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Alles rund ums Fahrrad

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Moderator: Moderatoren

Carpenter
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Beitrag von Carpenter » 16.02.2014, 11:52

Lindi hat geschrieben:Neee ..... fast so verbreitet wie "aelter werden" *kicher*.
Das Knie hat halt nun mal eine kalkulierte Haltbarkeit (bei normaler Benutzung) von ca. 40-50 Jahren.
Mehr hatte die Evolution nicht eingeplant.
Deswegen brauchten die Neandertaler auch keine Rentenversicherung .... fingen die Knieprobleme an, erledigte der naechste Saebelzahntiger den Rest :roll: .
Alles klar?
Moin,

das impliziert allerdings, daß man sich dann generell mit 40-50 Jahren verabschieden sollte von sportlichen Aktivitäten.

Dabei ist genau das Gegenteil der Fall. Es ist ja erwiesen, daß z.B. das Knie deutlich an Beweglichkeit gewinnt, wenn man es durch diverse sportlichen Aktivitäten in Schwung hält. Das kann z.B. durch Fahrradfahren geschehen, durch Nordic Walking, durch Schwimmen, durchs Laufen.

Es gibt inzwischen sehr viele Läufer, die bis ins hohe Alter ihrem Sport nachgehen...Fahrradfahrer übrigens auch.

Grundsätzlich tut man sich immer was Gutes, wenn man Sport macht...wenn man es nicht übertreibt und dadurch Fehlbelastungen auftreten.

Kleine Erledigungen mit dem Fahrrad zu tätigen ist übrigens ne sehr gute Idee von Dir. Du tust Deinem Körper was Gutes, schonst Deinen Geldbeutel und die Umwelt...das ist sozusagen ne Win-Win-Win-Situation...mehr geht kaum :-)

Schönen Gruß

Andreas

marcomarco
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Beitrag von marcomarco » 17.02.2014, 20:41

Nabend,

ich habe sogar mal von einer Studie gehört, wonach die Holländer weniger Probleme mit Fettleibigkeit bei Kindern und Heranwachsenden haben, weil das Rad fahren dort so hohen Stellenwert hat.

In Amsterdam steht auch ein riesiges Parkhaus für Räder. Echt super wie die Holländer das annehmen. Geld sparen, gesund bleiben und Spass haben. Passt!!

Carpenter
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Beitrag von Carpenter » 18.02.2014, 05:25

Moin Marco,

das kann ich nachvollziehen. Früher gab es auch bei uns kaum dicke Kinder, weil die noch täglich zur Schule laufen mußten und natürlich auch ne ganz andere Ernährung hatten. Allerdings haben die Holländer nen großen Vorteil in Bezug aufs Fahrrad: Dort ist halt alles brettcheneben, keine großen Steigungen, an denen man sich abstrampeln muß. Da bin ich als Mittelgebirgler ab und an schon etwas neidisch :-)
Aber auch bei uns gibt es einige Städte, vor allem Universitätsstädte, in denen sehr viel mit dem Rad gefahren wird. Liegt natürlich auch an den Kommunen selber, wie sie die Infrastruktur für Radfahrer vorbereiten.

Um ihre ganzen Wohnwägen durch Deutschland zu schleusen brauchen die Holländer dann halt doch was mit vier Rädern :-)

Schönen Gruß

Andreas

P.S.: Freut mich übrigens, daß Du soviel Sport treibst.

marcomarco
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Beitrag von marcomarco » 18.02.2014, 17:51

Hallo Andreas,

jaja die NIEDERLANDE halt :wink: Mit deren ollen, klapprigen Hollandrädern wäre aber Land unter im deutschen Mittelgebirge :D
Die Rad Wege dort sind bestialisch gut ausgebaut und als Autofahrer tut man gut daran, sich an den gelernten Schulterblick gut zu erinnern.

