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Gesunder Egoismus: Wo fängt er an, wo hört er auf ?

Hier werden wir jede Woche mindestens ein allgemeines Thema eröffnen, wo jeder seine Sichtweise dazu schreiben kann.
inbetween
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Beitrag von inbetween » 28.11.2013, 19:44

Hallo Katha,

wir können das auch einfach so stehen lassen.
Denn - wir können uns ja auch darauf verständigen, dass wir uns da nicht verständigen können, aus welchem Grund auch immer.

Aber anstrengend soll's nicht sein.

Schönen Abend dir
Lea

Hartmut
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Beitrag von Hartmut » 28.11.2013, 19:57

Hallo

danke Katharsis und inbetween für das praktische Aufzeigen egoistischer Sichtweisen :-)

Hallo Andreas , das Thema hat mich auch eine Zeit beschäftigt und irgendwo gibt es auch eine Thread dazu. Ich frage mich wer die Grenzen zwischen einem gesunden und einem krankhaften Egoismus steckt . Der Egoist doch selbst :-)

Gruß Hartmut

Katharsis
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Beitrag von Katharsis » 28.11.2013, 20:05

Hey Hartmut,

produzier mich nicht *g
Aber nein, ich bin schon weg ;-)

VG
Katha

inbetween
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Beitrag von inbetween » 28.11.2013, 20:07

Hallo Hartmut,

da habe ich wohl einen betriebsblinden Fleck. Kannst du das mal bitte näher erläutern:
danke Katharsis und inbetween für das praktische Aufzeigen egoistischer Sichtweisen
Dankeschön sagt
Lea

inbetween
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Beitrag von inbetween » 28.11.2013, 20:10

Ok, hat sich erledigt.
Danke trotzdem.

inbetween
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Beitrag von inbetween » 29.11.2013, 07:38

Um noch einmal zum Ausgangsthema zurückzufinden:

Liebe Schnuffig,

ich wollte noch schnell sagen: ich finde es sehr offen und hilfreich, dass du Andreas auf dieser Ebene geantwortet und deine zwischenzeilige Wahrnehmung mit eingebracht hast. Meine Wahrnehmung hat mir Ähnliches gesagt, ich bin da aber manchmal noch zu vorsichtig, auf diese Ebene zu gehen, auch wenn es einige Prozesse wohl enorm verkürzen könnte.

Viele Grüße
Lea

Carpenter
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Beitrag von Carpenter » 29.11.2013, 10:03

Moin Forum,

da ist ne Menge Input dabei, den es erstmal zu verarbeiten gilt.

Grundsätzlich fand ich es sehr mutig von Lea, hier etwas Privates preiszugeben, von dem sie sicher annehmen mußte, daß es da ein gewisses Unverständnis geben könnte.
Ich muß zugeben, ich hab auch erstmal geschluckt. Aber nur kurz. Denn sofort war bei mir dieses "Was hast Du denn alles gemacht, was bei Dir heute nur noch Kopfschütteln auslöst", da. Und da könnt ich heut, wenn ich denn wollte, den ganzen Tag mit Kopfschütteln verbringen. Seltsamerweise ist mir heut grad nicht danach :-)
Es ist, wie Hartmut eigentlich schon richtig gemeint, aber vermutlich in seiner unnachahmlichen Art wieder etwas drastisch ausgedrückt hat...es gibt Dinge, die man einfach auch mal stehenlassen kann, ohne sie selbst so zu sehen, zumal es einigen Mut erfordert, wie z.B. von Lea, dies hier öffentlich darzustellen.
Wir sollten uns generell nicht abschrecken lassen, kontroverse Dinge zu schreiben, denn zum Kaffeeklatsch könnten wir sicher auch woanders hin.

@schnuffig:

Über Deine Zeilen hab ich sehr viel nachgedacht...und mich hinterfragt. Es ist bei uns ein Prozess, der weh tut...mMn. wehtun muß, weil wir gerade Dinge aufarbeiten, die jahrelang schiefgelaufen sind.
Und alte Verhaltensweisen lassen sich nicht von heut auf morgen ändern. Aber ich selbst seh uns auf einem guten Weg dazu.
Emotionale Erpressungen wie "wenn Du mich wirklich lieben würdest, dann..." finden kaum noch statt, weil ich sie darauf angesprochen habe, ihr versucht habe, zu erklären, daß es so nicht laufen kann.
Die Tatsache, daß ich auch Zeit für mich selbst brauche, hat sie mMn. eingesehen und akzeptiert.
Es kommen bei uns manchmal noch Dinge hoch, die einfach noch nicht geklärt sind, weil wir noch nicht gewußt haben, daß es der Klärung bedarf.
Durch meine jahrelange Bescheißerei und Lügerei hab ich eben auch Vertrauen zerstört, das sich nun langsam, aber auch spürbar wieder aufbauen muß und auch tut. Mir wäre lieber, es würde schneller gehen, aber ich lasse den Dingen Zeit...sowas muß mMn. wachsen und braucht ein vernünftiges Fundament.
Wir sind gerade dabei, gegenseitig Grenzen zu setzen, ohne den anderen dabei auszugrenzen. Wichtig ist mir, daß ich klarmachen konnte, daß ich mich nicht mehr verbiegen lassen will, daß ich so sein will, wie ich wirklich bin...
Ich fühle mich in der Gegenwart meiner Frau sehr wohl, geniese die Zeit mit ihr...ich brauch halt nur ab und zu auch Zeit für mich alleine...ich denke, das hat sie verstanden. Letztendlich will sie wohl nur wissen, woran sie ist. Und das ist aus meiner Sicht verständlich.

Danke übrigens, daß Du Dir Gedanken machst...das freut mich sehr, daß Du Dich in diesem Fall entschlossen hast, mir zu antworten...und Deine Antwort hat mich dazu gebracht, sehr intensiv nachzudenken.

LG Andreas

inbetween
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Beitrag von inbetween » 29.11.2013, 11:57

Hallo Andreas, hallo Forum
Carpenter hat geschrieben:da könnt ich heut, wenn ich denn wollte, den ganzen Tag mit Kopfschütteln verbringen. Seltsamerweise ist mir heut grad nicht danach :-)
diese Haltung wird aus vielen deiner Beiträge deutlich, weshalb ich sie sehr gerne lese.

Da ich merke, wie gut mir das - trotz teilweisem Unverständnis - getan hat, mir das mal von der Seele zu schreiben, noch eine kleine Ergänzung, die mein Handeln zwar nicht weniger bizarr, aber vielleicht doch ein bisschen verständlicher macht.
Es war nicht die Art von Handgreiflichkeiten, die man so aus schlechten Filmen im Fernsehen kennt, à la: "das Essen schmeckt mir nicht, dafür kriegst du mal eine ...". Das wäre ja einfach gewesen.
Es waren eher paranoide/psychotische Episoden, die immer nachts, wahrscheinlich aus einem (alkoholisierten) Traum heraus sehr unvermittelt entstanden sind, die nichts mit mir als Person zu tun hatten (ich war halt einfach "da") und auf die ich dann entsprechend reagiert habe - so gut ich das damals konnte.
Ich stehe zu meiner Handlungsweise damals. Diese Zeit gehört zu mir und es hilft mir nicht, da etwas zu beschönigen.

Viele Grüße
Lea

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