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Ich hatte einen Traum.

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Dr.Gerner
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Beitrag von Dr.Gerner » 12.06.2014, 11:33

Es war Silvester und ich habe das mit 2 Personen gefeiert. Eine hübsche Frau in die ich im Traum verliebt war ( aber in Echt nicht kenne ) und einem Typen den ich kenne und nicht mag. Jedenfalls sassen wir am Ende in einem Zug und ich war nur das 5.Rad am Wagen. Obwohl der Kerl so ein A... war, hatte die Dame nur Augen für ihn und am Ende knutschten sie vor meinen Augen...ich war völlig durch den Wind und dachte, dass ich wohl immer nur in der "Gute-Freund"-Schublade ende. ( Komischerweise kann ich in all meinen Träumen denken und Gefühle empfinden ) Tja, am Ende sollte ich für meine Mutter und Schwester schwere Möbel an Neujahr dann transportieren, doch ich empfand es als taktlos mich jetzt malochen zu lassen, ich stritt mit denen und später als die Weg waren, tobte ich, indem Holzstücke gegen die Wand flogen...zum Schluss sass ich in einer grossen Runde mit mir bekannten Leuten...alle hatten was zu trinken ( die tranken kleine Klopfer ), nur ich nicht... Den ganzen Traum über hatte ich Suchtdruck und wollte trinken um mich zu beruhigen... :oops:

Schon die Nacht davor träumte ich von Alkohol...es war schon wieder etwas mit Liebe die ich nicht bekam und da trank ich Vodka aus der Pulle ( habe ich vorher nie getrunken ) und schon nach den ersten Schlücken kam das schlechte Gewissen und ich wusste, dass 9 Wochen inklusive Klinik für den PoPo waren...ganz ekeliges Gefühl...als ich aufwachte, war ich erleichtert...

Wo kommen denn jetzt die Alkohol-Träume her?

Slowly
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Beitrag von Slowly » 13.06.2014, 08:17

Guten Morgen Herr Doktor,

ich hoffe du hattest letzte Nacht einen angenehmeren Traum !

Wenn ich von meinen Träumen ausgehe, dann waren da sehr oft Hinweise enthalten ,was in meinem Leben los ist, an Schönem aber auch an Dingen, die ich eventuell noch verändern, oder wenn das nicht geht, loslassen konnte.

Auch ich habe im Traum schon Alkohol getrunken, allerdings nur einen Schluck, bzw. ein ganz kleines Glas und dann fiel mir voller Schreck ein, dass ich das ja gar nicht darf/will/kann.

Ich weiß es gar nicht mehr ganz genau aber einmal habe ich glaube ich auch bewusst Alkohol getrunken. :(

Da ich persönlich ganz sicher weiß, dass ich keinen Alkohol mehr trinken möchte, waren die Träume für mich schnell wieder vergessen.

Allerdings waren auch sie willkommen, da ich mich dadurch ja automatisch wieder mit dem Thema auseinander gesetzt hatte.

So ja nun auch bei dir.

Mindestens zwei deiner Themen, außer Alkohol, wurden ja in deinem Traum angesprochen.

Was du nun damit machst.....bleibt dir und deinem wachen Leben überlassen.

Übrigens kann auch ich denken und fühlen im Traum, sehr intensiv sogar.

Gestern habe ich einen Artikel gelesen über luzides Träumen.

Unter anderem stand dort, dass Sportler damit ihr Training verbessern.

:shock:

Vielleicht könnten ja auch Alkoholiker, zusätzlich zu allen anderen Änderungen und Vorkehrungen die sie gegen einen Rückfall treffen, mit diesem Traum Training arbeiten.

Ich wünsche dir einen schönen Tag !

Slowly

Dr.Gerner
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Beitrag von Dr.Gerner » 13.06.2014, 11:48

Danke liebe Slowly.

Ich hatte letzte Nacht neutrale Träume, nichts unangenehmes dabei. Und du hast Recht, der Traum hat mir gezeigt, was in der Vergangenheit mir weh getan hat und das Trinken begünstigt...Ich habe ein geringes Selbstwertgefühl, komme mir oft so nutzlos wie ein Fundbüro in Polen vor und das kam wieder hoch durch den Traum. Ich glaube, ich habe sehr oft gerade aus diesen Gründen getrunken, um mich besser, stärker, cooler oder was auch immer zu fühlen...

Ja, das mit dem Alkohol trinken im Traum scheint nicht nur uns beiden zu passieren, ist wohl bei vielen...das Gehirn erinnert sich halt noch daran was es nicht mehr darf. Wie eine Trennung von einem Partner der nicht gut für einen war, man weiss, es ist besser ihn los zu sein, denkt aber trotzdem noch an ihn... :oops:

Luzides Träumen ist mir ein Begriff...man kann selber in das Geschehen eingreifen und den Traum steuern...vielleicht kann man sich so vielen Ängsten stellen, wer weiss...

Slowly
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Beitrag von Slowly » 12.11.2014, 10:43

Hallihallo,

über´s Wochenende "wollten" wir zu meinen Eltern fahren.
Nur für sehr kurze Zeit, ziemlich stressig das Ganze.
Das Verhältnis zu meinen Eltern ist zwiespältig.
Seit Tagen hatte ich immer stärker werdendes "Bauchkrummeln" deswegen.
Letzte Nacht träumt ich dies:

Meine Familie uns ich sind in ein riesengroßes Haus eingeladen.

Auf dem Weg dorthin sehen wir, noch im Auto, einen entlaufenen Eisbären.

Ich bin entsetzt und sage meiner Familie, dass er eins der gefährlichsten Tiere ist !

Sie sind eher desinteressiert.

