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Laufen & Co

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Maria
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Beitrag von Maria » 21.07.2013, 07:36

Hallo,

ich habe mich - (zum Melkfett zur Pflege der Füße vorund nach dem Laufen) für qualitativ hochwertige Socken entschieden. Die sind zwar erst ein wenig teuer, machen sich aber durch gute Passgenauigkeit und hohe Langlebigkeit mehr als doppelt bezahlt. Ab und an gibt es die, beim Verhandlen mit dem Schuhverkäufer auch gratis dazu.

VG
Maria

Carpenter
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Beitrag von Carpenter » 21.07.2013, 10:02

Moin,

da kann ich Maria nur zustimmen. Hochwertige Laufsocken sind richtig gut investiertes Geld...da kann man sowohl auf Melkfett als auch auf zwei paar Socken verzichten.
Was mir auch immer gegen schwere Beine hilft:

Pferdebalsam, nach dem Duschen auf Oberschenkel und Waden aufgetragen.

Ich bin gerade in der Testphase...hab mir kürzlich Minimalschuhe gekauft, mit minimaler Dämpfung und besonders flexibler Sohle. Dadurch soll das Barfußlaufen simuliert und die Bänder und die entsprechende Muskulatur gestärkt werden. Allerdings soll man lt. Angaben nicht mehr als 8 km am Stück laufen (jedenfalls am Anfang).
Ich bin für meine Verhältnisse schon jetzt extrem begeistert von den Schlappen, wie ich sie nenne. Sie wiegen so gut wie gar nix und man kann sogar damit kicken :-)

Ich hab heut meinen Triathlontag für Armselige...das bedeutet 6,5 km ins Schwimmbad laufen, dann ein paar Bahnen schwimmen und v.a. Streckentauchen, dann ein paar Stunden faul in der Sonne liegen und danach irgendwann wieder zurücklaufen. Höhendifferenz einfach dürfte so bei knapp 200 Metern liegen, ärgerlicherweise gehts nach Hause so gut wie nur bergauf.

Wünsche allen einen schönen, sportlichen Sonntag. Wehret dem Muskelkater :-)

LG Andreas

Nys
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Beitrag von Nys » 22.07.2013, 08:07

Hallo Andreas

hört sich sportlich an Dein Triathlon für Armselige!

War gestern seit gefühlten 100 Jahren auch mal wieder im Freibad (weil Joggen am Morgen aufgrund Kreislauf ausfiel).

Heut morgen hab ich dann meinem Kreislauf gesagt er könnt mich mal. Bin dafür nicht hoch in die Weinberge sondern runter zum nächsten Ort und wieder hoch.

War ne leichte Strecke und so konnte ich nach der Aufwärmphase durchlaufen (ohne Gehpausen) eigentlich eine Mini-Runde von 30 Min. - ABER ich sage mir: Dranbleiben ist alles, Qualitätsverbesserung muß nicht gleich sein. Erstmal die Disziplin lernen (Der Schweinehund war heut besonders groß).

Meine Schuhe haben übrigens das selbe Prinzip wie Deine. Ich mag nur nicht, daß das Material irgendwie nicht richtig atmungsaktiv ist. Habe heut als Notlösung die Wandersocken angezogen - war aber verd** warm!

LG Nys

Plejaden
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Beitrag von Plejaden » 22.07.2013, 11:59

Huhu,

na das ist grad ja genau mein Thema :cool: .

Ich bin so ähnlich eingestiegen wie Lindi, erst ewig lang gewalkt (ohne Stöcke), aber der Rythmus hat mir nie gefallen. Ich musste immer so schnell gehen, dass es richtig krampfig wurde.

Nun habe ich mich doch wieder an einen Joggingplan gewagt und bin derzeit bei 21 Minuten durchlaufen, mit einer Steigerung um eine Minute pro Woche. In einem halben Jahr werde ich also ungefähr 40 Minuten durchlaufen, das soll mir erstmal genügen.

