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Zucker-Sucht-Befreiung

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Bruce
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Beitrag von Bruce » 27.03.2014, 13:26

aber auf alle Fälle empfände ich es in unserer Gesellschaft
als sehr schwierig darauf zu verzichten. Er ist ja überall zu finden.
Das fand ich, gerade im Zusammenhang mit diesem Forum, interessant zu lesen.


Hallo Slowly,

Nach Correns und Dir bin ich nun auch endlich da angekommen, dass ich den Zucker gänzlich aus meiner Ernährung streichen möchte. Es hat mich ein wenig angenervt, feststellen zu müssen, dass gerade in den letzten Monaten sich immer mehr "Snacks" in meinen Tagesablauf geschlichen hatten, besonders abends, dessen Dosis mit der Zeit auch immer wieder gesteigert wurden. Kam mir irgendwie bekannt vor, das Ganze.

Dann hörte ich unabhängig hiervon noch von zwei weiteren Menschen, die sich nun wohler fühlten, seitdem sie ganz auf Zucker verzichteten, und so habe ich ohne große Ankündigung seit Montag auch mit dem Zucker aufgehört. Seitdem habe ich allerdings jeden Tag Magenschmerzen, das nervt schon ein wenig. Aber ich bin zufrieden mit der Entscheidung.

Gruß, Bruce

Mayday
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Beitrag von Mayday » 27.03.2014, 21:23

Hi Slowly,

hab auch schon häufig Süßes gegessen als ich noch trank,
jetzt fällt es mir aber mehr auf dass ich es esse. Ob ich die Menge
gesteigert habe? Wenn ich ehrlich bin in Summe wohl nicht.
Komischerweise habe ich wiederum, seit ich versuche darauf zu verzichten, eher 1-2 Kilo zugenommen.
Isst du denn jetzt ingesamt mehr? Ansonsten könnte ich mir diesen
Effekt nicht erklären. Aber Schwankungen von 1-2 Kilo sind ja durchaus
im Rahmen, also ich meine normal. Vielleicht pendelt sich das wieder ein.


Ich glaube dein Opa hatte wohl recht!

Was macht die Laune wenn du auf den Zucker verzichtest?
Und auch bei dir Bruce?

Schönen Gruß,
mayday

Slowly
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Beitrag von Slowly » 28.03.2014, 05:07

Hallo Bruce,

ich freue mich, dass du nun mit uns im zuckerfreien Boot sitzt. :)

Zusammen rudert es sich bestimmt leichter.

Mir hilft die Öffentlichkeit enorm.
Anders als beim Alkohol vor zwei Jahren, hatte ich ja in diesen drei Wochen
schon Suchtdruck und auch einen "Rückfall".

Dieser wäre bestimmt ohne mein Schreiben hier früher passiert , außerdem weiß ich nicht einmal genau, ob es mir ( ohne den "Rückhalt" des Forums ), gelungen wäre zu verzichten.

Deine Magenschmerzen kann ich mir nicht erklären, vielleicht isst oder trinkst auch du nun auch zu viel Gesundes ;) .

Das muss der Magen erst mal aushalten. ;)

Bestimmt wird es bald wieder besser.



Hallo Maday,

von Natur aus bin ich, vor allem seit meiner Trockenheit, mit einem sonnigen Naturell ausgestattet.

Da hat der Zucker ( oder auch nicht ) keine Auswirkung d´rauf.

Trotzdem war es gestern wieder kritisch.

Im Freundeskreis kam es gestern Abend noch zu einer größeren Krise, in die ich zur "Regulierung" dazu gerufen wurde.

Das hat mich etwas belastet.

Leider hatte ich zuvor nichts gegessen, war also hungrig.
Ein Risikofaktor für einen "Rückfall".

Und prompt kamen mir wieder Toffi*** und Co. in den Kopf.
Dachte auch einen Moment daran, mir etwas zu kaufen.

Stattdessen kaufte ich mir schnell zwei Körnerbrötchen und etwas Käse.

Als ich die gegessen hatte, war die Pralinenschachtel wieder aus meinen Gedanken verschwunden.

Also halte ich fest:

Im Notfallkoffer liegen:

Das Forum
Zuckersüchtige Laborratten
Vollkornkäsebrötchen.


To be continued

Slowly

Slowly
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Beitrag von Slowly » 30.03.2014, 08:33

Guten Morgen,

nach einem anstrengenden aber wirklich schönen und sehr ruhigen Wandertag, wollte meine Freundin noch ein Eis essen gehen.

Ich hatte sie bis dahin nicht informiert über mein "Zuckerexperiment", da wir andere Themen haben zur Zeit.

Kurz überlegte ich und dann stimmte ich zu.
Ich stimmte deshalb zu weil ich kein "süchtiges" Gefühl hatte.
Der Tag war toll, ich hatte keinen Streß der Lust auf Süßes ausgelöst hätte zuvor, ob ich das Eis esse oder nicht war mir im Grunde egal.