Im Haus angekommen versuche ich sie dazu zu bewegen, alle zu unterlassen, was den Bären auf uns aufmerksam machen könnte,
doch, oh Schreck, aus Unachtsamkeit eines meiner Familienmitglieder, sieht er uns dann doch. :(

Nun sind wir im Laufe der nächsten (vielen ) Stunden vom Bären "belagert", der zu uns will um uns zu fressen und wir bemerken immer mehr Fenster die offen sind und den Bären zu uns hindurch lassen könnten.

Doch mir ist klar, dass auch ein geschlossenes Fenster keine absolute Sicherheit bietet.

Und so kommt es dann auch, nach langer Zeit der Furcht ( vor allem meiner ), dringt der Bär dann in das Haus ein.

Wir können uns dann jedoch noch in einem kleinen Zimmer mit Fenster verschanzen, das ich als Ausweg ansehe,..... doch langsam verschwindet die Realität des Traumes und lässt mich im Schlaf fühlen, dass es sich um eine Phantasie handelt.

Dadurch verlässt mich auch die Angst.

Trotzdem wache ich mit einem sehr schlechten Gefühl auf.

Ich habe nun die Reise zu meinen Eltern abgesagt.

Mein Traum hat deutlich zu mir gesprochen. ;)

Liebe Grüße

Slwoly

Paddy
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Beitrag von Paddy » 16.11.2014, 19:51

Ein interessanter Traum mit dem Bären.
Der Eisbär stellt ja nach Deinen Worten in Deinem traum eine tödliche Gefahr dar, der Du versuchst zu entkommen. Also ähnlich einer Sucht.

Und in dem Traum versuchst du kleine Fenster zu schließen, um Dich vor ihm zu schützen.
Aber das nützt nichts. Ist es mit der Sucht nicht auch so? Man muß den einen großen Schritt tun und sich vollkommen barrikadieren, sonst gibt es immer wieder Nieschen.
Für mich klingt es danach, als ob Dir in Dein Unterbewußtsein gerade begreiflich machen will, dass nur ein wesentlicher großer Schritt vor der Sucht schützt.

Slowly
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Beitrag von Slowly » 18.11.2014, 02:06

Hallo Paddy,

deine Analyse ist nicht übel ;), vor allem da wir uns ja in einem Alkoholiker Forum befinden.

Danke, für die Zeit die du dir genommen und die Gedanken, die du dir gemacht hast, hat mich sehr gefreut.

Meine Türen, Fenster, jede Ritze meines trocken gelegten Hauses..... ist dicht.

Seit dem Moment, während dem ich mich für ein trockenes Leben entschieden habe.

Mein klarer Kopf ist mir heilig und ich hatte nie wieder das Bedürfnis ihn zu berauschen. Einfach nur gruselig die Vorstellung nach dem ersten Glas dieses aufsteigende, beduselte Gefühl fühlen zu müssen.

Ganz zu schweigen, von dem was danach kommt.


......

Der Eisbär symbolisiert meine Eltern und ihre negative Aura ( neben dem Positiven das sie durchaus auch haben ) die sie auf mich aber oft auch auf meine Familie ausstrahlen.

Dass es mir sofort nach der Absage der Reise zu ihnen viel besser ging, beweist mir meine Annahme.

Der Bär war seither nicht mehr zu sehen. ;)

Gut, dass ich inzwischen auf meine Gefühle hören kann und dann auch handle.

Liebe Grüße und Gute Nacht :)

Slowly

Slowly
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Beitrag von Slowly » 26.04.2015, 14:48

Stadt in der Sonne.



Ich lief an einem schönen Sonnentag durch eine Stadt,
wusste aber nicht welche es ist.

Ich ging von Ort zu Ort und fühlte mich völlig wohl, dann kam ich in eine ganz besondere Straße, das fühlte ich sofort.

Alles war so hell und weiß.

Häuser mit Balkonen ohne Brüstungen, lockere, stylische Menschen saßen in den Cafés, entweder auf Stühlen oder bunten Sofas, die überall standen.

Ich fühlte mich beobachtet, beobachtete aber auch.

Manche Menschen rauchten Joints, manche tranken Alkohol.
Das interessierte mich aber alles nicht.

Ich ging einfach weiter, immer den Sonnenplätzen hinterher, was mir aber nicht wirklich bewusst war und blieb da stehen wo es besonders schön für mich schien.

Meist in der Sonne.

Dann wurde mir klar, dass ich in der Hafenstraße gelandet war ( Hamburg ), was im Traum für etwas ganz besonders stand.

Immer weiter ging mein Weg.

Ich hatte mir ein rotes Sofa am Ende der Straße, auf einem Balkon ohne Geländer, ausgesucht.

Es stand links neben anderen leeren, verschiedenfarbigen Sofas.

Auf dem Weg sprach mich ein älterer Herr an, der alleine an einem Tisch ein Bier trank.

Er sagte zu mir. "Du möchtest wohl nirgends hin, gehst immer nur der Sonne nach. "

"Ja, genau so ist es" sagte ich und hörte auf, mich an diesem Sofa als Ziel zu orientieren, ging einfach weiter meines Weges.

Das Einzige was mich etwas störe war, dass ich beobachtet wurde.

Sonst war der Traum sehr friedlich und erinnerte mich etwas an die guten Sommertage in meiner Kindheit.

Slowly

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Beitrag von Slowly » 17.02.2016, 11:40

Der neue Toaster

Vor kurzem träumte ich in der Nacht ( ich verbrachte sie nicht zuhause ), dass ich im Med** Mar** bin und meiner Familie einen neuen Toaster aussuche.

Am darauffolgenden Morgen rief mich meine Familie an: "Mama, geh´doch mal bitte in den Me*** Ma***, L. hat den Toaster runter geschmissen, er ist nun leider kaputt.

Sachen gibt´s

:shock:

LG Slwoly

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