Dann werde ich anfangen das Tempo langsam zu steigern. Im Moment laufe ich so langsam wie die schnellen Spaziergänger :lol: , aber das ist nicht der Grund. Ersten fühlt sich der Rythmus bei höhrem Tempo besser an, und zweitens ist mein Herz-Kreislauf-System im Augenblick kein bisschen gefordert. Ich müsste nichtmal durch den Mund atmen :shock: . Jeder Mensch hat an seinem Körper ja unterschiedliche Schwachpunkte, bei mir sinds die Gelenke, also mache ich bei meinen Steigerungen immer langsam :cool: .

Was die Pausen angeht: Ich mache immer mindestens einen Tag Pause zwischendurch, dazu laufe ich nicht, wenn ich mich körperlich schlecht fühle: Also erkältet bin oder meine Tage habe etc.

Ich hab nach wie vor beim Joggen "Hitzeprobleme", d.h. ich schwitze nie genug und schon zweimal bei 19°C fast einen Hitzschlag bekommen :shock: . Trinken nutzt nix, das will dann immer gleich lieber durch den Nieren-Blasenweg wieder raus, als über die Haut. Nun, ich setze meine Hoffnung darauf, dass mein Körper mit der Zeit das "richtige" Schwitzen noch lernt. Übergewicht hab ich übrigens keins, das scheint eben so ne seltsame Körpermarotte zu sein. Es ist jedenfalls urlästig.

Irgendwann möchte ich auch mal wie Carpenter mit Minimalschuhen laufen, aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg für mich, im wahrsten Sinne des Wortes ;) .

Im Augenblick sollten bitte alle die Ozonwerte beachten! Sport im Freien ist vor allem am Morgen am Besten, wenn die Ozonwerte am Niedrigsten sind! Ozon kann Atemwegsbeschwerden und Kopfschmerzen auslösen.

LG
Pleja

Luna_
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Beitrag von Luna_ » 22.07.2013, 15:50

Hallo hier,
beim Thema Laufen kann ich mich gut einklinken.
Nachdem ich Anfang 2012 den Alkohol und gleichzeitig das Kettenrauchen
gestoppt habe, bin ich gegen die Sucht erst mal gelaufen wie irre, und eigentlich auch bis es wegen Überlastung nicht mehr ging und ich mir was anderes überlegen musste. Heute habe ich so ein Pensum von ca. 40 km in der Woche. Ich brauche das immer noch regelmäßig zur Ruhe zu kommen obwohl ich da heute auch über mentale Entspannungstechniken verfüge.
Aber ich bin mir sicher das ich den Ausstieg aus meiner Sucht ohne das anfangs zugegebenermassen recht exessive Sport treiben nicht geschafft hätte.
Tja, neben gelaufenen Blasen ist mit dann auch mal der ein oder andere Fussnagel blau geworden.
Trotz eingelaufener Schuhe. Muss dann wohl an den Socken gelegen haben.
Grüße,
Luna

Lindi
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Beitrag von Lindi » 30.09.2013, 12:26

Mal wieder etwas frischen Wind hier reinbringen...

Hallo,
ich haette da mal zwei Fragen an die schon erfahrenen Laeufer...
Frage 1
sicher eine Standard-Frage :oops: wie ist das mit dem Trainingsfortschritt? Stellt er sich nur durch Erhoehung der Anforderungen ein? Klingt jetzt bloed, ich meine das aber so...ich habe nun seit ca. 2 Monaten ein festes Pensum. Erreiche auch plusminus immer die selbe Zeit. Nur, es will und will sich nicht "leichter" anfuehlen. Soll heissen, ich quael mich noch genauso wie beim ersten Mal. Wuerde ich mein jetziges Pensum nur "leichter" schaffen, wenn ich schon am naechsten Level feile, oder wird sich (irgendwann) auch der Status Quo besser anfuehlen, wenn ich erst mal dabei bleibe?

