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Bücher- und Lesethread

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Seidenraupe
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Beitrag von Seidenraupe » 29.12.2015, 09:13

Hallo Freunde des Lesens,

ich finde diesen Thread sehr gut, habe ich doch aufgrund dessen schon zwei Bücher
gekauft, aber noch nicht gelesen!
Meine Empfehlungen:

Zwei alte Frauen von Velma Wallis. Es ist ein kleines, aber feines Buch, in dem es
um Mut, Tapferkeit und positives Denken geht.

Traum im Polarnebel von Juri Rytcheu. Ich bin zwar nicht so für die Kälte, aber in diesem
Buch geht es um eine Geschichte im sibirischen Norden bei den Tschuktschen, die mich sehr angesprochen hat.
Neben der Handlung (eine andere Lebensweise kennen zu lernen) sind die Naturbeschreibungen schön.
Danach habe ich noch mehrere Bücher des Autors gelesen, die ich auch toll fand.

Die Rose von Jericho von Sergio Bambaren. In Anlehnung an die Gebote der AAs beschreibt der Autor seine Loslösung vom "Stoff".

Die Perlentaucherin von Jeff Talarigo. Eine Geschichte einer jungen japanischen Frau,
die aufgrund einer Lepraerkrankung auf einer Insel mit anderen Erkrankten ausgesetzt wird. Sehr beeindruckend.

So, erst einmal genug. Es gibt ja soo viele wertvolle Bücher...

Seidenraupe

Carpenter
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Beitrag von Carpenter » 10.01.2016, 10:08

Moin,

heute möchte ich allen Leseratten ein wunderbares Buch empfehlen, das mir von meiner Lieblingsliteraturdealerin Margit ans Herz bzw. ins Paket gelegt wurde:

"Zoli" von Colum McCann

Es ist die Geschichte einer jungen Roma in der Slovakei, die sowohl die Verfolgung durch die Nazis und ihrer Helfer als auch den Sozialismus in der Tschechoslowakei am eigenen Leib zu spüren bekommt, bis sie sich, völlig isoliert, von ihrer Sippe ausgestoßen, am absoluten Tiefpunkt ihres Lebens entschließt, diesem kein Ende zu setzen, sondern sich auf den Weg in den Westen macht, um doch noch so etwas wie Glück zu finden.

Es ist aber auch die Geschichte einer Frau, die von anderen ausgenutzt wird (unwissentlich und wissentlich), die Entscheidungen trifft, die sich später als falsch herausstellen, obwohl sie zunächst richtig erscheinen, die irgendwo auch gefangen ist zwischen Regeln ihrer Sippe, ihren eigenen Bedürfnissen, ihren Gefühlen und dem, was man von ihr erwartet..

Dieses Buch macht Hoffnung, ohne so zu tun, als gäbe es generell Hoffnung. Es ist schonungslos und einfühlsam zugleich und es sagt v.a. eines aus:

Egal, wie tief man schon gesunken ist - es gibt immer wieder einen Weg nach oben.



An der Stelle würde ich gerne mal eine Vorschlag machen. Wäre es nicht möglich, sämtliche Literaturtipps in einem einzigen Thread unterzubringen ?

Schönen Gruß und schöne Zeit

Andreas

Slowly
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Beitrag von Slowly » 24.01.2017, 21:35

Hallöchen an alle Leseratten,

ich lese gerade "Letters of Note", ein superfetter Schinken aus der Bücherei, der auch, so gut es geht, Abbildungen der Originalbriefe enthält.

Briefe, die die Welt bedeuten.

Gestern las ich z.B. den darin enthaltenen Abschiedsbrief von Virginia Woolf an ihren über alles geliebten Mann.

Sehr intim und beeindruckend, .......empfehlenswert.

LG Slowly

Slowly
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Beitrag von Slowly » 17.06.2017, 07:23

Guten Morgen,

meine Aufmerksamkeitsspanne ist beim Lesen immer noch nicht besonders lange :roll:, trotzdem lasse ich mich davon nicht abschrecken und habe....

"Altes Land" von Dörte Hansen begonnen.

Meinen Nerv trifft es ziemlich gut, ist irgendwie "cool" ( lakonisch, ohne Selbstmitleid, unterkühlt humorvoll, teilweise rotzfrech ;) ), aber doch mit ganz viel Gefühl einhergehend, geschrieben.

Wenn ihr euch fragt ob es auch was für euch ist, hier gibt es eine kleine Hilfestellung.

http://www.spiegel.de/kultur/literatur/ ... 25838.html

Slowly

Pellebär
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Beitrag von Pellebär » 17.06.2017, 09:23

Moin Slowly,

ich habe das Buch sehr gern gelesen. Es lohnt sich.

LG PB

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