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Zucker-Sucht-Befreiung

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Moderator: Moderatoren

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>Teresa<
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Beitrag von >Teresa< » 12.04.2014, 15:32

Na dann besteht ja doch noch ein kleiner rosaner Hoffnungsschimmer am Horizont, der mir deutlich macht: " Ja ich kann es auch." ;-)

Ne ernsthaft, das ist doch schön. Ich nerve mich immer selber mit meinen Essverhalten, ich will dieses destruktive Verhalten endgültig ablegen. Gut das es diesen Faden gibt, er hat mir das noch einmal deutlich in mein Bewusstsein geholt.

Liebe Grüße

Slowly
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Beitrag von Slowly » 12.04.2014, 22:40

Hallo Teresa,

Danke für deine Einträge.

Ich bin nicht mehr so viel hier, weil mein Leben zur Zeit ziemlich abwechslungsreich ist und ich dadurch die virtuelle Beschäftigung eher hinten anstelle.

"Das mit dem Zucker" hat bei mir leider nicht ganz so gut geklappt wie bei Bruce.

Die ersten drei Wochen liefen ja auch bei mir recht gut, bis auf zwei oder drei "Ausrutscher" alles schön.

Inzwischen esse ich wieder Süßes.
Allerdings weniger und seltener.

Es kommt kein Zucker mehr in den Tee oder den Kaffee, in die Quarkspeise oder in´s Joghurt auch nicht.

Ich würde sagen, durch den Versuch des völligen Verzichts, bin ich jetzt so weit gekommen, meinen Konsum um etwa 50 % zu reduzieren und bewusster mit Zucker umzugehen.

Das ist nicht das was ich wollte aber es ist ein Fortschritt und es macht mich zufrieden.

Ich spüre eine Steigerung meiner Energie und meines Wohlbefindens.

Der Griff zu Zucker in Stresssituationen hat sich tatsächlich gelegt.
Dadurch dass ich nun allgemein besser auf meine Ernährung achte, bin ich auch nicht mehr so oft hungrig und wenn ich nicht hungrig bin, dann ist der Zucker viel weiter weg.

Dir wünsche ich eine gute, erholsame Kur und den für dich richtigen Umgang mit Zucker zu erreichen.

Ich finde es lohnt sich.
( Doch auch bei mir ist noch nicht das letzte Wörtchen gesprochen....vielleicht geht ja doch noch weniger ;) )

Liebe Grüße

Slowly

>Teresa<
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Beitrag von >Teresa< » 12.04.2014, 22:55

Hallo Slowly,
Schön das du antwortest.

Also nehme ich einfach mal mit, das auch schon die Hälfte weniger an Zucker viel ausmachen kann. Für den Joghurt/Obst u.ä. nehme ich meistens Stevia, das finde ich als Ersatz ganz gut. Meine Probleme habe ich hauptsächlich mit Süssigkeiten, ich habe schon reduziert, aber wie gesagt wirds in anhaltenden Stresssituationen doch wieder mehr. Aber gut, diese sind hoffentlich nächsten Monat vorbei und der übermäßige Zuckerkonsum dann auch.

Liebe Grüße :)

Slowly
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Beitrag von Slowly » 28.05.2014, 06:33

Hallo ihr "Süßen" :P,

langsam hatten sich bei mir wieder die alten Gewohnheiten eingeschlichen.

Viel zuviel Süßes *Gähn*. :roll:

Bedingt durch weniger Sport hatten sich 2 Kilo auf meinen ( ich mag sie lieber schlanker ) Rippen angesetzt.

Nun esse ich seit ein paar Tagen wieder keinen Zucker und siehe da.......

The same procedure as.....

MEHR ENERGIE, TIEFERER SCHLAF, GANZ REINE HAUT, MEHR INNERE RUHE ....

Ich hoffe echt, dass ich es irgendwann wie beim Alkohol einfach kapieren werde,
dass es kein Verlust sondern ein Gewinn ist, den Schrott aus meinem Körper zu lassen !

Liebe Grüße aus der Naschpause ?

Slowly

Slowly
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Beitrag von Slowly » 28.08.2014, 08:22

Guten Morgen die Nachkatzen,

1000 x probiert, tausend x ist nix......


Wieder zurück aus den Bergen war ja irgend was passiert, irgendwie ging es mir anders,..... das Wort Dankbarkeit trifft es vielleicht ganz gut.

Naja, auf jeden Fall kaufe ich mir inzwischen keine Süßigkeiten mehr, außer ich habe Besuch.

Eine gesüßte Sojamilch darf´s trotzdem noch sein, auch Obst oder mal ein Bonbon oder auch mal ´ne Kugel Eis.