Während ich das Eis aß ( es schmeckte nicht besonders gut, viel zu süß ;) ) hatte ich jedoch kurz den Gedanken: "Schnell nach dem Aufessen noch eins kaufen.

Dieses Gefühl ging aber rasch wieder vorbei und auch als mich die Realität wieder einholte, mit dem Erhalt eines "Notfall-Anrufs" einer kleinen Freundin, war für mich klar, dass ich diese Anspannung die daraus erfolgte, nicht mit dem Konsum von Süßem auffangen werde.

Ich glaube der Wunsch nach süchtigem Zuckerkonsum liegt daran, wenn ich zu sehr im "Außen" bin, dort wo ich zwar gebraucht werde und auch helfen oder erfreuen kann, ich im Grunde aber nicht zuhause bin.

Andere Menschen, ihre Freuden, Kümmernisse und alles was mich davon berührt, führen mich ein Stück von meiner inneren Balance weg.

Diese so schnell wie möglich wieder herzustellen, wenn es wackelt, das wird wohl die Lösung sein um meinen Zuckerkonsum zu regulieren.

Ich möchte verlernen Zucker als Beruhigungsmittel einzusetzen, sondern als Genussmittel in Situationen die "gut" sind für mich (und darum nicht zu süchtigem Verhalten führen..... so hoffe ich ) behalten.

Ich werde ja sehen, ob das möglich ist.

Im Gegensatz zum Alkohol, ist das "Experimentieren" und "Rumgeeiere" ;) nicht ganz so riskant.


LG Slowly

Bruce
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Beitrag von Bruce » 31.03.2014, 00:13

Hallo,

Um die Laune mache ich mir momentan nicht so viele Sorgen, die ist bei übermäßigem Zuckerkonsum auch oftmals ziemlich in den Keller gegangen, ich fühlte mich schlapp, unzufrieden. So sehe ich das halt nicht nur als einen Verzicht auf Zucker, sondern ich verzichte in erster Linie auf das unbehagliche Gefühl, das dieses auslösen kann.

Ich hatte in der Vergangenheit auch immer mal wieder Probleme mit dem Cholesterin, ohne da je richtig was gegen getan zu haben. Also dann jetzt halt.

Gruß, Bruce

>Teresa<
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Beitrag von >Teresa< » 12.04.2014, 08:43

Hallo ihr Lieben,

ich kenne das Suchtverlangen nach Zucker auch sehr gut. Mich erinnert mein Zuckersuchtverhalten immer an die Zeit wo ich auf die Zigaretten verzichtet habe. Der Suchtdruck steht klar im Vordergrund. Bei mir wird es gerade in stressigen Situationen immer kritisch, ich habe dann ein heftiges Verlangen nach Süßkram.
Bisher habe ich zwei Versuche gestartet auf Zucker zu verzichten, welche einige Tage auch gut gelaufen sind, doch Fakt ist das ich in Stress- und Prüfungssituationen immer wieder darauf zurückkomme. Zur Zeit Versuche ich es mit ab und an mal einem Marmeladenbrot und Zartbitterschoki, das hilft auch schon ein wenig. Aber wie ich gestehen muss ist es schon wieder mehr geworden *seufz*.

Wie schon erwähnt ist das regelmäßige Essen ein wichtiger Punkt, sobald ich kein Frühstück habe werde ich aggressiv und greife schneller zum Zucker. Den nächsten Versuch möchte ich Ende März starten, dann geht es ab in die Mutter-Kind-Kur, und da kommt keine Schoki mehr mit, und ich hoffe das die drei Wochen mich so weit stärken das ich es dann auch wirklich sein lassen kann. Übrigens bin ich gespannt ob das mit dem Zuckerkonsum in "schönen" Situationen wirklich auf die Dauer klappt
Ich lese weiter gespannt mit.

Liebe Grüße Teresa :D

>Teresa<
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Beitrag von >Teresa< » 12.04.2014, 08:46

Ah ja ich sehe gerade das die letzten Einträge schon ein paar Tage her sind. Wie schauts den so gerade zur Zeit? :D Erzählt mal ob das zuckerfreie Leben klappt.

Bruce
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Beitrag von Bruce » 12.04.2014, 10:37

Hallo Teresa,

Ich bin jetzt 3 Wochen ohne Zucker, und fühle mich ganz gut dabei. Ich sehe dass Ganze ohne Verbissenheit, und schummele 1 mal die Woche auch mal. Aber nicht mehr. Insgesamt würde ich sagen, habe ich so 95 % meines bisherigen Zucker-Konsums gestrichen, und vermisse nichts. Mehr Bewegung als sonst habe ich mir auch verschrieben, und mich auch schon ausgelacht deswegen. Ist alles gut!

Gruß, Bruce

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