Sport ist einfach eine super Sache. Am besten gefällt mir das Gefühl nach der Bewegung. Ein Beispiel; Wenn ich matt von der Arbeit komme (stehe, gehe und klettere auf Werkbänken rum den ganzen Tag) und keine Lust auf Abwasch habe, ruhe ich mich kurz aus, ziehe dann die Sportschuhe an und gehe eine Runde laufen oder eben Radfahren. Danach gehen solche Sachen wie von selbst und ich komme in einen guten Flow.
Da fragt man sich dann, warum man sich noch 40 Minuten vorher so gesträubt hat.

Entgegen der Meinung vieler Sport Muffel ist man nach dem Sport nämlich im Idealfall nicht komplett fertig und ausgelaugt, sondern entspannt und leistungsfähiger.

Mayday
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Beitrag von Mayday » 19.02.2014, 16:20

Hi,
bin ein absoluter Sport-Fan! Bewegung bringt einen solchen Hormoncocktail in Wallung dass man auch davon "high" vor lauter Glücksgefühlen werden kann..
Das fühlt sich unglaublich gut an!

Durfte das schon einige Male, gerade auf dem Rad (Mountainbike), erleben. Es gibt da so einen Moment in dem man eins wird mit dem Rad,
nicht mehr Überlegen muss was man tut, denn das weiß der Körper schon automatisch.
Es läuft einfach nur noch dahin, meist schnell, aber du bist vollkommen im Hier und Jetzt, 100% fokussiert.
Der Trail fließt quasi unter einem dahin... ist wohl das was die Läufer "Runner's High" nennen.
Gibt's definitv auch beim Biken :-)

marcomarco
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Beitrag von marcomarco » 21.02.2014, 15:18

Hallo,

Leider lädt das Wetter nicht gerade zum radeln ein. Also hab ich gestern Abend mal die Laufschuhe angezogen und bin ne lockere runde joggen gewesen. Die ersten Minuten waren ziemlich zäh, aber nach ner viertel Stunde setzten dann die Transpiration und der Spaß ein.
"Runner's High" hab ich auch schon bei fast allen Sportarten erlebt, meist wenn man vorher absolut bocklos war.
Jaja, erst den Hintern nicht hoch bekommen und nachher nicht mehr aufhören wollen. Kurios, kurios...

Bin zur Zeit auf der Suche nach einem weiterm Zweirad Hobby: neben dem MTB und nem Motorrad hätte ich unglaubliche Lust wieder BMX Rad zu fahren. Unglaublich anspruchsvolles Fahrrad fahren ist es damit, leider nagt der Zahn der Zeit auch an mir.

Habe mehrere Optionen im Kopf und komischerweise lande ich Hobby mässig immer wieder auf 2 Rädern.

Nitram
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Beitrag von Nitram » 23.02.2014, 14:50

Hi :)

Heute scheint hier wunderbar die Sonne, das lädt förmlichst zum radeln ein. Sobald die Hütte im Glanze strahlt schwing ich mich auf mein ---- ;)

zerfreila
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Beitrag von zerfreila » 24.02.2014, 21:49

Hallo,

ich fahre ausgesprochen gerne Fahrrad und habe schon sehr viele Reisen mit dem Rad unternommen, innerhalb Deutschlands, zum einen den Flüssen entlang wie Ems, Weser, Lippe, Ruhr, Sieg, Lahn, Eder, Fulda, Ahr, Aar, Rhein, Main, Tauber, Altmühl, Iller, Saale, Nahe, Lauter, Glan, Blies, Saar usw., aber auch durch die verschiedenen Mittelgebirge und auch in den Alpen. - Durch die Schweiz schon öfter, Liechtenstein, im Norden Italiens schon öfter sowie in Österreich, Tschechien, Frankreich und Benelux. Alles schön mit dem Velo!

In den letzten Jahren bin ich nicht mehr die großen Bergstrecken gefahren, sondern bin den großen Flüssen gefolgt. 2012 beispielsweise den Weserradweg, 2013 entlang der Maas und zurück an den belgischen Kanälen entlang. Auch fahre ich nicht mehr so große Tagesetappen wie in früheren Jahren, zuletzt so 100 km im Schnitt.

Radfahren ist so schön! Da tut sich was, Meter für Meter ein Erlebnis für Körper, Geist und Seele! - Schöne Velo-Grüße, zerfreila :)

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