Frage 2
Etwas kniffliger ....ich habe mir gestern Gedanken zur "Haendigkeit" gemacht. Das ist das Phaenomen, dass alle Saeugetiere ihre Koerperhaelften nicht gleich einsetzen. Als Reiter habe ich mich ausfuehrlich damit beschaeftigt, weil es beim Pferd ganz deutliche Konsequenzen gibt, die darauf beruhen und die man kennen muss. Nun ist mir aufgefallen, dass ich wohl "haendig" laufe....das heisst, mein rechtes Bein setze ich verstaerkt zum "tragen" ein, das Linke zum "schieben".... Nein, nein, ich humpele nicht durch die Gegend, so schlimm ist es nicht! Aber ich merke, dass die Oberschenkelmuskulatur des Rechten Beins schneller ermuedet und sich auch mehr "verhaertet" anfuehlt, als das Linke.....

Tragt ihr solchen Sachen beim Laufen Rechnung, das heisst sollte ich versuchen "bewusst" dagegenzusteuern und einen gleichmaessigen Einsatz anstreben? Oder ist das beim Laufen vernachlaessigbar? Ich will ja keine Spitzenleistungen erzielen, da waere das sicher ein Faktor.....aber ich will natuerlich auch nicht, dass ich nachher mit zwei komplett unterschiedlich "dicken" Beinen dasteh!

Nun bin ich gespannt...

Gruesse, Lindi

Sundra
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Beitrag von Sundra » 30.09.2013, 16:50

Hallo Lindi,

Zu deiner 1. Frage kann ich sagen, dass sich ein Lauffortschritt nur mit steigender Belastung einstellt. Wenn dich dein Pensum jedoch quält wie zu Anfang würde ich sagen, du bist zu schnell unterwegs (auch wenn es sich für dich vielleicht langsam anfühlt). Und ein quälendes Pensum lässt auch kaum Spielraum für einen Fortschritt. Es gibt sehr viele Trainingpläne in Zeitschriften und im Net, die dir vernünftige Vorgaben für eine kontinuierliche Steigerung deiner Laufumfänge aufzeigen. Für den Anfang würde ich empfehlen, zunächst wieder ein Laufpensum im Wohlfühlbereich zu betreiben und dich dann langsam zu steigern. Quälen solltest du dich nur bei Laufveranstaltungen, denn nur da macht es Sinn. :wink:

Zu deiner 2. Frage fehlt mir die Erfahrung. Ich kann nicht behaupten, dass sich ein Bein bevollmächtigt fühlt eine "Vorreiterstellung" einzunehmen. Beide fühlen sich immer relativ gleich an nach dem Training. Um deinen Laufstil zu überprüfen, könntest du dich evtl. einer Laufgruppe anschliessen, mit Trainer? Ich bin zwar keine Reiterin, denke mir aber dass ein Pferd vom Reiter gesteuert wird und es, je nach (fehelender) Erfahrung des Reiters/Reiterin, zu einer Fehlbelastung kommen kann, wenn es einseitig gelenkt wird. Du hast es aber selbst in der Hand wohin du steuerst, bzw. welches Bein du verstärkt einsetzt.

In diesem Sinne: keep on running! :D
VG Sundra

Streamliner

Beitrag von Streamliner » 30.09.2013, 17:28

Hallöchen,

also ich habe damals nach der Klinik mit dem Laufen angefangen, damals hat es mir richtig gut getan, mich auszupowern, meine neugewonnene Energie anderwertig einzusetzen. Es war ein wunderschönes Lebensgefühl. Habe dann leider mit dem Laufen aufgehört.

Nur jetzt werde ich wieder anfangen, nicht weil ich einen Suafdruck oder ähnliches habe, sondern anderwertige Probleme, ich habe damals mit dem Laufen teilweise meine Probleme, Sorgen und Ängste bewältigen können.

Ganz liebe Grüße

Streamliner

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