Aber halt nicht mehr diese unglaublichen Mengen.

Ich habe irgendwie das Interesse daran verloren.

Vielleicht bleibt es ja so, das wäre einfach nur klasse !

An alle anderen Schleckermäulchen, die in den einen oder anderen Threads vor sich hin Naschen.

Für mich war Süßes lange Zeit nach dem Alkohol Stop eine perfekte Ersatzbefriedigung, der ich mich auch gerne hingab.

Veränderte sie doch beim Konsum kaum meine Persönlichkeit.

Ich denke aber, dass es mit fortschreitender Trockenheit und Zufriedenheit einfacher wird, auch Ersatzhandlungen zu stoppen.

Also lasst es euch noch mal richtig schmecken.

Zur Zeit habe ich die Kürbissucht. ;)

Slowly

Aiko
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Beitrag von Aiko » 13.10.2014, 13:11

Hallo Slowly,
wie geht es Dir inzwischenmit dem Zucker? Lässt Du ihn immernoch weg?

Ich habe von Karneval bis Ostern Zuckerfasten betrieben – mit zwei Ausnahmen bei Einladungen habe ich es problemlos durchgehalten und dann auch so weiter gemacht. Bis zum Urlaub im August. Da gabs fast jeden Tag Eis oder Kuchen. Seitdem bin ich wieder dabei …

Da es mir abe rnun wieder schlechter geht habe ich beschlossen wieder neu zu starten. Nun bin ich auf Deinen Thread gestoßen!

Darf ich mich hier andocken?

Liebe Grüße, Aiko

Slowly
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Beitrag von Slowly » 14.10.2014, 03:48

Hallo Aiko,

das ist ja schön, dass du mir hier geschrieben hast ! :)

Ich habe schon im geschützten Bereich immer mal wieder bei dir gelesen.

Was meinen Zuckerkonsum betrifft ....

Ich mogle, schlängle, faste, nasche mich so durch.
Es gibt keine feste Linie aber das entspricht eh nicht meiner Natur und ich habe es aufgegeben daran zu glauben, so eisern und konsequent wie andere Menschen zu sein.

Trotzdem versuche ich meinen Zuckerkonsum im Zaum zu halten und zu reduzieren, so gut es geht.

Durch Berichte von Rückfällen hier im Forum ging mir über längere Zeit ( aber gestern dann noch einmal speziell ) ein Licht auf, dass ich vielleicht sogar froh sein kann zuckersüchtig zu sein.

Denn würde ich das Wort Zucker durch Alkohol, Drogen oder Tabletten austauschen, dann hätte ich ein noch größeres Problem, als meine Gier nach Zucker und den daraus durchaus immer mal wieder resultierenden Suchtdruck.

Beim Zucker kann ich nachgeben, ohne sofort größere Konsequenzen für meine Gesundheit und Seele befürchten zu müssen.

Trotzdem möchte ich gerne mit dir zusammen daran basteln, weniger Zucker ( gar keinen zu konsumieren, ist nicht mehr mein Wunsch ) zu mir zu nehmen.

Hast du schon eine Vorstellung wie sich das gestalten könnte ?

Liebe Grüße von Slowly

Aiko
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Beitrag von Aiko » 14.10.2014, 12:27

Liebe Slowly,

auch ich bin kein Mensch für strenge Dogmen und das Wichtigste ist, Freude am Leben zu haben. Wenn da ab und an ein Eis dazu gehört ist das für mich in Ordnung. Nur merke ich dass Zucker mir gesundheitlich nicht gut tut und so möchte ich, dass mein Konsum eine bewusste Entscheidung ist, – wenn ich denn mal sowas esse.

Ich selbst backe zuckerfrei und vegan. Und wenn ich es schaffe bringe ich dann was zu Einladungen mit. Aber da habe ich echt selten die Zeit für. Es fällt mir schwer dann als Gast kategorisch alles Süße abzulehnen. Da spielen mindestens drei Gedanken mit rein:
– es ist unhöflich
– es wirkt verbissen
– ich kann schlecht zugucken wenn andere davon essen
– man könnte mich für „komisch“ halten, ich bin sehr dünn, habe Untergewicht seit ein paar Jahren und mir wird ständig unterstellt, ich würde zu wenig essen, oder ob ich gar magersüchtig sei. Das nervt total, denn ich esse normal viel, gut und gesund.

Mir könnte es helfen mein Vorhaben hier öffentlich zu machen und immer mal wieder hier zu schreiben wie es läuft und eben auch so Situationen zu reflektieren und was da eiegntlich für Muster in mir ablaufen.

Soweit erstmal, liebe Grüße, Aiko

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