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Trinken alle Alkohol ?

Hier werden wir jede Woche mindestens ein allgemeines Thema eröffnen, wo jeder seine Sichtweise dazu schreiben kann.

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Martina02

Beitrag von Martina02 » 16.01.2017, 20:42

Hallo Carl Friedrich!

Ja mit der Perspektive der Krankheit als Hintergrund und aus psychotherapeutischer Sicht ist das bezüglich der Eigenverantwortung bestimmt richtig.


ich würde mich ebenfalls freuen, wenn es nicht so viele Abgase usw geben würde.
Das kann auch krank machen.
Hier geht's ja primär um den Alkohol.

In kleinen Schritten,manchmal auch in größeren versuch ich mich eben in mehreren Punkten "anders" zu verhalten.

Ich hoffe durchaus, das ich auch - oder erst recht nach längerer Alkohol Abstinenz Mitgefühl habe, bzw wiedergewinne.

Was mich wundert, Carl Friedrich ist, das Du das Nicht Trinken von Nicht Alkoholikern als Einschränkung verstehst.

Kann sein, das ich jetzt an einem bestimmten Punkt mit bestimmten Gedanken bei dieser Krankheit bin.

Zum Thema,

mein Eindruck ist schon, das viele Menschen Alkohol trinken, alle sicher nicht.

Schönen Abend
Martina

Carl Friedrich
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Beitrag von Carl Friedrich » 16.01.2017, 21:36

Martina02 hat geschrieben:
Was mich wundert, Carl Friedrich ist, das Du das Nicht Trinken von Nicht Alkoholikern als Einschränkung verstehst.
Hallo!

Nö, für mich ist das keine Einschränkung, wenn andere nicht trinken. Wenn die was trinken möchten, dann ist es mir egal. Ist halt deren Entscheidung. Und für die bin ich nicht verantwortlich.

Gruß Carl Friedrich, der sich von trinkenden Gesellschaften so gut es geht fern hält

Carpenter
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Beitrag von Carpenter » 17.01.2017, 09:22

Moin,

@Martina:

Also ich habe schon den Eindruck, daß viel zu viele Menschen zu viel Alkohol trinken (ich beschränke mich jetzt mal auf den Alkohol, genausogut könnte man sich über jedes x-beliebige Suchtmittel austauschen).

Beim Alkohol als Suchtmittel fehlt mMn. eine klare Grenzziehung. Marihuana z.B. wird ganz generell als Suchtmittel wahrgenommen, Zigarrettenwerbung ist inzwischen verboten, nur beim Alkohol scheint man sich da nicht ranzutrauen - das hat mMn. auch wirtschaftliche Gründe. Egal ob Wein- oder Bierindustrie, sie stellen in Deutschland einen immensen Wirtschaftsfaktor dar. Meine fränkische Heimat gilt als Bierregion schlechthin.

Unabhängig davon halte ich von Verboten generell mal gar nix, weil ich der Meinung bin, daß Verbote oft einen kontraproduktiven Charakter beinhalten. Heroin und Kokain ist z.B. verboten, wird aber trotzdem konsumiert.

Aufklärung wäre mMn. wesentlich wichtiger.

@Carl Friedrich:

So seh ich das auch. Ich bin für das Trinkverhalten anderer Menschen nicht verantwortlich und sehe mich auch nicht als positives oder negatives Beispiel für irgendjemand...ich stelle aber schon fest, daß einige, mir nahestehende Menschen ihren Alkoholkonsum generell überdacht und sensibilisiert haben. Das heißt nicht, daß die gar keinen Alkohol mehr konsumieren, aber es scheint so zu sein, daß sie sich viel mehr Gedanken über die Gefahren eines übertriebenen Konsums machen und entsprechend handeln.

Leider gibts da auch Ausnahmen...:-(

Schönen Gruß und schöne Zeit

Andreas

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